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Uwe Mezger:

Biomonitoring mit epilithischen und epiphytischen Flechten in einem Belastungsgebiet (Berlin)

Ein Verfahrensvergleich

[Biomonitoring using epilithic and epiphytic lichens in an urban area (Berlin, Germany). A comparison of procedures]

1996. 164 Seiten, 28 Abbildungen, 38 Tabellen, 14x22cm, 350 g
Language: Deutsch

(Bibliotheca Lichenologica, Band 63)

ISBN 978-3-443-58042-1, brosch., price: 46.00 €

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Keywords

BiomonitoringFlechteepiphytischBerlinurbanKartierung

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Epiphytische Flechtenarten werden in Biomonitoringprojekten bisher weit häufiger verwendet als Epilithen. In dieser Abhandlung wurde die Indikatoreignung von auf Epilithen bezogenen Größen im Gebiet Berlins untersucht. Damit entstand ein umfassender Beitrag über epiphytische und epilithtische Flechtenarten, die als Indikatoren von Luftverunreinigungen geeignet sind. Das Untersuchungsgebiet in Berlin dient als Modellfall einer durch Immissionen belasteten Landschaft.

Inhaltsverzeichnis top ↑

1. ZUSAMMENFASSUNG 1

1. SUMMARY 3
2. EINLEITUNG 4
3. BIOINDIKATION 6
3.1. Verfahrens- und Anwendungskriterien 6
3.2. Immissionsverlauf im Zeitraum von 1932 bis 1990 10
4. METHODIK 13
4.1. Chronologie 13
4.2. Kartierungsmethodik 14
4.3. Pilzbefall der Epiphyten 17
4.4. Substratuntersuchungen 17
4.5. Fertilität 19
4.6. Lichtmessungen 19
4.7. Immissionsdaten 19
4.8. Klimadaten 20
4.9. Variablencharakterisierung 22
4.9.1. Biologische Größen 22
4.9.2. Zielgrößen: SO2 und Schwebstaub 24
4.9.3. Störgrößen 25
5. ERGEBNISSE 27
5.1. Epiphyten in Berlin: Ein Rückblick über die letzten 200
Jahre 27
5.1.1. Vergleich zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert 27
5.1.2. Vergleich 1962/63 mit 1990 bzw. 1992 29
5.1.3. Vergleich 1981/82 mit 1989/90 33
5.2. Verfahrenskriterien: Beziehungen zwischen den biologischen
Variablen, Immissions-, Stör- und Substratgrößen 36
5.2.1. Werteverteilung und Statistik 36
5.2.2. Frequenz epilithischer und epiphytischer Flechtentaxa 39
5.2.3. Korrelationen zwischen SO2- bzw. Niederschlagswerten
und Flechtendaten 40
5.2.3.1. Repräsentanzzeitraum (Fall A) 42
5.2.3.2. Variablengewichtung: Vergleich der Epilithen mit den
Epiphyten (Fall B) 57
5.2.3.3. Vernachlässigbarkeit der Störgröße Niederschlag (Fall C) 61
5.2.3.4. Präzision der biologischen Größen 63

5.2.4. Spezifität: Korrelationen zwischen SO2, Schwebstaub und
den Flechtendaten 67

5.2.5. Korrelationen zwischen SO2 bzw. Niederschlag und der
Frequenz einzelner epilithischer Flechtenarten 69
5.2.6. Fertilität von Lecanora conizaeOides 73
5.2.6.1. Korrelationen zwischen Fertilität und SO2 bzw. Schwebstaub 74
5.2.6.2. Indikatoreignung der Fertilität von Lecanora conizaeoides 77
5.2.7. Stadtklimatische Zonen 77
5.2.7.1. Epilithische Summengrößen und Epiphyten 78
5.2.7.2. Einzelne epilithische Flechtenarten 80
5.2.8. Anwendungspotential der Trockenheitshypothese von
RYDZAK 81
5.2.9. Licht 91
5.2.10. Substrat 93
5.2.11. Kartierung 96
5.2.12. Pilzinfektion von Lecanora conizaeoides 99
5.3. Diskussion der Verfahrenskriterien 102
5.3.1. Einflußfaktoren in Flechtenmonitoringverfahren 102
5.3.2. Diskussion dieser Faktoren 103
5.3.3. Übertragbarkeit auf die Verfahrenskriterien 107
5.4. Verfahrensanwendung 113
5.4.1. Praktikabilität 113
5.4.2. Objektzahl: Frequenz epilithischer und epiphytischer
Flechtenarten 114
5.4.3. Werteklassen 114
5.4.4. Plausibilität der räumlichen Werteverteilung 119
5.4.4.1. Grundbedingungen der Verteilungsplausibilität der
biologischen Werte 119
5.4.4.2. Gewichtung der biologischen Größen 120
5.4.4.3. Eignungsrangfolge der biologischen Größen 128
5.4.5. Wirkungskataster 128
5.5. Verfahrenseignung der biologischen Größen 134
6. DISKUSSION DER VERFAHRENSPRÜFUNG 136
7. SCHLUßFOLGERUNGEN 142
8. TABELLENANHANG 143
9. LITERATUR 157