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Archäometrie

Methoden und Anwendungsbeispiele naturwissenschaftlicher Verfahren in der Archäologie

Hrsg.: Andreas Hauptmann; Volker Pingel

[Archeometry: physical and chemical methods for solving archeological problems. Examples and methods]

2008. 264 Seiten, 138 Abbildungen, 7 Tabellen, 16 Farbtafeln, 18x25cm, 770 g
Language: Deutsch

ISBN 978-3-510-65232-7, gebunden, price: 49.80 €

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Archäometrie Archäologie Geoarchäologie Luftbildarchäologie Archäozoologie

Contents

Beschreibung top ↑

Die moderne Archäologie hat sich in ihrem methodischen Ansatz rasant weiterentwickelt und bedient sich heute in zunehmendem Maße naturwissenschaftlicher Methoden, um kulturhistorische Fragestellungen und Probleme zu lösen. Es gibt heute kaum noch archäologische Grabungen, an denen keine Naturwissenschaftler anderer Disziplinen mitarbeiten.

In 13 Beiträgen beschreiben Fachleute der verschiedensten naturwissenschaftlichen Fachrichtungen, auf welche Weise Methoden und Konzepte (z.B. der Anthropologie, Biologie, Chemie, der Geowissenschaften und der Physik) Beiträge zur Beantwortung archäologischer und historischer Fragen leisten können. Es werden Verfahren zur Untersuchung archäologischer Funde organischer und anorganischer Zusammensetzung vorgestellt. Antiken Landschaftsveränderungen durch den Menschen wird z.B. mit Methoden der Geoarchäologie nachgespürt.

Mehrere Beiträge befassen sich mit der Bedeutung und Anwendung radiometrischer Datierungsverfahren in der Altertumsforschung. Auch Prospektionsmethoden, die in der Archäologie besondere Bedeutung erlangt haben, werden besprochen. Anwendungsbeispiele, u.a. aus der Luftbildarchäologie und der Geophysik illustrieren den praktischen Einsatz der vorgestellten Methoden.

Dieses Buch soll Forschern und Studierenden sowie allen an der archäologischen Forschung Interessierten die notwendigen Grundlagen der Archäometrie nahe bringen.

Bespr.: der Aufschluss Sept/Okt 2008 Ausgabe 5 top ↑

Auf 263 Seiten, mit zum Teil farbigen Abbildungen, zeigen 13 verschiedene Beiträge zu unterschiedlichen Themen der Archäometrie dieses Wissenschaftsgebiet eindrucksvoll auf.

Es gliedert sich in die 5 Hauptkapitel: a) die Untersuchung archäologischer Funde organischer Zusammensetzung, b) die Untersuchung archäologischer Funde anorganischer Zusammensetzung, c) numerische Datierungsmethoden in der Archäologie, d) Geoarchäologie und e) Prospektionsmethoden in der Archäologie.

Durch diese Unterteilung ist es möglich, den Interessierten und Studenten wichtige Grundlagen der Archäometrie näher zu bringen.

Die Einbindung entsprechender Beispiele macht es sehr anschaulich, den Verlauf einer Untersuchung und den Zweck entsprechend aufzuzeigen.

Die Beschreibung der Methodik und die verschiedenen Anwendungsbeispiele sind sehr gut geeignet, Interesse für dieses weitreichende Forschungsgebiet zu schaffen.

Das Hardcover-Buch sollte weite Verbreitung für archäologisch Interessierte finden und kann einem weiten Leserbereich empfohlen werden.

Herbert PÖLLMANN, Halle (Saale)

der Aufschluss Sept/Okt 2008 Ausgabe 5

Bespr.: Restaurierung und Archäologie Jg. 1 (2008) S. 113-114 top ↑

Lange wurde ein deutschsprachiges Werk auf dem Sektor der Archäometrie vermisst, das über die Spannweite der Möglichkeiten, archäologische Funde und Befunde mithilfe naturwissenschaftlicher Methodik zu bearbeiten, informiert. Die Herausgeber, Andreas Hauptmann und der leider inzwischen verstorbene Volker Pingel, erweisen sich als engagierte Verfechter einer gelebten Kooperation zwischen Naturwissenschaftlern und Archäologen, die in Bochum durch gemeinsame Veranstaltungen von Seiten des Deutschen Bergbau-Museums und der Ruhr-Universität ihren Ausdruck findet. Das Ergebnis einer archäometrisch ausgerichteten Vortragsreihe liegt nun als Sammlung von Beiträgen renommierter Spezialisten auf den verschiedensten Gebieten der Archäometrie vor.

Die Publikation wendet sich in erster Linie an Studenten, primär solche der Archäologie, im weiteren Sinne auch an Studenten der unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Fächer.

Das macht sich an der Auswahl der Themenfelder bemerkbar, die vorrangig eher den die Archäologen unmittelbar betreffenden Themenfeldern wie Prospektion, Datierung und Umweltarchäologie gewidmet sind. Mehr materialkundlich orientierte Untersuchungenan archäologischen Objekten aus Glas, Metall etc. treten verständlicherweise etwas in den Hintergrund. Jedes Themenfeld beginnt mit einer kurzen Einführung. Der in fünf größere Abschnitte gegliederte Band wird mit Fundmaterial organischen Ursprungs eröffnet, genauer gesagt den menschlichen und tierischen »Überresten«, wogegen botanisches Material lediglich im Rahmen der dendrochronologischen Datierung Erwähnung findet. Pollenanalyse oder andere paläobotanische Arbeitsfelder fehlen, ebenso wie Materialkundliches zu Bernstein, Holz, gagatähnlichen Materialien oder anderem Fundgut organischen Ursprungs. Die letztgenannte Gruppe eröffnet naturgemäß für die Beantwortung archäologischer Fragestellungen derzeit wenig Potenzial für neue Erkenntnisse, so dass ihr Fehlen weitaus besser erklärbar ist als das des paläo-botanischen Arbeitsgebietes.

Doch dies ist leicht zu verzeihen angesichts der spannenden und informativen Darstellungen beispielsweise zur Erforschung der Mensch-Tierbeziehungen und zu den klassischen anthropologischen Untersuchungsmethoden an menschlichem Skelettmaterial. Beide Bereiche haben in den letzten Jahren neue Informationsebenen eröffnet, die erst durch Entwicklungen in Isotopenchemie und Molekularbiologie ermöglicht wurden. Die Auswertung alter DNA sowie Hinweise auf Lebensräume und Ernährungs weisen bieten der Archäologie neue Forschungsansätze.

Themenfelder, die Restauratoren eher in ihrem unmittelbaren Arbeitsgebiet ansprechen, sind vor allem im Kapitel 2 zu finden, in dem archäologische Funde anorganischer Zusammensetzung unter primär werkstofftechnischen Gesichtspunkten be - handelt werden. Mit Keramik, Glas und Metall sind die wichtigsten mineralisch geprägten Fundgruppen vertreten, auch wenn z.B. Glasperlen nur einen Bereich archäometrischer Aktivitäten im Sektor »Glas« repräsentieren. Der Beitrag zur Keramik umfasst, zumindest im Anriss, alle relevanten Arbeitsschritte eines keramischen Materials von der Rohstoffherkunft bis zum Gebrauch. Da sich die Spuren metallurgischer Tätigkeit im archäologischen Befund über Reste an Aufbereitungs- oder Ofenanlagen und vor allem Schlacken nicht ohne tiefere Kenntnis der Verhüttungsvorgänge erschließen lassen, ist eine ausführliche Darlegung der Erzeugung von Metall aus dem Erz, wie hier geschehen, sinnvoll.

Der dritte Abschnitt, »Numerische Datierungsmethoden «, widmet sich mit Beiträgen zur Radiokohlenstoffmethode und Dendrochronologie der eher klassischen archäologischen Fragestellung der Da - tierung. Einleuchtend dargestellt sind mithilfe von Beispielen aus der Praxis der 14C-Methode die Probleme bei der Kalibrierung, ebenso deren mögliche Lösungen z.B. durch das »wiggle-matching«. Für angehende Archäologen dürften im Beitrag zur Dendrochronologie auch die praktischen Hinweise zur Probenbeschaffenheit wertvoll sein. Noch relativ jung ist die im dritten Beitrag des Kapitels dargelegte Methode der Lumineszenzdatierung, sofern sie auf archäologisch relevante Sedimente angewandt wird. Als verbreitete Methode der Datierung keramischer Materialien erfreut sie sich jedoch schon lange großer Beliebtheit und gehört unabdingbar in ein solches Übersichtswerk.

An diesem Beitrag zeigt sich im Übrigen auch die gute Kooperation innerhalb der deutschsprachigen Archäometrielandschaft, handelt es sich doch bei dem Autor um den Herausgeber des gerade erschienenen Konkurrenzwerkes aus dem Springerverlag (s.u.).

Das nächste Thema, die Geoarchäologie, stellt eines der jüngsten Mitglieder der Archäometriefamilie dar und mit einem Beitrag über die Rekonstruktion von Umwelt und Landschaft im Mediterraneum auch den kürzesten der fünf Abschnitte.

Die Prospektionsmethoden bilden mit Beiträgen zu Luftbildarchäologie und geophysikalischen Erkundungsmethoden den letzten und fünften Arbeitsbereich des Buches und runden das gelungene Werk ab.

Die jeweiligen Aufsätze beziehen sich immer auf konkrete Fallbeispiele und stellen somit stets den wichtigen Bezug zwischen praktischer Anwendung und archäometrischer Methodik her. Hie und da wird es für Archäologiestudenten, die allzu oft mit geringen naturwissenschaftlichen Grundkenntnissen ausgestattet sind, ein wenig schwierig, die spezifischen Problemstellungen um eine Methode zu erfassen. Dieses Manko ist sicher nicht durch die Herausgeber und Autoren zu beheben. Ein Glossar wäre hilfreich gewesen, das auch das umfangreiche Inhaltsverzeichnis nicht zu ersetzen vermag. Klare Strukturen der Beiträge in Kombination mit instruktiven Abbildungen erleichtern jedoch das Verständnis und den interdisziplinären Dialog, in den die Studenten hoffentlich im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten aber besonders während der Berufspraxis eintreten werden.

Mit diesem Band und der 2007 erschienenen »Einführung in die Archäometrie« aus dem Springer-Verlag mit Günther Wagner als Herausgeber sind in kurzer Zeitfolge zwei schöne Übersichtswerke in deutscher Sprache zu archäometrischen Methoden und ihren Anwendungen erschienen.

Das von den beiden Bochumern Hauptmann und Pingel herausgegebene Werk wird man sicher häufig in die Hand nehmen – gut, dass es zu einem erschwinglichen Preis von unter 50 € zu haben ist und der Verlag sich für einen festen Einband entschieden hat.

Susanne Greiff

Restaurierung und Archäologie Jahrgang 1 (2008), S. 113-114

Bespr.: Süddeutsche Bauwirtschaft Nr. 4, April 2009 top ↑

Die moderne Archäologie hat sich in ihrem methodischen Ansatz rasant weiterentwickelt und bedient sich heute in zunehmendem Maße naturwissenschaftlicher Methoden, um kulturhistorische Fragestellungen und Probleme zu lösen. In 13 Beiträgen beschreiben Fachleute der verschiedensten naturwissenschaftlichen Fachrichtungen, auf welche Weise Methoden und Konzepte zur Beantwortung archäologischer und historischer Fragen beitragen können. Dieses Buch will Forschern und Studierenden sowie allen an der archäologischen Forschung Interessierten die notwendigen Grundlagen der Archäometrie nahe bringen.

Süddeutsche Bauwirtschaft Nr. 4 April 2009, S. 88

Bespr.: Denkmalpflege in Baden-Württemberg 38. Jg. 1/2009 top ↑

Das vorliegende Buch entstand aus einer Vortragsreihe, die in den Jahren 2001 und 2002 von den Herausgebern Andreas Hauptmann und Volker Pingel organisiert wurde, um zu verdeutlichen, welchen Beitrag Wissenschaftler aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Fachrichtungen zur Lösung archäologischer und historischer Fragestellungen leisten können.

Fachleute aus der Biologie, Geologie, Geografie und Geophysik behandeln in fünf thematischen Abschnitten Verfahren zur Untersuchung organischer und anorganischer Funde im archäologischen Kontext, numerische Datierungsmethoden und Prospektionstechniken, die bei der Erforschung kulturhistorischer und paläoökologischer Hintergründe der Mensch-Umwelt-Beziehung angewendet werden können.

In jedem Artikel werden konkrete Beispiele aufgeführt, die die Anwendung der Methode in der Praxis veranschaulichen. Leider werden manche Beiträge, in der Bemühung, viele unterschiedliche Anwendungsbeispiele vorzustellen, viel zu detailliert geschrieben. Daher geht teilweise der rote Faden im Text verloren. Im ersten Abschnitt werden in Beiträgen von Norbert Benecke und Joachim Wahl die Bedeutung und Aussagefähigkeit von tierischen und menschlichen Skelettresten aus unterschiedlichen archäologischen Fundlagen erläutert. Elisabeth Stephan setzt sich mit der Anwendung der Isotopenanalysen im Hinblick auf die Umweltrekonstruktion auseinander. Im Beitrag von Susanne Hummel werden Grundlagen und Anwendungsbereiche der aDNA diskutiert. Im zweiten Abschnitt werden die Methoden der Untersuchung anorganischer Funde abgehandelt: Keramik durch Marino Maggetti, Glas durch Peter Hoffmann, Martin Heck und Claudia Theune und schließlich Metall im Beitrag von Andreas Hauptmann.

Der dritte Abschnitt widmet sich den in der Archäologie häufig angewandten Datierungsmethoden. Bernd Kromer erläutert, wie man sich die Radiokohlenstoffmethode zunutze macht. Dieter Eckstein und Sigrid Wrobel stellen die Dendrochronologie vor und Günther A.Wagner fasst die Anwendungsmöglichkeiten der Lumineszenzdatierung zusammen.

Im nächsten Abschnitt rekonstruiert Bernt Schröder im einzigen geoarchäologischen Beitrag die Umwelt und Landschaft der Ägäis. Das Buch endet mit zwei Beiträgen über die archäologische Landschaftserkundung. Baoqan Song setzt sich mit der Technik und Anwendung der Luftbildarchäologie auseinander. Uwe Casten stellt die geophysikalischen Prospektionsmethoden vor.

In mehreren Beiträgen werden der gleichberechtigte Einsatz und das gegenseitige Ergänzen von konventionellen und modernen analytischen Methoden befürwortend diskutiert. So können beispielsweise die Anthropometrie und die aDNAAnalyse für die individuelle Geschlechtsbestimmung am Skelett ergänzend angewendet werden. Ferner wird in den Beiträgen wiederholt betont, dass die Zusammen- bzw. Teamarbeit von Wissenschaftlern aus verschiedenen Forschungsdisziplinen von größter Bedeutung ist.

Der Leser wird die selbstkritische Betrachtung der Methoden begrüßen, ebenso den Ausblick am Beitragsende, in dem Anregungen für weitere Forschung auf dem Gebiet sowie Anwendungshinweise geboten werden.

Die Beiträge werden durch verständliche Abbildungen illustriert. Etwas unglücklich scheint allerdings die Wahl der Abfolge der Farbabbildungen, da diese ungeachtet ihrer Zugehörigkeit nach dem ersten Drittel des Buches aufgeführt werden, wobei die entsprechenden Artikel erst später kommen. Nach jedem Beitrag folgt eine Liste von literarischen Kurzbelegen, das vollständige Literaturverzeichnis befindet sich erst am Ende des Buches. Diese Lösung wirkt eher platzraubend als übersichtlich.

Dieses Buch ist empfehlenswert für Studierende, die nach interessanten Themen und Fragestellungen für ihre Abschlussarbeiten suchen, genauso für Fachleute, die sich einen Überblick über die Möglichkeiten der Archäometrie verschaffen wollen. Die Beiträge eignen sich auch für Laien, die sich für archäologische Forschung und die Anwendung naturwissenschaftlicher Methoden interessieren, da sogar komplizierte und komplexe Themen, wie z.B. Isotopenanalysen, Untersuchung und Auswertung der alten DNA oder geophysikalische Prospektionstechniken dem Leser verständlich und spannend nahegebracht werden.

Zuzana Obertová

Denkmalpflege in Baden-Württemberg 38. Jg. 1/2009 S. 44

Bespr.: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte Band 78/2009 top ↑

Die moderne Archäologie hat sich rasant weiterentwickelt…“, schreibt der Verlag in seiner Ankündigung zu der von A. Hauptmann und V. Pingel herausgebenden Einführung zur Archäometrie. Damit ist das Wagnis beschrieben, bei der schnellen Entwicklung in den Natur- und Geowissenschaften eine Einführung zu schreiben. Sie ist im Abstand von einigen Jahren immer wieder nötig, um an einem Ort des Innehaltens über die Methodik des Faches im Allgemeinen wie im Speziellen zu reflektieren. Dem Studienanfänger wie dem Seiteneinsteiger bietet das handliche Buch eine gute Übersicht, über das was die Archäometrie für die Archäologie und ihre Nachbarwissenschaften zu bieten hat. Erfreulicherweise ist ein erheblicher Teil auch den Prospektionsmethoden in der Archäologie gewidmet, die in Zukunft ein noch stärkeres Gewicht in der Bodendenkmalpflege bekommen werden. Alle 16 Autorinnen und Autoren sind in eine stringente Gliederung eingebunden.

Kapitel 1 beschäftigt sich mit den Untersuchungen archäologischer Funde organischer Zusammensetzung: Archäozoologie, einschließlich der Mensch-Tier-Beziehungen, prähistorische Anthropologie „zwischen Maßband und PCR“, der Untersuchung, stabiler Isotope in fossilen Faunenfunden als Beitrag zur Erforschung von Klima, Umwelt und Ernährung prähistorischer Tiere und Untersuchung alter DNA. Die Methoden werden in ihrer Breite dargestellt und an Fallbeispielen erläutert. Kapitel 2 stellt die Untersuchungen archäologischer Funde anorganischer Zusammensetzung in den Mittelpunkt, von der „antiken“ Keramik über das Glas bis hin zu Erzen, Schlacken und Metallen. Bei der Keramik vermisst man Hinweise auf wichtige keramologische Arbeiten aus der Mittelalterarchäologie. Wie bei der Keramik wird beim Glas nicht auf die Ofentechnologie eingegangen, sondern mehr auf Analysemethoden.

Kaitel 3 stellt die „numerischen Datierungsmethoden in der Archäologie“ vor, wobei es hier um die absolute Datierung geht. Nicht nur den Nachwuchsarchäologen oder Aspiranten der Grabungstechnik sind die Abschnitte „Radiokohlenstoffdatierung“ und „Dendrochronologie“ zu empfehlen, damit Möglichkeiten und Grenzen der Datierungsmethoden verstanden werden. Bisweilen finden sich immer noch in Manuskripten oder Fachbeiträgen falsche Zitationen der Daten oder missverständliche Ausdeutungen, die sich aus dem Datenmaterial nicht ergeben. Hier geben die angeführten Beispiele deutliche Fingerweise, wie zu verfahren ist. Ausführlich wird die Lumineszenzdatierung dargestellt, die nicht nur für den einzelnen Fundplatz, sondern auch bei geoarchäologischen Landschaftsrekonstruktionen an Bedeutung gewinnt.

Kapitel 4 widmet sich der „Geoarchäologie“. Anhand eines Schwerpunktgebietes (Ägäis) werden ihre Methoden und Möglichkeiten dargestellt und diskutiert. Ziel ist die Umweltund Landschaftsrekonstruktion in räumlichen und zeitlichen Bezügen. Luft, Wasser, Boden, Flora (Fauna) sind die bestimmenden Elemente, von denen auszugehen ist. Hier spielen selbstredend die klimatischen Bedingungen ebenso eine besondere Rolle wie der Eingriff des Menschen in die naturgeprägte Landschaft.

Kapitel 5 stellt die „Prospektionsmethoden in der Archäologie“ in den Mittelpunkt, wobei geochemische oder botanische Methoden leider nicht behandelt werden. Der Leser erhält aber eine Einführung zur Luftbildarchäologie (Methoden und Anwendungen) in ihrer methodischen Vielfalt, aber auch ihren Grenzen. Man bekommt Informationen über das, was man sehen und erkennen kann (Merkmale wie Schattenmerkmale, Schneemerkmale, Bodenmerkmale, Feuchtemerkmale, Bewuchsmerkmale etc.). Man erfährt etwas über den Wert vorhandener Senkrecht- und Schrägaufnahmen, die wegen ihres Alters häufig einen hohen Wert haben, aber nicht für die Archäologie zu optimalen Zeiten aufgenommen wurden. Wichtig ist auch der Abschnitt über die gezielte und geplante Flugprospektion, wie sie Otto Braasch in den letzten Jahrzehnten systematisch entwickelt hat. Für die Erfassung archäologischer Stätten im Offenland ist die „Luftbildmessung“ (Photogrammetrie) immer noch von Bedeutung, die inzwischen sich digitaler Techniken zu Nutze macht. Neben der Nutzung von Satellitenbildern von GoogleEarth, die aber häufig nicht die erforderliche Auflösung besitzen, gewinnt seit einigen Jahren das Airborner Laserscanning (LIDAR) an Bedeutung, da es sehr genaue Messwerte liefert und zudem in der vegetationsarmen Zeit mit seinen Messimpulsen in Laubwaldregionen den Boden erreichen kann. Vielleicht werden auch einmal weitere Fernerkundungsdaten preisgünstig zugänglich, z. B. hoch auflösende Radarabtastungen der NASA.

Geophysikalische Prospektions- und Erkundungsmethoden spielen in der präventiven wie operativen Archäologie eine immer größere Rolle, zumal sie in der Regel zerstörungsfrei eingesetzt werden können. Der Abschnitt beginnt mit der Geomagnetik, setzt mit der Geoelektrik und der Seismik fort, um mit dem Georadar zu enden. Auf einen Abschnitt zur Suchprospektion mit der Metallssonde, die ebenfalls physikalisch- technische Grundlagen besitzt, ist vermutlich deswegen verzichtet worden, da der Ruf dieses Gerätes bei Fachwissenschaftlern nicht sehr hoch ist und ihre Handhabung für jeden Laien verständlich und leicht erlernbar ist.

Der Band wird als Lehrbuch und Nachschlagewerk seine Verbreitung finden, in das man gerne hineinschaut, wenn man die Hintergründe archäometrischer Methodik in ihren Möglichkeiten und Grenzen verstehen will. Bei einer Neuauflage, die sicher forschungsfortschrittsbedingt überarbeitet werden wird,sollte man die Farbabbildungen an den Schluss stellen, zumal sich viele der Abbildungen auf nachfolgende Kapitel beziehen.

Dr. Hans-Wilhelm Heine, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Referat Archäologie

Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte NNU Band 78/2009, S. 227-228

Bespr.: Zentralblatt für Geologie und Paläontologie Teil II Jg. 2010 Heft 1/2 top ↑

Noch bis in die 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts leiteten Archäologen ihre wissenschaftlichen Ergebnisse meist aus Ausgrabungen, Feldfunden, Denkmälern, Baudenkmälern und Schriftquellen aus den verschiedensten Materialien ab. Diese Vorgehensweise sollte sich bald deutlich ändern. Mit der zunehmenden Verfeinerung der naturwissenschaftlichen und medizinischen Untersuchungsverfahren öffneten sich ganz neue Informationsquellen. Es entwickelte sich allmählich eine engere Zusammenarbeit mit Biologen, Geologen, Mineralogen, Paläontologen, Geophysikern, Medizinern, Physikern, Geochemikern und Werkstoffwissen schaftlern. Diese passten ihre immer präziser werdenden Untersuchungsmethoden den jeweiligen archäologischen Fragestellungen an und lieferten wertvolle Zusatzinformationen oder beteiligten sich schon an den archäologischen Grabungen. Die zuerst als Hilfswissenschaft der Archäologie angesehene Archäometrie führte mit ihren präzisen Daten – wie Radiokarbon-Daten oder DNS-Untersuchungen – des öfteren zu einer Neuorientierung in der Archäologie und entwickelte sich zu einer eigenen Forschungsrichtung.

2001 und 2002 veranstalteten die Herausgeber dieses Buches am damaligen Institut für Frühgeschichte der Ruhr-Universität Bochum eine Vortragsreihe, um den Studierenden der Archäologie und den wissenschaftlich arbeitenden Archäologen die fruchtbare Zusammenarbeit mit Naturwissenschaftlern vorzuführen. Da bis vor wenigen Jahren auf dem Gebiet der Archäometrie in der deutschsprachigen Literatur eine große Lücke klaffte und die Vorträge einen Einblick in die naturwissenschaftlichen Methoden und ihre Anwendung in der Archäologie gewährten, fassten A. HAUPTMANN und der 2005 verstorbene V. PINGEL die Vortragsmanuskripte – z. T. aktualisiert – zu diesem Buch zusammen.

An dem vorliegenden Werk arbeiteten neben den Herausgebern fünfzehn renommierte Fachleute mit. Das Buch ist in fünf Hauptteile (jeweils mit Einführung, verschiedenen Unterkapiteln, Anwendungsbeispielen und literarischen Kurzbelegen) gegliedert: 1. Die Untersuchung archäologischer Funde organischer Zusammensetzung (A. HAUPTMANN, N. BENECKE; J. WAHL; E. STEPHAN & S. HUMMEL); 2. Die Untersuchung archäologischer Funde anorganischer Zusammensetzung (A. HAUPTMANN, M. MAGGETTI, P. HOFFMANN, M. HECK & C. THEUNE); 3. Numerische Datierungsmethoden in der Archäologie (G. A. WAGNER, A. HAUPTMANN, B. KROMER,D. ECKSTEIN & S. WROBEL); 4. Geoarchäologie (B. SCHRÖDER & A. HAUPTMANN) und 5. Prospektionsmethoden in der Archäologie (A. HAUPTMANN, B. SONG & U. CASTEN). Das Buch schließt mit einem ausführlichen Literatur- und Sachverzeichnis. Neben den Schwarzweißbildern im laufenden Text enthält die Vortragssammlung Farbtafeln sowie Fotos und Grafiken.

Die verschiedenen Themenkreise sind gut verständlich, aber nicht immer vollständig abgehandelt. So berichtet das erste Kapitel z. B. über die Erforschung von Mensch und (Haus)Tier in ur- und frühgeschichtlicher Zeit, verzichtet jedoch auf die gesamte Paläobotanik einschließlich Pollenanalyse. Die Länge der Kapitel und Unterkapitel ist sehr unterschiedlich. Manche sind mehr als ausführlich, so dass der rote Faden verloren zu gehen scheint; andere dagegen sind sehr kurz und prägnant.

Insgesamt gesehen gibt das Buch eine gut gelungene Übersicht über die meisten wichtigen archäometrischen Arbeitsmethoden. Die vorgestellten Methoden werden immer am Beispiel vorgeführt und liefern so jedem archäologisch arbeitenden Wissenschaftler den einen oder anderen hilfreichen Ratschlag. Da Studierende der Archäologie und ausgebildete Archäologen sich zumeist den naturwissenschaftlichen Wortschatz erst aneignen müssen, wäre ein Glossar mit den entsprechenden Fachausdrücken sicherlich sinnvoll gewesen.

Vergleicht man das Werk mit dem ebenfalls 2007 erschienenen Buch Einführung in die Archäometrie von G. A. WAGNER, so gibt es zwar teilweise identische Kapitelüberschriften und teilweise dieselben Mitarbeiter – A. HAUPTMANN, G. A. WAGNER und M. MAGGETTI beteiligten sich an beiden Büchern – doch sind die Texte und Beispiele ganz unterschiedlich angelegt. Beide Bücher ergänzen sich eher, als dass sie gegeneinander konkurrieren.

Das vorliegende Buch gehört bei jedem Studenten der Archäologie und jedem Archäologen ins Bücherregal. Es richtet sich natürlich auch an die beteiligten Wissenschaftler der Biologie, Chemie, Physik, Geologie, Mineralogie, Geophysik, Paläontologie, Materialkunde und Medizin sowie an Denkmalpfl eger und alle an Archäologie Interessierten. Es sollte deshalb in jeder Universitäts- und Fachbibliothek stehen.

C. SCHMITT-RIEGRAF

Zentralblatt für Geologie und Paläontolgoie Teil II Jg. 2010 Heft 1/2

Inhaltsverzeichnis top ↑

Vorwort 5
Autorenverzeichnis 7
1 Die Untersuchung archäologischer Funde organischer Zusammensetzung 15
Einführung (Andreas Hauptmann) 15
Archäozoologie: Die Erforschung der Mensch-Tier-Beziehungen in ur- und
frühgeschichtlicher Zeit (Norbert Benecke) 17
Zusammenfassung 17
Einführung 17
Untersuchungsmaterial der Archäozoologie 18
Materielle Beschaffenheit der Funde 19
Zur Herkunft von Tierresten 19
Zur Methodik der Archäozoologie 19
Osteologie und Taxonomie 20
Taphonomie 20
Fragmentierung 20
Alters- und Geschlechtsbestimmung 20
Biometrie 21
Anomalien und Pathologien 21
Statistik 21
Anwendungsbeispiele 21
Die Nutzung der Tierwelt durch den Menschen 22
Jäger und Sammler der älteren Steinzeit 22
Neolithikum: gezielte Erzeugung von Nahrungsmitteln 23
Jagd und Fischfang 24
Soziale Unterschiede im Nahrungserwerb 27
Religion 27
Paläoökologie und Faunengeschichte 28
Absolutdatierungen 28
Das Aussterben von Tierarten - Mensch und Umwelt 29
Ausblick 30
Literatur 30
Prähistorische Anthropologie zwischen Maßband und PCR - der
Stellenwert konventioneller Methoden im Angesicht moderner
Analyseverfahren (Joachim Wahl) 32
Einleitung 32
Altersbestimmung 33
Geschlechtsdiagnose 36
Verwandschaftsdiagnose 39
Körperhöhenschätzung 40
Leichenbranduntersuchungen 41
Nahrungsrekonstruktion 43
Schluss 44
Literatur 44
Stabile Isotope in fossilen Faunenfunden: Erforschung von Klima,
Umwelt und Ernährung prähistorischer Tiere (Elisabeth Stephan) 46
Zusammenfassung 46
Einleitung 46
Grundlagen 47
Stabile Isotope 47
Zusammensetzung von Knochen und Zähnen 47
Beprobung und Analyseverfahren 49
Diagenese - Veränderungen von Knochen- und Zahnfunden während der
Bodenlagerung 49
Probenauswahl und Probennahme 50
Analyseverfahren 50
Sauerstoff: Atmosphärischer Wasserzyklus und Metabolismus innerhalb
des Tierkörpers 51
Sauerstoffisotopenverhältnisse in Knochen und Zähnen als Klimaproxies 54
Rekonstruktion von Paläotemperaturen anhand von Knochenfunden 54
Zahnschmelz als Archiv der Saisonalität 56
Kohlenstoff und Stickstoff 58
Kohlenstoff 58
Stickstoff 60
Rückschlüsse auf Ernährung und Lebensweise 61
δ13C und δ15N im Kollagen 61
δ13C in Kollagen und Carbonat 64
Ausblick 64
Literatur 65
Alte DNA (Susanne Hummel) 67
Zusammenfassung 67
Einführung 67
Überdauerung von DNA 68
Probennahme und Probenaufbewahrung 70
DNA-Extraktion 71
Polymerase Kettenreaktion (PCR) 72
Primerdesign 73
Sequenzpolymorphismen, Längenpolymorphismen und Elektrophorese 73
Kontaminationsquellen 74
Individuelle Identifi kation und Authentizität 74
Anwendungen 74
Artbestimmung 74
Geschlechtsbestimmung 75
Identifikation und Zuordnung 76
Prüfung und Rekonstruktion von Genealogien 79
Regionale Herkunft, Stammesgeschichte und Heiratsmuster 81
Selektionsmechanismen 84
Krankheitserreger 86
Literatur 87
2 Die Untersuchung archäologischer Funde anorganischer Zusammensetzung 89
Einführung (Andreas Hauptmann) 89
Naturwissenschaftliche Untersuchung antiker Keramik (Marino Maggetti) 91
Zusammenfassung 91
Einleitung 91
Herkunft 92
Petrographische Analyse 93
Chemische Analyse 96
Herstellungstechnik 101
Wahl der Rohstoffe 101
Aufbereitung 104
Formgebung 105
Brand 105
Gebrauch 108
Schlussbetrachtung 109
Literatur 109
Chemische und mineralogische Untersuchungen an Glas: Zur Herstellung
merowingerzeitlicher Glasperlen (Peter Hoffmann, Martin Heck, Claudia Theune) 110
Zusammenfassung 110
Einleitung 110
Einige Grundlagen über Glas 111
Merowingerzeitliche Glasperlen 111
Messverfahren 113
Berechnung des Anteils an Basisglas 113
Farbpigmente 114
Beobachtungen unter dem Elektronenmikroskop 117
Bleiisotopenanalysen 117
Interpretationsmöglichkeiten 118
Ausblick 123
Literatur 123
Vom Erz zum Metall - naturwissenschaftliche Untersuchungen innerhalb
der Metallurgiekette (Andreas Hauptmann) 125
Zusammenfassung 125
Einleitung 125
Erze 126
Schlacken 131
Phasendiagramme: Erstarrungstemperaturen bei der Abkühlung 132
Phasendiagramme: Schlackenbildung bei steigenden Temperaturen 133
Temperatur und Oxidationsgrad 134
Metallobjekte 135
Chemische Analysen 135
Metallographie 136
Isotopenanalyse 137
Schlussbetrachtung 139
Literatur 140
3 Numerische Datierungsmethoden in der Archäologie 141
Einführung (Günther A. Wagner und Andreas Hauptmann) 141
Literatur 143
Radiokohlenstoffdatierung (Bernd Kromer) 144
1. Einleitung 144
2. Grundlagen 144
2.1 Kohlenstoff-Kreislauf 144
2.2 Datierungskontext 145
2.3 Messtechnik 145
2.4 Statistischer Messfehler, Messgenauigkeit 145
2.5 Laborvergleiche 145
2.6 Probenvorbehandlung, Materialien 146
2.7 Altersreichweite 146
3. Kalibration von 14C-Altern 146
3.1 Praktische Ausführung der Kalibration eines 14C-Alters 147
Kalibration eines Einzeldatums 147
Kalibration mit Zusatzinformation 147
3.2 Wiggle-Matching 147
3.3 13C-Korrektur 149
3.4 Marine Kalibration 149
4. Anwendungsbeispiele 150
4.1 Neolithikum und Bronzezeit in Mitteleuropa 151
4.2 Zeitgerüst der Spätbronzezeit im östlichen Mittelmeer 151
4.3 Datierung der Siedlungsabfolge in Troia 152
5. Ressourcen 153
6. Literatur 153
Dendrochronologie (Dieter Eckstein und Sigrid Wrobel) 154
Zusammenfassung 154
Einleitung und kurze Forschungsgeschichte 154
Methodik 155
Biologische Grundlagen und dendrochronologisches Konzept 155
Der Kalender im Holz 157
Replikation: innere Sicherheit und richtige Datierung 158
Wie viele Jahrringe sind erforderlich? 159
Jahrgenau, aber nur bei Rinde 159
Ist Fälljahr gleich Baujahr? 161
Anwendungsbeispiele 161
Stein- und bronzezeitliche Pfahlbausiedlungen 161
Eisenzeitliche Siedlung 162
Römischer Fernhandelsweg 163
Frühmittelalterliche Schiffe 164
Hochmittelalterliche Stadt 166
Von der Grabung zur Datierung - Praktische Hinweise 169
Schlussbemerkung 169
Literatur 170
Archäochronometrie: Lumineszenzdatierung (Günther Wagner) 171
Zusammenfassung 171
Einführung 171
Physikalische Grundlagen der Lumineszenz-Datierung 173
Anwendungen 177
Gebrannter Feuerstein 177
Keramik 178
Archäosedimente 180
Ausblick 181
Literatur 181
4 Geoarchäologie 183
Einführung (Bernt Schröder und Andreas Hauptmann) 183
Literatur 185
Mediterrane Umwelt- und Landschaftsrekonstruktion: Geoarchäologie im
Schwerpunktgebiet der Ägäis (Bernt Schröder) 186
Zusammenfassung 186
Einführung 186
Thematische Teilaspekte 188
Natürliche Variabilität des Klimas 188
Beginn des menschlichen Einfl usses und "Archive" 188
Quantifizierung des menschlichen Einflusses 190
Auswirkungen der Rodungstätigkeit auf die Umweltmedien 192
Bodenabtrag und seine Dokumentation 193
Becken und Senken 193
Kolluvien des Hangfußes 193
Deltavorbau und Talebenen 195
Umweltmedium und "Engpass-Rohstoff" Wasser 196
Ausblick 198
Literatur 198
5 Prospektionsmethoden in der Archäologie 200
Einführung (Andreas Hauptmann) 200
Literatur 202
Luftbildarchäologie - Methoden und Anwendungen (Baoquan Song) 203
Zusammenfassung 203
Einleitung 203
Möglichkeiten und Grenzen der Luftbildarchäologie 204
Physikalische und methodische Grundlagen 205
Methoden 208
Merkmale 209
Luftbildinterpretation 211
Flugprospektion 213
Das Beispiel Xanten am Niederrhein 214
Luftbildmessung 214
Digitale Bildauswertung 217
Das Beispiel Linzi/China 217
Ausblick 219
Literatur 220
Geophysikalische Erkundungsmethoden in der Archäologie (Uwe Casten) 221
Zusammenfassung 221
Was ist Geophysik? 221
Geomagnetik 222
Geoelektrik 226
Seismik 230
Georadar 231
Abschließende Bemerkungen 234
Literatur 235
Literaturverzeichnis 236
Sachregister 261
Farbtafeln I-XVI nach Seite 88