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Anita Kirmer:

Methodische Grundlagen und Ergebnisse initiierter Vegetationsentwicklung auf xerothermen Extremstandorten des ehemaligen Braunkohlentagebaus in Sachsen-Anhalt

2004. VIII, 167 Seiten, 41 Abbildungen, 40 Tabellen, 15x23cm, 360 g
Language: Deutsch

(Dissertationes Botanicae, Band 385)

ISBN 978-3-443-64298-3, brosch., price: 40.00 €

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Keywords

Entwicklung Vegetation xerotherm Standort Rekultivierung

Contents

Kurzfassung top ↑

Im Tagebaugebiet Goitsche (Sachsen-Anhalt/Sachsen) wurden von 1994 bis 2001 unterschiedliche Methoden auf ihre Eignung überprüft, eine Vegetationsentwicklung in Richtung Sandtrockenrasen einzuleiten bzw. zu beschleunigen. Die Versuchsflächen waren zu Versuchsbeginn 1994 vegetationsfrei und wiesen keine Diasporenbank auf. Die Böschungen (I: reiner Sand, pH 4,4; II: sandiger Schluff, pH 3,3; III: sandiger Schluff, pH 2,6) sind durch extreme Nährstoffarmut sowie Trockenheit gekennzeichnet. Auf allen Böschungen erfolgten kleinflächige Versuche mit Mähgutauftrag (2 kg /m²), Sodenschüttung (10 kg /m²) und Sodenversetzung (4 Soden à 10 cm³ /m²). Als praxisrelevante, großflächige Versuche konnten zusätzlich Mähgutauftrag, Sodenschüttung und Sodenversetzung umgesetzt werden.

Die spontane Sukzession der Flächen wurde mit Hilfe von Diasporenfallen im Zeitraum 1994 bis 1996 analysiert. Auf Böschung I wurde zusätzlich die Entwicklung der Diasporenbank im Verlauf der Primärsukzession untersucht. Ergänzend zu den Geländeerhebungen erfolgten verschiedene Gewächshausversuche (Übersandung, Säureeinfluß) zum Keim- und Etablierungsverhalten von Centaurea stoebe, Corynephorus canescens und Hieracium pilosella.

Die Ergebnisse zeigen, dass je nach Standortbedingungen eine Entwicklung von Sandtrockenrasengesellschaften möglich ist, wobei sich teilweise frühzeitig Gehölze ansiedeln können. Die in dieser Arbeit vorgestellten Varianten sind Alternativen zu traditioneller Rekultivierung, die - richtig angewendet - auch als Erosionsschutz wirken. Bei Auswahl geeigneter Spenderflächen kann durch Initialensetzungen eine nachhaltige Entwicklung wertvoller Vegetationseinheiten für Naturschutz und Naherholung eingeleitet werden.

Abstract top ↑

From 1994 to 2001 in the former lignite mining area of Goitsche (Saxony-Anhalt/Saxony) different methods of initial settings were examined for their ability to start or accelerate vegetation development towards psammophyte grassland communities. At the beginning of the experiment in 1994 the study sites were unvegetated and no seed bank was detected. The site conditions of the slopes (I: pure sand, pH 4.4; II: sandy silt, pH 3.3; III: sandy silt, pH 2.6) were nutrient-deficient and dry. On all slope sites small-scale experiments with the application of plant clippings (2 kg /m²), the dumping of sods (10 kg /m²) and the transplantation of sods (4 sods with 10 cm³ /m²) were realised. Additional, large-scale experiments with application of plant clippings, sod dumping and sod transplantation took place.

Spontaneous succession was analysed with seed traps from 1994 to 1996. On slope I the development of the seed bank during primary succession was examined. Several experiments with Centaurea stoebe, Corynephorus canescens and Hieracium pilosella were carried out in greenhouses (influence of sand deposition and acid).

The results show that, depending on site conditions, the development of psammophyte grassland communities is possible. On more hospitable sites an encroachment of woody species takes place. The presented methods are alternatives to traditional restoration methods. With the selection of appropriate donor populations initial settings enable the sustainable development of valuable plant communities for nature conservation and leisure activities.

Bespr.: Tuexenia 25, 2005 top ↑

Die Arbeit aus Halle ist ein schönes Beispiel angewandter Pflanzensoziologie aus dem mitteldeutschen Braunkohle-Abbaugebiet, wo nach der Wende große Bereiche stillgelegt wurden und sich in Melioration befinden. Untersuchungsgebiet sind Hänge des ehemaligen Tagebaus Goitsche bei Bitterfeld, wo sich stellenweise bereits in natürlicher Sukzession Sandtrockenrasen entwickelt haben. Unter dieser Zielvorstellung wurden auf drei Substraten (I quartäre Decksande, III sehr saurer tertiärer Aushub, II Mischung von I + III) kleine und große Dauerflächen über 7 Jahre untersucht. Neben spontaner Sukzession gab es Entwicklungshilfen durch Aufbringung von Mähgut benachbarter Sandtrockenrasen sowie Verpflanzung bzw. Aufschüttung entsprechender Rasensoden. Die Ergebnisse beruhen u. a. auf detaillierten Untersuchungen der Vegetationsentwicklung (z. T. mit Zählung und Verfolgung von Keimlingen), Untersuchungen des Diasporeneintrags und der Samenbank im Boden, sowie auf Keimungsexperimenten einiger Arten im Gewächshaus. Die sehr zahlreichen Daten sind in vielen Diagrammen übersichtlich zusammengestellt. Abschließende Hinweise für die Praxis lassen den Mähgutauftrag auf Sand als die beste Methode erscheinen. Auf ungünstigeren Substraten (das reine Tertiärmaterial war kaum zu begrünen) hat Sodenschüttung bessere Erfolge. Kostenkalkulationen zeigen, dass die hier verwendeten Methoden durchaus mit sonst üblichen Meliorationen mithalten können oder sogar billiger sind. Was von angewandten Vegetationskundlern schon seit über einem halben Jahrhundert angeboten wird, zeigt sich hier erneut: wenn man der Natur (bei kleinen Starthilfen) ihren Lauf lässt, gibt es teilweise bessere Erfolge der Begrünung, hier sogar mit Resultaten, die dem Naturschutz dienen können. So kann man nur hoffen, dass das Buch (40 EUR) die Praktiker von solchem Vorgehen überzeugt, wenn dabei auch Samenhandel und Baumschulen leer ausgehen.

Hartmut Dierschke

Tuexenia 25, 2005

Bespr.: Kieler Notizen zur Pflanzenkunde in Schleswig-Holstein und Hamburg, 33/2 top ↑

Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen eines bereits länger zurückliegenden Projektes der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) "Modelluntersuchungen zur Gestaltung von Bergbaufolgelandschaften auf der Basis spontaner und gelenkter Sukzession" 1994 97 ( 2001). Ergebnisse des Projektes, vor allen Dingen aus dem ehemaligen Tagebau Goitsche/Peteroda, wurden mehrfach u. a. durch Mahn, Tischew, Fromm und Schmiedeknecht in den 1990ziger Jahren u. a. auf GfÖ-Tagungen referiert.

Ziel der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung des Verlaufes der Sukzession von drei Böschungen eines ehemaligen Tagebaues (extreme Standortverhältnisse). Verglichen wurde die spontane Sukzession durch Diasporenfall und Diasporenbank mit gezielter Vegetationsinitiierung durch Mähgutübertragung, Sodenversatz und Sodenschüttung. Zusätzliche Versuchsvarianten (groß- und kleinflächige Applikationen, Kalkung etc.) sowie Populationsuntersuchungen (Gewächshaus) zu speziellen Sandmagerrasen- und Ruderalarten (Corynephorus canescens, Hieracium pilosella, Centaurea stoebe) ergänzten den Forschungsansatz. Zentrale Fragestellung war, ob die genannten Verfahren einer gelenkten Sukzession an ehemaligen Tagebauböschungen dazu dienen können, eine Sicherung unabhängig von der Exposition vor Erosion und Staubentwicklung zu gewährleisten.

Sowohl prüfstatistische als auch multivariate statistische Verfahren wurden von der Autorin zur Ergebnisanalyse in aller Ausführlichkeit zum Einsatz gebracht.

Die Zusammenfassung der Ergebnisse zur kleinflächigen Vegetationsentwicklung wird ab S. 79 dargestellt, woraufhin für die Mähgutflächen festgestellt wird: Die Streuauflage wirkte einerseits als Diasporenfänger für Arten aus dem Diasporenfall und erleichterte andererseits durch die Verbesserung des Bestandesklimas Keimung und Etablierung der in Mähgut enthaltenen Diasporen . Auf den Mähgutflächen waren auch nach sieben Jahren noch keine Gehölze eingewandert. Ein weiteres interessantes Ergebnis, die wesentlich höhere erosionsmindernde Wirkung einer Sodenschüttung gegenüber eines Sodenversatzes, wird jedoch nur zitiert (durch eine Diplomarbeit im Untersuchungsgebiet abgedeckt, S. 89). Erwähnenswert sind weiterhin die Ergebnisse zu Ausbreitung problematischer Arten und die Tendenz zur Verbuschung bei großflächigem Sodenversatz (S. 99). Eine gute und kurze Übersicht der Vegetationsentwicklung auf den einzelnen Untersuchungsflächen findet sich auf S. 100 f., Tabellen 39 40.

A. Kirmer konnte feststellen, dass eine Diasporenbank noch bei niedrigen pH-Werten von 2,3 aufgebaut werden kann. Insgesamt konnte nachgewiesen werden, dass die seit einigen Jahren in der Naturschutzpraxis angewandte Methode der Mähgutübertragung (vgl. KUNZMANN in den Kieler Notizen 29.2001) auch für Tagebauböschungen erfolgreich sein kann. Die ebenfalls günstige Methode der hier sogenannten Sodenschüttung beförderte besonders die Entwicklung von Corynephorus canescens und Jasione montana. Ab S. 126 werden noch einmal die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden der Initialsetzung diskutiert. Letztlich wird nach Meinung des Rezensenten deutlich, dass die tiefgründige Sodenversetzung in Bezug auf Trockenrasen keine wirklichen Vorteile bietet, da sie eher konkurrenzstarke, oft unerwünschte Arten auf den Applikationsflächen fördert. Insofern ist das Ergebnis zu erwarten gewesen. Unter den "Hinweise(n) für die Renaturierungspraxis ", S. 128-129, stellt A. Kirmer einen wichtigen Vergleich vor, der die weite Kostenspanne zwischen den verschiedenen Applikationsmethoden widerspiegelt. Die "Schlussfolgerungen und (der) Ausblick", S. 130, setzen sich am Beispiel der bemerkenswerten ehemaligen Tagebaue auseinander, wo und unter welchen Umständen Initialsetzungen zur Vegetationsentwicklung sinnvoll erscheinen.

Letztlich reihen sich die Ergebnisse der Untersuchungen von A. Kirmer bestätigend in die Erfahrungen ein, die in den letzten Jahren mit unterschiedlichen Methoden der Vegetationsinitiierung gemacht worden sind. Insbesondere in Hinblick auf die Sicherung von ehemaligen Tagebauböschungen mit extremen Standortverhältnissen durch die Applikation mit heimischen Pflanzenarten ist die Arbeit ein guter Fundus. Es bleibt aber einzuschränken, dass der Forschungsansatz mit relativ wenigen und nicht sehr großen Versuchsflächen zu recht weit reichenden Schlüssen kommt (s. Anhang). Auffällig, wenn auch kein spezieller Makel dieser Arbeit ist, dass die Bedeutung der Kryptogamen für die weitere Vegetationsentwicklung/Standortsicherung etc. insgesamt nebensächlich behandelt wird. Der Rezensent hätte sich noch etwas mehr Tiefe zum Thema Erosionsminderung bei verschiedenen Applikationsvarianten gewünscht. Der für die Praxis interessante Kostenvergleich schreit eigentlich nach einer detaillierten Aufstellung, welche Größen in die jeweiligen Kalkulationen eingegangen sind. Eine Tabelle wäre angebracht gewesen. Zur Literaturauswertung: gerade in Bezug auf Diaporenbank und Diasporenausbreitung auf trockeneren Standorten hätten u. a. GRUNICKE (1996), JACKEL (2000) und KUNZMANN (2000; alle Diss. Bot.) zitiert werden müssen.

Dierk Kunzmann

Bespr.: Naturschutz im Land Sachsen-Anhalt, Heft 1/2005, S. 62-63 top ↑

In der Dissertationsschrift werden spontane und initiierte (gelenkte) Sukzessionen auf tertiären und quartären Substraten in der Bergbaulandschaft Goitsche zwischen Bitterfeld und Delitzsch beschrieben. Dabei werden in Dauerbeobachtungsflächen und Versuchsflächen sowohl primäre als auch initiierte Vegetationsentwicklungen durch Mähgutverlagerung und Sodenschüttung bzw. Sodensetzung untersucht.

Als Pionierart auf offenen Sanden tritt Corynephorus conescens auf, der für die Keimung eine leichte Ubersandung (z. B. durch Uberwehung) verträgt. Die extrem niedrigen pH-Werte (unter pH 3,o) beeinflussen die Keimung von Corynephorus conescens negativ, wenngleich diese Art dennoch der Erstbesiedler bleibt. Hieracium pilosella und Centaurea stoebe weisen diese Keimungshemmung nicht auf, wandern aber dennoch erst später in Sielbergrasen ein (Bodenentwicklung).

Der Diasporenfall auf unbesiedelten Flächen der Bergbaufolgelandschaft ist dem anderer Pionierstandorte vergleichbar. Dieser Diasporenfall und die Anreicherung von Diasporen ist wesentlich für die Primärsukzession, da in den Substraten keine Diasporenbank vorhanden ist. Die Autorin belegt den Aufbau und die Differenzierung der Sporenbank.

Hinsichtlich der initiierten Vegetationsentwicklung erwies sich die Mähgutverlagerung als besonders erfolgreich. Es entwickelten sich hier artenreiche Sandtrockenrasen, die in ihrer Sukzession die Silbergrasphase übersprangen. Dies begründet sich wohl in der Humusakkumulation, die zur Verringerung der Luftkapazität im Boden führt, was von Corynephorus conescens nicht vertragen wird Gehölzaufkommen konnten sich trotz zeitweiliger Entwicklung von GehölzLeimlingen nicht etablieren. Die Sodenschüttung bzw. -setzung führte zur Ausbildung kryptogamenarmer Silberpioniergrasfluren. Diese Fluren ermöglichen die Ansiedlung spätsukzessionaler Arten, bringen sich selbst dabei jedoch in eine unvorteilhafte Lage. Die Ablösung der Silbergrasfluren durch die Sandtrockenrasen setzt ein.

Die Dissertationsschrift enthält wichtige Hinweise für die Naturschutzpraxis. Die Initiierung von Sandtrockenrasen kann erfolgreich über Mähgutauftrag erfolgen, das z.B. bei Pflegeschnitten in Naturschutzgebieten gewonnen werden kann. Dabei soll berücksichtigt werden, dass das Arteninventar des Mähgutes standörtlich auf die zu begrünende Fläche abgestimmt ist. Bei Sandtrockenrasen liegt der günstigste Schnitttermin (Saatgutreife) zwischen Ende Juli und Mitte August. Ggf. kann auch Mähgut zu verschiednen Terminen gewonnen werden. Spätere Termine erhöhen den Anteil an Diasporen von Calumgrostis epigejos. Grundsätzlich sollen die Zielarten gut im Mähgut vertreten sein. Der Auftrag von frischem Mähgut verhindert das Verwehen.

Die Sodenschüttung setzt die Sodenentnahme auf Spenderflächen voraus, was zu deren Zerstörung führt. Deshalb sollten nur solche Flächen als Spenderflächen verwendet werden, die sowieso einer Zerstörung z. B. durch vorgesehenen Abbau unterworfen werden oder auf denen aus naturschutzfachlichen Gründen ein Vegetationsabtrag erfolgen soll. Die standörtlichen Verhältnisse der Spenderfläche müssen denen der zu begrünenden Fläche entsprechen. Die Sodenversetzung ist die aufwendigste Methode. Auf Substraten mit extrem niedrigen pH-Werten, können durch diese Methode bessere Ergebnisse erzielt werden als durch Sodenschüttung oder Mähgutauftrag. Die Versetzung soll bei feuchter Witterung möglichst im Frühjahr oder im Herbst erfolgen.

Insgesamt kann eingeschätzt werden, dass Bergbaulandschaften aufgrund ihrer standörtlichen Einzigartigkeit (Nährstoffarmut, Nischenreichtum) und Großflächigkeit sowie der erfolgten Störung ein einmaliges Potenzial zur Entwicklung naturschutzfachlich wertvoller Vegetationsmosaike durch Sukzession bei konsequentem Prozessschutz bieten. Hier sollte die Vegetationsentwicklung durch Initiierung nur dort beschleunigt werden, wo dies durch die Folgenutzung erforderlich erscheint (Ortsnähe, Erholungsnutzung, bergtechnische Notwendigkeit).

Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchungen beschränken sich in ihrer naturschutzfachlichen Anwendung keinesfalls auf Bergbaulandschaften. Sie geben auch wertvolle Hinweise für die Beetablierung und Entwicklung von Mager- und Trockenrasen in geschützten Flächen, wo diese z.B. durch Aufforstunken, Verbuschungen, Eutrophierungen u.a. zerstört wurden. Jüngstes Beispiel dafür ist die laufende Entwicklung eines Sandtrockenrasen im Naturschutzgebiet Saalberghau. Hier erfolgt auf der Fläche eines beseitigten Kiefernforstes Mähgutübertragung von artenreichen Magerrasen (Heusaat) bei Steuerung der Sukzession durch jährliche Mahd.

L. REICHHOFF

Naturschutz im Land Sachsen-Anhalt, Heft 1/2005, S. 62-63

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1 Einleitung. 1
1.1 Stand der Forschung 2
1.2 Fragestellungen 4
2 Untersuchungsgebiet. 6
2.1 Geologie 7
2.2 Substratverhältnisse 7
2.3 Wasserhaushalt und Flutung 7
3 Material und Methoden 8
3.1 Witterung 8
3.2 Böden 8
3.3 Versuchsstandorte 9
3.3.1 Kleinflächige Versuche 10
3.3.2 Gekalkte Flächen 10
3.3.3 Großflächige Versuche - Böschung I 12
3.3.4 Großflächige Versuche - Böschung II 12
3.4 Vegetationskundliche und populationsbiologische Aufnahmemethoden 13
3.5 Diasporenpotenzial der Umgebung 14
3.6 Diasporenfall 14
3.7 Diasporenbank 14
3.8 Diasporenpotenzial des Mähgutes 15
3.9 Keim- und Etablierungsexperimente mit ausgewählten Arten 16
3.9.1 Keimung von Corynephorus canescens bei Übersandung 16
3.9.2 Keimung von Corynephorus canescens, Hieracium pilosella und
Centaurea stoebe unter Säureeinwirkung 17
3.9.3 Keim- und Etablierungsversuch mit Corynephorus canescens, Hieracium
pilosella und Centaurea stoebe auf unterschiedlichen Substraten 17
3.9.4 Entwicklung von Corynephorus canescens auf unterschiedlichen
Substraten 17
3.10 Statistische Verfahren 17
4 Ergebnisse 20
4.1 Witterung 20
4.1.1 Monatliche Niederschlagssummen (1994 bis 1997) 20
4.1.2 Monatsmitteltemperaturen (1994 bis 1997) 20
4.2 Böden 23
VI
4.3 Diasporenpotenzial der Umgebung 23
4.4 Diasporenfall auf Böschung I bis III 25
4.5 Diasporenbank auf Böschung I bis III im Jahre 1994 27
4.6 Diasporenbank auf Böschung I und III im Jahre 2000 27
4.7 Diasporenbank der Entnahmefläche für die kleinflächige Sodenschüttung 28
4.8 Diasporenpotenzial des Mähgutes für die kleinflächigen Versuche 28
4.9 Vegetationsentwicklung der kleinflächigen Versuche im Zeitraum 1994
bis 2001 30
4.9.1 Mähgutaufbringung 30
4.9.2 Sodenschüttung 36
4.9.3 Sodenversetzung 44
4.9.4 Zusammenfassende Darstellung der Herkunft der Arten auf kleinflächigen
Versuchen 51
4.9.4.1 Böschung I 51
4.9.4.2 Böschung II 52
4.9.4.3 Böschung III 54
4.9.5 Sodenschüttung und Sodenversetzung (gekalkt) 56
4.9.6 Qualitative und quantitative Ähnlicheiten 58
4.9.6.1 Ähnlichkeit der Referenzflächen 58
4.9.6.2 Qualitative Ähnlichkeit der kleinflächigen Versuche zu den
Referenzflächen 59
4.9.6.3 Quantitative Ähnlichkeit der kleinflächigen Versuche zu den
Referenzflächen 60
4.10 Populationsentwicklung ausgewählter Arten auf den kleinflächigen
Versuchen 62
4.10.1 Sodenschüttung 62
4.10.1.1 Corynephorus canescens 62
4.10.1.2 Hieracium pilosella 65
4.10.1.3 Jasione montana 65
4.10.1.4 Ruderal-/Segetalarten 68
4.10.2 Sodenversetzung 70
4.10.2.1 Corynephorus canescens 70
4.10.2.2 Hieracium pilosella 70
4.10.2.3 Jasione montana 71
4.10.2.4 Ruderal-/Segetalarten 71
4.11 Zusammenfassende Darstellung der Vegetationsentwicklung auf den
kleinflächigen Versuchen mit Initialensetzung 79
VII
4.11.1 Böschung I 79
4.11.2 Böschung II 80
4.11.3 Böschung III 80
4.12 Vegetationsentwicklung der großflächigen Versuche im Zeitraum 1994
bis 2001 84
4.12.1 Böschung I - großflächiger Versuch mit Mähgutaufbringung 84
4.12.2 Böschung II - großflächige Versuche mit Sodenschüttung und
Sodenversetzung 88
4.12.3 Zusammenfassende Darstellung der Herkunft der Arten auf den Flächen
mit großflächigen Initialensetzungen 94
4.12.4 Qualitative und quantitative Ähnlichkeit der großflächigen Versuche 96
4.12.4.1 Großflächiger Mähgutversuch 96
4.12.4.2 Großflächige Sodenschüttung und Sodenversetzung 96
4.12.5 Zusammenfassende Darstellung der Vegetationsentwicklung auf den
großflächigen Versuchen mit Initialensetzung 97
4.13 Sukzessionsstadien nach sieben Jahren Vegetationsentwicklung auf kleinund
großflächigen Initialensetzungs- und Kontrollflächen 100
4.14 Keim- und Etablierungsexperimente mit ausgewählten Arten 101
4.14.1 Keimung von Corynephorus canescens bei Übersandung 101
4.14.2 Keimung von Corynephorus canescens, Hieracium pilosella und
Centaurea stoebe unter Säureeinwirkung 102
4.14.3 Keim- und Etablierungsversuch mit Corynephorus canescens, Hieracium
pilosella und Centaurea stoebe auf unterschiedlichen Substraten 103
4.14.4 Entwicklung von Corynephorus canescens auf unterschiedlichen
Substraten 105
4.14.4.1 Mortalitätsrate, Blatthöhe und Blattzahl im ersten Jahr 105
4.14.4.2 Horst-Durchmesser und Anteil an toter Blattmasse im zweiten
und dritten Jahr 108
4.14.4.3 Anzahl und Höhe der Blütenstände im zweiten und dritten Jahr 109
5 Diskussion 111
5.1 Witterung 111
5.2 Bodenparameter 112
5.3 Wie wirkt sich eine leichte Übersandung auf das Keimverhalten von
Corynephorus canescens aus? 113
5.4 Wie beeinflusst der pH-Wert das Keim- und Etablierungsverhalten von
Corynephorus canescens, Hieracium pilosella und Centaurea stoebe? 113
5.5 Sind unter standardisierten Bedingungen Unterschiede in der Entwicklung
der Pionierart Corynephorus canescens auf Tertiär- und Quartärsubstrat
mit unterschiedlichen Mischungsverhältnissen nachweisbar? 114
VIII
5.6 Wie beeinflusst der Diasporenfall die Besiedlungsprozesse bei
Primärsukzessionen? 115
5.7 Wie entwickelt sich die Diasporenbank im Verlauf von
Primärsukzessionen? 118
5.7.1 Diasporenbank nach sechs und nach 25 Jahren Primärsukzession auf
Quartärsubstrat 118
5.7.2 Diasporenbank nach 17 Jahren Primärsukzession auf Tertiärsubstrat 120
5.8 Wie verläuft die Vegetationsentwicklung auf Initialensetzungs- und
Kontrollflächen auf unterschiedlichen Standorten? 120
5.8.1 Kleinflächige Versuche 120
5.8.2 Entwicklung ausgewählter Arten 123
5.8.3 Großflächige Versuche 124
5.9 Kann die Vegetationsentwicklung auf extrem sauren Standorten durch eine
einmalige Kalkung beschleunigt werden? 125
5.10 Welche Vorteile bieten die verschiedenen Methoden der
Initialensetzung? 126
5.10.1 Mähgutauftrag 126
5.10.2 Sodenschüttung und Sodenversetzung 127
5.10.3 Hinweise für die Renaturierungspraxis 128
6 Schlußfolgerungen und Ausblick. 130
7 Zusammenfassung. 132
8 Summary 134
9 Literatur. 136
10 Anhang. 148
10.1 Versuchsanlagen 148
10.1.1 Böschung I 149
10.1.2 Böschung II 150
10.1.3 Böschung III 151
10.2 Zielarten 151
10.3 Umkreiskartierungen und jährlicher Diasporenfall 152
10.4 Arteninventar der Spenderflächen 162