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Jiri Komárek; Bohuslav Fott:

Das Phytoplankton des Süßwassers. Systematik und Biologie Teil 7, 1. Hälfte

Chlorophyceae (Grünalgen), Ordnung Chlorococcales

Hrsg.: Gottfried Huber-Pestalozzi

1983. X, 1044 Seiten, 14 Abbildungen, 43 Tabellen, 253 Tafeln, 16x24cm, 2500 g
Language: Deutsch

(Die Binnengewässer, Band 16 Teil 7 Hälfte 1)

ISBN 978-3-510-40023-2, gebunden, price: 152.00 €

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Keywords

Binnengewässer Phytoplankton Süßwasser Systematik Biologie Chlorophyceae Grünalge Chlorococcales

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Die Chlorococcalalgen sind eine sehr umfangreiche und wichtige Gruppe der einzelligen Grünalgen. Sie leben einzeln oder in Kolonien in allen Süßwasserbiotopen, seltener im Boden oder an aerischen Standorten. Nur wenige Arten sind marin. In den Algenzönosen eutropher Binnengewässer sind die Chlorococcalalgen außerordentlich häufig. Sie spielen eine wichtige Rolle bei den Selbstreinigungsprozessen verunreinigter Gewässer, sind in der Regel leicht zu kultivieren und können bei Untersuchungen zur Photosynthese gut als Modellorganismen verwendet werden. Sie dienen als Sorbente mancher Stoffe aus dem Wasser, als Testorganismen in der wasserwirtschaftlichen Hydrobiologie und sind für die Massenkultivierung zur Gewinnung von Biomasse gut geeignet.

Bedingt durch ihren Artenreichtum und ihre große Variabilität ist diese Gruppe nach 1915, seit Erscheinen des entsprechenden Kapitels in PASCHERs "Süßwasserflora", erst in diesem Werk wieder ausführlich und zusammenfassend beschrieben worden. Die Verfasser haben nach Vorarbeiten von Prof. B. Fott 246 Gattungen in das Werk aufgenommen. Das Ziel war dabei, eine möglichst umfassende Übersicht über die Chlorococcales aus allen limnischen Biotopen zu geben.

Wie die anderen bisher erschienenen Teile des "Phytoplanktons des Süßwassers" soll auch dieser Band in erster Linie ein Bestimmungsbuch für Algologen und Limnologen sein, aber auch als Grundlage für weitere taxonomische Untersuchungen dieser Algengruppe dienen. Bei manchen Gattungen sind Beschreibungen der Sippen hinzugefügt, deren taxonomische Bedeutung noch nicht geklärt ist. Arten, die weiterer taxonomischer Untersuchungen bedürfen, sind besonders gekennzeichnet. Viele zusätzliche Angaben über zytomorphologische Eigenschaften sowie über die Reproduktionsprozesse sind für experimentell orientierte Limnologen von grundlegender Bedeutung. Das ausführliche, 56-seitige Literaturverzeichnis gibt einen umfassenden Überblick über alle Arbeiten, die in den letzten 70 Jahren über diese Gruppe veröffentlicht wurden.

Inhaltsverzeichnis top ↑

Allgemeiner Teil 1
Einleitung 1
Morphologie (Zytomorphologie) 5
Vermehrung 13
Ökologie und Verbreitung 16
Systematik und Nomenklatur 20
Spezieller Teil 28
Ordnung Chlorococcales 28
1. Familie Chlorococcaceae 30
1. Unterfamilie Chlorococcoideae 31
2. Unterfamilie Spongiococcoideae 60
2. Familie Palmellaceae 70
1. Unterfamilie Hormotiloideae 71
2. Unterfamilie Palmelloideae 82
3. Unterfamilie Neochloridoideae 104
4. Unterfamilie Chlorosarcinoideae (provis.) 151
3. Familie Chlorochytriaceae 153
4. Familie Dicranochaetaceae 170
5. Familie Characiaceae 173
1. Unterfamilie Fernandinelloideae 176
2. Unterfamilie Characioideae 188
3. Unterfamilie Actidesmioideae 229
4. Unterfamilie Schroederioideae 230
6. Familie Treubariaceae 254
7. Familie Golenkiniaceae 273
8. Familie Hydrodictyaceae 280
9. Familie Micractiniaceae 319
10. Familie Botryococcaceae 337
1. Unterfamilie Dictyosphaerioideae 338
2. Unterfamilie Ecballocystoideae 364
3. Unterfamilie Botryococcoideae 374
11. Familie Radiococcaceae 379
1. Unterfamilie Radiococcoideae 381
2. Unterfamilie Disporoideae 422
3. Unterfamilie Dictyochlorelloideae 431
4. Unterfamilie Palmodictyoideae 439
12. Familie Oocystaceae 445
1. Unterfamilie Lagerheimioideae 446
2. Unterfamilie Oocystoideae 481
3. Unterfamilie Eremosphaeroideae 544
4. Unterfamilie Glaucocystoideae (provis.) 550
13. Familie Chlorellaceae 555
1. Unterfamilie Siderocelidoideae 556
2. Unterfamilie Chlorelloideae 567
3. Unterfamilie Ankistrodesmoideae 607
4. Unterfamilie TetraeUronoideae 695
5. Unterfamilie Scotielloideae 701
14. Familie Coelastraceae 714
15. Familie Scenedesmaceae 747
1. Unterfamilie Coronastroideae 748
2. Unterfamilie Danubioideae 752
3. Unterfamilie Crucigenioideae 758
4. Unterfamilie Tetrallantoideae 793
5. Unterfamilie Scenedesmoideae 799
6. Unterfamilie Dimorphococcoideae 941
Literaturverzeichnis 946
Register 1001