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Bernhard Ziegler:

Paläontologie

Vom Leben in der Vorzeit

[Paleontology: About life in the distant past]

2008. IX, 293 Seiten, 246 Abbildungen, 3 Tabellen, 16 Farbbilder, 17x24cm, 870 g
Language: Deutsch

ISBN 978-3-510-65230-3, gebunden, price: 34.80 €

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Paläontologie Vorzeit Fossil Evolution Morphologie Taphonomie

Contents

Beschreibung top ↑

Fossilien - Tiere und Pflanzen aus der Vorzeit - haben seit jeher die Menschen fasziniert. Auch heute beschäftigen sich Wissenschaftler und Liebhaber intensiv mit ihnen. Geologen sind sie eine Hilfe bei der zeitlichen Einordnung und der Rekonstruktion längst vergangener Ablagerungs- und Lebensräume. Dem Biologen vermitteln die Fossilien einen Eindruck von der Mannigfaltigkeit, der Geschichte und den Entwicklungswegen vorzeitlichen Lebens. Den Sammler bewegen die Vielfalt der Gestalten, der Reiz des Findens und die Freude über kostbare Raritäten. Ihnen und allen an Fossilien Interessierten will dieses Buch eine kurze Einführung geben.

Im ersten Abschnitt des Buches werden allgemeine Gesichtspunkte wie die Fossilwerdung oder Regeln der heute wieder lebhaft diskutierten Evolution erörtert. Der zweite Teil schildert den Körperbau der einzelnen Fossiliengruppen und seine Zusammenhänge mit der Lebensweise. Im dritten Teil kommt eine Auswahl von Episoden aus der Geschichte des Lebens zur Sprache.

Bespr.: ekz-Informationsdienst (ID 21/08 - BA 7/08) top ↑

Dem Paläontologen Bernhard Ziegler, em. Prof. an der Universität Stuttgart und Direktor i.R. des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart ist eine hervorragende und verständliche Einführung in die Paläontologie gelungen. Als Grundlage dienten seine 3 Bände "Einführungen in die Paläobiologie" (hier nicht besprochen) und der "Farbatlas Fossilien" (ID 41/03). In 3 großen Kapiteln werden vorgestellt: Grundlagen (z.B. Fossilisation, Evolution, Ökologie, Biostratigrafie, Biogeografie) und Fachbegriffe (leider nicht im Register), sämtliche Tier- und Pflanzengruppen mit typischen Vertretern inkl. Weichteile und Lebensweise, auch Pilze und Bakterien sowie die Geschichte des Lebens auf der Erde, die Umbrüche bei den Massensterben und wichtige Fossillagerstätten. Zahlreiche Schwarz-Weiß-Zeichnungen zeigen wichtige Details. Mit informativen Karten, Diagrammen, ausführlichem Register, Farbfotos. Wer Fossilien nicht nur sammeln will, bekommt mit diesem Buch einen guten Überblick über die Tier- und Pflanzenwelt in der Erdgeschichte. Sehr empfohlen.

Ingrid Rall-Haiß

ekz-Informationsdienst ID 21/08 - BA 7/08

Bespr.: der Aufschluss (1) Januar/Februar 2009 top ↑

Bernhard ZIEGLER darf unter den Paläontologen, die sich auch als Lehrbuch-Autoren einen Namen gemacht haben, unzweifelhaft als einer der bedeutendsten gelten. Von ihm stammt das in drei Teilen bei Schweizerbart erschienene Werk „Einführung in die Paläobiologie“, dessen 1. Teil als „Allgemeine Paläontologie“ 1972 in 1. Auflage erschienen ist. Von der Seitenzahl her deutlich umfangreicher kamen 1983 und 1998 die Teile 2 und 3 heraus, die sich der „Speziellen Paläontologie“ der Invertebraten, der wirbellosen Tiere also, widmeten. Von den Nutzern dieses Werkes wird als besonders positiv die enge Verknüpfung von Biologie und Paläontologie hervorgehoben. Bemerkenswert sind die in die hunderte gehenden instruktiven Strichzeichnungen, die ausnahmslos aus der Feder des Autors stammen und auf denen nicht zuletzt die große Geschlossenheit und Anschaulichkeit des Werkes basierte.

Wer das 2008 erschienene Werk „Paläontologie. Vom Leben in der Vorzeit“ erstmalig durchblättert, wird sich zunächst einmal an die „Einführung in die Paläobiologie“ erinnert fühlen und das Déjà-vu- Erlebnis an den vertrauten Abbildungen festzumachen versuchen. Der Eindruck trügt nicht, insofern ZIEGLER aus früheren Strichzeichnungen auch manche Elemente übernommen, jedoch neu kombiniert hat. Bei näherer Beschäftigung mit dem neuen Buch wird rasch klar, dass die Zielstellung hier eine gänzlich andere ist, insofern Paläontologie in ihrer Gesamtheit vermittelt werden soll. Das setzt gegenüber der „Einführung in die Paläobiologie“ zum einen Konzentration auf das Wesentliche und zum anderen Einbeziehung bislang nicht behandelter Themen und Fragestellungen voraus. Das neue Konzept kommt in der Dreigliederung in die übergeordneten Themenbereiche „Grundlagen“, „Die Fossilien“ und „Aus der Geschichte des Lebens auf der Erde“ deutlich zum Ausdruck.

In den „Grundlagen“ (S. 1-37) wird in konzentrierter Form in die Paläontologie eingeführt. Auf die Frage, was Paläontologie eigentlich sei, wird die knappe und bündige Antwort gegeben: „Die Paläontologie vermittelt zwischen Geologie, Biologie und Geschichte“. In den einzelnen Kapiteln wird eingeführt in den Körperbau der Lebewesen (Morphologie), in die Fossilisation (Taphonomie), in Systematik und Taxonomie, in die Evolution, die Biostratigraphie, Lebensweise, Ökologie und Biogeographie.

Den größten Raum nimmt innerhalb des Buches der zweite Teil (S. 38-167) ein. Trotzdem gegenüber der „Einführung in die Paläobiologie“ eine deutliche Reduzierung der Seitenzahl zu verzeichnen ist, wurde der Rahmen inhaltlich viel weiter gespannt. So werden jetzt auch die Pflanzen und die Vertebraten (Wirbeltiere), einschließlich des Menschen, in die Betrachtung mit einbezogen. Die Kapitel gliedern sich wie folgt: Algen (Phykophyten), Moose (Bryophyten), Gefäßpflanzen (Kormophyten), Pilze (Jungi) und Flechten (Lichenes) sowie tierische Einzeller (Protozoen), Schwämme (Poriferen), Hohltiere (Coelenteraten), Würmer, Weichtiere (Mollusken), Gliederfüßer (Arthropoden), Tentakulaten, Branchiotremata, Stachelhäuter (Echinodermen) und Wirbeltiere (Vertebraten).

Im dritten Teil (S. 168-267) wird die Lebensgeschichte auf dem Planeten Erde von den Anfängen im Präkambrium bis heute vor den Augen des Lesers aufgerollt. Diese „Zeitreise“ ist natürlich immer auch Erdgeschichte, weshalb die einzelnen Etappen des Lebens anhand wichtiger Fundkomplexe und Fossillagerstätten weltweit exemplarisch behandelt werden. Im Kapitel „Die Urzeit“ wird der Entstehung des Lebens im Präkambrium nachgegangen. Herausgestellt werden dabei die Stromatolithen als charakteristische Lebensformen der Frühzeit unseres Planeten sowie die spektakuläre Ediacara-„Fauna“. Mit der „kambrischen Explosion“ beginnt die überaus spannende Organismen-Entwicklung im Phanerozoikum. Bei der Auswahl aussagekräftiger Fossillagerstätten greift der Autor häufig, aber nicht ausschließlich, auf deutsche oder europäische Beispiele zurück. Im Kapitel „Das Erd-Altertum (Paläozoikum)“ wird die kambrische Fauna vom Burgess-Pass in Kanada näher behandelt; weitere Themen sind die silurischen Riffe von Gotland, die Faunen in der Rheinischen Fazies des Unterdevons und Hunsrückschiefers, die mitteldevonischen Riffe in der Eifel und schließlich das Karbon von Mazon Creek in den USA. Aus entwicklungsgeschichtlicher Sicht wird der „ordovizische Aufschwung“ thematisiert, wie auch das Auftreten der ältesten Wirbeltiere, der ersten Landpflanzen sowie der „Gang ans Land“. Gedacht wird ebenfalls der tiefen Einschnitte in die Lebensgeschichte, wie der großen Massenaussterben im Oberdevon und am Ende des Perm. Die Entwicklung der Lebewelt im Erdmittelalter (Mesozoikum) wird für die Trias beispielhaft anhand charakteristischer Fossilien und Fossillagerstätten im Muschelkalk und Keuper demonstriert, während im Falle des Jura der Posidonienschiefer sowie der Solnhofener Plattenkalk und die Kieselschwamm-Riffe im Malm ausgewählt wurden, wobei eine süddeutsche Präferenz unübersehbar ist. Eingeleitet wird dieses Kapitel allerdings mit der Karoo-Formation in Südafrika, die für ihre bedeutenden Funde von Reptilien bekannt ist. Auch auf die Dinosaurier, die „Herren des Landes“ im Mesozoikum wird kurz eingegangen, wie ebenfalls auf die Rudisten, diese in der Kreide Riffe bildenden Muscheln. Des Weiteren wird der „Florenwandel in der Kreide“ thematisiert, der durch das erste Auftreten der Angiospermen (Blütenpflanzen) besonders akzentuiert wird. Das Aussterben der Dinosaurier und Ammoniten, das von einer Reihe von Wissenschaftlern mit dem im Bereich der mexikanischen Halbinsel Yucatan lokalisierten Impakt an der Kreide/Tertiär- Grenze in ursächlichen Zusammenhang gestellt wird, wird von ZIEGLER eher differenziert betrachtet. So bemerkt er mit Blick auf dieses kosmische Ereignis lapidar: „Zur Erklärung des Geschehens ist er nicht nötig“. Für die bislang letzte Etappe in der Entwicklungsgeschichte des Lebens, die Erd-Neuzeit (Känozoikum), ist der „Aufstieg der Säugetiere“ das zentrale Ereignis. Als eine Fossillagerstätte von Weltrang wird für das Tertiär die Grube Messel bei Darmstadt herausgestellt. Die Entwicklung zum heutigen Menschen wird unter besonderer Berücksichtigung der klimatischen Rahmenbedingungen, besonders während des Eiszeitalters, in den letzten Kapiteln behandelt.

Das Literaturverzeichnis (S. 268-276) ist relativ knapp gehalten und unterstreicht den Charakter des Buches als einer Einführung in die Paläontologie. Der Register-Teil (S. 277-293) bietet rasche Orientierung beim Auffinden von Suchbegriffen, die vom Aal bis zu den Zypressengewächsen reichen. Anzumerken ist schließlich noch, dass dem Buch 16 ganzseitige Farbabbildungen beigefügt wurden.

Mit dem „neuen“ ZIEGLER liegt ein Werk vor, das verlässlich in das weite Feld der Paläontologie einführt. Dass es, wie bereits die dreibändige „Einführung in die Paläobiologie“, in Deutsch erschienen ist, wird seiner Verbreitung im deutschsprachigen Raum sicherlich förderlich sein, verhindert auf der anderen Seite aber ein weites Echo auf internationaler Ebene. Die ausgesprochen klare und kompakte Einführung in das Gesamtgebiet der Paläontologie wird diesem Werk aber zweifellos eine weite Verbreitung sichern. Mit großem Gewinn werden es sicherlich Studierende und Dozenten aus den Bereichen Geo- und Biowissenschaften zur Hand nehmen; zur Vertiefung in die Systematik eignen sich sodann die Bände 2 und 3 der „Einführung in die Paläobiologie“. Auch Fossiliensammler werden in dem Buch einen verlässlichen Leitfaden finden, der sie tiefer in ihr faszinierendes Hobby eindringen lässt. Darüber hinaus kann es getrost allen an der Welt der Fossilien und an der Geschichte des Lebens Interessierten ohne Abstriche empfohlen werden.

Norbert HAUSCHKE, Halle (Saale)

der Aufschluss (1) Januar/Februar 2009

Bespr.: Pollichia Kurier Jahrgang 25 Heft 1 top ↑

Wohl jedem der sich etwas näher mit Paläontologie befasst ist die 3-bändige „Einführung in die Paläobiologie“ von Prof. em. Bernhard Ziegler, dem ehemaligen Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart, bekannt. Zur Ergänzung dieses grundlegenden Spezialwerkes erschien nun das vorliegende Buch, das allerdings eher den Charakter eines einführenden Lehrbuchs in das Fach Paläontologie in seiner gesamten Breite hat.

Im ersten Teil des Buches stellt der Autor auf 37 Seiten die absoluten Grundlagen des Faches dar, wobei er hier unter Anderem so unterschiedliche Aspekte wie Fossilisation (Taphonomie), Systematik und Taxonomie, Biostratigraphie, Paläoökologie und Evolution behandelt. Im zweiten Teil, etwa 130 Seiten stark, stellt der Verfasser die verschiedenen Organismengruppen (Pilze, Pflanzen, Tiere) vor, die prinzipiell als Fossilien überliefert sein können. In beiden Teilen beschränkt sich der Verfasser auf die wichtigsten Grundlagen, ohne jedoch zu sehr zu simplifizieren. Besonders hervorzuheben sind hier die gelungenen Erklärungen zahlreicher Fachbegriffe, auch aus den Gebieten der Zoologie und Botanik, die man in manch anderem modernen Lehrbuch (auch der Biologie) oft schmerzlich vermisst.

Die Entwicklungsgeschichte der Fauna und der Flora während der Erdgeschichte stellt der Autor im dritten Teil auf insgesamt 100 Seiten anhand einzelner Episoden „Aus der Geschichte des Lebens auf der Erde“ dar. Der Fokus der ausgewählten Episoden liegt dabei auf Zeitabschnitten der Erdgeschichte die man anhand europäischer Fossillagerstätten kennt, wobei auch für das Verständnis der Entwicklungsgeschichte wichtige Lokalitäten von anderen Kontinenten berücksichtigt werden. Dem Textteil folgen ein 9-seitiges Literaturverzeichnis, sowie ein 17-seitiges Register.

Die zahlreichen Abbildungen tragen erheblich zur guten Verständlichkeit des an sich schon sehr eingängig geschriebenen Textes bei, wobei hier auch die optisch attraktiven, ganzseitigen Farbbilder ausgewählter Fossilien erwähnt werden sollten die dem Leser verschiedene Organismengruppen beispielhaft näher bringen.

Abgesehen von der didaktischen Reduktion bei bestimmten komplexen Sachverhalten und manchen in der Fachwelt kontrovers diskutierten Themen, die bei manchen Fachkollegen immer wieder zur Kritik an vergleichbaren Lehrbüchern führt (vor allem dann wenn ihr eigenes Spezialgebiet ihrer Meinung nach nicht richtig berücksichtigt wurde), die jedoch nach Meinung des Rezensenten bei einem solchen einführenden Lehrbuch notwendig und unvermeidlich ist, gibt es bei dem vorliegenden Werk nur sehr wenige Kritikpunkte. Erwähnenswert wäre hier vor allem, dass bei vielen paläobotanischen Themen (dem Spezialgebiet des Rezensenten, daher ist auch dieser Kritikpunkt sicherlich teilweise subjektiv gefärbt) die Texte einem Kenntnisstand von vor etwa zwei bis drei Jahrzehnten entsprechen und nicht unbedingt ein aktuelles Bild dieser Teildisziplin der Paläontologie liefern. Allerdings muss hier auch erwähnt werden, dass diese paläobotanischen Teile des vorliegenden Buches nach Meinung des Rezensenten immer noch deutlich besser sind als die entsprechenden Kapitel zahlreicher aktueller Lehrbücher der (Rezent-)Botanik.

Aufgrund seiner thematischen Begrenzung auf die wichtigsten Grundlagen, den leicht verständlichen Text, der guten bis sehr guten Erklärungen verschiedener Fachbegriffe (die man in anderen aktuellen Lehrbüchern oft vergeblich sucht) und der sehr gelungenen Bebilderung kann dieses Werk, trotz der oben genannten kleineren Unzulänglichkeiten bei einzelnen Spezialthemen, nicht nur Studenten der Geo- und Biowissenschaften, sondern auch fachfremden Wissenschaftlern und vor allem auch interessierten Laien als hervorragend gelungene Einführung in das Fach Paläontologie empfohlen werden.

PD Dr. Dieter Uhl, Wiesbaden

Pollichia Kurier Jahrgang 25 Heft 1

Bespr.: GMIT Nr. 35 (März 2009) top ↑

Der Stuttgarter Autor legt ein neues Buch vor, das praktisch alle Tiergruppen mittels instruktiver Zeichnungen - die vom Autor stammen - darstellt. Diese Übersicht reicht von Sauriern und Großsäugern in gelungenen Rekonstruktionsansichten bis zu den Leitfossilien der Mikropaläontologie. Das Buch gibt für Fachwissenschaftler einen nützlichen Gesamtüberblick, es wendet sich aber auch an Studenten und Fachleute aus Nachbarfächern bis zu Technikern in Museen und bei Bohrfirmen (Sampler). Auch Leser, die sich für Fragen der Evolution interessieren, erhalten einen guten Überblick über dieses aktuell gewordene Thema.

Das letzte Kapitel behandelt die Entwicklung der Menschenaffen und Affenmenschen sowie Faunen aus Binnenseen. Nebenbei erfährt der Leser, wo es größere Museen mit geologisch-paläontologischen Schausammlungen gibt. Es macht Spaß, in dem handlichen Band zu blättern und ihn als paläontologischen Wegweiser zu benutzen.

Hervorgehoben sei auch der "vernünftige" Preis des Buches, dem eine weite Verbreitung zu wünschen ist.

GMIT Nr. 35 (März 2009) S. 77

Bespr.: Naturwiss. Rundschau NR 733, Juli 2009/7/62. Jg. top ↑

Der bekannte Paläontologe und Lehrbuchautor Prof. Dr. Bernhard Ziegler, ehemals Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart, legt mit diesem Band einen ambitionierten Versuch vor, das Gesamtgebiet der Paläontologie in komprimierter, leicht lesbarer und übersichtlicher Form vorzustellen. Dies mag angesichts des Erkenntniszuwachses und der (Über-)Diversifizierung, der die Paläontologie wie alle Naturwissenschaften in den letzten Jahrzehnten zunehmend ausgesetzt war, als Wagnis erscheinen, doch gelingt es ihm in erstaunlichem Maße, diese Zielsetzung zu erreichen. Adressaten sind weniger die professionellen Paläontologen als vielmehr Fachwissenschaftler benachbarter Bereiche der Biologie und der Geowissenschaften, Studenten und interessierte Laien.

Der Text gliedert sich in drei recht ungleich gewichtete Teile. Auf den ersten knapp 40 Seiten werden Grundlagen der Paläontologie vermittelt. Aufgaben und Zuständigkeit dieser Wissenschaft werden definiert, und die unterschiedlichen Forschungsrichtungen und -methoden werden vorgestellt. Etwas breiterer Raum wird der Bedeutung der Paläontologie für die Evolutionsbiologie sowie der Paläoökologie eingeräumt. Trotz der enormen Komprimierung des Stoffes ist dieser Teil des Buches eine sehr gut gelungene Einführung, die gerade dadurch, dass vieles nur skizzenhaft umrissen wird, zu weitergehender Beschäftigung und Vertiefung einlädt.

Im sehr viel umfangreicheren zweiten Teil (130 S.) erfolgt eine kurze Vorstellung der verschiedenen Organismengruppen. Dass hier eine Auswahl getroffen werden musste, ist klar. So stehen vor allem Gruppen mit einem guten Fossilbericht im Mittelpunkt, doch werden andere, deren Überlieferungschancen geringer sind, meist zumindest kurz erwähnt.

Der dritte Teil des Buches stellt auf 100 Seiten schlaglichtartig wichtige Kapitel aus der Erd- und Lebensgeschichte seit dem Präkambrium in den Mittelpunkt, von der Entstehung der ersten Lebensformen und den ältesten Fossilfunden bis hin zur Hominidenevolution. Oft nehmen einzelne Kapitel auf besonders wichtige Fossillagerstätten oder wichtige Faunen- und Florenvergesellschaftungen Bezug. Insgesamt besticht das Buch durch die sprachlich und inhaltlich klare Darstellung des umfangreichen Materials, worin sich die vielfältige didaktische Erfahrung des Autors zeigt. Die zahlreichen Abbildungen – viele fanden in ähnlicher Form bereits in früheren Werken Verwendung – wurden sämtlich vom Autor gezeichnet bzw. umgezeichnet. Daraus ergibt sich ein einheitlicher, ästhetisch und didaktisch überzeugender Stil. Die Strichzeichnungen legen bewusst Wert auf wesentliche Merkmale und Zusammenhänge, unter Vermeidung zu großen und mitunter verwirrenden Detailreichtums. Das macht sie auch als Vorlagen für den Schulunterricht und den wissenschaftlichen Unterricht an den Universitäten interessant. Man hätte sich allerdings bei manchen Abbildungen wie auch im Text gewisse Aktualisierungen gewünscht. Dass beispielsweise auf die Neufunde gefiederter Dinosaurier und früher Vögel in China nirgendwo eingegangen wird und nicht ein einziger dieser wichtiger Funde bildlich dargestellt wird (dafür aber 3 Exemplare, darunter eines der am ungünstigsten erhaltenen, von Archaeopteryx), muss als Manko betrachtet werden. Zumindest im Kapitel über die Dinosaurier im dritten Teil des Buches wäre eine Erwähnung angemessen gewesen.

Die 16 Farbabbildungen stellen ausgesucht schöne Fossilfunde dar und sind von hoher Qualität. Sie erhöhen die Attraktivität des Bandes, tragen aber inhaltlich wenig bei, denn es kommt nichts hinzu, was nicht schon im Text und in den Strichzeichnungen zum Ausdruck käme. Die Frage mag daher erlaubt sein, ob man nicht 2 dieser 16 Seiten – um beim obigen Beispiel zu bleiben – für eine kurze Darstellung der unterkretazischen Fossillagerstätten in Liaoning und ihrer Bedeutung für zahlreiche Aspekte der Paläontologie hätte nutzen können.

Gerade bei solchen aktuellen Forschungsfragen sind Laien oft überfordert angesichts der weit verstreuten, schnell wachsenden und schwer zugänglichen Literatur, während populäre Darstellungen notorisch zu Übertreibungen und Verfälschungen neigen. Solche neuen Erkenntnisse in fachlich korrekter Form zu präsentieren, sollte auch eine Aufgabe eines zusammenfassenden Buches über die Paläontologie sein. Hier wurde eine Chance verpasst.

Ein weiterer Kritikpunkt ist das vielfach festzustellende Festhalten an überkommenen systematischen Vorstellungen. Es mag im Falle einer allgemein gehaltenen Darstellung angängig sein, sich traditionsbewusst an das verbreitete Lehrbuchwissen zu halten. Es ist nun allerdings – um erneut ein Beispiel zu geben – bereits seit mehr als 30 Jahren Lehrbuchwissen, dass die Cotylosauria (Stammreptilien) keine natürliche Gruppe sind, sondern in eine Vielzahl von Gruppen zerfallen, die teils in der Stammlinie der Amnioten stehen, teils innerhalb der frühen Amnioten verschiedenartige Entwicklungsrichtungen repräsentieren. Die Cotylosauria sind somit eine polyphyletische Gruppe. Sie sind allenfalls von historischem Interesse, schaffen nur Verwirrung und haben keinen Platz in einer solchen Darstellung. Verständlicher ist, dass den Ergebnissen der modernen Kladistik, die dem Leser oft schwer zu vermitteln und zum Teil einem (zu) raschen Wandel unterworfen sind, insofern nicht Rechnung getragen wird, dass paraphyletische Gruppen beibehalten wurden. Solche Gruppen haben immerhin einen gemeinsamen Ursprung, auch wenn sie nicht alle Nachkommen einer Stammart umfassen (wie die Dinosauria ohne die Vögel, die Theromorpha als Synapsida ohne die Säugetiere). Dennoch wäre zu überlegen, ob man selbst in einem solchen allgemeinen Werk nicht generell nur geschlossene Abstammungsgemeinschaften (Monophyla) zulassen sollte. Während nämlich die traditionelle Klassifikation Unterschiede betont, bzw. diese erst künstlich schafft und Grenzen zieht, wo keine sind (wie zwischen den theropoden Dinosauriern und den Vögeln oder den theromorphen Cynodontiern und den Säugern), betont die phylogenetische Klassifikation die Gemeinsamkeiten, die auf gemeinsame Abstammung begründet sind. Gerade in einer Zeit, in der hitzige Debatten über die Evolutionstheorie wieder an Raum gewinnen, wäre eine solche Darstellungsweise wünschenswert.

Der letzte Teil des Buches, der sich der Darstellung einzelner Kapitel aus der Geschichte des Lebens widmet, ist der meiner Ansicht nach gelungenste. Er liest sich spannend und vermittelt eine Vielzahl unterschiedlichster Informationen. Zum einen geht es um paläobiologische Fragen, wie beispielsweise im Abschnitt über die Gehäuseentwicklung der paläozoischen Nautiloideen. Zum anderen wird darin die Vielgestaltigkeit der fossilen Überlieferung und der Fossillagerstätten vorgestellt. Erfreulich ist auch, dass dem Fachfremden und Laien vermutlich kaum bekannten, aber überaus wichtigen Fundkomplexen wie der altpaläozoischen Orsten-Fauna oder der karbonischen Lagerstätte von Mazon Creek (USA) Rechnung getragen wird. Natürlich werden auch altbekannte Fundstellen und Faunen (Burgess- Schiefer, Holzmaden, Messel etc.) ihrer Bedeutung entsprechend gewürdigt, so dass hier eine sehr ausgewogene Auswahl getroffen wurde. Umso mehr ist zu bedauern, dass eine ebenso gelungene Darstellung der chinesischen Lagerstätten fehlt. Trotz dieser Kritikpunkte ist dieses Buch sehr gelungen, insbesondere, wenn man die Schwierigkeit der Aufgabe bedenkt, eine derartige Fülle an Informationen auf so engem Raum in noch lesbarer Form zu präsentieren. Insbesondere die sehr ansprechende Ausstattung in sehr hoher Druckqualität bei einem erfreulich niedrigen Preis macht das Buch neben seinen inhaltlichen Vorzügen sicher für die verschiedensten Leserkreise attraktiv. Wer eine schnelle und kompetente Einführung in wesentliche Aspekte der paläontologischen Wissenschaft sucht – sei es als Schüler oder Student, als Lehrender an Schule oder Universität oder als Amateur oder Fossiliensammler, der über das bloße Benennen seiner Fundstücke hinaus einen tieferen Einblick in das Fach gewinnen will –, ist mit dem Kauf des Bandes gut beraten. Wer eine Zusammenfassung der aktuellsten, teilweise zu Recht auch noch überaus strittigen Forschungsergebnisse der Paläontologie in leicht verdaulicher Form haben möchte, wird sich gedulden müssen, denn dies kann und will das Buch nicht bieten.

PD Dr. Michael W. Maisch, Stuttgart

Naturwissenschaftliche Rundschau NR 733 Juli 2009/7/62. Jg.

Analyse d'ouvrage: Géochronique n°111, 2009 top ↑

Cette introduction à la paléontologie aborde sous une forme concise tous les principaux aspects de cette science, en commençant naturellement par les phénomènes de fossilisation, puis en exposant les principes de la systématique, de la biologie évolutive, de la biostratigraphie, de la paléoécologie et de la biogéographie.

La plus grande partie du livre est consacrée à une revue systématique des différents groupes de fossiles, des algues aux vertébrés, après quoi l'auteur consacre une centaine de pages à l'histoire des êtres vivants, depuis l'origine de la vie jusqu'à l'Holocène, en s'appuyant notamment sur des sites paléontologiques célèbres choisis souvent, mais pas exclusivement, en Allemagne.

Le texte est d'une lecture aisée ; il est illustré de près de 250 dessins au trait dans l'ensemble très clairs, réalisés par l'auteur lui-même, et de quelques planches en couleur représentant de « beaux fossiles ». Ce travail de synthèse considérable et plutôt réussi s'appuie sur une bibliographie fournie, et intègre beaucoup de résultats récents de la science paléontologique, même si de temps en temps on remarque des détails un peu dépassés (les postures de certains squelettes de dinosaures notamment), ou des considérations excessivement conservatrices (au sujet de l'extinction en masse de la limite Crétacé-Tertiaire, par exemple). Ce livre pourra fournir des bases solides aux amateurs de fossiles qui souhaitent aller plus loin que la simple collection et en savoir plus sur les objets qu'ils récoltent, mais ses utilisateurs principaux seront sans doute les étudiants qui abordent la paléontologie, pour qui il constituera un manuel utile.

E. BUFFETAUT

Géochronique n°111, 2009, p. 40

Bespr.: FOSSILIEN 1/10 top ↑

Paläontologie - vom Leben der Vorzeit

So der Titel einer Veröff entlichung, die das Interesse des Fossilien sammelnden „Laien“ wecken soll – und kann. Er lässt zuerst fragen, handelt es sich um eine Gesamtdarstellung der Wissenschaft Paläontologie oder um eine Auswahl besonders interessanter Abschnitte aus den 545 Millionen Jahren, die es Lebewesen auf dem Erdball gibt? Die Antwort: Der Autor, Professor Bernhard Ziegler, versucht, wie er schreibt, ein „umfangreiches Wissensgebiet in einem eng begrenzten Rahmen darzustellen“. Er konzentriert seine Darstellung auf die wesentlichen Fossilgruppen, wobei ihm die biologischen Grundlagen besonders wichtig sind, „Systematik und Formenkunde jedoch in den Hintergrund treten“. Das Ergebnis ist eine konzentrierte Information, wie sie sich mancher Sammler wünschen mag, wenn er über sein Spezialwissen hinaus in anderen Gebieten Informationen sucht und die größeren Zusammenhänge erfahren will. Ein paar Beispiele: Für Brachiopoden und Seelilien reichen ja zwei Seiten, für die Ammoniten dreieinhalb, für das Mesozoikum 30 Seiten. Diese vom Autor gewählte Darstellungsweise kann nicht ganz auf den Gebrauch der Fachsprache verzichten. Auch der versierte Sammler wird ohne Paläontologisches Wörterbuch nicht ganz auskommen. Als Bestimmungsbuch ist das Werk nicht gedacht, trotz der 246 zeichnerischen Darstellungen, die ohne Ausnahme auf den rechten Seiten des Buches untergebracht sind. Ziegler holt weltweit aus; der Nutzer sollte in der Geografi e bewandert sein und einen guten Weltatlas bei der Hand haben. Schließlich sind weder die Entstehung des Lebens auf der Erde noch die Orte, wo man sie studieren kann, auf einen Kontinent beschränkt.

Der Autor beginnt mit den Kapiteln „Grundlagen“, es folgen „Fossilien“ und „Aus der Geschichte des Lebens auf der Erde“. Grundlagen meint unter anderem Morphologie, Systematik, Taxinomie, Evolution, Biostratigraphie und Biogeographie. Unter „Fossilien“ werden die Pfl anzen- und Tiergruppen abgehandelt. Im dritten Abschnitt schließlich geht es um das Leben auf der Erde von seinem Beginn in der Urzeit über Paläozoikum, Mesozoikum und Känozoikum bis zum Homo sapiens. Selbstverständlich für ein Werk dieser Qualität sind ein Literaturverzeichnis und ein ausführliches Register. Bernhard Zieglers neuestes Werk ist ein Gewinn für jeden, der sich mit Fossilien mehr als sporadisch beschäftigt. Dem Privatsammler bietet es Information, die das Sammeln und Bestimmen ergänzt. Die vermittelten Zusammenhänge können dem Sammeln einen tieferen Sinn geben. Fossilien sind keine willkürliche „Erfi ndung“ der Natur. Sie sind Teile eines Ganzen, eines Lebensraumes. Das Interessante an diesen Lebensräumen sind unter anderem ihre Eigenheiten, die sie von anderen, zeitgleichen unterscheiden, und die Bezüge zu den Habitaten unserer Zeit.

Werner K. Weidert

Fossilien 1/10 Seite 60/61

Inhaltsverzeichnis top ↑

Grundlagen 1
Wesen und Geschichte der Paläontologie 1
Was ist Paläontologie? 1
Geschichte der Paläontologie 1
Der Körperbau der Lebewesen (Morphologie) 2
Fossilisation (Taphonomie) 4
Nekrotische Vorgänge 4
Biostratinomie 4
Fossildiagenese 6
Systematik und Taxonomie 8
Allgemeines 8
Der Artbegriff 8
Taxonomie 10
Evolution 12
Deszendenz 12
Selektion 12
Tansformation 14
Argumente für die Evolution der Organismen 14
Artbildung 14
Gesetzmäßigkeiten der Evolution 14
Stammesgeschichte 16
Biostratigraphie 18
Lebensweise 20
Ernährung 20
Atmung 20
Fortpflanzung 22
Taxiologie 22
Der Lebensort 22
Lebensspuren 24
Ökologie 26
Allgemeines 26
Die äußeren Faktoren 26
Beziehungen zwischen Organismen 30
Lebensgemeinschaften 30
Biogeographie 32
Gliederung der Erdoberfläche 32
Gliederung der Lebensräume 32
Biogeographische Regionen der Gegenwart 34
Die historische Entwicklung 34
Die Fossilien 46
Algen (Phykophyten) 46
Dinoflagellaten 49
Acritarcha 49
Silicoflagellaten 50
Coccolithophoriden 50
Kieselalgen 50
Stromatolithen 52
Filamente 52
Onkolithe 54
Corallinaceen 54
„Solenoporaceen“ 56
Codiaceen 56
Wirtelalgen 56
Armleuchteralgen 58
Receptaculiten 60
Moose (Bryophyten) 60
Gefäßpflanzen (Kormophyten) 61
Ursprüngliche Gefäßsporenpflanzen 64
Bärlappgewächse 66
Schachtelhalmgewächse 66
Farne 66
Ursprüngliche fiederblättrige Nacktsamer 68
Cycas“palmen“ 68
Bennettiteen 70
Ginkgogewächse 70
Nadelhölzer 70
Cordaiten 72
Gnetales 72
Angiospermen 72
Pilze (Fungi) 76
Flechten (Lichenes) 78
Tierische Einzeller (Protozoen) 79
Foraminiferen 79
Radiolarien 81
Acantharien 82
Calpionellen 82
Chitinozoen 82
Schwämme (Poriferen) 83
Hohltiere (Coelenteraten) 84
Hydrozoen 86
Medusen 86
Conularien 86
Hexakorallen 86
Oktokorallen 88
Würmer 90
Weichtiere (Mollusken) 92
Käferschnecken 92
Monoplacophora 92
Schnecken 94
Kopffüßer 96
Muscheln 98
Rostroconchiden 102
Kahnfüßer 102
Hyolithen 102
Tentakuliten 102
Gliederfüßer (Arthropoden) 104
Trilobiten 106
Spinnentiere 106
Krebstiere 110
Tausendfüßer 114
Insekten 114
Tentakulaten 116
Moostierchen 116
Armkiemer 118
Branchiotremata 120
Pterobranchier 120
Graptolithen 120
Stachelhäuter (Echinodermen) 122
Helicoplaciodeen 122
Homalozoen 122
Edrioasteroideen 124
Beutelstrahler 124
Knospenstrahler 124
Seelilien 126
Seesterne 128
Schlangensterne 128
Ophiocistioideen 128
Seegurken 128
Seeigel 130
Wirbeltiere (Vertebrata) 132
Kieferlose 134
Conodonten 136
Panzerfische 138
Stachelhaie 138
Knorpelfische 140
Strahlenflosser 142
Lungenfische 144
Quastenflosser 144
Lurchtiere 146
Kriechtiere 148
Vögel 160
Säugetiere 160
Der Mensch 166
Aus der Geschichte des Lebens auf der Erde 168
Die Urzeit 168
Die Entstehung des Lebens 168
Die Zeit der Stromatolithen 170
Ediacara 172
Das Erd-Altertum (Paläozoikum) 174
Die kambrische Explosion 174
Trilobiten-Fährten des unteren Kambriums 176
Die Fauna vom Burgess-Pass 178
Orsten 180
Der ordovizische Aufschwung 182
Die ältesten Wirbeltiere 184
Der Kampf mit dem Auftrieb 186
Graptolithen als Plankton im Altpaläozoikum 188
Riffe im Silur Gotlands 190
Die ersten Landpflanzen 192
Der Gang ans Land 194
Die Rheinische Fazies des Unterdevons 196
Der Hunsrückschiefer 198
Riffe im Devon der Eifel 198
Die Krise des Oberdevons 200
Brachiopoden auf Abwegen 202
Die Steinkohlenwälder 204
Mazon Creek 206
Die Gondwana-Flora 208
Die Zeit des Aufblühens der Nadelhölzer 210
Kalkschwamm- und Bryozoen-Riffe im oberen Perm 212
Die permische Katastrophe 214
Das Erd-Mittelalter 216
Die Karoo-Formation 216
Lebensräume in der alpinen Trias 218
Der Germanische Muschelkalk 220
Fauna und Flora im südwestdeutschen Keuper 222
Die Blütezeit der Ammoniten 224
Der Posidonienschiefer 226
Kieselschwämme als Riffbildner 228
Ökologie im Ober-Jura 230
Die Solnhofener Plattenkalke 232
Leben im Schlick 234
Die Herren des Landes 236
Der Florenwandel in der Kreide 238
Rudisten 240
Das Ende des Paradieses auf Erden 242
Die Erd-Neuzeit 244
Der Aufstieg der Säugetiere 244
Messel 246
Bernsteinwälder 248
Migranten im mittleren Tertiär Europas 250
Wälder und Steppen 252
Menschenaffen und Affenmenschen 254
Die Paratethys 256
Als die Kälte kam 258
Urmenschen im Neckartal 260
Eiszeitliche Großsäugetiere und ihr Aussterben 262
Das Ende der Eiszeit 264
Homo sapiens 266
Literatur 268
Register 276