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Roland Walter:

Geologie von Mitteleuropa

[The Geology of Central Europe]

2007. 7. Auflage, X, 511 Seiten, 184 Abbildungen, 17x24cm, 1180 g
Language: Deutsch

ISBN 978-3-510-65225-9, gebunden, price: 59.00 €

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Mitteleuropa Geologie geologische Entwicklung Quartär

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Die "Geologie von Mitteleuropa" gilt seit ihrem Erscheinen 1951 als Standardwerk für den geologischen Aufbau und erdgeschichtlichen Werdegang Deutschlands und seiner Nachbarländer.

Das Buch richtet sich an all jene, die sich einen Überblick über die sehr vielgestaltigen geologischen Verhältnisse im Zentrum des Europäischen Kontinents verschaffen wollen.

Es wendet sich an geowissenschaftlich interessierte Leser sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Fachleuten hält es umfassende Informationen bereit um sich über einen speziellen, ihnen vielleicht weniger bekannten Teilabschnitt Mitteleuropas zu informieren. Studierenden der Geowissenschaften soll es eine erste Übersicht über die regionalgeologischen Verhältnisse im Zentrum Europas vermitteln.

Die nun vorliegende 7., vollständig neu bearbeitete Auflage unterscheidet sich von den vorangegangenen dadurch, daß darin zum ersten Male zahlreiche Informationen über den Osten Deutschlands und seiner östlichen Nachbarländer eingearbeitet wurden. Diese Daten waren erst nach der Mauereröffnung verfügbar geworden. Das Buch gliedert sich wieder in ein überregional einführendes Kapitel über die geologische Gliederung und Entwicklung Gesamtmitteleuropas, gefolgt von ausführlichen regionalen Darstellungen des des Unterbaus des Mitteleuropäischen Tieflandes im Norden, der Mittelgebirgzonen im Süden, jeweils untergliedert nach ihren tektonischen Stockwerken und geologischen Baueinheiten. Breiter Raum wird der erdgeschichtlichen Entwicklung der Einzelgebiete eingeräumt.

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Bespr.: World of Mining 5/2007, Seite 388 top ↑

Die "Geologie von Mitteleuropa" gilt seit ihrem Erscheinen 1951 als Standardwerk für den geologischen Aufbau und erdgeschichtlichen Werdegang Deutschlands und seiner Nachbarländer. Das Buch richtet sich an all jene, die sich einen Überblick über die sehr vielgestaltigen geologischen Verhältnisse im Zentrum des Europäischen Kontinents verschaffen wollen. Fachleuten hält es umfassende Informationen bereit, um sich über einen speziellen, ihnen vielleicht weniger bekannten Teilabschnitt Mitteleuropas zu informieren. Studierenden der Geowissenschaften soll es eine erste Übersicht über die regionalgeologischen Verhältnisse im Zentrum Europas vermitteln. Die vorliegende 7., vollständig neu bearbeitete Auflage unterscheidet sich von den vorangegangenen dadurch, dass darin zum ersten Male zahlreiche Informationen über den Osten Deutschlands und seine östlichen Nachbarländer eingearbeitet wurden - Daten, die erst nach der Mauereröffnung verfügbar geworden waren. Das Buch gliedert sich wieder in ein überregional einführendes Kapitel über die geologische Gliederung und Entwicklung Gesamtmitteleuropas, gefolgt von ausführlichen regionalen Darstellungen des Unterbaus des Mitteleuropäischen Tieflandes im Norden, der Mittelgebirgszonen im Süden, jeweils untergliedert nach ihren tektonischen Stockwerken und geologischen Baueinheiten. Breiter Raum wird der erdgeschichtlichen Entwicklung der Einzelgebiete eingeräumt.

World of Mining 5/2007, Seite 388

Bespr.: Geschiebekunde Aktuell 23. Jg. November 2007 Heft 4, S. 122 top ↑

Nachdem die 1990 erschienene 5. Auflage nach kurzer Zeit vergriffen und von der wenig veränderten 6. Auflage von 1995 abgelöst worden war, liegt nun nach 12 Jahren die 7. Auflage dieses Standardwerkes vor, welches - die Tatsache zeigt, daß nur Literatur nach 1990 zitiert wird - auf den für ein Lehrbuch möglichen neuesten Stand gebracht wurde. Mitteleuropa wird geographisch definiert als das Gebiet zwischen Skandinavien und den Alpen und das heutige Deutschland und seine Nachbarländer (einschließlich der mittleren und südlichen Nordsee-Senke), mit denen es seine wesentlichen geologischen Einheiten teilt. Nach einer Darstellung der geologischen Entwicklung des gesamten Raumes werden die einzelnen regionalen Einheiten nacheinander abgehandelt, allerdings ohne die Alpen und die Karpaten, deren Einbeziehung den Rahmen des Werkes gesprengt hätte. Nach einer Übersicht erfolgt die Beschreibung der einzelnen Einheiten durch die Darstellung der jeweiligen geologischen Entwicklung, die durch sehr gute, übersichtliche Karten und stratigraphische Tabellen unterstützt wird. Daran schließt sich die Beschreibung der Einzelgebiete an. Die Darstellung erfolgt rein geologisch, d.h. Fossilien werden kaum erwähnt. Weiterführende Literatur wird am Ende jedes einzelnen Kapitels zitiert - eine Neuerung gegenüber früheren Auflagen. Durch die Aufgliederung des Buches kann sich der Leser - vom Fachmann bis zum geowissenschaftlich Interessierten - sehr schnell und umfassend über bestimmte Regionen Mitteleuropas informieren. Das Buch ist auf mattem Papier gedruckt, was die Lektüre zudem sehr angenehm macht.

SCHALLREUTER

Geschiebekunde Aktuell, 23. Jg., November 2007, Heft 4, S. 122

Bespr.: der Aufschluss Jg. 59/1 2008 top ↑

Mit der von Grund auf neu bearbeiteten 7. Auflage der „Geologie von Mitteleuropa“ ist ein Klassiker der geowissenschaftlichen Literatur im Buchhandel wieder erhältlich. Begründet wurde dieses Lehrbuch Anfang der 50er Jahre von Paul DORN, unter dessen Ägide es drei Auflagen erlebte und zu einem Standardwerk avancierte. Eine 4., gänzlich neu bearbeitete Auflage erschien 1971 als „DORN/LOTZE“ unter Federführung des Münsteraner Ordinarius Franz LOTZE. Dessen Schüler Roland WALTER führte das Buchprojekt mit der 1992 in einer vollständigen Neubearbeitung erschienenen 5. Auflage fort, der alsbald eine nur wenig veränderte 6. Auflage folgte.

Anhand der bereits über mehr als ein halbes Jahrhundert fortgeschriebenen „Geologie von Mitteleuropa“ lässt sich der gewaltige Erkenntnisgewinn in der Erforschung dieser regionalgeologischen Einheit deutlich ablesen. Im Zuge der Erarbeitung einer immer verlässlicheren Datenbasis und der damit einhergehenden veränderten Sichtweisen lieferten nicht zuletzt die Ergebnisse einer mancherorts flächendekkenden Bohrtätigkeit, des Einsatzes geophysikalischer und nicht zuletzt auch geochronologischer Methoden neue Anschauungen über den Bau und die Entwicklungsgeschichte der betrachteten Region. Der Paradigmenwechsel hin zur plattentektonischen Sicht auch auf Mitteleuropa wurde erst in den von Bücherschau Fortsetzung WALTER bearbeiteten Auflagen allmählich vollzogen. Schließlich brachte die politische „Wende“ in Deutschland einen Datenfluss ungeahnten Ausmaßes in Gang, der ebenfalls bedeutende Erkenntnisfortschritte mit sich brachte.

Angesichts des gewaltigen Wissenszuwachses auf der einen und des vorgegebenen Buchumfangs, der offensichtlich 500 Seiten nicht deutlich übersteigen sollte, auf der anderen Seite, mussten verschiedene Konzessionen gemacht werden. Bedauerlich ist, dass WALTER ab der 5. Auflage auf eine Behandlung des Alpenraumes verzichtet hat. In die 7. Auflage wurde das in den letzten beiden Auflagen von Hansjust W. WALTHER und Harald G. DILL besorgte Kapitel „Bodenschätze Mitteleuropas“ nicht mehr aufgenommen; Leser, die gerade dieser Aspekt interessiert hätte, seien deshalb auf die 6. Auflage verwiesen. Eine weitere Neuerung ist, dass die den einzelnen Kapiteln in der Neuauflage jeweils angefügte Literaturauswahl nur Zitate nach 1990 berücksichtigt. Darauf mag der mit der älteren Literatur zur Geologie Mitteleuropas vertraute Leser zunächst mit Ablehnung reagieren. Der von WALTER vollzogene Schnitt ist allerdings der Flut an neuen Veröffentlichungen geschuldet, mit deren Hilfe aber leicht auf frühere Bearbeiter und Bearbeitungen zurückgegriffen werden kann. Um allerdings keine falschen Signale auszusenden sei betont, dass die Literatur seit 1990 natürlich wesentlich auf älteren Arbeiten aufbaut und in vielen Fällen bei aktuellen Fragestellungen unverzichtbar ist. Vielleicht hätten wirklich grundlegende Arbeiten vor 1990 auch in die Neuauflage Eingang finden müssen.

Das Buch gliedert sich in fünf übergeordnete Kapitel, die in zahlreiche Unterkapitel weiter untergliedert werden. Auf den einführenden Übersichtsteil „Mitteleuropa als Ganzes“ (Kap. 1) folgen die regionalen Darstellungen. Die einzelnen Regionen werden in Großeinheiten zusammengefasst, wobei der tektonische Stockwerkbau das Hauptgliederungskriterium darstellt. Zur Orientierung seien diese Regionen im Folgenden genannt: „Das Vorquartär der Mitteleuropäischen Senke“ (Kap. 2) umfasst die mittlere und südliche Nordsee-Senke, das Dänische Becken und die Fennoskandische Randzone, das Niederländische Senkungsgebiet, die Norddeutsche Senke, die Polnische Senke, das Schlesisch- Krakauer Bergland sowie das Heiligkreuzgebirge. Kapitel 3. behandelt „Das Quartär der Mitteleuropäischen Senke“, das in die südliche Nordsee, die südliche Ostsee und in das Mitteleuropäische Tiefland weiter untergliedert wird. „Das proterozoisch- paläozoische Grundgebirge des Mitteleuropäischen Schollengebiets“ (Kap. 4) wird in den folgenden Unterkapiteln abgehandelt: Brabanter Massiv, Ardennisch-Rheinisches Schiefergebirge, Harz, Grundgebirge des Odenwalds, Spessarts und der Pfalz sowie das Saar-Nahe-Becken, Schwarzwald und Vogesen, Sächsisch-Thüringisches und Nordostbayerisches Grundgebirge (Saxothuringikum i.e.S.), Lausitzer Bergland und Westsudeten (Lugikum), Ostrand des Böhmischen Massivs (Moravo-Silesikum), Moldanubikum s. str. und Teplá-Barrandium. Schließlich wird „Das jungpaläozoisch-mesozoische und känozoische Deckgebirge des Mitteleuropäischen Schollengebiets“ (Kap. 5) mit seinen einzelnen regionalgeologischen Einheiten vorgestellt: Flandrische Tafel, Niederrheinische Bucht, Münsterländer Kreidebecken, Hessische Senke und Rhön, Thüringer Becken, die mesozoischen und tertiären Becken des Böhmischen Massivs, das Süddeutsche Schichtstufenland, Oberrheintalgraben, das Linksrheinische Mesozoikum zwischen dem Ardennisch- Rheinischen Schiefergebirge und den Vogesen, Schweizer und Französischer Jura sowie das Molasse-Bekken. Mehr als 180 Abbildungen veranschaulichen das im Text Gesagte.

Mit der Neuauflage der „Geologie von Mitteleuropa“ liegt ein Werk vor, in dem der gelungene Versuch unternommen wurde, den aktuellen Kenntnisstand über diesen Raum zu vermitteln. Die den einzelnen Kapiteln angefügte umfangreiche Literatur seit 1990 musste zu diesem Zwecke vom Autor in mühevoller Arbeit gesichtet, durchgearbeitet und zu einem Gesamtbild neu zusammengefügt werden. So ist eine Synopsis entstanden, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Sieht man über kleinere Fehler im Text und Literaturverzeichnis hinweg, so kann die 7. Auflage dieses Klassikers einem breiten Interessentenkreis vorbehaltlos empfohlen werden. Mit Blick auf eine 8. Auflage sollte allerdings darüber nachgedacht werden, ob nicht wieder der Alpen- und auch der Karpatenraum als Teil Mitteleuropas in die Darstellung einbezogen werden sollte.

Norbert HAUSCHKE, Halle (Saale)

der Aufschluss Jg. 59/1 2008, S. 45- 46

Bespr.: ekz-Informationsdienst ID 21/08 top ↑

Nach "Erdgeschichte" (ID 16/04) bietet R. Walter, er lehrt Geologie an der TH Aachen, mit dieser völlig neu bearbeiteten Auflage der "Geologie von Mitteleuropa" (Vorauflagen hier nicht besprochen) eine umfassende und aktuelle Darstellung des geologischen Aufbaus und der erdgeschichtlichen Entwicklung Deutschlands und Teilen seiner Nachbarländer, soweit es mit denen die wesentlichen geologischen Einheiten teilt (allerdings ohne Alpen). Nach dem Überblick über die plattentektonische Entwicklung des gesamten Gebiets folgt eine ausführliche Darstellung des Mitteleuropäischen Tieflandes im Norden und der Mittelgebirgszone von den Ardennen und Vogesen bis zum Heiligkreuzgebirge und zum österreichischen Waldviertel, jeweils untergliedert nach den tektonischen Stockwerken und geologischen Baueinheiten. Den Abschluß nach Süden bildet das Molassebecken. Zum Verständnis des sehr interessanten, aber auch anspruchsvollen Lehrbuches werden gute Geologiekenntnisse vorausgesetzt. Für interessierte Laien ist "Die Geologie Deutschlands" von P. Rothe (BA 6/05) besser geeignet. Für ausgebaute Bestände empfohlen.

Ingrid Rall-Haiß

ekz-Informationsdienst ID 21/08

Bespr.: Mitt. POLLICHIA 93 top ↑

Seit dem Erscheinen der ersten Auflage im Jahr 1951 kann die, in wechselnder Autorenschaft erscheinende, ”Geologie von Mitteleuropa“ als das ”Standardwerk“ zu dieser Thematik betrachtet werden. Geographisch definiert der Verfasser Mitteleuropa dabei als das Gebiet zwischen den Alpen und Skandinavien. An den Anfang des Werkes stellt er eine Darstellung der geologischen Entwicklung des gesamten Raumes (Kapitel 1: Mitteleuropa als Ganzes). Danach behandelt er die einzelnen regionalen Einheiten (Kapitel 2: Das Vorquartär der Mitteleuropäischen Senke; Kapitel 3: Das Quartär der Mitteleurop ¨aischen Senke; Kapitel 4: Das proterozoisch-paläozoische Grundgebirge des Mitteleurop¨aischen Schollengebiets; Kapitel 5: Das jungpaläozoisch-mesozoische und känozoische Deckgebirge des Mitteleurop¨aischen Schollengebiets), wobei wohl aus Platzgründen die Alpen ausgelassen werden.

Jedem Kapitel folgt eine eigene Literaturliste mit Werken die seit 1990 erschienen sind (eine Auslassung, die wohl wiederum Vorgaben seitens des Herausgebers bezüglich des maximalen Umfangs geschuldet ist). Die hier zitierten Werke erlauben jedoch auch, sich grundlegende ältere Literatur zu erschließen (auch wenn das Eine oder Andere ältere ”Standardwerk“ ruhig hätte zitiert werden können). Den Abschluss des Werkes bildet ein 26-seitiges Sach- und Ortsverzeichnis.

Wie bei einem solchen regional umfassenden Werk nicht anders zu erwarten gibt es natürlich ein paar (kleinere) Fehler und Unzulänglichkeiten. Als Beispiel sei hier nur die Verwendung einer stratigraphischen Tabelle für das Permokarbon des Saar-Nahe Beckens erw¨ahnt, die schon lange vor dem Erscheinen der Stratigraphischen Tabelle für Deutschland im Jahr 2002 veraltet war.

Sieht man über vergleichbare kleinere Fehler und Ungenauigkeiten hinweg, so kann man dieses Werk sowohl Fachleuten, als auch geologisch interessierten Laien als gelungenen Einstieg in die Geologie Mitteleuroas empfehlen.

PD Dr. Dieter Uhl, Neustadt an der Weinstraße

Mitt. POLLICHIA 93

Bespr.: Zentralblatt f. Geo. Pal. T. II Jg. 2008 H. 1-2 top ↑

Roland Walters „Geologie von Mitteleuropa“ ist ein Klassiker auf dem deutschen Lehrbuchmarkt, dessen erstes Erscheinen bereits in das Jahr 1951 fällt. Beschrieben wird der geologische Aufbau Deutschlands und angrenzender Länder. Die Darstellung enthält die Entwicklung der Sedimentbecken und den erdgeschichtlichen Werdegang vom Paläozoikum bis in das Holozän. Das Buch ist sowohl als Lehrbuch für Studenten als auch für Lehrende empfehlenswert und wird schon seit Generationen genutzt. Als erste Referenz für eine spezielle Region Mitteleuropas ist es auch für den Geowissenschaftler nützlich.

Das vorliegende Buch ist in der 7. Auflage nun völlig neu bearbeitet. Von den nackten Zahlen her stehen den 561 Seiten, 151 Abbildungen und 12 Tabellen der letzten verbesserten Auflage (5. Aufl, 1992) hier 511 Seiten und 184 Abbildungen sowie ein Verzicht auf Tabellen gegenüber. Die geringere Seitenzahl liegt unter anderem daran, dass man der schwindenden Bedeutung deutscher Lagerstätten Tribut zollte. So fehlt dieses Kapitel nun, obgleich es in der 5. Auflage noch mit 56 Seiten zu Buche schlug. Umfangreicher sind dagegen die Kapitel über das östliche Deutschland und die Nachbarländer. Diese Informationen sind erst jetzt – fast zwei Dekaden nach der Wiedervereinigung – in die Neubearbeitung in vollem Umfang eingeflossen.

Durch alle Kapitel der Neubearbeitung zieht sich eine konsequente Aktualisierung der Literaturauswahl. Von den meisten zitierten Autoren wird nur eine Arbeit aufgeführt, d. h. hier führte man ganz bewusst nur Schlüsselpublikationen an, die den weiteren Zugang in die Literatur ebnen sollen. Bei den Kapiteln, die sich der Rez. stichprobenartig näher ansah, waren 20-40% der Zitate aus dem Jahr 2000 oder jüngeren Datums, und ein weiterer großer Anteil war weniger als zehn Jahre alt. Das Literaturstudium, das dieser Neuauflage vorausging, erfolgte demnach offenbar sehr intensiv.

Die Abbildungen sind allesamt Zeichnungen in Schwarzweiss und waren auch bei der letzten Neubearbeitung klar und eindeutig gestaltet. Dennoch feilte man auch hier an Details, und so präsentieren sich viele Abbildungen noch deutlicher. Beispielsweise sind verschiedene Signaturen auf den ersten Blick besser voneinander abgrenzbar. Hierdurch lassen sich die Vorlagen auch gut für die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen und speziell Exkursionen verwenden, denn für den mitteleuropäischen Raum sind für alle Regionen entsprechende Schlüsselabbildungen enthalten.

J. LEHMANN

Zentralblatt für Geologie und Paläontologie Teil II Jg. 2008 H. 1-2

Bespr.: Der Geschiebesammler Jg. 41 Heft 1 Juli 2008 S. 41 top ↑

Vor mehr als einem halben Jahrhundert erschien die erste Auflage der "Geologie von Mitteleuropa". Die 6. Auflage liegt mehr als 10 Jahre zurück. Jetzt ist die mittlerweile 7., völlig neu bearbeitete Auflage eines absoluten Standardwerkes erschienen.

Das Buch gliedert sich in fünf Kapitel. Zunächst wird Mitteleuropa als Ganzes vorgestellt. Es folgt ein Abschnitt über das Vorquartär der Mitteleuropäischen Senke von der Nordsee über Dänemark und die fennoskandische Randzone, die Niederlande und Norddeutschland bis nach Polen. Das nächste Kapitel widmet sich dem Quartär von Nord- und Ostsee sowie dem mitteleuropäischen Tiefland. Es folgt die Beschreibung des proterozoisch-paläozoischen Grundgebirges des Mitteleuropäischen Schollengebietes. Hier werden alle Mittelgebirge, von den Ardennen bis zum Harz, vom Schwarzwald über die Lausitz bis zum Böhmischen Massiv erläutert. Schließlich wird das jung-paläozoisch-mesozoische und känozoische Deckgebirge dargestellt. Alle Abschnitte des Buches gliedern sich in Übersicht, geologische Entwicklung und Literatur. Wo nötig, werden Einzelgebiete besonders hervorgehoben. Alle zitierte Literatur ist nach 1990 erschienen, was die Aktualität des Werkes unterstreicht.

Die klare Strukturierung des Buches und die Betrachtung der einzelnen Regionen und Strukturen als Ganzes machen das Buch so wertvoll. Der Leser erkennt den Rahmen, in dem sich auch kleinräumliche geologische Entwicklungen vollzogen haben. Für den Geschiebesammler besonders wichtig sind die Abschnitte über das Quartär und die Eiszeitgeschichte im norddeutsch-skandinavischen Raum sowie die geologische Entwicklung des südlichen Baltoskandiens. Beides wird kurz und treffend charakterisiert.

Mitteleuropa umfasst das Gebiet von Südskandinavien bis an den Alpenrand. Weder die Kaledoniden noch die Alpen konnten berücksichtigt werden, denn das hätte den Rahmen des Buches absolut gesprengt. Aber Dänemark (inkl. Bornholm), Schonen und der Ostseegrund finden Beachtung.

Der Autor versteht es, die großen Zusammenhänge in der geologischen Entwicklung Mitteleuropas herauszuheben, und darin liegt die besondere Stärke des Buches. Wünschenswert wären vielleicht hier und da ein paar farbige Karten gewesen, aber deren Fehlen schadet dem hohen Niveau keineswegs. Insgesamt liegt mit der neuen Auflage ein höchst informatives und aktuelles Werk vor, das jedem Geologie-Interessierten zu empfehlen ist und das unzweifelhaft Pflichtlektüre für Studenten und Dozenten ist.

Frank Rudolph

Der Geschiebesammler Jg. 41 Heft 1 Juli 2008 S. 41

Bespr.: Zeitschrift f. Geomorphologie N.F. 52/4 (Dezember 2008) top ↑

Das Lehrbuch „Geologie von Mitteleuropa“ von Roland Walter ist seit über 50 Jahren als Standardwerk etabliert und wendet sich vor allem an Studierende und Geowissenschaftler an Universitäten, in Behörden und in der Industrie. Unter dem Begriff „Mitteleuropa“ werden erstmals Regionen und Erkenntnisse aus dem Westteil des ehemaligen Ostblocks voll integriert. Die Alpen und Karpaten als Südgrenze Mitteleuropas werden ausgeklammert, um den Umfang des Buches zu begrenzen. Die Lagerstätten werden, im Gegensatz zur 5. und 6. Auflage, nicht mehr speziell betrachtet, da nur noch wenige im Abbau sind.

Eingebettet in eine regionale Struktur werden tektonische Stockwerke und erdgeschichtlich zusammengehörige Einheiten von Norden nach Süden bis zum Nordrand der Alpen abgehandelt. Die Gliederung entspricht damit im Konzept den älteren Auflagen. Die Unterkapitel geben zunächst eine Übersicht, zeigen die geologische Entwicklung im Detail auf und stellen Einzelgebiete vor. Jedem Unterkapitel ist eine Auswahl jüngerer Literatur ab 1990 zur jeweiligen Region zugeordnet. Dadurch ist das Werk insbesondere zum Nachschlagen gut geeignet. Ein Orts- und Sachregister am Ende des Buches ist dafür eine große Hilfe. 184 Schwarzweiß-Abbildungen sind übersichtlich und stilistisch recht einheitlich gestaltet.

Der große Vorzug des Buches besteht in der einheitlichen und ausgewogenen Darstellung des umfangreichen Stoffes. Die sehr sachliche Präsentation verzichtet auf kontroverse Themen und deutet plattentektonische oder geodynamische Hintergründe nur in wenigen Fällen an. Ein paar kontroverse Aspekte hätten dem Werk zusätzliche Würze beim Lesen verliehen.

Das Lehrbuch „Geologie von Mitteleuropa“ konkurriert im deutschen Sprachraum teilweise mit der „Einführung in die Geologie Deutschlands“ von D. Henningsen & G.Katzung, 2006 neu aufgelegt. Dieses Buch ist kompakt, mit Farbfotos und Farbskizzen reichlich illustriert und für einen Einstieg für Studierende besonders gut geeignet.

Als Nachschlagewerk trifft die „Geologie von Mitteleuropa“ von Roland Walter die Bedürfnisse von Geowissenschaftlern, die einen kompakten Überblick für Regionen außerhalb ihres Spezialwissens benötigen. Der Preis von ca. 59 Euro für dieses Standardwerk ist angemessen.

Joachim Kuhlemann, Tübingen

Zeitschrift für Geomorphologie N.F. Band 52/4 (Dezember 2008)

Bespr.: Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge 1/2 2008 top ↑

Seit mittlerweise 57 Jahren existiert der von Paul Dorn erstmals 1951 herausgegebene Klassiker „Geologie von Mitteleuropa", der seit 1990 unter der Federführung von Roland Walter weitergeführt wurde und seine nunmehr 7. Auflage erlebte. In diesem Zeitraum vollzog sich in der Geologie der dramatische Wechsel von rein fixistischen Anschauungen zu den heutigen Vorstellungen von einer dynamischen Erde, der auch in diesem Buch seinen Niederschlag fand.

Bemerkenswert ist der Umfang des Werkes, der mit 474 Seiten in der Erstauflage und 511 Seiten in der letzten Auflage praktisch gleich geblieben ist. Berücksichtigt man den enormen Wissenszuwachs der letzten Jahrzehnte, konnte dies nur gelingen, wenn der Autor Bestandteile der ersten Auflagen nicht mehr berücksichtigt. Dies betrifft die Kapitel über die Alpen, die Karpaten und auch die noch in der 6. Auflage enthaltene spezielle Lagerstättenübersicht. Hinzu kam der durch die politische Wende Anfang der 90er Jahre mögliche ungehinderte Datenfluss aus den östlichen Ländern, der in dieser Auflage erstmalig eingearbeitet werden konnte.

Herausgekommen ist eine völlig neu bearbeitete „Geologie von Mitteleuropa", die jedoch nach traditionellem Muster gegliedert ist. Im ersten Kapitel erfolgt eine Übersicht über Mitteleuropa als Ganzes. In den weiteren Kapiteln folgen die Darstellungen des Präquartärs der Mitteleuropäischen Senke, des Quartärs der Mitteleuropäischen Senke, des proterozoisch-paläozoischen Grundgebirges und des jung- paläozoisch-mesozoischen bis känozoischen Deckgebirges des Mitteleuropäischen Schollengebietes. Jedes Kapitel ist in zahlreiche Unterkapitel gegliedert, in denen die Einzelgebiete beschrieben werden. Ergänzt werden die Beschreibungen durch zahlreiche Karten und stratigraphische Tabellen. Am Ende eines jedes Kapitels wird weiterführende Literatur, allerdings erst ab dem Erscheinungsjahr 1990, zitiert.

Leider sind die im Text beschriebenen stratigraphischen Abfolgen nicht immer auf dem aktuellen Stand, so finden z. B. im Quartär der Mitteleuropäischen Senke stratigraphische Begriffe Verwendung, die seit ca. 15 Jahren obsolet sind. Dies schmälert jedoch nicht den Verdienst des Autors, sich überhaupt der Aufgabe gestellt zu haben, eine schier unüberschaubare Flut von Fakten und Daten so aufbereitet zu haben, dass sie einem breiten Interessentenkreis schnell und in kompakter Form zur Verfügung stehen.

Das Buch kann uneingeschränkt zum Studium der regionalen Geologie Mitteleuropas empfohlen werden.

Norbert Hermsdorf

Brandburgische Geowissenschaftliche Beiträge 1/2 2008 S. 22

Bespr.: Bergbaumonografie Bd. 16 "Marmor im Erzgebirge" top ↑

Das Buch mit dem viel versprechenden Titel „Geologie von Mitteleuropa“ gilt seit erstmaligem Erscheinen 1951 als ein Standardwerk für den erdgeschichtlichen Werdegang Deutschlands und seiner Nachbarländer. Seit 2007 liegt nun dieser Klassiker der Regionalen Geologie in der 7. vollständig neu überarbeiteten Auflage vor. Die beschriebene Region beinhaltet im Norden Dänemark, streift Nord- und Ostsee, im Westen die Niederlande, die Ardennen, das Pariser Becken, im Osten Polen und Randgebiete der russischen Tafel und im Südosten das Kerngebiet der Böhmischen Masse. Im Süden bildet das nördliche Alpenvorland von der Molassezone des Schweizer Mittellandes bis zum äußeren Wiener Becken die Begrenzung. Das Alpenkristallin, das seinen Platz in der Geologie Mitteleuropas haben sollte, wird nicht mit behandelt, weil es den Rahmen des Buches erheblich sprengen würde.

Das Ziel des Buches ist es, den Aufbau mit allen bedeutenderen geologischen Gegebenheiten zu beschreiben. Man muss sich vor Augen führen, wie riesig groß das behandelte Gebiet bei gleichzeitiger geologischer Komplexität ist. Die überaus vielfältige Geologie ganz Mitteleuropas in 511 Seiten erklären zu wollen, ist deshalb keine ganz leichte Aufgabe. Und trotzdem ist es hier mit überzeugendem Detailliertheitsgrad gelungen, die Verhältnisse zu veranschaulichen. Dies verdient große Anerkennung, umso mehr, als das Produkt aus der Feder eines einzigen Autors stammt.

Das Buch beginnt mit einem überregionalen einführenden Kapitel zur geologischen Gliederung und Entwicklung Mitteleuropas, wobei auch auf die geophysikalischen Erkenntnisse eingegangen wird. Danach folgt eine ausführliche Darstellung der erdgeschichtlichen Entwicklung der Einzelgebiete in vier Hauptkapiteln. Die Beschreibung der Regionen beginnt mit dem Präquartär der Mitteleuropäischen Senke, gefolgt im zweiten Kapitel vom Quartär der Mitteleuropäischen Senke. Danach folgen die proterozoisch-paläozoischen Grundgebirge, die ihrer Verbreitung und Bedeutung geschuldet, auch am umfangreichsten behandelt werden. Das letzte Kapitel beschreibt das jungpaläozoische und känozoische Deckgebirge. Diese Gliederung führt zu einer teils nicht ganz glücklichen Systematik. Beispielsweise findet sich der östlichste Ausläufer der Varisziden, das Heiligkreuzgebirge (Góry Świętokrzyskie) im ersten Kapitel, dem Vorquartär der Mitteleuropäischen Senke.

Zahlreiche Karten, Profilschnitte und stratigrafische Tabellen sind in schwarz-weiß gehalten, was aber nicht als Nachteil gewertet werden muss. Die stilistisch ansprechenden Abbildungen sind durchgängig von sehr guter, einheitlicher Qualität. Anstatt den Stoff mit Geländefotos zu illustrieren, werden dem Leser Fakten geboten. Die Masse an detaillierten Informationen weckt großes Interesse sich eingehender mit der Region zu beschäftigen. Es liegt in der Natur der Sache, dass man mit zahlreichen regionalen Begriffen konfrontiert wird, die man auf den geologischen Karten oder der weiterführenden Literatur suchen muss. Dafür findet der Leser eine umfangreiche Literaturauswahl, die sich aufgrund der Informationsfülle des Buches jeweils am Ende der Kapitel befindet. Auch der 26 Seiten umfassende Index lässt keine Wünsche offen.

Stoffbestand und Struktur der geologischen Bauteile Mitteuropas sind auf das engste verknüpft mit dem zeitlichen Wechsel ihrer erdgeschichtlichen Zustände und der sie betreffenden geologischen Ereignisse. Wohl deshalb wird der geologischen Entwicklung der Einzelgebiete verhältnismäßig sehr breiter Raum gegeben. Die Fakten hat der Autor, vor allem wenn man die Größe des behandelten Gebietes betrachtet, überaus gewissenhaft recherchiert und zusammengetragen. Der geologische Kenntnisstand hat sich in den letzten Jahren präzisiert, gerade was Interpretationen zur geodynamischen Entwicklung anbelangen. Dies führte zu variierenden Vorstellungen vor allem in der plattentektonischen Interpretation der Kristallineinheiten. Gerade dieser spannende Aspekt plattentektonischen Vorstellungen im Verlauf der Erdgeschichte wird in dem leider Buch vernachlässigt.

Der Umfang des Buches mit der Masse an Informationen schließt leider auch Fehler nicht ganz aus. Bedauerlich ist die Karte in Abb. 116 auf Seite 282, in der die Erzgebirgsstadt Annaberg fälschlicherweise als Altenburg bezeichnet wird.

Das Buch sollte in keinem regionalgeologisch gut ausgestatteten Bücherregal fehlen. Es sei vor allem auch als Nachschlagewerk empfohlen, um einen ersten Einblick über eine dem Leser bisher weniger bekannte Region Mitteleuropas zu gewinnen.

Jedes geologische Ereignis hat seinen Ort. Und jeder geologische Ort hat seine geologische Geschichte. Es ist das Anliegen des Buches, so der Autor im Vorwort diesen unauflöslichen Zusammenhang zwischen geologischer Wirklichkeit, Ort und Zeit deutlich werden zu lassen. Dies ist dem Autor der „Geologie von Mitteleuropa“ gelungen.

Dr. Manuel Lapp

Bergbaumonografie Bd. 16 "Marmor im Erzgebirge", S. 224

Bespr.: Geohistorica Heft 8/2012 top ↑

Die erste Auflage der „Geologie von Mitteleuropa“ erschien 1951. Seitdem hat sich in Theorie und Praxis der geologischen Wissenschaften viel verändert. Die 7., vollständig neu bearbeitete Auflage dieses Standardwerkes enthält erstmalig die Informationen über den geologischen Bau und seine Geschichte Ostdeutschlands und der östlichen Nachbarländer Das Buch gliedert sich in einen einführenden Teil der geologischen Gliederung und Entwicklung des gesamten Mitteleuropa. Danach folgen ausführliche regionale Kapitel des Unterbaus des Mitteleuropäischen Tieflandes im Norden, der Mittelgebirge im Süden, jeweils untergliedert nach ihren tektonischen Stockwerken und geologischen Baueinheiten.

Peter Krüger, Berlin

Geohistorica Heft 8/2012

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Vorwort
1. Mitteleuropa als Ganzes 1
1.1 Umgrenzung, Relief 1
1.2 Geologischer Rahmen und geologische Gliederung 2
1.3 Das geophysikalische Bild 8
1.4 Geologische Entwicklung 15
1.5 Literaturauswahl 46
2. Das Vorquartär der Mitteleuropäischen Senke 48
2.1 Diemittlere und südliche Nordsee-Senke 48
2.1.1 Übersicht 48
2.1.2 Geologische Entwicklung 50
2.1.3 Einzelgebiet 61
2.1.3.1 Helgoland 61
2.1.4 Literaturauswahl 62
2.2 Das Dänische Becken und die Fennoskandische Randzone 64
2.2.1 Übersicht 64
2.2.2 Geologische Entwicklung 68
2.2.3 Literaturauswahl 75
2.3 Das Niederländische Senkungsgebiet 77
2.3.1 Übersicht 77
2.3.2 Geologische Entwicklung 79
2.3.3 Literaturauswahl 84
2.4 Die Norddeutsche Senke 86
2.4.1 Übersicht 86
2.4.2 Geologische Entwicklung 92
2.4.3 Der Südrand der Norddeutschen Senke 105
2.4.3.1 Osnabrücker Bergland und Weserbergland 105
2.4.3.2 Nördliches Harzvorland und Flechtinger Höhenzug 110
2.4.3.3 Leipziger Tieflandsbucht und Niederlausitz 114
2.4.4 Literaturauswahl 116
2.5 Die Polnische Senke 120
2.5.1 Übersicht 120
2.5.2 Geologische Entwicklung 124
2.5.3 Der Südrand der Polnischen Senke 131
2.5.3.1 Schlesisch-Krakauer Bergland 131
2.5.3.2 Heiligkreuzgebirge (Góry Swietokrzyskie) 134
2.5.4 Literaturauswahl 136
3. Das Quartär der Mitteleuropäischen Senke 139
3.1 Die südliche Nordsee 139
3.1.1 Das heutige Bild 139
3.1.2 Die Entwicklung der südlichen Nordsee im Quartär 140
3.1.3 Die heutige Nordseeküste 144
3.2 Die südliche Ostsee 148
3.2.1 Das heutige Bild 148
3.2.2 Die Entwicklung der Ostsee im Quartär 148
3.3 Das Mitteleuropäische Tiefland 152
3.3.1 Das heutige Bild 152
3.3.2 Die geologische Entwicklung des Mitteleuropäischen Tieflandes im
Quartär 156
3.3.3 Literaturauswahl 166
4. Das proterozoisch-paläozoische Grundgebirge des Mitteleuropäischen
Schollengebiets 169
4.1 Das Brabanter Massiv 169
4.1.1 Übersicht 169
4.1.2 Geologische Entwicklung 173
4.1.3 Literaturauswahl 175
4.2 Das Ardennisch-Rheinische Schiefergebirge 177
4.2.1 Übersicht 177
4.2.2 Geologische Entwicklung 180
4.2.3 Einzelgebiete 194
4.2.3.1 Ardennen und nördliches Linksrheinisches Schiefergebirge 194
4.2.3.2 Nördliches Rechtsrheinisches Schiefergebirge einschließlich des
Ruhrgebiets 198
4.2.3.3 Zentrales und südliches Rheinisches Schiefergebirge 201
4.2.3.4 Östliches Rheinisches Schiefergebirge 203
4.2.3.5 Metamorphe Zone des Südhunsrück und Südtaunus 205
4.2.3.6 Die jungen Vulkanfelder des Rheinischen Schiefergebirges 206
4.2.4 Literaturauswahl 208
4.3 Der Harz 210
4.3.1 Übersicht 210
4.3.2 Geologische Entwicklung 213
4.3.3 Einzelgebiete 218
4.3.3.1 Oberharz 218
4.3.3.2 Mittel- und Unterharz 220
4.3.4 Literaturauswahl 222
4.4 Das Grundgebirge des Odenwalds, des Spessarts, der Pfalz und das Saar-Nahe-
Becken 224
4.4.1 Übersicht 224
4.4.2 Geologische Entwicklung 225
4.4.3 Einzelgebiete 227
4.4.3.1 Odenwald 227
4.4.3.2 Spessart 230
4.4.3.3 Das Grundgebirge der Pfalz 233
4.4.3.4 Saar-Nahe-Becken 234
4.4.4 Literaturauswahl 239
4.5 Schwarzwald und Vogesen 241
4.5.1 Übersicht 241
4.5.2 Geologische Entwicklung 243
4.5.3 Einzelgebiete 245
4.5.3.1 Nördlicher Schwarzwald und Nordvogesen 245
4.5.3.2 Mittlerer und südlicher Schwarzwald 247
4.5.3.3 Mittlere und südliche Vogesen 253
4.5.4 Literaturauswahl 258
4.6 Das Sächsisch-Thüringische und Nordostbayerische Grundgebirge
(Saxothuringikumi.e.S.) 260
4.6.1 Übersicht 260
4.6.2 Geologische Entwicklung 263
4.6.3 Einzelgebiete 267
4.6.3.1 Thüringer Wald und Thüringisch-Fränkisches Schiefergebirge 267
4.6.3.2 Halle-Wittenberger und Nordwestsächsisches Paläozoikum und
Sächsisches Granulitgebirge 272
4.6.3.3 Oberfränkisch-Vogtländisch-Mittelsächsische Synklinalzone 274
4.6.3.4 Fichtelgebirgs- und Erzgebirgs-Antiklinalzone 278
4.6.3.5 Elbe-Zone 284
4.6.4 Literaturauswahl 287
4.7 Das Lausitzer Bergland und die Westsudeten (Lugikum) 292
4.7.1 Übersicht 292
4.7.2 Geologische Entwicklung 294
4.7.3 Einzelgebiete 296
4.7.3.1 Lausitzer Antiklinalzone 296
4.7.3.2 Görlitzer Schiefergebirge 299
4.7.3.3 Izera-Karkonosze-Massiv (Iser- und Riesengebirge) 299
4.7.3.4 Kaczawa-Einheit (Boberkatzbachgebirge) 303
4.7.3.5 Orlica-´Snieznik-Gewölbe (Adlergebirge und Schneegebirge) 304
4.7.3.6 Metamorphikum von K$-1 âodzko (Glatzer Bergland) und Bardo-Becken
(WarthaerGebirge) 307
4.7.3.7 Góry Sowie (Eulengebirgs)-Massiv 308
4.7.3.8 ´Swiebodzice-(Freiburger)Becken 309
4.7.3.9 Subsudetisches Vorland 310
4.7.3.10 Innersudetisches Becken 311
4.7.3.11 Südliches Karkonosze-Vorland 314
4.7.4 Literaturauswahl 314
4.8 Der Ostrand des Böhmischen Massivs (Moravo-Silesikum) 317
4.8.1 Übersicht 317
4.8.2 Geologische Entwicklung 319
4.8.3 Einzelgebiete 320
4.8.3.1 Westliches Silesikum (Hrubý Jesen$-1 Ñk) 320
4.8.3.2 Westliches Moravikum 323
4.8.3 3 Brno-(Brünner) Granodioritmassiv 325
4.8.3.4 Drahanská Vrchovina (Drahaner Höhe) und N$-1 Ñský Jesen$-1 Ñk (Niederes
Gesenke) 326
4.8.3.5 Oberschlesisches Steinkohlenbecken 329
4.8.4 Literaturauswahl 333
4.9 Das Moldanubikum s. str. 335
4.9.1 Übersicht 335
4.9.2 Geologische Entwicklung 339
4.9.3 Einzelgebiete 341
4.9.3.1 Österreichisches Moldanubikum 341
4.9.3.2 Böhmisch-Mährisches Moldanubikum 344
4.9.3.3 Bayerisches Moldanubikum 346
4.9.4 Literaturauswahl 350
4.10 Das Teplá-Barrandium 353
4.10.1 Übersicht 353
4.10.2 Geologische Entwicklung 356
4.10.3 Einzelgebiete 358
4.10.3.1 Barrandiumund die ``Metamorphen Inseln'' 358
4.10.3.2 Metamorphes Teplá-Barrandium im Westen 360
4.10.3.3 Verdecktes Teplá-Barrandium in Nordost- und Ostböhmen 363
4.10.3.4 Molassebecken des Teplá-Barrandiums 364
4.10.4 Literaturauswahl 366
5. Das jungpaläozoisch-mesozoische und känozoische Deckgebirge
des Mitteleuropäischen Schollengebiets 369
5.1 Die Flandrische Tafel 369
5.1.1 Übersicht 369
5.1.2 Geologische Entwicklung 371
5.1.3 Literaturauswahl 373
5.2 Die Niederrheinische Bucht 373
5.2.1 Übersicht 373
5.2.2 Geologische Entwicklung 376
5.2.3 Literaturauswahl 380
5.3 Das Münsterländer Kreidebecken 381
5.3.1 Übersicht 381
5.3.2 Geologische Entwicklung 383
5.3.3 Literaturauswahl 387
5.4 Die Hessische Senke und die Rhön 387
5.4.1 Übersicht 387
5.4.2 Geologische Entwicklung 388
5.4.3 Einzelgebiete 392
5.4.3.1 Nordhessisches Bergland und Niederhessische Senke 392
5.4.3.2 Vogelsberg, Rhön und Wetterau 394
5.4.4 Literaturauswahl 396
5.5 Das Thüringer Becken 397
5.5.1 Übersicht 397
5.5.2 Geologische Entwicklung 400
5.5.3 Literaturauswahl 401
5.6 Diemesozoischen und tertiären Becken des Böhmischen Massivs 402
5.6.1 Übersicht 402
5.6.2 Geologische Entwicklung 404
5.6.3 Einzelgebiete 405
5.6.3.1 Nordböhmische Kreidesenke und Elbtalzone 405
5.6.3.2 Der Eger(Ohre)-Graben 407
5.6.4 Literaturauswahl 409
5.7 Das Süddeutsche Schichtstufenland 409
5.7.1 Übersicht 409
5.7.2 Geologische Entwicklung 412
5.7.3 Einzelgebiete 419
5.7.3.1 Südwestdeutscher Triasbereich 419
5.7.3.2 Schwäbische Alb und ihr Vorland 422
5.7.3.3 Fränkische Alb und Oberfränkisch-Oberpfälzisches Bruchschollenland 425
5.7.4 Literaturauswahl 429
5.8 Der Oberrheingraben 432
5.8.1 Übersicht 432
5.8.2 Geologische Entwicklung 436
5.8.3 Einzelgebiete 441
5.8.3.1 Mainzer Becken 441
5.8.3.2 Vorbergzonen und südliches Grabengebiet 443
5.8.4 Literaturauswahl 445
5.9 Das Linksrheinische Mesozoikum zwischen dem Ardennisch-Rheinischen
Schiefergebirge und den Vogesen 447
5.9.1 Übersicht 447
5.9.2 Geologische Entwicklung 450
5.9.3 Literaturauswahl 454
5.10 Der Schweizer und Französische Jura 455
5.10.1 Übersicht 455
5.10.2 Geologische Entwicklung 457
5.10.3 Literaturauswahl 462
5.11 Das Molasse-Becken 463
5.11.1 Übersicht 463
5.11.2 Die geologische Entwicklung im Vorquartär 466
5.11.3 Einzelgebiete 474
5.11.3.1 Ungefaltete Vorlandmolasse 474
5.11.3.2 Faltenmolasse 475
5.11.4 DasQuartär der Voralpen 479
5.11.5 Literaturauswahl 483
Sach- und Ortsregister 486