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Sergio Santamaria:

Laboulbeniales, I. Laboulbenia

1998. 186 pages, 41 figures, 20x28cm, 650 g
Language: English

(Flora Mycologica Iberica, Volume 4)

ISBN 978-3-443-65009-4, paperback, price: 61.00 €

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Keywords

floramycologyLaboulbenialesLaboulbeniaAscomycetaIberian PeninsulaBalearic Islands

Contents

English Text from Preface top ↑

This volume of Flora Mycologica Iberica contains the descriptions of all species of the genus Laboulbenia (Laboulbeniales, Ascomyceta) which were reported from the Iberian realm (Iberian Peninsula and Balearic Islands). The catalogue comprises 63 accepted and two uncertain species. The work follows in the vein of previous volumes of the series, but the uniqueness of the Laboulbeniales required that the "Methods of Study" section be expanded and information on habitat and distribution was added.
A glossary of terms complements the text, some of them specific to the genus Laboulbenia. An alphabetical list of Iberian hosts along with their respective parasitic fungi rounds off this volume.

Bespr.:Berichte d. Bayerischen Bot. Gesellsch., Band 71, Juli 2001 top ↑

Der vierte Band der Flora Mycologica Iberica behandelt die Gattung Laboulbenia (Laboulbeniales, Ascomycota). Aufgrund der hohen Spezialisierung als Parasiten an Arthropoden und der wohl einzigartigen Organisation - bis auf ein kleines Haustorium ist das gesamte vegetative Myzel reduziert - kann die Ordnung Laboulbeniales als einer der seltsamsten und faszinierendsten Verwandtschaftskreise innerhalb der Ascomycota gelten. Die anderen Gattungen der artenreichen Ordnung werden in einem späteren Band der Flora Mycologica Iberica folgen.

Das Konzept der Zweisprachigkeit (Spanisch und Englisch) wird beibehalten. Die informative Einführung beginnt mit der Umgrenzung der Ordnung Laboulbeniales sowie Bemerkungen zur funktionellen Anatomie der hochspezialisierten Thalli, zur Sexualität und zum Anschluss an die restlichen Ascomycota. Die Systematik folgt hier der traditionellen Klassifizierung. Die nah verwandte Familie Pyxidiophoraceae, welche in jüngerer Zeit als das Verbindungsglied zu den myzelialen Ascomycota gesehen wird (Pyxidiophora scheint an die typische Laboulbeniales-Gattung Rickia anzuschließen), wird hier nicht als Teil der Laboulbeniales gesehen. Die wichtigsten Merkmale für die Auftrennung der Familien und Gattungen werden kurz erläutert. Das Glossar, gerade in dieser Gruppe aufgrund der vielen Spezialbegriffe wichtig, wurde als Anhang an den Schluss des Buches gestellt. Hier findet sich auch ein sehr anschaulicher Grundbauplan eines typischen Laboulbenia-Thallus. Die Methodik wird als letzter Teil der Einführung kurz und prägnant erläutert, weiterführende Literatur zur Thalluspräparation wird angegeben. Einzig der Verweis auf die wichtigste zusammenfassende Bestimmungsliteratur für die Wirte (z.B. Familien- und Gattungsschlüssel der Insecta) wird vermisst. Der systematische Teil beginnt mit der genauen Umgrenzung der Gattung Laboulbenia und dem zugehörigen Artenschlüssel. Hierbei wird primär anhand von Thallusmerkmalen getrennt, die Wirtsgattungen bzw. -familien werden aber zusätzlich als wertvolle Kriterien angegeben. So ist es prinzipiell möglich, wenn auch schwierig, selbst bei einem unbekannten Wirt zu einem Bestimmungsergebnis zu gelangen. Die Artbeschreibungen sind sehr ausführlich. Jede der behandelten 65 Arten wird in informativen Strichzeichnungen abgebildet. Es wird der Gesamthabitus des Thallus gezeigt, auch die Anhängsel werden zumeist komplett gezeichnet. Meist werden noch Details der Anhängsel und der Antheridien dargestellt, z.T. auch die Sporen abgebildet. Das Wirtsspektrum, die geographische Verbreitung auf der Iberischen halbinsel sowie allgemeine Beobachtungen runden die einzelnen Beschreibungen ab. Dem systematischen Teil folgt das bereits angesprochene Glossar, die ausführliche Bibliographie und der sehr hilfreiche Wirtsindex mit zugeordneten Parasiten. Die vorliegende Bearbeitung der iberischen Vertreter der Gattung Laboulbenia richtet sich in erster Linie an den Spezialisten. Die schönen, anschaulichen Illustrationen, die informativen Texte und auch die Einführung wecken aber auch beim nicht Eingearbeiteten Interesse an dieser hochinteressanten und reizvollen Gattung. Somit kann dieses Werk allgemein empfohlen werden und sollte in gut sortierten mykologischen Bibliotheken nicht fehlen.

C. Hahn
Berichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft, Band 71, Juli 2001

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Introducción 7
Agradecimientos 7
Definición de Laboulbeniales 9
Métodos de estudio 15
Descripción de géneros y especies 19
Lboulbenia 23
Glosario 167
Bibliografía 175
Lista de géneros de hospedantes con especies de Laboulbenia asociadas 179
Indice de nombres de hongos 181
Indice de modificaciones taxonómicas y nomenclaturales 182
Indice de nombres de hospedantes 183

Contents top ↑

Introduction 7
Acknowledgements 7
Definition of Laboulbeniales 9
Methods of study 15
Description of genera and species 19
Laboulbenia 23
Glossary 171
References 175
List of host genera with associated species of Laboulbenia 179
Index of fungus names 181
Index of taxonomic and nomenclatural modifications 182
Index of host names 183