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Stratigraphie von Deutschland VIII: Devon

Red.: Deutsche Stratigraphische Kommission

[Stratigraphy of Germany VIII: The Devonian]

2008. 578 Seiten, 2 Karten, zahlr. Abb., teilweise farbig, 21x30cm, 1780 g
Language: Deutsch

(Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, Heft 52)

ISBN 978-3-510-49200-8, brosch., price: 69.00 €

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stratigraphie von deutschland stratigraphy germany devonian

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Der soeben vorgelegte voluminöse neue Band dokumentiert den aktuellen Stand der Erforschung devonischer Ablagerungen in der Bundesrepublik Deutschland.

40 Kapitel-Autoren, die seinerzeit von der deutschen Subkommission für Devon-Stratigraphie als die besten, weil zumeist langjährigen Kenner der jeweiligen Teilregion ausgewählt worden waren, reproduzieren in ihren Kapiteln nicht nur Bekanntes ausführlich, sondern sie bringen oft auch neue Erkenntnisse ein. Viele Kapitel sind sozusagen Darstellung des Lebenswerkes ihrer Autoren, wie die über Eifel, Mittelrhein, Südtaunus, SW-Lahn-Mulde und Lahn-Dill-Mulde, um nur die umfangreicheren Beispiele nennen. Die Autoren haben mit diesem Band eine wichtige Datenbasis für die zukünftige Devon-Forschung in Deutschland geschaffen.

In Deutschland ist das Devon hauptsächlich im Rheinischen Schiefergebirge, Harz, Frankenwald, in Sachsen und Thüringen aufgeschlossen und prägt dort weite Teile deutscher Mittelgebirge. Das Rheinische Schiefergebirge ist ein klassisches Gebiet der Devon-Stratigraphie, weil dort einst Devon-Stufen und -Serien eingeführt wurden, die teilweise bis heute gelten. Ausgehend von den klassischen Erkenntnissen ergänzten anschließend, mehr als ein Jahrhundert lang, Hochschulforschung und insbesondere Landesaufnahmen der Geologischen Landesämter den Kenntnisstand. Das so sukzessive erarbeitete, im weltweiten Vergleich außerordentlich umfangreiche Devon-Datenmaterial vor einem möglichen Verlust zu bewahren angesichts einer zur Zeit offenbar nachlassenden regionalen Forschung und Landesaufnahme, ist somit ein Hauptanliegen dieses Bandes. Daher behandelt der Band fast ausschließlich regional-geologische Einheiten, deren Definitionen, Erstbeschreibungen, Typuslokalitäten, lithostratigraphische Ausbildungen, Fossilinhalte und Datierungen, sowie Paläogeographie und Tektonik.

Das Buch ist Überblick und Einstieg für Laien und Studierende, Nachschlagewerk für Examensarbeiten und Gutachten, Grundlage und Begleitung für Vorlesungen und Exkursionen.

Bespr.: GMIT Nr. 33 Sept. 2008, S. 80 top ↑

Fast 20 Jahre sind vergangen, als die Subkommission für Devon-Stratigraphie beschloss, hierzu eine Monographie Deutschland betreffend zu erarbeiten. Diese beiden Jahrzehnte wurden genutzt, um das Wissen über das Devon von Deutschland anzureichern, ausgiebig darzustellen, und auf den aktuellen Stand zu bringen. Einige Autoren sind darunter, die das Erscheinen leider nicht mehr miterleben konnten, ohne deren Beiträge jedoch nur eine lückenhafte Darstellung möglich gewesen wäre.

Wie z.B. in den bereits erschienenen Bänden Silur und Unterkarbon so ist auch diese paläozoische Monographie nach räumlichen Gesichtspunkten gegliedert. Nach einem einleitenden Kapitel 1, wo über Historisches zur Geschichte des Devons, zur Paläogeographie und Fazies berichtet wird, schließt sich in Kapitel 2 die Beschreibung der devonischen Schichtenfolge des Moldanubikums an. Das Sacothuringikum wird in Kapitel 3 behandelt, wobei das Sächsische, Thüringische und Fränkische Devon eine ausführliche Darstellung erfahren. Den "Löwenanteil" an der Darstellung des Devons in Deutschland übernimmt allerdings das Rhenoherzynicum in Kapitel 4. Angefangen mit den räumlich unterteilten Beschreibungen des Rheinischen Schiefergebirges, Unterwerra-Grundgebirge, bis hin zum Harz mit seinen unterschiedlichen Faziesräumen auf engstem Raum, beschreiben die einzelnen Beiträge den derzeitigen Forschungsstand. Sehr ausführlich wird z.B. das Unterdevon der Mittelrheinischen und Eifeler Typ-Gebiete behandelt. Auch das Untertage-Devon findet seinen Niederschlag. In diesem letzten Kapitel 5 werden die Forschungsergebnisse langjähriger Tätigkeiten in untertägigen Grubenaufschlüssen und Tiefbohrungen berücksichtigt.

Jedes Kapitel schließt mit einer umfangreichen Zitatensammlung. Sämtliche Abbildungen und Tabellen sind qualitativ einwandfrei und runden das Gesamtbild dieser Monographie ab. Einige der Autoren gelten als "letzte Kenner" ihres Fachgebietes, oder gehören gar einer aussterbenden Forschungsgeneration an, so dass der Band nicht immer ein homogenes Erscheinungsbild wiedergibt; dafür stellt er jedoch das gesammelte Wissen über eine fast 60 Mio. Jahre andauernde Periode dar und dürfte wohl kein zweites Mal in dieser Form und Ausführlichkeit erscheinen.

Friedrich Wilhelm Luppold, Hannover

GMIT Nr. 33 - September 2008, S. 80

Bespr.: POLLICHIA 94 (2008/2009) top ↑

Der 2008 erschienene Band VIII der ”Stratigraphie von Deutschland“ befasst sich mit dem erdgeschichtlichen Zeitabschnitt des Devons (417,5 bis 381 Millionen Jahre vor heute), dessen flächenmäßig größte Übertag Verbreitung in Deutschland im Bereich des rheinischen Schiefergebirges (Eifel, Hunsrück, Taunus etc.) zu finden ist.

Ein einführendes Kapitel (11 S.) gibt einen Rückblick auf die Geschichte der Devon-Stratigraphie sowie auf die Paläogeographie und Fazies des Devons in Deutschland. Das 2. Kapitel befasst sich dann auf 5 Seiten mit den Devonvorkommen im Moldanubikum, die in Deutschland nur im Schwarzwald vorkommen, wobei der Verfasser hier auch auf die benachbarten Vogesen in Frankreich eingeht. Im 3. Kapitel (88 S.) stellen dann verschiedene Verfasser die Devonvorkommen im Bereich des Saxothuringikums in Sachsen, Thüringen und Franken. Das Rhenoherzynikum, mit Devonvorkommen im Rheinischen Schiefergebirge, dem Unterwerra- Grundgebirge und dem Harz, ist dann Gegenstand des sehr umfangreichen 4. Kapitels (431 S.). Das 5. und letzte Kapitel (31 S.) befasst sich dann mit den Devonvorkommen in Deutschland die nur Untertage (durch Bergwerke und Bohrungen) bekannt sind (z.B. die ehemalige Schwerspatgrube ”Korb“ bei Eisen/Saarland und die Bohrung Saar 1). Jedem der (Unter-)Kapitel folgt ein eigenes Literaturverzeichnis.

Leider enthält dieser Band der ”Stratigraphie von Deutschland“, im Gegensatz zu verschiedenen anderen Bänden dieser Reihe, keine speziellen Kapitel zur Pal¨aontologie bzw. zu biostratigraphisch wichtigen Fossiliengruppen. Stratigraphisch wichtige Formen aus ausgewählten Gruppen werden zwar in den einzelnen Kapiteln immer wieder herangezogen, es fehlen jedoch zusammenfassende Übersichten. Dies ist schade, da gerade dieser Abschnitt der Erdgeschichte auch aus paläontologischer Sicht sehr interessant ist und der Leser der nicht unbedingt mit der Paläontologie des Devons vertraut ist würde sich hier entsprechende Kapitel wünschen. Man muss allerdings auch dazu sagen, dass für viele Devon-Gebiete in Deutschland und auch für einzelne Fossilgruppen aus dieser Zeit umfangreiche paläontologische Bücher und Monographien vorliegen, die man hier begleitend zu Rate ziehen kann. Alles in allem gibt das vorliegende Werk einen sehr guten Überblick über die Stratigraphie des Devons in Abschließend bleibt der Rezensentin nur, dem Autor für dieses trotzdem hervorragende Buch zu danken. Diese Art Bücher braucht es gerade im deutschen Sprachraum unbedingt viel mehr, vor allem aber auch Buchautoren, die den Spagat wagen, wie eben hier Prof. Schmincke, ein sicherlich sehr informatives und hervorragend aufgemachtes Fachbuch zu einem interessanten Thema sowohl für den interessierten Laien als auch ein vorhandenes Fachpublikum zu schreiben.

Dr. Dani Kemmler, Egelsbach

POLLICHIA 94 (2008/2009)

Bespr.: Zentralblatt Geo. Pal Teil II 2009 Heft 3/4 top ↑

Die „Devon-Monographie“ – ein schon nahezu mystischer Begriff, der über Jahre hinweg auf jeder Sitzung der Subkommission für Devon-Stratigraphie (SDS) für Gesprächsstoff sorgte, nahm nun doch endgültig Gestalt an und ist als monumentales Werk nach insgesamt mehr als 25 Jahren Bearbeitungszeit vollendet. Mehr als 44 Einzelarbeiten von mehr als 40 Autoren fassen den „aktuellen“ Stand [des jeweiligen Manuskripteinganges!] der Devon Stratigraphie in Deutschland zusammen und liefern somit einen Überblick und Einstieg in alle bekannten Vorkommen. Die große Menge der Informationen musste man zwangsläufig reduzieren, und folglich entstanden lediglich knappe Übersichten, die die allgemeine Entwicklung oder typische Abfolgen erklären; eine umfassendere Darstellung hätte den vorgegebenen Rahmen bei weitem gesprengt oder wäre wahrscheinlich nie zum Abschluß gekommen. Problematisch ist aber vor allem die unterschiedliche Aktualität der einzelnen Beiträge. So stehen sich Aufsätze aus den frühen neunziger Jahren und solche erst kürzlich abgeschlossenen gegenüber. Die Bearbeitung lieferte aber seit dem jeweiligen Manuskripteingang in vielen Fällen neue Ergebnisse, die man leider nichteinbezog. Folglich ist Etliches im vorliegenden Band überholt.

Lehrbücher, zusammenf. Darstellungen, Bibliographien 619 Der Devon-Band wird aber zweifellos als wichtiges Nachschlagewerk in die Literatur eingehen, zumal es bisher keinen zusammenfassenden Überblick über die einzelnen Regionen und ihre Entwicklung gibt.

Ein Rückblick auf die Geschichte der Devon-Stratigraphie zeigt deutlich, wie kontrovers man die verschiedenen Gliederungen der letzten 200 Jahre diskutierte, bei der sich mit zunehmender Verfeinerung auch vermehrt Korrelationsprobleme offenbaren. Für das „klastische“ Unter-Devon gilt dies ganz besonders; die Probleme ziehen sich aber durch das gesamte Devon hindurch (rheinische versus herzynische Fazies). Eine Erleichterung brachte die Einführung der Conodonten- und Event- Stratigraphie, doch sind auch diese Methoden - wie jede andere auch – nicht unfehlbar [was man aber oft genug in Abrede stellt]. Die großen Korrelationsprobleme im Devon sind also bereits durch die Gegenüberstellung verschiedener Fazies vorgezeichnet, werden aber noch verstärkt durch die Überlagerung einer sich ständig ändernden Paläogeographie im Bereich der „variszischen Geosynklinale“. Letztere durchläuft im Devon die sehr dynamische Entwicklung eines einsetzenden orogenen Zyklus. Dies spiegelt sich folglich auch in den zahlreichen lokalen Gliederungen wider, die es zu verbinden gilt.

Regional betrachtet sind devonische Gesteine in Deutschland sehr weit verbreitet und sogar im Bereich des Moldanubikums nachgewiesen. Obwohl ihre Existenz im Schwarzwald schon lange bekannt ist, erweist sich die Abfolge im Detail aber als äußerst lückenhaft. Einstufungen sind zwar nur über Condonten möglich, und trotz der etwas besseren paläontologischen Überlieferung in den strukturell vergleichbaren Vogesen handelt es sich auch hier nur um isolierte und vermutlich allochthone Vorkommen, deren Stratigraphie und Fauna nur schwer fassbar sind.

Etwas weiter verbreitet ist das Devon im Saxothuringikum (Sachsen, Thüringen und Franken): Die Kenntnis des Lausitzer Devons geht weitgehend auf lagerstättenkundlich orientierte Bohrungen in den 60er Jahren zurück, die eine Datierung der klastisch-schiefrigen Abfolgen mittels Tentaculiten und Conodonten erlaubte. Wegen der sehr diversen Abfolgen (u.a. Vulkanite) und der schlechten paläontologischen Überlieferung ist eine Korrelation weiterhin sehr problematisch.

Die Devon-Vorkommen im Bereich des Saxothuringikums zeigen generell einelithologisch sehr heterogene Entwicklung mit hohem Anteil an Vulkaniten. Dabei gehen viele Daten über das sächsische Devon auf Bohrprofile zurück, die eine Conodontendatierung erlaubten, jedoch naturgemäß zahlreiche Lücken offen ließen. Dies betrifft insbesondere das Görlitzer Devon, aber auch die Abfolgen des mittelsächsischen Devons (nördlich des Erzgebirges), deren Paläogeographie und Einstufung wegen starker Tektonik und metamorpher Beanspruchung problematisch ist. Etwas besser bekannt ist lediglich das isolierte Vorkommen von Ober-Devon im Wildenfelser Zwischengebirge. Im Vergleich dazu stellt sich die Datenbasis des thüringischen Devon als wesentlich umfangreicher dar: Während in der Vogtländer Mulde eine Dominanz böhmisch-herzynischer Fazies mit typischer Conodonten- und Tentaculitenfauna überwiegt, nimmt das thüringische Schiefergebirge eine Schlüsselstellung ein. Das Unter- und Mitteldevon ist gut dokumentiert (neben den „üblichen“ Faunengruppen auch durch Ostracoden und Korallen) und der faunistisch reiche Ober-Devon-Anteil erlaubte sogar die Einführung einer völlig neuen Gliederung bis hinab zum Member. Wesentlich ist dabei auch die Gegenüberstellung einer Becken- und einer Tiefschwellen-Fazies. Die starken Fazies-Unterschiede – Bayerische – gegenüber Thüringische Normalfazies – des fränkischen Devon sind seit langer Zeit bekannt. Hier steht die bayerische Beckenfazies der bathymetrisch etwas flacheren thüringischen Faziesreihe gegenüber. Die Interpretation des Ablagerungsraumes der bayerischen Faziesreihe ist weiterhin Gegenstand aktueller Forschung (par-/autochthon vs. allochthon) und steht auch im fränkischen Devon zur Diskussion. Die große räumliche Nähe beider Serien ist vermutlich tektonisch bedingt und auf Deckenbau zurückzuführen. Der weitaus größte Teil des Bandes widmet sich erwartungsgemäß dem Rhenoherzynikum, d. h. dem Rheinischen Schiefergebirge i. w. S. und dem Harz, beides klassische Regionen der Devon-Forschung. Den Einstieg in diese Materie liefert die Zusammenfassung der stratigraphischen Einheiten des Taunus, dessen Abschnitte man nur schwer einstufen konnte – erst mittels Sporenfunden und radiometrischenDatierungen an Metavulkaniten. Einige dieser Schichten hatten ein höheres Alter und reichten bis in das Ordovizium. Dennoch bleiben zahlreiche Abfolgen weiterhin unzureichend bekannt und bedürfen der Überprüfung. Die unmittelbare Verlängerung des Südtaunus nach SW zu bildet der ehemalige Süd-Hunsrück-Trog, dessen Gesteine ein Alter von Unter-Devon bis Unter-Karbon aufweisen, jedoch mit stark reduzierter Mächtigkeit. Es handelte sich offenbar um einen sich schnell vertiefenden Sedimentationsraum, der überwiegend pelitische Sedimente aufnahm, lokal aber auch Riffkalke enthält. Durch die starke tektonische Beanspruchung der gesamten Region ist es bis heute aber nur schwer möglich, eine allgemeingültige Gliederung vorzulegen.

Die Beschreibung des Unter-Devon von Mittelrhein und Eifel ist (mit mehr als 60 Seiten) einer der bei weitem umfangreichste Abschnitt des gesamten Bandes. Die lokal sehr verschiedenartige Entwicklung führte zur Abtrennung einer geradezu inflationären Zahl (80 verschiedene!) an Schichteinheiten. Die konsequent verfolgte Abhandlung – samt Angaben zu Typus-Profilen, Mächtigkeiten, Lithologie und Fauna, etc. – sprengt zwangsläufig den Rahmen einer allgemeinen Übersicht. Eine Beschränkung auf die einleitenden und präzise dargestellten Aspekte von Biostratigraphie, Events und Paläogeographie wäre hier die richtige Entscheidung gewesen, um auf die generelle Problematik hinzuweisen: endemische Faunen mit starker Faziesabhängigkeit und fehlende lithologische Gliederungsmöglichkeiten. Fossil-Neubeschreibungen sind an dieser Stelle völlig fehl am Platze; ebenso unangebracht sind die 21 langen Fossillisten „ausgewählter“ Taxa. Darüber hinaus ist die Darstellung neuer Arten nomenklatorisch mehr als fragwürdig, erfolgt die „Kurzbeschreibung“ lediglich in den Tafelerläuterungen, und der Vermerk „vollständige Beschreibung folgt in separaten Arbeiten“ ist unwissenschaftlich und völlig inakzeptabel (widerspricht dem ICZN). Der Aufsatz liefert somit zwar eine Menge an lokalen Daten; die Ausarbeitung geht indes klar am Ziel vorbei.

Einen außerordentlich komplexen Baustil weist die Lahn-Dill-Mulde auf, deren devonischer Anteil regional große Faziesunterschiede zeigt und deren Entwicklung durch die Anlage großer tektonischer Schuppen überlagert wird. Die beigefügte Karte, wie auch eine tabellarische Gegenüberstellung der einzelnen Einheiten, Lehrbücher, zusammenf. Darstellungen, Bibliographien 621erleichtert aber den Einstieg in die komplexe Materie. Ein besonderer Aspekt der Lahn-Dill-Mulde ist der sogenannte bimodale, alkalisch basanitische bzw. basaltische Vulkanismus im Mittel- bzw. Ober-Devon und Unter-Karbon.

Erst in den letzten Jahren legte man neue Informationen zum Bau des Siegerlandes vor, wodurch die Parallelisierung der mächtigen, überwiegend randmarinen bis deltaischen Ablagerungen ermöglicht wurde, eine Problematik, die indes für weite Teile des klastischen Unter-Devon im Rheinischen Schiefergebirge gilt.

Den Einstieg in die Eifel liefert der Überblick über die Region Aachen, deren devonische Gesteine wegen der großen Nähe zum ehemaligen Old-Red-Kontinent bis weit in das Mittel-Devon hinein eine klastische Entwicklung aufweisen. Dagegen läßt sich der oberdevonische Anteil sehr gut biostratigraphisch gliedern. Eine vergleichbare unterdevonische Abfolge zeigt sich auch im Bereich der Nord-Eifel (südlich des Venn): ein randmariner Faziesbereich mit starker klastischer Sedimentation und nur geringen marinen Einschaltungen, die allerdings in der Regel nur unbezeichnende Faunen führen und daher eine stratigraphische Gliederung außerordentlich erschweren.

Entsprechend der diversen fossilen Faunen und den sich daraus ergebenden vielfältigen Ansätzen für stratigraphische Gliederungsmöglichkeiten stellt sich der Beitrag über die eifeler Kalkmuldenzone („Type Eifelian“) als sehr umfangreich dar. Prinzipiell kann dieser Abschnitt somit als Epilog zur paläontologisch „abschliessenden“ Arbeit von W. STRUVE (1992) gelten: Beide Arbeiten fassen in sehr stark komprimierter und in der für den unzweifelhaft besten Kenner der Eifel so typischen Art und Weise das Wissen über die Kalkmuldenzone zusammen, dessen Verständnis allerdings eine sehr gute faunistische, biostratigraphische und regionale Kenntnis voraussetzt – letztendlich sind zahlreiche Andeutungen und Vermerke nur noch für „Eifel-Insider“ verwertbar. Auch wenn der Autor nicht mehr dazu in der Lage war, die Arbeit an seinem Manuskript selber abzuschliessen, so ist doch unzweifelhaft STRUVE‘s typischer Stil erkennbar, der zahllose stratigraphische Details kombiniert, gekoppelt mit exzellenten Geländekenntnissen.

Besonders interessant sind in diesem Zusammenhang die detaillierten regionalen Vergleiche, die weitgehend auf historischen Beobachtungen fußen, und die man aufgrund der mangelhaften Aufschlußverhältnisse heute nicht mehr nachvollziehen kann. Faktisch ist die Region heute nicht mehr kartierbar. Ganz ähnlich stellt sich die Situation der Faunenbearbeitung dar: Neue Aufsammlungen sind ohne neue Grabungen kaum noch möglich, und demzufolge ist die Bearbeitung von neuen Faunen (ganz abgesehen von den aktuellen, aber unerwähnten Ansätzen bei den Crinoiden und Bryozoen) nahezu völlig zum Erliegen gekommen. Es bleibt zu hoffen, daß zukünftige Generationen von Forschern an die Ergebnisse von STRUVE anknüpfen werden.

Von allen Eifelkalkmulden spielte die Prümer Mulde schon seit Anbeginn der Forschungen eine besodere Rolle in der Devonstratigraphie, da nur hier weitflächig undolomitisierte Ober-Devon-Anteile ausstreichen. Deshalb versuchte man die Übertragung der hier erstellten Gliederungen auf andere Kalkmulden. Vor allem die stratigraphisch jüngsten Abschnitte lassen sich – als Ausnahme für die Eifeler Kalkmuldenzone – durch Cephalopoden datieren.

Als generell deutlich schwerer gliederbar erweist sich das Mittel-Devon des rechtsrheinischen Schiefergebirges. Wegen der Entwicklung dem Old-Red-Kontinent vorgelagerter großer Deltasysteme und entsprechender Ablagerungen ist eine biostratigraphische Gliederung stark behindert. Nur vereinzelte Einschaltungen vollmariner Horizonte liefern hier die Möglichkeit punktueller Datierung und Korrelation. Diese Situation betrifft sowohl das südliche Bergische Land, die Umrandung der Paffrather Mulde, aber auch weite Teile des Sauerlandes. Mit Beginn des Mittel- Devon werden die Serien der Paffrather Mulde aber zunehmend fossilreicher, was dazu geführt hat, daß diese als klassische Region in die Devon-Literatur Eingang fand. Die umfangreichen Fossil-Listen der einzelnen Schichtglieder zeugen davon.

Die Gliederungsmöglichkeiten im Sauerland sind dagegen weiterhin begrenzt. Vor allem im Bereich Siegenium bis Emsium erschweren kontinental/fluviatile Ablagerungen (sog. „Lenneschiefer“) die Übertragung einer stratigraphischen Gliederung. Prinzipiell erscheint der Anschluß einer Sauerland-Stratigraphie an die Zonierungen der Eifel aber möglich (Brachiopoden/Trilobiten). Allerdings istdazu eine deutlich verbesserte Faunenführung der einzelnen Einheiten notwendig. Reichere Faunen bleiben in der Regel auf meist geringmächtige karbonatische Leithorizonte beschränkt. Die Problematik der Korrelation wird bei einer direkten Gegenüberstellung der verschiedenen Einheiten deutlich, bei denen man eine Vielzahl lokal abgetrennter Formationen erkennt, teils mit erheblichen Mächtigkeitsunterschieden.

Für die Gliederung des Givetium und Ober-Devon von besonderer Bedeutung ist der Bereich des nördlichen Rheinischen Schiefergebirges nördlich des „Siegerländer Blocks“. Erste erfolgreiche Ansätze dazu gehen auf die Cephalopoden- Stratigraphie WEDEKINDs zurück (aktuell ist eine Gliederung des Givetium und Ober-Devon in 37 Ammonoideen-Zonen möglich). Später verfeinerte man diese erfolgreich mittels Conodonten- und Ostracoden-Faunen und erreichte so eine sehr präzise und hohe stratigraphische Auflösung. Ursache hierfür war die Ausbildung einer pelagischen Fazies, die von Schwellenbereichen unterbrochen war, sowie teils regional weit verfolgbare Leithorizonte von Eventcharakter. Eine Besonderheit sind die lokal entwickelten biohermalen Massenkalk-Komplexe aus dem Givetium bis Ober-Frasnium.

Zwei kleine, wenig bekannte Devon-Vorkomen am E Rand des Rheinischen Schiefergebirges stellen der Kellerwald sowie das Unterwerra-Grundgebirge dar: Davon weist der Kellerwald eine hochkomplizierte Tektonik auf, bei der mehrere Ablagerungseinheiten durch Überschiebungsbahnen getrennt sind. Bis auf die karbonatischen Serien der Ense-Schwelle zeigen alle übrigen Bereiche klastisch dominierte Abfolgen, deren Zonierung erst durch mikropaläontologische Untersuchungen gelang. Strukturell durchaus dem Harz vergleichbar (Kippscholle) ist das isolierte Vorkommen des Unterwerra-Grundgebirges, das eine zwischen Harz und Schiefergebirge vermittelnde Rolle einnimmt, dessen Korrelation aber aufgrund der Kleinräumigkeit des Vorkommens Schwierigkeiten bereitet.

Mindestens ebenso wichtig für die Devon-Forschung wie das Schiefergebirge ist der Harz, der auf engstem Raume eine sehr hohe Diversität genetisch verschiedener Gesteinstypen von Metamorphiten und Vulkaniten bis hin zu Riffkarbonaten aufLehrbücher, zusammenf. Darstellungen, Bibliographien 623weist. Außerdem spielt der Deckenbau eine wichtige Rolle. Der komplexe Baustil erfordert daher eine Aufteilung in verschiedene Zonen, die für den Band abweichend von der herkömmlichen morphologischen Gliederung (Unter-, Mittel- und Ober-Harz) definiert werden, da fazielle Übergänge zwischen den einzelnen Zonen existieren:

1) Die Lagerungsverhältnisse bzw. starken Fazieswechsel, einhergehend mit Schuppenbau in der Harzgeröder Zone sind weiterhin nicht völlig geklärt. Prinzipiell stehen sich eine Becken- und eine Schwellenfazies gegenüber, deren Datierungen insbesondere auf Tentakuliten zurückgeht.

2) Grundlage für die Zonierung der westlichen Harzgeröder/Blankenburger Zone und der allochthonen Südharz-Mulde ist die Conodontenstratigraphie, mit deren Hilfe eine Zonierung von Ablagerungen der herzynischen Fazies ermöglicht, die neben Klastika (überwiegend Kiesel- und Tonschiefer) typische „Herzynkalke“ enthält. Ähnlich wichtig sind die Herzynkalke für die Biostratigraphie der östlichen Harzgeröder und Blankenburger Zone. Hier sind deepening upward-Abfolgen von Silur bis Ober-Devon überliefert, deren Alter man ebenfalls mittels Conodontenfaunen bestimmte. Dabei korreliert die Herzynkalk-Ablagerung offensichtlich mit der der Flinzkalke.

3) Eine Besonderheit stellt der Elbingeröder Komplex dar: Auf ehemaligen submarinen Vulkanen setzt ab dem tiefen Givetium ein atollartiges Riffwachstum ein, das erst mit dem Kellwasser-Event seinen Abschluß findet. Die Ablagerung verläuft phasenweise und wird durch Events sowie Meeresspiegelschwankungen bzw. Schollenbewegungen gesteuert.

4) Seinen Abschluß findet die Diskussion des Harz in der Übersicht des nordwestlichen Oberharzes einschließlich des Acker-Bruchberg-Zugs. Hier setzt sich – ausgehend von einer rheinischen Fazies im Unter-Devon – zunehmend die herzynische Fazies durch (Givetium), bei der sich wiederum Karbonatschwellen mit Beckenablagerungen (z. B. die weithin bekannten „Calceola-Schiefer“) abwechseln. Sehr ähnlich dem Elbingeröder Komplex ist die Entwicklung des Iberg-Winterberger Riffs, dessen Riffbasis man allerdings noch nicht erbohrt hat. Dagegen entwickelt sich im Bereich der Acker-Bruchberg-Zone eine andersartige Fazies, in der weitgehend sandige Schüttungen dominieren.

Den Ausklang des Bandes bildet ein Abriß der Kenntnisse des Untertage-Devon. Die – unter lagerstättenkundlichen Aspekten – erbohrten Vorkommen sind weniger weit bekannt, reichen aber vom Saarland über das Sauerland (Meggen) unddem Niederrhein bis hin zum Münsterland und nach Rügen.

S. SCHRÖDER

Zentralblatt Geo. Pal. Teil II 2009 Heft 3/4

Bespr.: der Aufschluss Ausgabe 5 September/Oktober 2009 top ↑

Mit Band 8 der in lockerer Folge erscheinenden Reihe „Stratigraphie von Deutschland“ liegt jetzt auch die lange erwartete Monographie zum Devon in Deutschland vor. Das von Karsten WEDDIGE koordinierte und redaktionell betreute Werk fasst die Ergebnisse einer fast 25-jährigen Arbeit der Subkommission Devon zusammen. An den einzelnen Beiträgen des gewichtigen und mit 578 Seiten sehr umfangreichen Bandes wirkten fast 50 Autoren mit, von denen einige das Erscheinen jedoch leider nicht mehr erleben konnten.

Im einführenden Teil (Kap. 1) wird ein „Rückblick auf die Geschichte der Devon-Stratigraphie“ gegeben und die „Paläogeographie und Fazies des Devons in Deutschland“ erläutert. Da das in Deutschland großflächig ausstreichende Devon eng an das Variszische Gebirge gebunden ist, orientiert sich die nachfolgende regionale Gliederung an der Zonen-Gliederung des Variszischen Gebirges: Moldanubikum (Kap. 2), Saxothuringikum (Kap. 3) und Rhenoherzynikum (Kap. 4). Im abschließenden Kap. 5 wird das überwiegend aus Bohrungen bekannte „Untertage-Devon“ behandelt. Hervorzuheben ist, dass den einzelnen Unterkapiteln jeweils Literaturverzeichnisse angefügt wurden, was die Suche nach weiterführender spezieller Literatur erleichtert.

Der gesicherte Devon-Anteil des Moldanubikums (S. 22-25) beschränkt sich auf den Schwarzwald. In dem Kapitel wird noch der Bogen gespannt zum Devon in den Vogesen. Eine wesentlich größere regionale Verbreitung hat das Devon im Saxothuringikum (S. 26- 115). Dabei lässt sich das Sächsische Devon aufgliedern in das Lausitzer Devon (Görlitzer Schiefergebirge), das Mittelsächsische Devon und das Devon im Raum Zwickau - Aue. Das Thüringische Devon umfasst das Sächsische Vogtland und das Thüringische Schiefergebirge, das Fränkische Devon schließlich den Frankenwald mit angrenzenden Gebieten. Den breitesten Raum nimmt aber das Devon im Rhenoherzynikum (S. 116-489) ein, das besonders im Rheinischen Schiefergebirge großflächig ausstreicht, aber auch im Unterwerra-Grundgebirge und im Harz Anteile besitzt. Im Rheinischen Schiefergebirge werden folgende Bereiche voneinander unterschieden und separat abgehandelt: der Südtaunus, der Südhunsrück- Trog, das Unterdevon der Mittelrheinischen- und Eifeler Typ-Gebiete (Teile von Eifel, Westerwald, Hunsrück und Taunus), die südwestliche Lahnmulde (Rheinland-Pfalz), die Lahn- und Dill-Mulde, das Siegerland, Aachen – Hohes Venn, das Unterdevon zwischen der Venn-Antiklinale und dem Westrand der Eifeler Kalkmuldenzone, die Eifeler Kalkmulden- Zone, das südliche Bergische Land und das Oberbergische Muldenvorland, die Bergisch Gladbach-Paffrahter Mulde, das Sauerland und der Kellerwald. Im Harz wird die folgende Unterteilung vorgenommen: Unterdevon in der Harzgeröder Zone des Unterharzes, westliche Harzgeröder und Blankenburger Zone sowie die Südharz-„Mulde“, Herzynkalke der östlichen Harzgeröder und Blankenburger Zone, Elbingeröder Komplex sowie Nordwestlicher Oberharz und Acker-Bruchberg-Zug.

Stratigraphische Tabellen sowie z. T. farbig angelegte geologische Übersichtskarten und Profilschnitte erläutern die umfangreichen Textpassagen. Aufschluss-Fotos bleiben hingegen auf das Kap. 4.1.15 beschränkt. Auch Fotos von Fossilien tauchen eher wie zufällig auf. Sie beschränken sich auf einige Conodonten, die einem Devon-Profil eingefügt wurden und auf eine einzige Fossil-Tafel, auf der Brachiopoden abgebildet sind. Dieser Umstand wird einen breiteren Kreis von Interessierten, wie Fossiliensammler, eher vom Kauf dieser Monographie abschrecken.

WEDDIGE schreibt im Vorwort, dass bei der Fertigstellung der Monographie dem Grundsatz gefolgt wurde, „den Wünschen der Autoren, zum Teil »letzte Kenner« ihrer Gebiete oder inzwischen auch Angehörige der nun ausscheidenden Forschergeneration, sehr weit entgegenzukommen – allerdings zu Lasten der Homogenität der Beiträge“. Diesem Umstand ist es wohl auch geschuldet, dass der aufmerksame Leser mit Verwunderung auf zwar traditionsreiche, aber heute obsolete Begriffe, wie „Variszische Geosynklinale“, stoßen kann.

Dennoch, das sei hier ausdrücklich betont, ist die langjährige und mühevolle Arbeit der zahlreichen Autoren und ihres Koordinators gar nicht hoch genug einzuschätzen, schreibt WEDDIGE doch zu Recht, dass mit „dem Rückgang stratigraphischer und insbesondere regional-geologischer Forschung an den Hochschulen und in den Geologischen Landesämtern“ der vorliegenden „Monographie nicht zuletzt die Aufgabe zugewachsen“ sei, „das erarbeitete Datenmaterial zu sichern, d.h. es vor einem möglichen Verlust zu bewahren“. Unter diesen Voraussetzungen wird der informierte Leser gern über gewisse Schwächen hinweg sehen können, gewinnt er doch eine Fülle an Informationen, die er sich sonst mühsam aus einer Vielzahl von weit verstreuten Einzelpublikationen hätte zusammensuchen müssen.

Norbert HAUSCHKE, Halle (Saale)

der Aufschluss Ausgabe 5 September/Oktober 2009

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Vorwort
Karsten Weddige 7
1. Einführung
1.1 Rückblick auf die Geschichte der Devon-Stratigraphie
Willi Ziegler (†) & Otto H. Walliser 11
1.2 Paläogeographie und Fazies des Devons in Deutschland
O tto H. Walliser & Willi Ziegler (†) 17
2. Moldanubikum
2.1 Schwarzwald (mit Hinweisen auf Vogesen)
Eberhard Sittig 22
3. Saxothuringikum
3.1 Sächsisches Devon
3.1.1 Lausitzer Devon (Görlitzer Schiefergebirge)
Hermann Brause 27
3.1.2 Mittelsächsisches Devon
Manfred Kurze, Günter Freyer & Karl-Arnim Tröger 33
3.1.3 Raum Zwickau – Aue, insbesondere Wildenfelser Zwischengebirge
Alois Schreiber 41
3.2 Thüringisches Devon
3.2.1 Sächsisches Vogtland
Günther Freyer 44
3.2.2 Unter- und Mitteldevon im Thüringischen Schiefergebirge
Karl Zag ora, Dieter Weyer & Ingrid Zag ora 51
3.2.3 Oberdevon des Thüringischen Schiefergebirges
Konrad Bartzsch, Horst Blumenstengel & Dieter Weyer 59
3.3 Fränkisches Devon
3.3.1 Unter- und Mitteldevon im Frankenwald und in angrenzenden Gebieten
Gerha rd K. B. Alberti & Lore Alberti (†) 88
3.3.2 Oberdevon im Frankenwald und in angrenzenden Gebieten
Gerha rd K. B. Alberti & Lore Alberti (†) 106
3.3.3 Faziesausbildung der obersilurisch-unterdevonischen Karbonate des
Frankenwaldes (Saxothuringikum; NO-Bayern)
Thomas-Christian Hüsken 111
4. Rhenoherzynikum
4.1 Rheinisches Schiefergebirge 116
4.1.1 Südtaunus
Hans-Jürgen Anderle 118
SDGG, Heft 52 – Stratigraphie von Deutschland VIII
4.1.2 Südhunsrück-Trog
D ietha rd E. Meyer & Joachim Nag el 131
4.1.3 Unterdevon der Mittelrheinischen und Eifeler Typ-Gebiete
(Teile von Eifel, Westerwald,
Hunsrück und Taunus) Hans G. Mittmeyer 139
4.1.4 Südwestliche Lahnmulde (Rheinland-Pfalz)
Herma nn Requadt 204
4.1.5 Lahn- und Dill-Mulde
Peter Bender 221
4.1.6 Bimodaler Vulkanismus im Devon des Lahn- und Dill-Beckens
Heinz-Dieter Nesbor 247
4.1.7 Unterdevon im Siegerland
Micha el Thünker 252
4.1.8 Aachen – Hohes Venn
Werner Kasig & Burkhard Reissner 267
4.1.9 Unterdevon zwischen der Venn-Antiklinale und dem Westrand der
Eifeler Kalkmuldenzone
Karl-Heinz Ribbert 287
4.1.10 Prädevon, Ober-Emsium und Mitteldevon der Eifeler Kalkmulden-Zone
Wolfga ng Struve (†), Martin Basse & Karsten Weddige 297
4.1.11 Höheres Mitteldevon und Oberdevon der Prümer Mulde (Givetium
bis tiefes Famennium/Eifel)
Matthias C. Grimm , Matthias Piecha , Rüdiger Prick &
Michael M. Joachimski 375
4.1.12 Südliches Bergisches Land und Oberbergisches Muldenvorland
Hanns D. Hilden 392
4.1.13 Bergisch Gladbach-Paffrather Mulde
Ulrich Jux 402
4.1.14 Unter- und Mitteldevon im Sauerland
Frank Langenstrassen 417
4.1.15 Höheres Mitteldevon und Oberdevon des nördlichen Rheinischen
Schiefergebirges (mit Velberter Sattel und Kellerwald)
C laus-Dieter Clausen (†) & Dieter Korn 439
4.1.16 Kellerwald
Manfred Horn (†) 482
4.2 Unterwerra-Grundgebirge
4.2.1 Unterwerra-Grundgebirge
Peter Buchholz, Martin Schmid & Horst Wachendorf 490
4.3 Harz
4.3.1 Unterdevon in der Harzgeröder Zone des Unterharzes
Gerha rd K. B. Alberti & Lore Alberti (†) 495
4.3.2 Westliche Harzgeröder und Blankenburger Zone sowie die Südharz-„Mulde“
Peter Buchholz, Friedrich W. Lupp old, Horst Wachendorf & Henning Zellmer 507
4.3.3 Herzynkalke der östlichen Harzgeroder und Blankenburger Zone
Heiko Hüneke 518
4.3.4 Elbingeröder Komplex
Helmut Weller 525
4.3.5 Nordwestlicher Oberharz und der Acker-Bruchberg-Zug
Peter Buchh olz, Endres Trapp & Horst Wachendorf 532
5. Untertage-Devon
5.1 Ehemalige Schwerspatgrube „Korb“ bei Eisen/Saarland
Gerhard Müller 547
5.2 Bohrung Saar 1
C aus-Dieter Clausen (†) 550
5.3 Grube Meggen/Sauerland
Claus-Dieter Clausen (†) 553
5.4 Untergrund der Niederrheinischen Bucht und des Velberter Sattels
Karl-Heinz Ribbert 555
5.5 Bohrungen im Lippstädter Gewölbe
C laus-Dieter Clausen (†) 564
5.6 Bohrung Münsterland 1
Claus-Dieter Clausen (†) 569
5.7 Bohrung Versmold 1
Claus-Dieter Clausen (†) 571
5.8 Rügen/Hiddensee (und Usedom)
Karl Zagora 574