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Artur Wittern:

Mineralfundorte und ihre Minerale in Deutschland

[Mineral collecting locations in Germany]

2010. 3. überarbeitete Auflage, VII, 288 Seiten, 182 Abbildungen, 16 Farbphotos, 17x24cm, 750 g
Language: Deutsch

ISBN 978-3-510-65264-8, brosch., price: 24.80 €

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Mineralfundort Deutschland Fundortregister Grubenregister Mineraliensammler

Contents

Beschreibung top ↑

Der Autor beschreibt Mineralfundorte in der Bundesrepublik Deutschland und ihre Minerale.

Das nun bereits in 3. revidierter Auflage vorgelegte Werk wurde überarbeitet und enthält auch alle dem Verfasser seit 2001 bekannt gewordenen Erst- und Neufunde von Mineralen; es wurde nun mit einem Farbabbildungsteil ergänzt. Auch als Nachschlagewerk eignet sich dieses Buch mit seinem ausführlichen Fundort- Grubenregister. Dies erlaubt ein unkompliziertes Auffinden der Fundstellen. Die Minerale der einzelnen Fundorte sind jeweils in einer Mineralliste aufgeführt.

Das Werk möchte allen Mineraliensammlern behilflich sein, die eine Sammlung der in Deutschland vorkommenden Mineralien anstreben. 20 Regionen Deutschlands werden beschrieben, wobei die einzelnen Fundorte auf Übersichtskarten im Überblick dargestellt sind. Die Fundstellen werden genau angegeben, und von jedem Vorkommen wird das Wesentliche über die Geologie und die Bergbaugeschichte berichtet.
Wer nicht mehr selbst sammelt, aber am lieb gewonnenen Hobby festhält, kann beim Durchblättern des Buches seine Kenntnisse bereichern. Jeder wird sich an den zahlreichen Mineralzeichnungen erfreuen.

Der Autor weist immer wieder darauf hin, unter welchen Bedingungen der Zutritt zu den jeweiligen Fundstellen gestattet ist. Der Sammler sollte aber in jedem Einzelfall genau prüfen, wo sein Sammeln erlaubt ist. Witterns Buch ist ein „Muss“ für jeden Mineraliensammler.

Bespr.: World of Mining - Surface & Underground 63 (2011) No. 2 top ↑

Witterns "Mineralfundorte und ihre Minerale in Deutschland" ist das erste Werk, das die Mineralfundstellen in ganz Deutschland übersichtlich darstellt. Die ersten beiden Auflagen dieses Buches haben bei Mineralienfreunden so viel Zuspruch gefunden, dass es jetzt in dritter, überarbeiteter Auflage erschienen ist und erstmals einen Farbabbildungsteil enthält. Der Autor hat den Text um alle seit 2001 bekannt gewordenen Erst- und Neufunde von Mineralen ergänzt. Ein ausführliches Fundort- und Grubenregister gibt Auskunft über die Fundstellen und die dort auftretenden Minerale. Die Minerale der einzelnen Fundorte sind jeweils in einer Mineralliste aufgeführt. Somit eignet sich das Buch auch als exzellentes Nachschlagewerk. Zwanzig Gebiete in Deutschland werden beschrieben und von jedem Vorkommen wird das Wesentliche über die Geologie und die Bergbaugeschichte berichtet. Die Übersichtskarten der jeweiligen Fundorte geben die Fundstellen der Minerale genau an. Außerdem weist der Autor darauf hin, unter welchen Bedingungen der Zutritt zu den jeweiligen Fundstellen gestattet ist. Der Sammler sollte dennoch im Einzelfall genau prüfen, wo das Sammeln erlaubt ist.

World of Mining - Surface & Underground 63 (2011) No. 2

Bespr.: Unser Harz 8/2011 top ↑

In seiner neu erschienenen und aktualisierten Ausgabe informiert das in dieser vollständigen Form einmalige und bei Mineralsammlern und -liebhabern anerkannte Übersichts- und Nachschlagewerk darüber, wo derzeit welche Minerale in Deutschland gefunden und gesammelt werden können. Neu ist auch ein in der Mitte des Buches zu findender Farbteil und die Einbeziehung eiszeitlicher Geschiebe als weitere Mineralfundorte neben Steinbrüchen, Kiesgruben, bergbaulichen Gruben und sonstigen geologischen Gegebenheiten.

Von Norden nach Süden ist Deutschland in 20 Gebiete unterteilt, von denen der Harz ein eigenes darstellt. Nach kurzer Einführung in die Geologie, Bergbaugeschichte und Mineralisation des jeweiligen Gebiets werden die Mineralfundorte vorgestellt mit den dort zu findenden Mineralen in alphabetischer Reihenfolge. Den Abschluss bilden ein Orts- und ein Grubenregister, die das Auffinden jeder anvisierten Fundstelle schnell ermöglichen.

Unser Harz 8/2011, Seite 162

Bespr.: Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge 1/2-2011 top ↑

Die jetzt erschienene dritte, in weiten Teilen überarbeitete und verbesserte Auflage des Buches „Mineralfundorte und ihre Minerale in Deutschland“ wendet sich wiederum vor allem an Mineraliensammler und an der Mineralogie Interessierte.

Gegenstand der Abhandlung ist eine kompakte, übersichtliche und die wesentlichsten Fakten enthaltende Darstellung möglichst aller bekannten Mineralfundpunkte in der Bundesrepublik Deutschland. Damit sind in dem Werk Kenntnisse gebündelt, die der Leser sonst nur durch ein langwieriges Studium schwer zugänglicher regionaler Literatur aus sehr verschiedenen Zeitepochen erlangen würde. Das Buch unterteilt Deutschland in insgesamt 20 Fundortbereiche, die nicht unbedingt der Aufgliederung in Bundesländer folgen, sondern sich an geographisch-geologischen Regionen orientieren. So sind „Schleswig-Holstein und Hamburg“ ebenso zusammengefasst wie „Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin“; an den natürlichen Gegebenheiten orientierte Bündelungen finden sich zum Beispiel anhand der Darstellungen von „Aachener Revier, Nordeifel und Vulkaneifel“ oder „Sächsisches Granulitgebirge und Erzgebirge“.

Den einzelnen Fundortbereichen vorangestellte Karten mit Ziffern der nachfolgend abgehandelten Lokalitäten erleichtern dem Leser die Orientierung, wobei sie natürlich keine detaillierteren topographischen oder geologischen Karten ersetzen können. Ein etwas größeres Format der Übersichtskarten wäre allerdings in manchen Fällen wünschenswert gewesen. Sehr hilfreich ist die Nennung der Nummern der Amtlichen topographischen Karten i. M. 1 : 50 000 bei allen sächsischen Fundstellen. Ferner erfolgt zu Beginn der Abhandlung eines jeden neuen Fundortbereiches eine kurze textliche Einführung in die Geologie des Gebietes.

Das Vorhaben einer Beschreibung aller Fundorte in Deutschland sollte eigentlich eine sehr knappe und gedrängte Darstellung erfordern, dennoch ist es gelungen, im Text zu vielen Fundstellen neben der Beschreibung der Örtlichkeit und der Mineralisationen auch Informationen zur Geologie und zur Bergbaugeschichte unterzubringen. Die Benennung der Fundstellen orientiert sich weitestgehend an Lokalitäten, die aus der Literatur bzw. aus Fundbeschreibungen allgemein bekannt sind, so dass der versierte Leser sogleich eine genaue Vorstellung von den beschriebenen Fundpunkten hat. Ebenso sind, als wissenswerte Ergänzung für Sammler, die die jeweiligen Regionen bereisen, auch Hinweise auf Museen mit sehenswerten mineralogischen Exponaten aufgenommen worden.

Einen wichtigen Aspekt für jede Sammeltätigkeit vor Ort stellt die Kenntnis der jeweils gültigen Sammelbestimmungen bzw. der Betretungsrechte für Fundstellen dar. Diese Regelungen sind – wie allen Mineralsammlern bekannt ist – oftmals sehr unterschiedlich und können sich zudem auch relativ schnell verändern. Der Autor weist in vielen Fällen darauf hin, unter welchen Bedingungen der Zutritt zu Fundstellen gestattet ist, jedoch wird auch angemerkt, dass Sammler diese Regelungen vor Ort genauestens recherchieren sollten.

Der Appell des Autors an alle Sammler, durch vorbildliches Verhalten dazu beizutragen, dass nicht weitere Sammelbeschränkungen oder Sammelverbote auf privaten Grundstücken wie Steinbrüchen oder Kiesgruben verhängt werden, sollte selbstverständliches Allgemeingut werden. Besondere Aufmerksamkeit auf Sammel- oder Betretungseinschränkungen sollte auch auf unter Naturschutz gestellten Flächen gelegt werden. Auch hierzu findet der Leser Hinweise in den entsprechenden Gebiets- und Fundpunktdarstellungen.

Die schwarz-weiß Abbildungen im Buch zeigen die Übersichtskarten der Fundgebiete, einige Skizzen zur geologischen Entwicklung und vor allem für diese Darstellungsweise sehr gelungene Bilder der aufzufindenden Kristalle und Kristallformen mit ihren lokal charakteristischen Erscheinungsstypen. Dem mineralogisch noch nicht so versierten Sammler sollten diese auf die wesentlichen äußeren Merkmale beschränkten Darstellungen eine gute Hilfe sein. Neu in dieser 3. Aufl age des Buches ist ein Farbabbildungsteil, der einige besonders schöne Minerale verschiedener Lokalitäten zeigt.

Im Schlussteil des Buches befinden sich ein Literaturverzeichnis, ein Ortsregister sowie ein Grubenregister. Anhand des ausführlichen Literaturverzeichnisses, das für ein solches „Mineralfundortbuch“ nicht selbstverständlich ist, kann sich jeder interessierte Leser leicht weiter in die Materie einarbeiten. Dem Grubenregister hätte man jedoch gewünscht, dass es nicht nur eine „Auswahl“ beinhaltet.

Insgesamt sind die „Mineralfundorte und ihre Minerale in Deutschland“ in ihrer nun schon dritten Auflage ein gelungenes und ohne Einschränkungen empfehlenswertes Werk, das auf derzeit einzigartige Weise alles Wesentliche über die Mineralfundpunkte in ganz Deutschland zusammenfasst. Für Sammler von Mineralen aus deutschen Lokalitäten sollte es unentbehrlich sein, für Interessenten an Geologie und Bergbaugeschichte eine spannende Ergänzung ihres Wissens und allgemein für alle eine Überraschung, was deutsche Fundstätten an interessanten Mineralen zu bieten haben.

Thomas Höding

Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge 1/2-2011, Seite 132

Bespr.: ekz-Informationsdienst (ID 10/12) top ↑

Der 3. überarbeiteten Auflage des 2011 erstmals erschienenen Buches mit Mineralfundstellen in ganz Deutschland (BA 9/02) haben Autor und Verlag einen 8-seitigen Farbteil mit 16 Abbildungen von Mineralien beigefügt. Das für Mineraliensammler nützliche Nachschlagwerk informiert anhand von Kartenskizzen und Wegbeschreibungen über die Lage der Fundorte und ist sehr hilfreich bei der Vorbereitung von Exkursionen. Mit umfangreichem Literaturverzeichnis, Ort- und Grubenregister.

LK/OB: Kühne

ekz-Informationsdienst ID 39/11

Inhaltsverzeichnis top ↑

1. Schleswig-Holstein und Hamburg 1
2. Niedersachsen 16
3. Harz 34
4. Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin 57
5. Ruhrgebiet und Bergisches Land 65
6. Sauerland, Münsterland und Nordhessen 69
7. Sachsen-Anhalt und die angrenzende Oberlausitz 87
8. Aachener Revier, Nordeifel und Vulkaneifel 96
9. Siebengebirge und Westerwald 110
10. Siegerland und Dill-Lahn-Gebiet 115
11. Thüringen und sächsisches Vogtland 127
12. Sächsisches Granulitgebirge und Erzgebirge 143
13. Hunsrück, Untere Lahn und Taunus 174
14. Vogelsberg, Rhön, Spessart und Franken 185
15. Saarland und Pfalz 199
16. Odenwald nebst Randgebieten 207
17. Fichtelgebirge und Oberpfalz 215
18. Schwarzwald 230
19. Kaiserstuhl und Hegau 261
20. Bayerischer Wald 263
Literatur- und Quellenverzeichnis 272
Ortsregister 282
Grubenregister 287