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Ludwig Rodewald-Rudescu:

Das Schilfrohr (Phragmites communis Trinius)

1974. IX, 302 Seiten, 126 Abbildungen, 94 Tabellen, 11 Tafeln, 16x24cm, 1100 g
Language: Deutsch

(Die Binnengewässer, Band 27)

ISBN 978-3-510-40038-6, gebunden, price: 50.00 €

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Keywords

BinnengewässerSchilfrohrPflanzeSauerstoffSchädlingfreshwaterreedplantoxygenvermin

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Das Thema dieses Bandes ist das Schilfrohr (Phragmites communis Trinius). Inzwischen ist das Schilfrohr zum vollwertigen Ersatz für Nadelholz und andere Hölzer in der Zellulose- und Papierindustrie geworden. Weitere Verwendung findet die Pflanze in der Fischerei, der Nährmittelindustrie sowie im chemischen und pharmazeutischen Bereich.

Inhaltsverzeichnis top ↑

A. Botanische und ökologische Grundlagen 1
I. Allgemeines 1
1. Systematik 1
2. Volkstümliche Benennungen in verschiedenen Sprachen 6
3. Verbreitung auf der Welt 7
4. Geschichtliches, Herkunft 9
II. Beschreibung der Pflanze 10
1. Morphologie des Schilfrohres 10
a) Der Stengel (Halm) 12
b) Die Blattscheide 16
c) Die Blätter 17
d) Die Seitensprosse 19
e) Die Adventivwurzeln 21
f) Die Legehalme 24
g) Die Jungsprosse 25
h) Die Rispe oder Ähre 27
i) Die Blüte 29
j) Die Frucht 31
k) Das Rhizom 32
2. Anatomie des Schilfrohres 34
a) Der Schilfrohrhalm, das Internodium 34
b) Der Knoten 38
c) Die Blattscheide 38
d) Das Blatt 38
e) Das Rhizom 39
f) Die Faser 40
g) Anatomische Unterschiede bei Schilfrohrrassen 40
h) Die hubmikroskopische Struktur der Zellen 44
III. Entwicklung, Verbreitung und Vermehrung des Schilfrohres 45
1. Die Entwicklung des Schilfrohres aus dem Samen (Halm und Wurzel) 45
2. Die Entwicklung des Halmes aus Rhizomknospen 51
3. Wachstum des Halmes 53
4. Verbreitung und Vermehrung des Schilfrohres 57
5. Lebensdauer des Schilfrohres 60
IV. Die Physiologie des Schilfrohres 61
1. Die Sauerstoffversorgung der Pflanze 61
2. Die Wasser- und Nährstoffzirkulation 64
3. Der Wasser- und Stoffhaushalt 67
a) Der Wasserhaushalt 67
b) Der Stoffhaushalt 73
4. Die Photosynthese 78
5. Die Resistenz gegen Trockenheit und Salzgehalt 83
6. Die Frostresistenz 85
7. Physiologische Experimente mit Radioisotopen 86
8e Andere physiologische Eigenschaften des Schilfrohres 88
V. Die Ökologie von Phragmites 91
1. Klima und Mikroklima der Schilfrohrgebiete 91
a) Klima 91
b) Das Mikroklima in den Schilfrohrbeständen 95
2. Die Pedologie der Schilfrohrgebiete 99
3. Das Plaur 102
4. Hydrologie und Hydrogeologie der Schilfrohrgebiete 108
a) Hydrologie 108
b) Hydrogeologie 118
5. Mikrobiologie und Chemie des Bodens und des Wassers der
Schilfrohrgebiete 120

a) Mikrobiologie 120
b) Chemie des Schilfrohrbodens 123
c) Chemie des Wassers der Schilfrohrgebiete 133
d) Natürliche und künstliche Wachstumsfaktoren 145
6. Flora und Fauna der Schilfrohrbestände 151
a) Flora 151
b) Fauna 156
c) Schilfrohrschädlinge 164
Pflanzliche Schädlinge 164
Tierische Schädlinge 167
7. Die Klassifikation des Schilfrohres nach Biotopen und deren Produktivität.
Charakteristik und Verbreitung. Phänotypen und Ökotypen. Genotypen 171
8. Die Primärproduktion des Schilfrohres im Vergleich mit anderen
Jahrespflanzen (auch der Wälder) 182
9. Die Pflanzengesellschaften der Phragmites-Bestände 0 186
10. Schilfrohr als Ackerbodenproduzent, als Pionierpflanze 191
11. Bestände und Bestandsareale 194
VI. Die chemischen Eigenschaften (chemische Zusammensetzung des grünen
sowie des reifen Schilfrohres). Für die Papierherstellung wichtige
Eigenschaften 197
B. Die Schilfrohrkultur 218
I. Geschichtliches. Kulturversuche in der Natur und mit Nährlösungen 218
II. Methoden der Schilfrohrkultur. Morphologische, anatomische und
physiologische Veränderungen der Pflanze im Laufe ihrer Kultur und Bedeutung
für die Papierherstellung. Hydro- und geochemische Veränderungen der
Gebiete 221
III. Anpassung der Schilfrohrkultur an die Voraussetzungen einer gleichzeitig
ausgeübten Fischerei und an andere Wirtschaftszweige 228
IV. Biologische Ergebnisse und Fortschritte der Schilfrohrkultur in Rumänien
im Vergleich mit anderen Gebieten 233
V. Maßnahmen zur Verbesserung des Schilfrohrhalmes 235
VI. Die vegetative und geschlechtliche Vermehrung von Phragmites in der
Kultur 236
VII. Methoden zur Verpflanzung des Schilfrohres 237
1. Die Methoden der vegetativen Vermehrung 237
2. Die Methoden der geschlechtlichen Vermehrung 240
3. Die Methode der gemischten Vermehrung 241
VIII. Methoden zur Ermittlung des Schilfrohrzuwachses und der industriellen
Ernte 241
IX. Methoden zur Bestimmung der Areale und der prozentualen Flächenanteile
von Schilfrohrbeständen (Aerofotogrammetrie) 247
C. Die maschinelle Ernte des Schilfrohres 249
I. Ernte und Transportfahrzeuge 249
1. Geschichtliches 249
2. Ernte und Transportfahrzeuge 250
II. Stapelung in Zwischendepots am Ufer eines schiffbaren Kanals oder Flusses
und Transport zur Fabrik 251
III. Schädigung des Schilfrohres durch Erntefahrzeuge und entsprechende
Verringerung der stehenden Ernte, auch in den folgenden Jahren 252
IV. Verluste bei der Ernte 253
D. Wirtschaftliche Bedeutung des Schilfrohres (für den Hausbau, in der
Hauswirtschaft, für Gärtnereien, als Windschutzwände, in der
Fischerei, in der Bauindustrie, in der Nährmittelindustrie als Futter,
Futterhefe etc., in der Belleloseindustrie als Holzersatz, in der
chemischen und pharmazeutischen Industrie, Schilfrohrasche als
Düngemittel, Verwertung des Plaurs. Vielzweck-Verwertung des
Schilfrohres. Bekämpfung des Schilfrohres) 256
E. Schilfrohrbestände als Reservate für Tiere und Menschen 269
Literatur- und Autorenverzeichnis 273
Sachregister 295
Tafel 1-11 303