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Helge Walentowski:

Die Weißtannen-Waldgesellschaften Bayerns

Eine vegetationskundliche Studie mit europäischem Bezug, mit waldbaulichen Anmerkungen und naturschutz-fachlicher Bewertung

[A study of Silverfir and Spruce dominated forest communities of Eastern Bavaria (Germany)]

1998. 1. Auflage, 473 Seiten, zahlreiche Abb. u. Tab., 14x22cm, 860 g
Language: Deutsch

(Dissertationes Botanicae, Band 291)

ISBN 978-3-443-64203-7, brosch., price: 77.00 €

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Contents

Inhaltsverzeichnis top ↑


Danksagung 7
I. Einführung 9
1. Waldvegetationskundliche Definition der Weißtannen-Waldgesellschaften 10
2. Forstökologische Definition der "Fichten-Tannenwälder" 10
3. Aufgabenstellung 11
II. Methoden 12
1. Regionale vegetationskundliche und ergänzende standortskundliche
und bestandesstrukturelle Erhebungen 12
1.1. Definition des Untersuchungsgebietes (UG) 12

1.2. Bodenuntersuchungen 16
1.3. Vegetationsanalyse 16
1.3.1. Repräsentativität 16
1.3.2. Homogenität 18
1.3.3. Struktur umd Schichtung 20
1.3.4. Schätzung der Mengenanteile (Artmächtigkeit) einzelner Arten 20
1.4. Datenaufbereitung und Auswertung (Synthese) 21
1.4.1. Erstellung und Auswertungen der Vegetationstabellen 21
2. Überregionale Zusammenstellung 25
2.1. Pflanzensoziologische Übersichtstabellen 25
2.1.1. Problematik bei der Zusammenstellung von Übersichtstabellen 25
III. Grundlagen und Begriffe zu Pflanzensoziologie und Syndynamik 26
1. Begriffe "Wald" und "Forst" in der Vegetationskunde 26
1.1. Waldgesellschaften 26
1.1.1. (Forstliche) Sylvofazies von Waldgesellschaften 27
1.2. Forstgesellschaften 27

2. Standortsökologische, geographische und etageale Untergliederung
der Assoziationen 28
2.1. Standortsökologische Untergliederung 28
2.1.1. Subassoziationen und Varianten 28
2.1.2. Fazies 29
2.2 Geographische Untergliederung (Vikarianten, Gebiets- und Lokalausbildungen) 29

2.3. Etageale Untergliederung (Höhenformen) 30
3 Allgemeines zur syndynamischen Gliederung europäischer Weißtannenwälder 30

3.1. Vegetationsserien nach OZENDA (1988) 30
3.1.1. Praeklimax und Klimax nach OZENDA (1988) 31
3.1.2. Subklimax nach OZENDA (198 8) 31
3.1.3. Lokalklimax nach OZENDA (1 988) 31
3.2 Zugrundegelegter Begriff der potentiell natürlichen Vegetation (PNV) 31
IV. Floristische Grundlagen 32
1. Nomenklatur 32
2. Anmerkungen zu einigen seltenen oder kritischen Sippen in den Weißtannen-
Waldgesellschaften Bayerns und ihrer Kontaktgesellschaften 32
2.1. Gefäßpflanzen 32
2.2. Moose 36
V. Landschaftliche Grundlagen 39
1. Forstliche Wuchsgebietsgliederung nach FOERST & KREUTZER (1978) 39
2. Klima 41
2.1. Klimatönung im Verbreitungsgebiet der Tannenwaldvorkommen des ostbayerischen Grenzgebirges 43
2.1.1. Untere Berglagen (= submontane Lagen) im ostbayerischen
Grenzgebirge 43
2.1.2. Mittlere Berglagen (= mittelmontane Lagen) im ostbayerischen
Grenzgebirge 44
2.1.3. Obere Berglagen und Hochlagen (= hochmontane bis tiefsubalpine
Lagen) im ostbayerischen Grenzgebirge 49
2.2. Klimatönung im Verbreitungsgebiet der Tannenwaldvorkommen des
Jungmoränengebietes und der Molassevorberge 49
2.2.1. Untere bis Mittlere Berglagen des Jungmoränengebietes und der
Molassevorberge 51
2.3. Klimatönung im Verbreitungsgebiet der Tannenwaldvorkommen der
Bayerischen Alpen 52
2.3.1. Untere Berglagen (= tiefmontane Lagen) der Bayerischen Alpen 53
2.3.2. Mittlere Berglagen (= mittelmontane Lagen) der Bayerischen Alpen 53
2.3.3. Obere Berglagen (= hochmontane Lagen) der Bayerischen Alpen 54
2.4. Klimatönung in sonstigen bayerischen Tannenwald-Verbreitungsgebieten 54

2.4.1. Submontane Lagen mit Tannenwaldvorkommen 54
2.5. Zusammengefaßte Darstellung der wichtigsten unterschiedenen
Klimatypen im UG 56
2.6. Besondere (v.a. lokal wirksame) Klimaelemente 57
2.6.1. Temperaturinversionen und Kaltluftseen 57
2.6.2. Winde 57
2.6.3. Wolkennebel und Rauhreif 59
3. Geologie und Böden 60
3.1. Ostbayerisches Grenzgebirge 60
3.1.1. Frankenwald und Fichtelgebirge 60
3.1.2. Oberpfälzer Wald 61
3.1.3. Bayerischer Wald (und Niederbayerisches Tertiärhügelland) 62
3.2. Schwäbisch-Bayerische Jungmoräne und Molassevorberge 63
3.3. Bayerische Alpen 66
3.3.1. Moränen 67
3.3.2. Gesteine der Molasse 68
3.3.3. Flyschgesteine 69
3.3.4. Kalkalpine Gesteine 71
3.4. Sonstige Gebiete 71
3.4.1. Frankenhöhe, Nördliche Frankenalb und Nördlicher Oberpfälzer Jura, Bruchschollenland 71

3.4.2. Südliche Münchener Schotterebene 73
VI. Typisierung, Abgrenzung und standörtliche Gliederung der Weißtannen-Waldgesellschaften Bayerns im europäischen Rahmen 74

1. Die Weißtannen-Waldgesellschaften Bayerns im Überblick 74
1.1. Floristisch-soziologische Typisierung 67
1.2. Strukturelle und symmorphologische Kennzeichnung der Weißtannen-
Waldgesellschaften Bayerns 84
1.3. Geographische Verbreitung der Weißtannen-Waldgesellschaften Bayerns 87
1.4. Etageale Verbreitung der Weißtannen-Waldgesellschaften Bayerns 88
1.5. Klimawerte 89
1.5.1. Klimawerte in den Verbreitungsgebieten der unterschiedenen Weißtannen-Waldgesellschaften in Bayern 89
1.5.2. Klimatische Höhengrenze 91
1.5.3. Mindestniederschlagssummen und untere Trockenheitsgrenze 91
1.6. Standorte 92
1.6.1. Bestockungstypen und Wuchshöhen in Abhängigkeit vom Standort 98
1.7. Arealtypenspektren der Weißtannen-Waldgesellschaften Bayerns 100
2. Die artenarmen, moos- und zwergstrauchreichen Weißtannen-Waldgesellschaften bodensaurer Standorte (Vaccinfo-Abietenion Oberdorfer 1962) 102

2.1. Preiselbeer-Weißtannenwald (Vaccinio vitis-idueue-Abietetum Oberdorfer 1957) 102

2.1.1. Syntaxonomie 102

2.1.2. Charakteristische Artenkombination 106
2.1.3. Floristische Abgrenzung gegen ähnliche Fichten- und nadelholzreiche
Buchenwälder 107
2.1.4. Bestockungstyp, Haupt- und Begleitbaumarten 109
2.1.5. Ökologie und Verbreitung 110
2.1.6. Geographische Ausbildungen und Höhenformen 115
2.1.7. Standörtliche Untergliederung mit Diskussion der potentiell
natürlichen Vegetation 130
2.1.8. Wuchsleistungen der Hauptbaumarten 158
2.1.9. Waldbauliche Beurteilung aus vegetationskundlicher Sicht 162
2.2. Hainsimsen-Weißtannenwald (Luzulo luzuloidis-Abietetum Oberdorfer 1957) 166
2.2.1. Syntaxonomie 166
2.2.2. Charakteristische Artenkombination 174
2.2.3. Floristische Abgrenzung gegen ähnliche Fichten- und nadelholzreiche
Buchenwälder 175
2.2.4. Bestockungstyp, Haupt- und Begleitbaumarten 180
2.2.5. Ökologie und Verbreitung 181
2.2.6. Geographische Ausbildungen und Höhenformen 184
2.2.7. Standörtliche Untergliederung mit Diskussion der potentiell
natürlichen Vegetation 194
2.2.8. Wuchsleistungen der Hauptbaumarten 214
2.2.9. Waldbauliche Beurteilung aus vegetationskundlicher Sicht 216
3. Die arten- und krautreichen Weißtannen-Waldgesellschaften mineralkräftiger Standorte (Galio rolundifolii-Abietenion Oberdorfer 1962) 218
3.1. Rundblattlabkraut-Weißtannenwald (Galio rotundifolii-Abietetum
Wraber (1955) 1959 em. Th. Müller in Oberdorfer et al. 1992) 218
3.1.1. Syntaxonomie 218
3.1.2. Charakteristische Artenkombination 227
3.1.3. Floristische Abgrenzung gegen ähnliche Fichten- und nadelholzreiche Buchenwälder 228
3.1.4. Bestockungstyp, Haupt- und Begleitbaumarten 229
3.1.5. Ökologie und Verbreitung 229
3.1.6. Geographische Ausbildungen und Höhenformen 233
3.1.7. Standörtliche Untergliederung mit Diskussion der potentiell natürlichen Vegetation 249
3.1.8. Wuchsleistungen der Hauptbaumarten 277
3.1.9. Waldbauliche Beurteilung aus vegetationskundlicher Sicht 280
3.2. Wintergrün-Weißtannenwald (Pyrolo secundue-Abietetum Oberdorfer 1957 ex Stoffler 1975) 284
3.2.1. Syntaxonomie 284
3.2.2. Charakteristische Artenkombination 300
3.2.3. Floristische Abgrenzung gegen ähnliche Fichten- und nadelholzreiche Buchenwälder 300
3.2.4. Bestockungstyp, Haupt- und Begleitbaumarten 304

3.2.5. Ökologie und Verbreitung 304
3.2.6. Geographische Ausbildungen und Höhenformen 307
3.2.7. Standörtliche Gliederung 322
3.2.8. Wuchsleistungen der Hauptbaumarten 351
3.2.9. Waldbauliche Beurteilung aus vegetationskundlicher Sicht 353
VII. Natürlichkeitsgrade und Hemerobiestufen der Weißtannen-Waldgesellschaften Bayerns 356
I. Wichtige Grundbedingungen 356
1.1. Allgemeines 356
1.2. Einfluß des Klimas auf die Waldbodenvegetation, speziell auf die
Piceion-/Vaccinio-Piceetea-Arten 357
1.3. Einfluß des biologischen Bodenzustandes auf die Waldbodenvegetation,
speziell auf die Piccion-/Vaccinio-Piceetea-Arten 358
1.4. Einfluß der Bestockung auf die Waldbodenvegetation, speziell auf die
Piceion-/Vaccinio-Piceetea-Arten 359
2. Beurteilung der bayerischen Tannenwald-Vorkommen 361
2.1. In Bezug auf klimatische Faktoren 361
2.1.1. Kürze der Vegetationszeit 361
2.1.2. Kontinentalität/Winterkälte/Spätfrostgefährdung 362
2.2. In Bezug auf edaphische Faktoren 365
2.2.1. Trockenheit 365
2.2.2. Tonböden 365
2.2.3. Übermäßige Bodennässe 366
2.3. In Bezug auf die potentiell natürlichen Tannenwald-Wuchsdistrikte in
Bayern und sonstige Abietetum-Vorkommen nach SEIBERT (1968) 367
2.4. Einstufung der bayerischen Weißtannenwald-Vorkommen nach Naturnähe 370
2.4.1. Bewertungsgrundlagen und Analyse 370
2.4.2. Waldgesellschaftsbezogene Einstufung 372
2.5. Zeigerarten und Zeigerartengruppen für potentiell natürliche Tannenwaldstandorte in Bayern 373
VIII. Naturschutzfachliche Bewertung der Weißtannen-Waldgesellschaften Bayerns 375
1. Naturnähe 376
2. Artenschutzbezogene Bewertung 376
2.1. Artenvielfalt 376
2.2. Charakteristische und gefährdete Tierarten in den Tannenwäldern 377
2.3. Gefährdete und geschützte Pflanzenarten in den Tannenwäldern 378
2.4. Artenschutzbezogene Gesamteinstufung 382
3. Pflanzengesellschaftsschutzbezogene Bewertung 383
3.1. Einzelkriterien 383
3.1.1. Seltenheit (Ist-Zustand) 383
3.1.2. Intaktheit des angestammten Areals (Vergleich früher - heute) 386
3.1.3. Aktuelle Standortsverlusttendenz 389
3.1.4. Aktuelle floristische Veränderungstendenz 390
3.1.5. Restituierbarkeit 397
3.2. Pflanzengesellschaftsschutzbezogene Gesamteinstufung 399
4. Konsequenzen 400
IX. Zusammenfassung - Abstract - Resumen 402
X. Literatur 409
I. Anhang 443
Anhang 1: Ökologische Artengruppen von Waldbodenpflanzen in den
Tannenwäldern Bayerns (zusammengestellt nach Ak STANDORTSKARTIERUNG 1980) 443
Vegetationstabellen 6 -10 449
Veg.tab. 6: Buchenmischwälder des Luzulo-Fagenion und montan getönte
Eichen-Hainbuchenwälder im Kontakt (in Benachbarung, im floristischen
Übergang und im standörtlichen Grenzbereich) zu den
Weißtannen-Waldgesellschaffen des UG 450
Veg.tab. 7: Buchenmischwälder des Galio-Fagenion im Kontakt (in
Benachbarung, im floristischen Übergang und im standörtlichen
Grenzbereich) zu den Weißtannen-Waldgesellschaften des UG 461

Veg.tab. 8: Basiphile Buchenmischwälder im Kontakt (in Benachbarung,
im floristischen Übergang und im standörtlichen Grenzbereich) zu den
Weißtannen-Waldgesellschaften des UG 464
Veg.tab. 9: Schwarzerlen-Bruchwald (Carici elongatue-Alnetum
glutinosae) der Quellbachtälchen des Außernzeller Tertiärhügellandes
(Lallinger Winkel) im Kontakt zu den Tannenwäldern des
Vaccinio-Abietenion 470
Veg.tab. 10: Weißtannen-Mischwälder der kollinen bis submontanen
Höhenstufe des südpolnischen Hügellandes, des Karpatenvorlandes und
der Westkarpaten 472