Beziehungen von Bodenpflanzen und Vegetationseinheiten frühlingsgeophytenreicher Laubmischwälder der Region Hannover zum pH-Wert und zur Stickstoff-Nettomineralisation des Bodens (Befunde aus den Jahren 1997 und 1998)
2008. 182 Seiten, 3 Abbildungen, 65 Tabellen, 1 CD , 23x14cm, 380 g
Language: German
(Dissertationes Botanicae, Band 409)
ISBN 978-3-443-64322-5, brosch., price: 49.00 €
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Es lässt sich feststellen, dass die Reaktionszahlen von ELLENBERG (1992) (heute) für das Untersuchungsgebiet nicht oder nur sehr eingeschränkt gültig sind. Von höherrangigen Untereinheiten der Gesamtgesellschaft wurde die Bindung an die aktuelle Bodenazidität untersucht. Zusätzlich ergaben Geländebrutversuche, dass es zu keiner Abnahme der N-Freisetzung mit steigender aktueller Bodenazidität gekommen war. Innerhalb der jeweiligen pH(CaCl2)-Bereiche stehen die untersuchten Arten unabhängig von ihrer Stickstoffzahl nach ELLENBERG (1992) auf Böden mit einer in etwa gleich hohen N-Nettomineralisationsrate.
H. Dierschke
Tuexenia 29 (2009) S. 452-453
2 Der Untersuchungsraum 14
2.1 Lage und naturräumliche Gliederung 14
2.2 Klima 15
2.3 Geologische Verhältnisse 15
2.3.1 Geomorphologische Verhältnisse 15
2.3.2 Petrographische Verhältnisse 16
2.4 Berücksichtigte Waldgebiete 18
3 Methoden 19
3.1 Vegetationsuntersuchungen 19
3.1.1 Aufnahme der Pflanzenbestände 19
3.1.2 Fassung der Pflanzengesellschaften 20
3.2 Eigene Untersuchungen des Bodens 21
3.2.1 Eigene Ansprache der Bodentypen und der Humusform 21
3.2.2 Bodenchemische Analysen 21
3.2.2.1 Bestimmung des pH-Wertes 21
3.2.2.2 Bestimmung des pflanzenverfügbaren Stickstoffs 27
3.2.2.2.1 Konzept der Bestimmung 27
3.2.2.2.2 Probenahme 29
3.2.2.2.3 Analytische Bestimmung von NO3- und NH4 31
3.2.2.3 Bestimmung des organisch gebundenen Kohlenstoffs 31
3.2.2.4 Bestimmung des Gehalts an organisch gebundenem
Stickstoff 32
3.2.2.5 Bestimmung der Ureaseaktivität 32
3.2.3 Statistische Verarbeitung der Analysedaten 33
3.3 Berechnung der mittleren Zeigerzahlen nach ELLENBERG (1992) 35
4 Ergebnisse und Diskussion 36
4.1 Charakteristik der berücksichtigten Waldgesellschaften 36
4.1.1 Der floristische Aufbau der Waldgesellschaften 36
4.1.2 Die syntaxonomische Einordnung der Waldgesellschaften 42
4.1.3 Die Frage nach der Natürlichkeit der Waldgesellschaften 49
4.2 Die pH-Verhältnisse der untersuchten Böden 50
4.3 Allgemeine Charakteristik der Böden in den vier pH-Bereichen 56
4.3.1 Gesteine, Bodenarten und Bodentypen 56
4.3.2 Humusformen 58
4.3.3 C/N- Verhältnis und Ureaseaktivität im Oberboden 61
4.3.4 Beurteilung des Feuchtegrades anhand der Feuchtezahlen
nach ELLENBERG (1992) 64
4.4 Die heutige Bindung der Waldbodenpflanzen des
Untersuchungsgebietes an die pH-Verhältnisse des Bodens 65
4.5 Die Bindung der Gesellschaften an die pH-Verhältnisse des Bodens 112
4.6 Die Stickstoff-Nettomineralisationsrate des Bodens in Beziehung zu
den vier pH-Bereichen 122
4.7 Die Stickstoff-Nettomineralisationsrate des Mineralbodens der
einzelnen Arten 139
4.8 Die Stickstoff-Nettomineralisationsrate des Mineralbodens im Bereich
der einzelnen Gesellschaften 148
5 Zusammenfassung 150
6 Literaturverzeichnis 154
Anhang 160