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Geologie von Thüringen

2., neubearbeitete Aufl.

Hrsg.: Gerd Seidel

[The geology of Thuringia]

2003. 2. Auflage, X, 601 Seiten, 138 Abbildungen, 34 Tabellen, 5 Tafeln, 17x25cm, 1540 g
Language: Deutsch

ISBN 978-3-510-65205-1, gebunden, price: 64.00 €

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Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Die unterschiedlichsten Gesteine und geologische Strukturen prägen die reizvolle Landschaft Thüringens. Sein Schiefergebirge ist gekennzeichnet durch stark gefaltete Schichten des Proterozoikums bis Unterkarbons. Vulkanite des Rotliegenden bilden im Thüringer Wald die höchsten Berge. Charakteristisch sind auch die Zechstein- und Triaslandschaften des Thüringer Beckens und Südwestthüringens. Tertiäre Vulkanite bereichern die morphologische Vielfalt der Rhön und Südthüringens. Auch das Altenburger Hügelland, Kyffhäuser sowie ein Teil des Harzes und der Leipziger Tieflandsbucht gehören zu Thüringen. Im Quartär sind Teile des Landes von eiszeitlichen Bildungen bedeckt worden und die schönen Flußlandschaften entstanden. Im vorliegenden Buch werden der geologische Bau und die Entstehung der Gesteine Thüringens behandelt sowie wichtige Fossilien als Zeugen der Entwicklung des Lebens beschrieben. Die vielfältigen Gesteine im Untergrund Thüringens bieten eine gute Basis für eine sinnvolle Nutzung durch den Menschen. Zur Zeit nützt man Steine und Erden sowie Kalisalze. Die Grundwässer sowie die Thermal- und Heilwässer werden eingehend geschildert. Nicht zu kurz kommen auch die Böden Thüringens, die die Grundlage für die Land- und Forstwirtschaft bilden. Das Buch gibt viele Hinweise zur umweltverträglichen Nutzung der Bodenschätze und Ressourcen Thüringens. Die nun vorliegende zweite Auflage wurde grundlegend aktualisiert und die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse eingearbeitet. Die Autoren haben die Mehrzahl der Kapitel komplett überarbeitet. Insbesondere durch viele neue Altersbestimmungen ergaben sich neue Erkenntnisse. So ist eine aktualisierte, moderne Zusammenfassung über die Geologie Thüringens entstanden, bestens ausgestattet mit Karten, Profilen und Abbildungen, einem ausführlichen Literatur- und Kartenverzeichnis sowie einem umfangreichen Sach- und Ortsregister.

Die Herausgeber und die Autoren sind Spezialisten ihrer jeweiligen Abschnitte, sie haben viele Jahre lang an der Thüringer Landesanstalt für Geologie (heute Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie), in Instituten, Ingenieurbüros und Erkundungsbetrieben gearbeitet.

Interessenten: Geologen, Geographen, Mineralogen, Studierende der Geowissenschaften, Schulen, wissenschaftliche und allgemeine Bibliotheken sowie alle, die sich für die Geologie Thüringens interessieren.

Bespr.: Erzmetall 56 (2003) top ↑

In der 2. neubearbeiteten Auflage werden der geologische Bau und die Entstehung der Erdkruste Thüringens behandelt sowie wichtige Fossilien als Zeugen der Entwicklung des Lebens beschrieben. Die vielfältigen Gesteine im Untergrund Thüringens bieten eine gute Basis für eine sinnvolle Nutzung durch den Menschen. Zur Zeit nützt man Steine und Erden sowie Kalisalze. Die Grundwässer sowie die Thermal- und Heilwässer weden eingehend geschildert. Nicht zu kurz kommen auch die Böden Thüringens, die die Grundlage für die Land- und Forstwirtschaft bilden. Das Buch gibt Hinweise zur umweltverträglichen Nutzung der Erdkruste in Thüringen. Durch viele neue physikalische Altersbestimmungen ergaben sich neue Erkenntnisse. So ist eine aktualisierte, moderne Zusammenfassung über die Geologie Thüringens entstanden, bestens ausgestattet mit Karten, Profilen und Abbildungen, einem ausführlichen Literatur- und Kartenverzeichnis sowie einem umfangreichen Sach- und Ortsregister.

Erzmetall 56 (2003)

Bespr.: Veröffentl. Naturhist. Museum Schleusingen 18, 2003 top ↑

Der geologische Bau und die Entstehung der Erdkruste im heutigen Freistaat Thüringen sind Gegenstand des vorliegenden Buches. Nach einem kurzen Abriss zur Geschichte der traditionsreichen geologischen Erforschung wird ein geomorphologischer und regionalgeologischer Überblick gegeben. Mit 430 Seiten nimmt das Kapitel "Baueinheiten" den Hauptteil des Buches ein. Aus Protero- bis Känozoikum werden alle wichtigen geologischen Einheiten vorgestellt. Die letzten beiden Kapitel sind den Bodenschätzen und Böden gewidmet.

Die Notwendigkeit einer Neuauflage der "Geologie von Thüringen" ist ein gutes Zeichen. Das fest eingebundene Standardwerk ist in seiner 2. Auflage um 45 Seiten erweitert und auf den aktuellen Stand des Wissens gebracht worden. Die Kapitel der Baueinheiten Proterozoikum und Mitteldeutsche Kristallinzone sind besonders augenfällig mit vielen neuen Grafiken versehen. Auch neue Altersdaten haben in mehrere Kapitel Eingang gefunden. Sehr hilfreich ist die zwischen Literatur und Sach- sowie Ortsregister neu aufgenommene Blattübersicht der Geologischen Karte Thüringens. So ist eine aktualisierte, moderne Zusammenfassung über die Geologie Thüringens entstanden.

33 Autoren haben an der "Geologie von Thüringen" mitgewirkt. Bei so vielen "Köchen" ist eine durchgängig einheitliche Gestaltung der Fachkapitel schwierig und auch in der 2. Auflage nicht vollends gelungen. Manche Begriffe, wie z.B. "Formation", sind leider noch nicht in allen Kapiteln einheitlich verwendet worden. Alles in allem ein gelungenes Standardwerk, das in keinem ordentlich geführten "Geologenhaushalt" fehlen darf. Natürlich ist das Kompendium auch allen geologisch Interessierten zu empfehlen.

R. Schmidt, Suhl

Veröffentl. Naturhist. Museum Schleusingen 18, 2003, S. 44

Bespr.: Süddeutsche Bauwirtschaft Nr. 2, Februar 2004 top ↑

Eine wirklich hervorragend gegliederte und ausführlich verfasste Geologie des Landes Thüringen, die den gesamten geologischen Aufbau des Landes erfasst. Es ist erstaunlich, welche Vielfalt der geologischen Erscheinungsformen in Thüringen ansteht. Die hier vorliegende 2. Auflage ist eine moderne aktualisierte Zusammenfassung dieser Geologie, bestens ausgestattet mit Karten, Profilen und Abbildungen.

Süddeutsche Bauwirtschaft Nr. 2, Februar 2004

Bespr.: Erdkunde Band 58/2004, Heft 1 top ↑

Thüringen, in der Mitte Deutschlands gelegen, ist eines der kleineren Bundesländer. Aber auch eines der wenigen, für die eine fundierte geologische Beschreibung vorliegt. Nur acht Jahre nach Erscheinen der ersten. Auflage 1995, wird nun bereits die zweite Fassung präsentiert. Dies mag einerseits an der vielgestaltigen Geologie des Landes liegen, die vom variszisch überprägten Proterozoikum der Mitteldeutschen Kristallinschwelle bis zum glazial und periglazial geformten Deckgebirge weite Bereiche der Erdgeschichte umfasst. Es ist vor allem aber auch das Verdienst von Gerd Seidel, der als Herausgeber auf ein vielköpfiges Autorenteam erfahrener Geowissenschaftler aus Landesämtern, Universitäten (hier vor allem Jena und Würzburg) und Museen zurückgreifen konnte. Die zahlreichen neuen Erkenntnisse, insbesondere zu den paläozoischen Baueinheiten des Thüringer Schiefergebirges und des Thüringer Waldes, aber auch zum mesozoischen Deckgebirge berechtigen zu einer Neuauflage des Werkes.

Von den stattlichen 600 Seiten des Buches nehmen verständlicherweise das Proterozoikum und das variszisch deformierte Paläozoikum des Thüringer Waldes, des Thüringischen Schiefergebirges und des Südharzes einen Großteil ein. In Thüringen liegen die stratigraphischen und tektonischen Schlüsselpositionen der prävariszischen paläogeographischen Entwicklung ebenso wie die der Entstehung des variszischen Orogens. Mit der metamorphen Zone des Südharzes, vor allem aber mit einem nahezu vollständigen Querschnitt des Saxothuringikums gehören die paläozoischen Gebiete Thüringens zu den klassischen Forschungsregionen dieser Periode. In der Neuauflage ist es hervorragend gelungen, die aktuellsten Daten aus strukturgeologischer, paläontologischer und paläogeographischer Forschung in die regionalgeologische Entwicklung Thüringens und seiner Nachbarregionen einzubinden und diese im Lichte moderner plattentektonischer Sichtweisen und neuer Modelle der variszischen Orogenese darzustellen.

Etwa gleichgewichtig werden die spät- bis postvariszischen vulkanogenen Bildungen und kontinental terrestrischen Ablagerungen des Rotliegenden, die bedeutenden evaporitischen Sedimente des Zechstein, mit ihren stein- und kalisalzführenden Lagerstätten sowie die weitflächig verbreiteten mesozoischen, insbesondere triassischen Folgen des Thüringer Beckens auf fast 200 Seiten behandelt. Der Umfang ist berechtigt, berücksichtigt man die Bedeutung des Rotliegenden im Saaletrog, des Zechstein im Werra- und Leinegebiet, des Buntsandsteins, vor allem auch des Muschelkalks und Keuper im Thüringer Becken für die internationale stratigraphische Gliederung. Mehrere Stratotypen befinden sich in Thüringen, international gültige Formationsnamen sind der Thüringischen Region entliehen. So wird z.B. die Erdgeschichte des unteren Zechstein in den klassischen Salzabbaugebieten der Werra und der Leine geschrieben!

Auch das Känozoikum hat mit den Braunkohlevorkommen des Weißelsterbeckens und dem jungtertiären Basaltvulkanismus der Rhön wichtige Akzente zur regionalen Geologie Thüringens gesetzt, von der mannigfaltigen Überprägung durch das glaziale Regime im Quartär ganz zu schweigen.

Etwas stiefmütterlich kommt, wie auch in der ersten Auflage der angewandt-geologische Teil des Buches weg. Werden die Salzlagerstätten noch gebührend berücksichtigt, sind den bedeutenden Uranerzlagerstätten im Ronneburger Raum (sie haben Deutschland kurz vor der Wende zu einem der wichtigsten Uranproduzenten der Welt gemacht!) kaum mehr als einige Zeilen gewidmet, ebenso den anderen Erzvorkommen. Die Beschreibung einer hydrogeologisch sehr vielfältigen Region beschränkt sich auf die mühselig lesbare Wiedergabe von Tabellen. Es geht auch anders!

Alles in allem aber stellt die Neuauflage der Geologie von Thüringen eine der besten regionalgeologischen Beschreibungen Deutschlands dar, die stratigraphisch wie strukturgeologisch durchaus überregionale Bedeutung hat. Es wäre wünschenswert, wenn andere Bundesländer dem Beispiel folgten.

Das Werk ist eine wichtige Grundlage für jede Vorlesung zur regionalen Geologie Mitteleuropas. Im Vergleich zur Erstauflage ist die z.T. schlechtere Abbildungsqualität ein Minuspunkt, der aber durch die gestiegene Seitenzahl wettgemacht wird.

JEAN THEIN

Erdkunde Band 58/2004, Heft 1

Bespr.: Zentralblatt für Geologie und Paläontologie Teil II, Jg. 2003, Heft 5-6 top ↑

Eine Neuauflage der "Geologie von Thüringen" muß sich natürlich an ihren Vorgängern messen lassen. Im Vorwort des Herausgebers sind sie erwähnt: Einführung in die Geologie von Thüringen (WEBER 1955), Geologie von Thüringen (Hrsg. HOPPE & SEIDEL 1974) und die erste Auflage des jetzigen Werkes (1995). Gegenüber der letzteren hat die neue Auflage 45 Seiten mehr. Für Kontinuität sorgt die Tatsache, daß unter den 33 Autoren der neuen Auflage noch viele des Buches von 1974 dabei sind und nur drei der Autoren von 1995 nicht mehr. Über die Unterschiede zur ersten Auflage heißt es im Vorwort lediglich, daß man die neuesten Ergebnisse eingearbeitet hätte und daß aus Platzgründen im Literaturverzeichnis nur die Arbeiten seit 1988 sowie zusätzlich die geologischen Karten aufgenommen wurden. Allerdings fehlt z. B. das Buch der Thüringer Landesanstalt für Geologie (1999): Geologie und Geotope in Weimar und Umgebung (mit Ausflugs- und Wandervorschlägen sowie einer Geologischen Karte 1 : 35.000, inzwischen schon in 2. Auflage erschienen!).

Das Buch gliedert sich in sechs Kapitel: 1) Geschichte der geologischen Erforschung(5 S.), 2) Geomorphologischer Überblick(8 S.), 3) Regionalgeologische Stellung und Gliederung(10 S.), 4) Baueinheiten(430 S.), 5) Bodenschätze (76 S.) und 6) Böden (18 S.). Daran schließen sich Literatur und geologische Karten (36 S.) sowie Sach- und Ortsregister (18 S., dreispaltig) an. Während die Kap. 1, 2 und 6 jeweils von einem Autor allein erstellt wurden, zeichnen für das Kap. 3 drei Autoren und für die beiden anderen viele verantwortlich, teils für ganze Unterkapitel (z. B. 4.1 ZEH & WUNDERLICH und 5.3 Kohlen und Torfe - KÄSTNER, eine Seite) oder nur für Unter-Unterkapitel (4.3.2 Ordovizium - FALK & WIEFEL). Aus den Seitenzahlen geht bereits hervor, daß dies die beiden umfangreichsten Kapitel sind, die dann auch nach der Dezimalklassifikation in bis zu sechs Stufen gegliedert sind, was bei anderer Aufteilung leicht vermeidbar gewesen wäre [Daß die Prinzipien der Dezimalklassifikation nur teilweise berücksichtigt wurden, sei nur en passant erwähnt.]. Zur näheren Information des Lesers sei die Untergliederung des Kap. 4 hier auch noch angegeben: 4.1 Mitteldeutsche Kristallinzone, 4.2 Proterozoikum, 4.3 Gefaltetes Paläozoikum, 4.4 Permosiles, 4.5 Mesozoikum, 4.6 Känozoikum. Nach Ansicht des Ref. handelt es sich hierbei nicht um auch nur annähernd gleichwertige "Baueinheiten". In einer späteren Auflage sollte man die Kap. 3 und 4 neu konzipieren. Will man die Leistung der Autoren und des Herausgebers bewerten, muß man beachten, wie viele neue Erkenntnisse aus den letzten Jahren in den Text miteingearbeitet sind (Literaturzitate bis 2001). Das wird man bei flüchtigem Lesen wahrscheinlich gar nicht bemerken, weil nicht alle Arbeiten aus dem Literaturverzeichnis auch im Text genannt sind: Beispielsweise fehlt das Zitat von SCHADE (2001) bei den Goldseifen (S. 463). Bedauerlich ist ferner das ziemlich unvollständige Sach- und Ortsregister, sowohl hinsichtlich der Sachbegriffe als auch der erfaßten Seitenzahlen. So findet man für die Saale nur eine einzige Seitenangabe; die drei Uranvorkommen (S. 459) fehlen im Register jedoch [Das Ronneburger Uranerzrevier erscheint nur mit der Seitenzahl der Diskussion im Unterkapitel Grundwässer.]. Bei der nächsten Auflage sollte man also das Register erheblich erweitern, um den ganzen Reichtum des Buches voll zu erschließen. Gegenwärtig ist das auch mit der Kombination detailliertes Inhaltsverzeichnis und Register nicht möglich. Zu überlegen wäre, ob man dann auch alle Gattungen von Fossilien und alle Mineralnamen aufnehmen könnte. Bei der Erstellung eines umfassenden Registers werden ferner zumindest einige der Druckfehler sowie unterschiedliche Schreibweisen mancher Begriffe auffallen und beseitigt werden, u. a. Vesser Zone, Zone von Vesser und Vesser-Zone sowie Zersatzgrobschotter-Serie und Zersatzgrobschotterserie; auch die Adressen der Autoren sollten überarbeitet werden: Daß es für die Gutenbergstraße 60 in Potsdam zwei verschiedene Postleitzahlen geben soll, ist sicher falsch. Außerdem fehlen EMail- Adressen. Ferner ließe sich so manche Abbildung verbessern. Die vorstehenden Anmerkungen sollen als Hilfe für eine dritte Auflage verstanden werden, nicht als Schmälerung der Leistung von Autoren und Herausgeber. Sie haben einen sehr guten und aktuellen Überblick über den Wissensstand zur Geologie von Thüringen geliefert. Daß andere Autoren sicherlich andere Schwerpunkte setzen würden, weiß jeder Leser. Das ändert aber nichts an dem Wert des Buches. Hier haben Geowissenschaftler, die überwiegend ein ganzes Berufsleben gemeinsam gearbeitet haben, zumeist in Jena und Weimar, ihre Kenntnisse und Erfahrungen unter Leitung des Herausgebers zusammengetragen, der selber viel zum Thema publizierte. Ihnen allen ist für diese Leistung zu danken. Dem Buch ist eine weite Verbreitung zu wünschen und wohl auch sicher, denn wo sonst sollte sich ein Leser so profund und umfassend zur Geologie von Thüringen informieren? Störend ist nur der hohe Preis, der um einiges über dem des "Handbuches" von 1974 liegt, das aber 400 Seiten mehr hatte.

D. H. STORCH

Zentralblatt für Geologie und Paläontologie Teil II, Jg. 2003, Heft 5-6

Bespr.: Geohistorica Heft 8/2012 top ↑

Der geologische Bau und die Entstehung der Gesteine Thüringens werden ausführlich behandelt. Die zweite Auflage wurde grundlegend aktualisiert. Viele neue Altersbestimmungen ergaben neue Erkenntnisse. Ausführliches Literatur- und Kartenverzeichnis, Sach- und Ortsregister.

Peter Krüger, Berlin

Geohistorica Heft 8/2012

Inhaltsverzeichnis top ↑

1 Geschichte der geologischen Erforschung 1
2 Geomorphologischer Überblick 6
2.1 Allgemeine Grundlagen 6
2.2 Das Thüringer Gebirge 6
2.3 Zechstein- und Trias-Landschaften des Thüringer Beckens und 13
Südthüringens 8
2.3.1 Zechstein-Landschaften 8
2.3.2 Buntsandstein-Landschaften 9
2.3.3 Muschelkalk-Landschaften 10
2.3.4 Keuper-Landschaften 11
2.4 Sonstige geomorphologische Einheiten 11
2.4.1 Südthüringische Vulkanitgebiete 11
2.4.2 Kyffhäuser und thüringischer Anteil am Harz 12
2.4.3 Das Altenburg-Meuselwitzer Gebiet 12
3 Regionalgeologische Stellung und Gliederung 14
3.1 Stockwerksentwicklung und -gliederung 14
3.1.1 Grundgebirgsstockwerk 14
3.1.2 Übergangs- oder Molassestockwerk 15
3.1.3 Tafeldeckgebirgstockwerk 16
3.1.4 Lockergesteinsstockwerk 16
3.2 Regionalgeologische Gliederung 17
3.2.1 Thüringisches Schiefergebirge 17
3.2.2 Thüringer Wald 19
3.3 Thüringer Becken und angrenzende kleinere geologische Einheiten 20
3.2.4 Südwestthüringisches Triasgebiet 21
4 Baueinheiten 24
4.1 Mitteldeutsche Kristallinzone (MKZ) 24
4.1.1 Ruhlaer Kristallin 26
4.1.1.1 Regionale Position und Kenntnisfortschritt 26
4.1.1.2 Baueinheiten, Lithologie und Strukturbild 27
4.1.1.3 Magmatismus 34
4.113.1 Saure und intermediäre Magmatite 34
4.113.2 Metabasite 35
4.1.1.4 Metamorphoseentwicklung 35
4.114.1 Ruhla- und Trusetal-Gruppe 37
4.114.2 Brotterode- und Liebenstein-Gruppe 37
4.1.2 Kyffhäuser-Kristallin 38
4.1.2.1 Regionale Position, Baueinheiten und Lithologie 38
4.1.2.2 Magmatismus 41
4.1.2.3 Metamorphoseentwicklung 42
4.1.3 Die MKZ im Untergrund des Thüringer Beckens. 43
4.1.3.1 Regionale Verteilung kristalliner Gesteine 43
4.1.3.2 Metamorphoseentwicklung 47
4.1.4 Genese, Paläogeographie und geotektonische Position der MKZ im
Raum Thüringen 47
4.1.4.1 Prävariszische Entwicklung 47
4.1.4.2 Variszische Entwicklung 50
4.1.4.3 Spät- und postvariszische Entwicklung 51
4.2 Proterozoikum SchwarzburgerAntiklinorium 52
4.2.1 Regionale Position 52
4.2.2 Kenntnisfortschritt 52
4.2.3 Generelle Struktur des Antiklinoriums 53
4.2.4 Altersdaten 55
4.2.5 Kartierbare Gesteinsfolgen 57
4.2.5.1 Katzhütte-Gruppe 59
4.2.5.2 Frohnberg-Gruppe 62
4.2.5.3 Sedimentgefüge 63
4.2.5.4 Magmatismus 63
4.2.5.5 Metamorphose 66
4.2.6 Deformationsgefüge 67
4.2.7 Variszischer Stapelbau 72
4.2.8 Cadomisches Fundament 78
4.2.9 Grenzbereich Proterozoikum ­ Kambrium 79
4.3 Gefaltetes Paläozoikum 88
4.3.1 Kambrium, Kambro-Ordovizium 88
4.3.1.1 Verbreitung 88
4.3.1.2 Einzelgebiete (Lithologie, Altersstellung) 90
4.3.1.3 Probleme der Stratigraphie, Paläogeographie und Genese 104
4.3.2 Ordovizium 108
4.3.2.1 Verbreitung, Abgrenzung, Gliederung 108
4.3.2.2 Einzelgebiete 111
4.3.2.3 Fossilien 124
4.3.2.4 Paläogeographie und Genese 126
4.3.3 Silur 130
4.3.3.1 Verbreitung, Lagerungsverhältnisse 130
4.3.3.2 Stratigraphie, Fazies, Petrographie 130
4.332.1 Unterer Graptolithenschiefer 131
4.332.2 Ockerkalk 134
4.332.3 Oberer Graptolithenschiefer 135
4.3.3.3 Fossilien 135
4.3.3.4 Paläogeographie und Genese 139
4.3.4 Devon 140
4.3.4.1 Stratigraphie und Fazies 141
4.341.1 Ostthüringisches Schiefergebirge 141
4.341.2 Südharzmulde 158
4.3.4.2 Fossilien und Biostratigraphie160
4.3.4.3 Paläogeographie und Genese 165
4.3.5 Unterkarbon (Dinant) 168
4.3.5.1 Verbreitung 168
4.3.5.2 Lithostratigraphie und Fazies 169
4.3.5.3 Beschreibung der Einzelgebiete 171
4.353.1 Gebiet Ia: NW-Flanke des Ziegenrück-Teuschnitzer Synklinoriums 171
4.353.2 Gebiet Ib: Zentralteil des Ziegenrück-Teuschnitzer Synklinoriums:
Raum Henneberg, Wurzbach 174
4.353.3 Gebiet Ic: NW-Rand des Bergaer Antiklinoriums, Pörmitzer Faltenzone
(Lobenstein, Zeulenroda), Ronneburger Horst 175
4.353.4 Gebiet Id: NE-Teil des Ziegenrück-Teuschnitzer-Synklinoriums,
Raum Auma, Triptis, NE Gera 177
4.353.5 Gebiet II. Mehltheuer-Synklinale, Blintendorfer Kulm 177
4.3.5.4 Fossilien 180
4.3.5.5 Paläogeographie und Genese 188
4.3.6 Variszische Tektonik 192
4.3.6.1 Einzelformen 193
4.3.6.2 Regionalgeologische Gliederung 202
4.3.6.3 Bewegungsablauf 206
4.3.7 Magmatismus und Metamorphose 207
4.3.7.1 Regionalmetamorphose im Bereich des gefalteten Paläozoikums 207
4.3.7.2 Magmatismus im Bereich des gefalteten Paläozoikums 210
4.372.1 Präkinematische Magmatite 210
4.372.2 Syn- bis frühpostkinematische Magmatite 212
4.372.3 Spätpostkinematische Magmatite 213
4.4 Permosiles 215
4.4.1 Siles und Rotliegend 215
4.4.1.1 Thüringer Wald und südliches Vorland 217
4.411.1 Stratigraphie und Fazies 220
4.411.1.1 Georgenthal- und Möhrenbach-Formation 220
4.411.1.2 Ilmenau-Formation 229
4.411.1.3 Manebach-Formation 232
4.411.1.4 Goldlauter-Formation 234
4.411.1.5 Oberhof-Formation 238
4.411.1.6 Rotterode-Formation 242
4.411.1.7 Tambach-Formation und Elgersburg-Formation 244
4.411.1.8 Eisenach-Formation 246
4.411.1.9 Schleusinger Randzone 248
4.411.1.10 Stockheimer Becken 249
4.411.1.11 Südliches Vorland des Thüringer Waldes 251
4.411.2 Altersdatierung, Petrographie und Petrochemie der Vulkanite 256
4.411.3 Fossilien und Biostratigraphie 262
4.4.1.2 Siles und Rotliegend nördlich und nordöstlich des Thüringer
Waldes 273
4.4.1.3 Paläogeographische und tektonische Entwicklung von Siles
und Rotliegend 296
4.4.2 Zechstein 301
4.4.2.1 Stratigraphie und Fazies 301
4.4.2.2 Petrographie 313
4.4.2.3 Fossilien 321
4.4.2.4 Paläogeographie und Genese 322
4.5 Mesozoikum 326
4.5.1 Trias326
4.5.1.1 Buntsandstein 326
4.511.1 Stratigraphie und Fazies 327
4.511.2 Petrographie 333
4.511.3 Fossilien 337
4.511.4 Paläogeographie und Genese 339
4.5.1.2 Muschelkalk 342
4.512.1 Stratigraphie und Fazies 342
4.512.2 Petrographie 346
4.512.3 Fossilien 352
4.512.4 Paläogeographie und Genese 353
4.5.1.3 Keuper 357
4.513.1 Stratigraphie und Fazies 357
4.513.2 Petrographie 375
4.513.3 Fossilien 379
4.513.4 Paläogeographie und Genese 386
4.5.2 Jura 392
4.5.2.1 Stratigraphie und Fazies 393
4.5.2.2 Petrographie 395
4.5.2.3 Fossilien 395
4.5.2.4 Paläogeographie und Genese 396
4.5.3 Kreide 399
4.5.3.1 Stratigraphie und Fazies 399
4.5.3.2 Petrographie 402
4.5.3.3 Fossilien 402
4.5.3.4 Paläogeographie und Genese 402
4.5.4 Saxonische Tektonik 403
4.5.4.1 Einzelformen 403
4.5.4.2 Bewegungsablauf 406
4.6 Känozoikum 409
4.6.1 Tertiär 409
4.6.1.1 Mitteleozäne bis oberoligozäne Sedimente Ostthüringens 409
4.6.1.2 Oligozäne und miozäne Sedimente am Kyffhäuser 417
4.6.1.3 Miozäne Sedimente der Rhön 418
4.6.1.4 Oberpliozäne Sedimente 420
4.6.1.5 Paläogeographie und Genese 422
4.6.2 Quartär424
4.6.2.1 Ältere präglaziale" Ablagerungen 424
4.6.2.2 Ablagerungen des jüngeren Präglazials" 429
4.6.2.3 Ablagerungen der Elstervereisung 432
4.6.2.4 Bildungen im postelsterglazialen Flußnetz 434
4.6.2.5 Löß 439
4.6.2.6 Fossilien 441
4.6.2.7 Paläogeographische Entwicklung 442
4.6.3 Jungtertiärer Vulkanismus 443
4.6.3.1 Verbreitung, Bauformen 443
4.6.3.2 Petrographie, Geochemie 445
4.6.3.3 Vulkanismus und Tektonik, Alter des Vulkanismus 447
4.6.3.4 Auswirkungen des Vulkanismus448
4.6.4 Neotektonik 449
5 Bodenschätze 454
5.1 Erze 454
5.1.1 Metallogenetische Verhältnisse 454
5.1.2 Prävariszische und variszische Lagerstätten 455
5.1.2.1 Pyrithaltige Schwarzschiefer.455
5.1.2.2 Oolithische Eisenerze 456
5.1.2.3 Devonische Eisenerze vom Lahn-Dill-Typ456
5.1.2.4 Metamorphogene Goldquarzgänge 457
5.1.2.5 Metamorphogene Antimonerzgänge 457
5.1.2.6 Postmagmatische Eisenerze 458
5.1.2.7 Postmagmatische Zinn-Wolframerze 458
5.1.2.8 Postmagmatische, z. T. fluoritführende Blei-Zink-Silber-Kupfer-
Arsenerze 458
5.1.2.9 Epithermale Eisen- und Manganerze 459
5.1.2.10 Epithermale Uranerze 459
5.1.3 Postvariszische Lagerstätten 460
5.1.3.1 Epithermale Kupfer-Blei-Zink-Silbererze 460
5.1.3.2 Epithermale Uranerze 460
5.1.3.3 Epithermale Karbonat-Fluorit-Baryt-Anhydrit-Quarz-Mineralisation 461
5.133.1 Epithermale karbonatische, z. T. barytführende
Eisenerzmineralisationen 462
5.133.2 Epithermale Baryt-, Baryt-Fluorit- und Fluorit-Mineralisationen 462
5.1.3.4 Epithermale Kobalt- und Nickelerze. 463
5.1.3.5 Goldseifen 463
5.1.4 Verteilung von Lagerstätten 464
5.2 Salze 464
5.2.1 Geologische Stellung 464
5.2.2 Beschreibung der Lagerstätten 465
5.2.2.1 Steinsalzlagerstätten 465
5.2.2.2 Kalisalzflöze Thüringen und Hessen 465
5.2.2.3 Kalisalzflöz Staßfurt 469
5.2.3 Genese der Kalisalzlagerstätten 473
5.3 Kohlen und Torfe 474
5.4 Steine und Erden 475
5.4.1 Altersstellung und Abbaugebiete der Steine und Erden Thüringens 476
5.4.2 Beschreibung wichtiger Steine- und Erden-Lagerstätten 476
5.4.2.1 Magmatite 476
5.4.2.2 Metamorphite (einschließlich der Sedimentite des
Schiefergebirges) 477
5.4.2.3 Sedimentite (mit Ausnahme der Sedimentite des Schiefergebirges) 480
5.5 Erdöl/Erdgas/Kohlendioxid483
5.5.1 Kohlenwasserstoffe 483
5.5.2 Kohlendioxid 485
5.6 Grundwässer 486
5.6.1 Grundwässer der Festgesteine487
5.6.1.1 Vor- und Altpaläozoikum 487
5.6.1.2 Siles und Rotliegend 492
5.6.1.3 Zechstein 493
5.6.1.4 Unterer und Mittlerer Buntsandstein 496
5.6.1.5 Röt 503
5.6.1.6 Muschelkalk 503
5.6.1.7 Keuper 509
5.6.2 Grundwässer der Lockergesteine 511
5.6.3 Anthropogene Grundwasserbelastungen513
5.6.4 Mineral- und Thermalwässer 523
6 Böden 530
6.1 Bodenentwicklung 530
6.1.1 Ausgangssubstrate der Böden/Reliktische Bodenmerkmale 530
6.1.2 Jüngere, rezente Bodenmerkmale/Holozäne Bodensedimente 532
6.2 Böden Thüringens 533
6.2.1 Gliederung in Bodenlandschaften/Bodenkarten 533
6.2.2 Erläuterungen zu den Bodenregionen/Bodenlandschaften 534
6.2.2.1 Region der Mittelgebirgsböden 535
6.2.2.2 Bodenregion der neozoischen Vulkangebiete
(Hohe Rhön und Vorderrhön) 537
6.2.2.3 Bodenregion der vorwiegend mesozoischen Berg- und Hügelländer 537
6.2.2.4 Bodenregion der mesozoischen Schichtstufenländer und der
Kalkplatten 543
6.2.2.5 Region der lößbeeinflußten mesozoischen Hügelländer und der
Lößböden einschl. der Talniederungen 545
Literatur und geologische Karten 548
Sach- und Ortsregister 584