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Eberhard W. Machens:

Hans Merensky - Geologe und Mäzen

Platin, Gold und Diamanten in Afrika

[Hans Merensky - Geologist and Benefactor. Platinum, Gold and Diamonds in Africa]

2011. 1. Auflage, 272 Seiten, 35 Abbildungen, 2 Karten, 17x25cm, 930 g
Language: Deutsch

ISBN 978-3-510-65269-3, gebunden, price: 29.80 €

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platinumgolddiamondsdepositsouth africadiscoverymerenskymerensky reefbushveld complexnamibiabiography

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Hans Merensky ist wahrscheinlich nur wenigen geläufig. Es sei denn, man hätte Bergbau studiert oder Geologie. Dann hätte man den Namen schon in der ersten Vorlesung zur Lagerstättenkunde gehört. Oder man wäre viel in Südafrika und Namibia gereist, denn dort ist der Name an vielen öffentlichen Stellen festgehalten. Staudämme, Straßen, ein Wildreservat, verbunden mit einer Lodge der Extraklasse, eine landwirtschaftliche Hochschule in Tzaneen, Universitätsinstitute in Stellenbosch und die Universitätsbibliothek in Pretoria sind nach Merensky benannt. Der Grund ist einfach: Hans Merensky genießt in Südafrika Kultstatus, denn er war der erfolgreichste Entdecker von Erzlagerstätten und Diamantenvorkommen, den es je gegeben hat, und zwar weltweit und zu allen Zeiten.

Seine Lebensgeschichte ist aus mehreren Gründen erzählenswert: Sie ist spannend und oftmals sogar dramatisch. Es gibt kaum einen Schriftsteller, der phantasievoll genug wäre, sich ein solch facettenreiches Leben auszudenken. Die Lebensgeschichte verdient es auch deshalb aufgeschrieben zu werden, weil viele seiner Entdeckungen von globaler Bedeutung waren. Merensky hat die internationalen Rohstoffmärkte immer wieder in Bewegung gebracht und Akzente gesetzt. Sein Wirken ist Teil der Weltwirtschaftsgeschichte. Und schließlich soll dieser Lebenslauf auch deshalb festgehalten werden, weil Hans Merensky für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts eine der prägenden Persönlichkeiten Südafrikas war. Ohne sein Wirken sähen das heutige Südafrika und Namibia anders aus, als wir es kennen.

Beide Länder wären ohne seine Entdeckungen wesentlich ärmer, als sie es heute sind.

In die Erzählung der Lebensgeschichte Hans Merenskys fließen die intimen Kenntnisse des Verfassers über die internationalen Vernetzungen der Rohstoffmärkte, über Prospektionsmethoden und über das Leben eines Prospektors im afrikanischen Busch ein.
Zwölf Textboxen vermitteln dem Leser vertiefende Hintergrundinformationen, um den Hintergrund der Entdeckungen und Errungenschaften Merenskys besser zu verstehen.
Das lesenswerte Buch ist spannende Lektüre sowohl für Geologen und Afrikabegeisterte als auch für jeden an Tatendrang und Wirtschaftsgeschichte interessierten Leser; besonders jetzt wenn die Verfügbarkeit von Rohstoffen für viele Länder immer wichtiger wird.

Dieser Titel ist auch als englischsprachige Ausgabe erhältlich.

Synopsis top ↑

Most likely, few people have heard of Hans Merensky. Unless they have a degree in mining or Earth sciences, where they must have heard of Hans Merensky in the first lecture on mineral deposits. Unless one had travelled a lot in Africa or Namibia where Merensky's name is ubiquitous in public places: Dams, roads, reservations, a lodge, the agricultural university at Tzaneen, University departments in Stellenbosch and the Stellenbosch University library bear Merensky's name. The reason is simple: Merensky is famous in South Africa for being the most successful discoverer of ore- and diamond deposits of all times - worldwide.

The compelling story of his life is worth telling for a number of reasons: it is suspenseful and often times dramatic. There is hardly a writer with sufficient phantasy to conceive such a multi-faceted plot. It is also worth being recorded because many of his discoveries had worldwide reverberations. Merensky shook up the international ore markets repeatedly, leaving permanent marks. His work has become part of world economic history. Last, but not least, it is also worth telling, because in the first half of the 20th century, Merensky was one of the leading personalites in South Africa. Without his enterpreneurial activities, today's South Africa and Namibia would be different from what they are now. Both countrys would be considerably worse off than they are today.

Machens tells the captivating story of Merensky's life, supplemented by his intimate knowledge of the connections of the international commodities markets, of prospection methods and the life of a prospecting geologist in the wilderness of Africa. 12 text boxes provide background information to enable the reader to put Merensky's life into perspective and assess his discoveries and achievements.

The English edition of this biography is also available.

Bespr.: Schulgeographie in Baden-Württemberg Nr. 62 Oktober 2011 top ↑

Es ist die Lebensbeschreibung eines 1921 in Transvaal als Missionarssohn geborenen Geologen, dessen Name den Wenigsten geläufig ist, es sein denn, man hätte Bergbau studiert oder sich mit der Bergbau- und Prospektionsgeschichte Südafrikas genauer beschäftigt.

Fakt ist, dass Merensky (1871-1952) zu den führenden Geologen Südafrikas gehörte, dass er dort die größten Diamanten- und andere Lagerstätten von Weltbedeutung entdeckte, dass er dort als Vorkämpfer für einen wissenschaftlich unterlegten ökologischen Landbau und als Schrittmacher im Kampf um Landzerstörung und Bodenerosion gilt. Ein Mann, der sein bedeutsames Erbe über einen zu gründenden Trust in eine Stiftung fließen ließ, dessen Ziele die Erforschung der Bodenerosion und Verbesserung der südafrikanischen Böden, der Erforschung des Zitrus­anbaus in verschiedenen Höhenlagen sowie die Zucht- und Kreuzungsversuch von Rinderassen mit afrikanischen Hausrindern waren. Eine Persönlichkeit also, die es wert ist, dass sich Geologen, Geographen und Südafrikainteressierte sehr viel näher mit ihr beschäftigen als dies bisher geschehen ist. Sein Name ist in Südafrika vielfach zu finden, nicht zuletzt in der Merensky-Bibliothek der Universität Pretoria (s. Cover).

Nach der bisher einzigen – englischsprachigen, und 1965 deutschsprachigen – Biographie dieses Mannes, hat sich der Geologe und vielfach in Forschung, Lehre und Politik tätige Autor eines Themas angenommen, das im deutschsprachigen Bereich bislang kaum eines gewesen ist. Gekonnt wird in 22 spannend und kurzweilig zu lesenden Kapiteln der Werdegang Merenskys detailliert erzählt, vom Gardeschützen in Berlin über den Bergbaustudenten zum Preußischen Bergassessor, zum Studienurlaub in Südafrika, seine Tätigkeit als beratender Geologe und schließlich als prospektierender Geologe in Madagaskar, wo er beitrug, ein gigantisches Betrugsmanöver aufzudecken, was ihm den beruflichen Durchbruch bescherte und er ab da zu ersten Garnitur der südafrikanischen Geologen zählte. Von der um 1911 beginnenden Bankenkrise wurde er entscheidend erfasst, plötzliche Internierung ab 1914 und schließlich schwieriger Wiederbeginn und riesige Platinfunde im Bushveld. Seine zweite Internierung 1939 wurde durch die Universität Pretoria vereitelt und er landete schließlich statt dessen seinen letzten großen Coup im Rahmen der Phosphatprospektierung. Auch die vielen Jahre, die er als Farmer auf seiner Muster-Großfarm Westfalia verbrachte, werden thematisiert, ebenso seine Herkunft aus einer brandenburgischen Missionarsfamilie und die Bedeutung dessen für ihn.

Also: eine Biographie, die frei erfunden kaum hätte spannender sein können.

Von besonderem Wert für den interessierten Nicht-Bergbau- und –Lagerstättenfachmann sind die 12 teilweise mehrseitigen grau unterlegten Einschübe, um erklärungsbedürftige Fachbe­griffe, Mineralnamen sowie geschichtliche und kulturhistorische Gegebenheiten zu erläutern, ohne den eigentlichen Erzählfluss der Lebensgeschichte Merenskys zu unterbrechen. Diese Einschübe führen vom Lagerstättenbegriff über Platin, Chromerzlagerstätten, die Ruinen von Simbabwe bis hin zu Vermiculit und ersparen hiermit auch umständliche Recherchen des tiefer interessierten Lesers.

Ein Werk also, von dem es vielen Geographielehrern gut anstehen würde, es kennen zu lernen und das auch in Schülerbüchereien sicher einen nicht unbeachteten Platz finden könnte.

H. Gaigl

Schulgeographie in Baden-Württemberg Nr. 62 Oktober 2011

Bespr.: Glückauf 147 (2011) Nr. 10/11 top ↑

Hans Merensky ist wahrscheinlich nur wenigen geläufig. Es sei denn, man hat Bergbau studiert oder Geologie. Dann hat man den Namen schon in der ersten Vorlesung zur Lagerstättenkunde gehört. Oder man wäre viel in Südafrika und Namibia gereist, denn dort ist der Name an vielen öffentlichen Stellen festgehalten. Staudämme, Straßen, ein Wildreservat, verbunden mit einer Lodge der Extraklasse, eine landwirtschaftliche Hochschule in Tzaneen, Universitätsinstitute in Stellenbosch und die Universitätsbibliothek in Pretoria sind nach Merensky benannt. Der Grund ist einfach: Hans Merensky genießt in Südafrika Kultstatus, denn er war der erfolgreichste Entdecker von Erzlagerstätten und Diamantenvorkommen, den es je gegeben hat, und zwar weltweit und zu allen Zeiten. Seine Lebensgeschichte ist aus mehreren Gründen erzählenswert: Sie ist spannend und oftmals sogar dramatisch. Es gibt kaum einen Schriftsteller, der phantasievoll genug wäre, sich ein solch facettenreiches Leben auszudenken.

Die Lebensgeschichte verdient es auch deshalb aufgeschrieben zu werden, weil viele seiner Entdeckungen von globaler Bedeutung waren. Merensky hat die internationalen Rohstoffmärkte immer wieder in Bewegung gebracht und Akzente gesetzt. Sein Wirken ist Teil der Weltwirtschaftsgeschichte. Und schließlich soll dieser Lebenslauf auch deshalb festgehalten werden, weil Hans Merensky für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts eine der prägenden Persönlichkeiten Südafrikas war. Ohne sein Wirken sähen das heutige Südafrika und Namibia anders aus, als wir es kennen. Beide Länder wären ohne seine Entdeckungen wesentlich ärmer, als sie es heute sind. In die Erzählung der Lebensgeschichte Hans Merenskys fließen die intimen Kenntnisse des Verfassers über die internationalen Vernetzungen der Rohstoffmärkte, über Prospektionsmethoden und über das Leben eines Prospektors im afrikanischen Busch ein. Das lesenswerte Buch ist spannende Lektüre sowohl für Geologen, Naturforscher und Afrikabegeisterte als auch für jeden an Tatendrang und Wirtschaftsgeschichte interessierten Leser. Diesen Titel ist auch als englischsprachige Ausgabe erhältlich.

Glückauf 147 (2011) Nr. 10/11

Bespr.: WDR 5 top ↑

... Eberhard Machens gelingt es, darüber so packend zu schreiben, dass man das Buch oft erst mehrere Kapitel später wieder aus der Hand legt.

... Das Sachbuch bringt den Lesern ein faszinierendes Leben spannend erzählt nahe und ist deswegen lesenswert: Eine gelungene Entführung in eine andere Zeit.

Anne Preger, "Service Sachbuch" in der WDR 5-Sendung "Leonardo"

Den Volltext der Rezension finden Sie unter folgendem Link:
WDR 5

Bespr.: World of Mining – Surface and Underground 64 (2012) No. 1 top ↑

Nur wer Land und Leute selber kennt und obendrein die gesamte fachliche Materie beherrscht, kann so ein wunderbares Buch über einen deutsch-südafrikanischen Geologen schreiben. Einfühlsam und treffsicher werden dem Leser das Leben und Wirken eines großen – oder sollte man sagen des erfolgreichsten – deutschen Geologen vorgestellt. Es ist das bedeutende Verdienst des Autors Eberhard Machens, das vielschichtige Leben von Hans Merensky so darzustellen, dass man das Buch mit Begeisterung liest und gar nicht aus der Hand legen mag. Das ist bei Biographien nicht häufig der Fall. Sicherlich hat das facettenreiche Leben von Hans Merensky dem Autor geholfen, ein interessantes und gut zu lesendes Buch zu schreiben. Obendrein ist es aufgrund des weltweit steigenden Bedarfs an metallischen Rohstoffen hochaktuell.

Wer dieses Buch aufmerksam liest, bemerkt schnell, dass Rohstoffe etwas anderes sind als z.B. die Fabrikation von Autos. Allein die Vorlaufzeiten, eine Lagerstätte zu finden, und welche Kombination von Eigenschaften, Geld und natürlich auch Glück dazugehören, sind besonders gut dargestellt.

Machens hat es verstanden, dem Leser die Persönlichkeit von Hans Merensky von seiner Geburt bis zu seinem Tode 1952 in allen wesentlichen Elementen darzustellen und stets die Umwelt mit einzubeziehen. Merensky war eine Ausnahmepersönlichkeit. Er war ein genialer Beobachter, der in der Natur lesen und ihre Zusammenhänge erfassen konnte. Sein Vater, ein brandenburgischer Missionar und späteres Mitglied der Akademie der Wissenschaften Leopoldina, war sein Lehrmeister in den frühen Jahren. Hier wurde der Grundstein für seine Persönlichkeit und seinen Erfolg gelegt.

Machens stellt dem Leser in den ersten drei Kapiteln Hans Merenskys Jugendjahre in Südafrika und seine Ausbildung in Deutschland (in Breslau und Berlin und anschließender Referendarzeit bis zur Ernennung zum preußischen Bergassessor) sowie ihn prägende Elemente vor. Dazu gehört u.a. ein außerordentlicher Drang zur Freiheit. Merensky wollte stets unabhängig bleiben und hat sein Leben lang Angebote einer Firma zur festen Anstellung abgelehnt. Auch in Zeiten größter Not, z.B. nach Verlust seines Vermögens durch einen Börsencrash oder nach seiner Internierung während des Ersten Weltkrieges, hielt er daran fest.

Nach seiner Ausbildung in Deutschland ging Merensky wieder zurück nach Südafrika und begann dort als beratender Geologe zu arbeiten. In diese Zeit fällt ein Auftrag von Friedländer & Co., einer Rothschild-Tochtergesellschaft. Merensky sollte die angebliche Goldlagerstätte einer Firma in Madagaskar überprüfen. Sein Scharfsinn und seine Beobachtungsgabe führten sehr schnell zu der Erkenntnis, dass man hier die Existenz einer Lagerstätte vortäuschen wollte. Der Kauf der Aktien dieser vermeintlichen Goldfirma (Lecomte) unterblieb. Merenskys Ruf, der vorher schon gut war, wurde hierdurch ganz erheblich gefestigt.

Der richtige Durchbruch kam mit der Entdeckung der Platinlagerstätten im Bushveld. Auch hier konnte er besser im „Buch der Natur“ lesen, als Geologen vor ihm. Er zog eben andere Rückschlüsse und kam dem Platin auf die Spur. Dieser Entdeckung folgte die Entdeckung der Diamantenlagerstätte im Namaqualand, auf deren wahrscheinliche Existenz er bereits im Jahre 1908 hingewiesen hatte. Jetzt, 18 Jahre später, wurde diese Lagerstätte nachgewiesen und machte Merensky erneut zu einem wohlhabenden Mann. Die Entdeckungen gingen weiter: Gold im Oranje-Freistaat, Chromerze im Bushveld. Noch heute sind diese Lagerstätten Hauptlieferanten für den Weltmarkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckte Merensky noch als 75jähriger die Phosphatlagerstätte Palabora.

Nach den Diamantenfunden kaufte Merensky die Farm Westfalia, die sein Lebensmittelpunkt wurde. Er setzte sich jedoch nicht zur Ruhe, sondern betrieb Landwirtschaft, bekämpfte die Bodenerosion und fand durch viele landwirtschaftliche Experimente Möglichkeiten zu Ertragssteigerungen. Wie zuvor als Prospektor war er nun als Farmer äußerst kreativ. Dies kommt besonders im letzten Kapitel des Buches zum Tragen, in dem Machens die Persönlichkeit von Hans Merensky und sein Lebenswerk würdigt. Merensky hatte ein Bündel von Fähigkeiten, die in dieser Kombination selten anzutreffen sind. Er hat sie zum Wohle seiner zweiten Heimat Südafrika eingesetzt und weit vorausschauend die Leitlinien seiner Stiftung festgelegt, die heute noch erkennbar und wirksam sind. Das gesamte Buch zeichnet sich durch eine klare Linienführung und saubere Trennung von Erläuterungen und Hintergrundinformationen in den Textboxen aus; auch die Literaturhinweise sind eine Fundgrube für diejenigen, die noch mehr wissen möchten. Insgesamt kann nur festgestellt werden, Merenskys Persönlichkeit hätte man nicht besser darstellen können. Für diejenigen, die im Rohstoffbereich tätig sind, sollte dieses Buch eine Pflichtlektüre sein, für diejenigen, die Geschichtsinteressen haben, ist das Buch ein spannender Roman. Kurzum, wer Freude an einem guten Buch hat, sollte nicht zögern, sich den Spaß des Lesens zu erlauben.

Prof. Dr. Peter Kausch, Brühl

World of Mining - Surface & Underground 64 (2012) No. 1

Bespr.: Westfälische Nachrichten 23.02.2012 top ↑

Münsterische Leser bemerken den Namen sofort: "Westfalia" hieß die Farm nahe der Südgrenze des damaligen Rhodesien und jetzigen Simbabwe, die Hans Merensky im Jahr 1930 erwarb und zu einem Musterbetrieb verwandelte. Bekannt und berühmt wurde Merensky jedoch als der bis heute erfolgreichste Entdecker von Diamantvorkommen und Erzlagerstätten.

In Westfalen nur Kennern bekannt, fällt dem Besucher der Name Merensky in Südafrika und Namibia öfter auf, da Straßen , Staudämme, universitäre Einrichtungen und ein Wildreservat ihn tragen. 1971 in einer deutschen Missionarsfamilie geboren, absolvierte Merensky im deutschen Reich Militär und Studium von Bergbau und Geologie. 1904 kehrte er nach Südafrika zurück; es folgten wechselhafte Jahre mit großen Erfolgen und tiefen Abstürzen.

Spannend schildert Autor Eberhard Machens dieses Entdeckerleben. Die Auswirkungen beider Weltkriege im fernen Afrika erlebt der Leser dabei hautnah. Den profunden Afrika-Kenner Machens, der 1951 bis 1954 in Münster Geologie studierte, zog es ebenfalls nach Afrika. Mit den zahlreichen erstmals gezeigten Abbildungen aus dem Merensky-Nachlass gibt das Buch ein eindrucksvolles Bild vom Wirken eines Deutschen in Afrika.

Christian Steinhagen

Westfälische Nachrichten 23.02.2012

Bespr.: Industriekultur Heft 1, 2012 top ↑

Wer das vorliegende Buch zur Hand nimmt, legt es sobald nicht wieder beiseite. Das unglaublich abenteuerliche und abwechslungsreiche Leben des Protagonisten, der als bedeutendster Entdecker südafrikanischer Lagerstätten vor allem von Erz und Diamanten und als uneigennütziger Wohltäter in die Geschichte eingegangen ist, wird für den Laien wie für das Fachpublikum gut lesbar dargestellt. Hilfreich sind extra Textboxen mit fachlichen Erläuterungen, die je nach Bedarf gelesen werden können, ohne dass der rote Faden verloren geht. Merensky (1871-1952) wurde bisweilen als „Hexenmeister der Geologie“ bezeichnet; Ähnliches ist nur dem Freiberger Begründer der systematischen Geologie und Mineralogie Abraham Gottlob Werner mit dem Titel „Sokrates der Geologie“ widerfahren. Viele von Merenskys Entdeckungen waren von globaler Bedeutung. Immer wieder brachte er damit die Rohstoffmärkte in Bewegung.

Keiner hätte fachlich fundierter über Merensky berichten können als Professor Machens, der selber als Geologe in Afrika Prospektionsarbeiten leistete, anschließend eine wissenschaftliche Laufbahn beschritt und bei der OECD und im Bundeswirtschaftsministerium Rohstoffthemen anderer Länder bearbeitete. Fazit: Ein überaus kurzweiliges, hervorragend lesbares und bis zur letzten Seite spannendes, darüber hinaus fachlich instruktives Buch, das jedem zur Lektüre empfohlen werden kann.

Reinhard Schmidt

Industriekultur Heft 1, 2012

Bespr.: Naturwissenschaftliche Rundschau 65. Jg., Heft 3, 2012 top ↑

Wer sich auch nur ganz am Rand mit Edelmetallen befasst, stößt sofort auf Südafrika, das 75 Prozent des jährlich weltweit gewonnen Platins liefert. Nur in Südafrika gibt es eigentliche Platinbergwerke, die Buntmetalle als Nebenprodukte liefern. Seine Vormachtstellung im Platinbereich hat Südafrika dem Bushveld Igneous Complex zu verdanken, der größten heute bekannten Intrusion von Eruptivgestein. Von der Stadt Rustenburg aus ist der Zugang zum Bushveld Igneous Complex relativ einfach. Dort lagern 90 Prozent der weltweit bekannten Platin-Reserven, dazu kommen z. T. geradezu astronomische Mengen von Chrom, Flussspat, Gold, Kupfer, Molybdän, Nickel, Titan, Vanadium, Zinn und Zirkonium. Diese weltweit einzigartige geologische Struktur umfasst zwei platinreiche Horizonte, sog. Reefs, die eigentümliche Namen tragen: Merensky und UG-2. Außerhalb Südafrikas macht sich kaum jemand Gedanken, wer dieser Merensky war, der 1924 etwa 60 000 Tonnen Platin im heutigen Wert von weit über 3 Billionen Euro entdeckte. Wenn es einen Nobelpreis für Geologie geben würde, er hätte ihn bestimmt erhalten. Dazu kommt, dass Merensky sich keineswegs mit dem nach ihm benannten Reef begnügte: Er steckt auch hinter den immensen Diamantfeldern in Namibia, den Goldvorkommen im Oranje-Freistaat, den Chromerzlagern in Transvaal, dem Kupfer und den Phosphaten um den Loolekop im Lowveld.

Es lohnt sich in hohem Maß, den weltweit erfolgreichsten Geologen Merensky näher kennen zu lernen. Das macht die vorliegende, hervorragend dokumentierte Biographie endlich möglich. Eine absolut faszinierende Lektüre, von der man sich nicht mehr trennen kann. Darin ist ein Sachbuch zu den Metallen, Mineralien und Lagerstätten integriert, die Merensky entdeckte. Sie werden in grau unterlegten Kästen beschrieben, die zur Lektüre nicht gerade einladen. Doch zeugen sie vom hohen Sachverstand des Autors, der seine Materie auf allgemeinverständliche Weise, mit Anekdoten und z. T. wenig bekannten historischen Einzelheiten attraktiv darzustellen weiß.

Hans Merensky wurde 1871 als Sohn eines deutschen Missionars in Südafrika geboren. Die Familie kehrte aber schon 1882 nach Deutschland zurück, dort durchlief Merensky das deutsche Bildungssystem. Nach dem Abitur wurde er zum Militärdienst eingezogen und brachte es zum Leutnant der Reserve. Anschließend studierte er Bergbau in Breslau und Berlin. Nach Praktika in den wichtigsten Bergbaurevieren des Landes bestand er im Alter von 33 Jahren das zweite Staatsexamen und wurde zum Preußischen Bergassessor ernannt. Er ließ sich aber gleich beurlauben, und zwar zur Berichterstattung über die Grubentätigkeit in Südafrika. Sein Geburtsland hatte ihn doch so weit geprägt, dass er dorthin zurückkehren wollte. Fortan war Südafrika seine wahre Heimat, nach Deutschland kehrte er nur noch gelegentlich zum Urlaub zurück.

Im Militär hatte Merensky gelernt, wie unangenehm die Abhängigkeit von Vorgesetzten sein kann; er schwor, dass er nie angestellt sein würde. Daran hielt er sich sein Leben lang, obwohl er schwerste Krisen, Armut und Verzweiflung durchstehen musste und große Vermögen, die er verdient hatte, wieder verlor. Dank seiner einnehmenden Persönlichkeit, seinem unglaublich scharfen Beobachtungsvermögen und seiner unvergleichlichen erdwissenschaftlichen Kompetenz erhielt er immer genug Aufträge als beratender Geologe, um selbstständig zu bleiben. In dieser Funktion machte er seine sensationellen Entdeckungen, zum Teil auch als eigenständiger Unternehmer. Im Alter kaufte er eine riesige Farm, wo er mit Vergnügen (und Erfolg) seine wissenschaftlichen Kenntnisse in der Landwirtschaft einsetzte. Doch diente „Westfalia“ auch als Basis für zahlreiche weitere geologische Untersuchungen. Junggeselle geblieben, wurde er durch sein Testament zum Mäzen. Sein beachtliches Vermögen vermachte er der Hans Merensky Foundation, die landwirtschaftliche Forschungsarbeiten, Hochschulen des Landes und Bibliotheken unterstützte. Kein Wunder, dass Merensky auch 60 Jahre nach seinem Tod in Südafrika Kultstatus genießt.

Dr. Lucien F. Trueb, Ebmatingen-Zürich

Naturwissenschaftliche Rundschau, Jg. 65, 2012, Heft 3

Bespr.: der Aufschluss Ausgabe 2/3 (März/Juni 2012) top ↑

Die Übersetzung der englischen Originalausgabe (Besprechung bereits im Aufschluss erfolgt) ist wiederum ein gelungenes Werk, das die Bedeutung des Lebenswerks von Hans MERENSKY, eingebettet in seine Lebensgeschichte, wiedergibt. Würde allein die Entdeckungsgeschichte der Gold-, Platin-, Diamant-, Chrom-, Vermiculit- und Apatit-Lagerstätten ausreichen ein spannendes Buch zu schreiben so ist diese Abhandlung weit mehr. Sie bietet immer wieder für den Interessierten in Zusammenfassungen wichtige Hintergründe über Lagerstätten – Gold, Platin, Diamant, Chromerz, Vermiculit, Apatit – um nur einige zu nennen, an dazwischen ist aber die Lebensgeschichte des Hans MERENSKY wiedergegeben. Sie liest sich so spannend, als wäre es ein Roman – vom Studenten zum Prospektor, vom verarmten Geologen zum reichen Mann, vom angesehenen Lagerstättenkundler zum internierten Gefangenen, vom Almosenempfänger zum reichen Geldgeber – im Buch sind lebendig viele Gegensätze und Erfahrungen zum Leben des Hans MERENSKY zusammengefasst. Dazwischen sind auch spannende Details zum Wirken und Leben des Hans MERENSKY mit eingeflossen.

Das Auf und Ab im Leben und der schließlich im Reichtum endende Erfolg des Geologen und späteren Farmbesitzers werden, wie in einem Roman, mit einem happy end aufgezeigt.

Auch dieses Buch habe ich in 2 Tagen (zudem noch während einer Südafrikareise) quasi verschlungen – für 29,80 Euro ist das Hardcoverbuch mit 270 Seiten noch recht preiswert.

Es ist dem Autor zu verdanken dass er in der heutigen Zeit, in der die Diskussion um Rohstoffe immer aktueller wird, auf einen Mann hinweist, der riesige Lagerstätten gefunden hat und der heute vielen nicht mehr so in Erinnerung geblieben ist. Für Geowissenschaftler ist das MERENSKY-Reef ein Begriff, für alle an Rohstoffen Interessierten sollte eine derartig interessant geschriebene Biographie die Gelegenheit sein, sich mit Rohstoffen auseinanderzusetzen und das Profil eines großen Geologen näher kennenzulernen. Dazu sind auch die erläuternden Abschnitte zwischen dem eigentlichen Text sehr gut geeignet. Es fällt äußerst leicht, hier zu sagen – man muss dieses Buch gelesen haben.

Herbert PÖLLMANN, Halle (Saale)

der Aufschluss Ausgabe 2/3 (März/Juni 2012), Seite 128

Bespr.: Der Anschnitt 4/2012, H4 top ↑

Nur wer Land und Leute selber kennt und obendrein die gesamte fachliche Materie beherrscht, kann so ein wunderbares Buch über einen deutsch-südafrikanischen Geologen schreiben. Einfühlsam und treffsicher wird dem Leser das Leben und Wirken eines großen – oder sollte man sagen des erfolgreichsten – deutschen Geologen vorgestellt. Es ist das bedeutende Verdienst des Autors, Eberhard Machens, das so vielschichtige Leben von Hans Merensky so darzustellen, dass man das Buch mit Begeisterung liest und gar nicht aus der Hand legen mag. Das ist bei Biographien nicht häufig der Fall. Sicherlich hat das facettenreiche Leben von Hans Merensky dem Autor geholfen, ein interessantes und sehr gut zu lesendes Buch zu schreiben. Obendrein ist es hochaktuell.

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung hätte kaum besser gewählt werden können. Während die Industrie bisher davon ausging und teilweise immer noch davon ausgeht, dass man zu jeder Zeit beliebige Mengen des benötigten Rohstoffes, natürlich zu günstigen Preisen kaufen könne, setzt sich inzwischen die Erkenntnis durch – u. a. angestoßen durch den unermesslichen Rohstoffhunger von China –, dass man zur Vorsorge und zum sparsamen Umgang mit den Rohstoffen mehr tun müsse. Man braucht hier nur auf die steigende Weltbevölkerung, die wirtschaftliche Entwicklung bisher nicht entwickelter Länder und den dadurch ausgelösten Bedarf an Rohstoffen hinzuweisen. Wer dieses Buch aufmerksam liest, bemerkt schnell, dass Rohstoffe etwas anderes sind als z. B. die Fabrikation von Autos. Allein die Vorlaufzeiten eine Lagerstätte zu finden und welche Kombination von Eigenschaften, Geld und natürlich auch Glück dazugehören, sind besonders gut dargestellt.

Merensky war eine Ausnahmepersönlichkeit, in der Eigenschaften in einer selten anzutreffenden Vollkommenheit vereint und die Basis für den Erfolg waren. Machens geht in besonders einfühlsamer Weise mit den menschlichen Eigenschaften von Merensky um und lässt vor unseren Augen die Entwicklung eines Mannes entstehen, der außerordentlich erfolgreich geworden ist. Das kam aber nicht von selbst, sondern war das Produkt aus vielen Eigenschaften, u. a. einer ausgeprägten Beobachtungsgabe, der keine noch so winzige Kleinigkeit entging, und die – gepaart mit einer hohen Intelligenz und einem innovativem Denken – es ihm ermöglichten , Analysen durchzuführen und zu Schlüssen zu kommen, die bisher nicht üblich waren. Eine wesentliche Eigenschaft gehört aber auch dazu: Merensky war von seinem Tun überzeugt und sehr hartnäckig in der Verfolgung seiner Ziele. So hat er für die Entdeckung der Diamanten in der Oranjemündung 18 Jahre benötigt.

Machens hat es verstanden, dem Leser die Persönlichkeit von Hans Merensky von seiner Geburt bis zum Tode im Jahre 1952 in allen wesentlichen Elementen darzustellen und stets die Umwelt mit einzubeziehen. Merensky war ein hochgebildeter Naturbursche, der in der Natur lesen und ihre Zusammenhänge erfassen konnte. Sein Vater, ein brandenburgischer Missionar und Mitglied der Akademie der Wissenschaften Leopoldina, war sein Lehrmeister in den frühen Jahren. Hier wurde der Grundstein für seine Persönlichkeit und seinen Erfolg gelegt.

Machens stellt dem Leser in den ersten drei Kapiteln Hans Merenskys Jugendjahre in Afrika und seine Ausbildung in Deutschland (in Breslau und Berlin und anschließender Referendarzeit bis zur Ernennung zum preußischen Bergassessor) sowie ihn prägende Elemente vor. Dazu gehört u. a. ein außerordentlicher Drang zur Freiheit, der sich auch dadurch ausdrückt, dass er am liebsten im Freien war. Merensky wollte unabhängig bleiben und hat sein Leben lang, Angebote einer Firma zur festen Anstellung abgelehnt. Auch die größte Not, wie Börsencrash und damit Verlust seines zu der damaligen Zeit bereits beachtlichen Vermögens, der erste Weltkrieg und die damit verbundene Internierung änderten nichts an seinem Wunsch, ein freier Mann zu bleiben.

Nach seiner Ausbildung in Deutschland ging Merensky wieder zurück nach Südafrika und begann dort als beratender Geologe zu arbeiten. In diese Zeit fällt ein Auftrag einer Rothschild Tochtergesellschaft, nämlich Friedländer & Co. Merensky sollte die angebliche Goldlagerstätte einer Firma in Madagaskar überprüfen. Sein Scharfsinn und seine Beobachtungsgabe führten sehr schnell zu der Erkenntnis, dass man hier die Existenz einer Lagerstätte vortäuschen wollte. Der Kauf der Aktien dieser vermeintlichen Goldfirma (Lecompte) unterblieb. Merenskys Ruf, der vorher schon gut war, wurde hierdurch ganz erheblich gefestigt. Zu der klaren Aussage, dass es sich um einen Betrugsfall handeln müsse, haben Fachkenntnis und Beobachtungsgabe geführt. Die kanadische Firma BRE-X Minerals war also nicht die erste, die eine Lagerstätte vorzutäuschen versuchte, es gab schon Vorgänger!

Machens unterlässt es an keiner Stelle, die menschlichen und fachlichen Qualitäten, deren Anlage und deren Entwicklung so darzustellen, dass sich ein gutes und vollständiges Bild von Merensky in den unterschiedlichen Lebensabschnitten ergibt. Auch die Härten, die er als Auslandsdeutscher durch unsinnige und ohne Ansehung der Person erfolgte Anwendung von Beschlüssen im fernen Europa durchstehen musste, wurden für Merensky fast lebensgefährlich; es dauerte mehrere Jahre, bis er wieder voll arbeiten konnte. Zum Glück jedoch überstand er die Internierung ohne Langzeitprobleme, wozu ihm seine Bescheidenheit, aber auch Kontaktfreudigkeit halfen sowie die Freundschaft der Farmer, die sich durch sein ganzes Leben zog. Sie halfen ihm, die erste Zeit nach der Internierung zu überstehen.

Der eigentliche Durchbruch kam mit der Entdeckung der Platinlagerstätten im Bushveld. Auch hier konnte er besser im „Buch der Natur“ lesen, als Geologen vor ihm. Er zog eben andere Rückschlüsse und kam dem Platin auf die Spur. Dieser Entdeckung folgte die Entdeckung der Diamantenlagerstätte im Namaqualand, auf die er bereits im Jahre 1908 hingewiesen hat. 18 Jahre später wurde der Nachweis erbracht und Merensky wieder ein wohlhabender Mann. Die Entdeckungen gingen weiter, Gold im Oranje Freistaat, Chromerze im Bushveld. Noch heute sind diese Lagerstätten Hauptlieferanten für den Weltmarkt. Nach dem zweiten Weltkrieg entdeckte Merensky noch als 75-jähriger die Phosphatlagerstätte Phalaborwa.

Nach den Diamantenfunden kaufte sich Merensky die Farm Westfalia, die zu seinem Lebensmittelpunkt wurde. Hier setzte er sich jedoch nicht zur Ruhe, sondern betrieb Landwirtschaft und versuchte die Bodenerosion zu bekämpfen. In vielen landwirtschaftlichen Experimenten fand er Möglichkeiten zur Verbesserung, man konnte auch in diesem Gebiet von einem kreativen Farmer sprechen. Merensky war ein Allroundgenie.

Dies kommt besonders im letzten Kapitel des Buches zum Tragen, indem Machens die Persönlichkeit von Hans Merensky und sein Lebenswerk würdigt. Merensky hatte Fähigkeiten, die selten anzutreffen sind, er hat sie zum Wohle seiner zweiten Heimat Südafrika eingesetzt und weit vorausschauend die Leitlinien seiner Stiftung festgelegt, die heute noch erkennbar und wirksam sind.

Das gesamte Buch zeichnet sich durch eine klare Linienführung und saubere Trennung von Erläuterungen und Hintergrundinformationen in den Textboxes aus; auch die Literaturhinweise sind eine Fundgrube für diejenigen, die noch mehr wissen möchten. Insgesamt jedoch kann nur festgestellt werden, Merenskys Persönlichkeit hätte man nicht besser darstellen können.

Für diejenigen, die im Rohstoffbereich tätig sind, sollte diese Buch eine Pflichtlektüre sein, für diejenigen, die Geschichtsinteressen haben, ist dieses Buch ein spannender Roman, kurzum wer Freude an einem guten Buch hat, sollte nicht zögern, sich den Spaß des Lesens zu erlauben.

Ich wünsche dem Buch eine sehr weite Verbreitung, denn diese hat es sehr verdient.

Prof. Dr. Peter Kausch, (Brühl)

Der Anschnitt 64/2012, H. 4

Inhaltsverzeichnis top ↑

Inhaltsverzeichnis
Geleitwort von Prof. Dr. Friedrich-W. Wellmer 7
Vorwort und Danksagung des Autors 9
1 Der Lebenslauf eines großen Geologen 13
E-1 Was ist eine „Lagerstätte“? 14
2 Der Sohn des Missionars 16
E-2 Das Goldland Ophir 24
E-3 Karl Mauch entdeckt die Ruinen von Simbabwe. 26
3 Gardeleutnant und Bergassessor 29
4 Beratender Geologe in Südafrika 36
E-4 Was ist Prospektion, was ist Exploration? 42
5 Das Madagaskar-Gold 47
E-5 Über „primäre“ und „sekundäre Lagerstätten“ 54
6 Bankrott 58
7 Im Internierungslager 64
8 Die Kunst, Schulden zu machen 68
9 Licht am Ende des Tunnels 72
E-6 Die Geschichte des Platins 76
10 Platin im Bushveld. 81
11 Platin, Platin und kein Ende. 94
12 Ins Adlon nach Berlin und zurück nach Transvaal 107
E-7 Die Geschichte der Diamanten. 117
13 Diamanten im Namaqualand 121
E-8 „Wie von alters zog die Argo ...“ 138
14 Der Kampf um Abbaurechte 140
E-9 Das Diamantenkartell 158
15 Wendepunkt des Lebens 161
16 Ein Sommer in Mecklenburg 167
17 Der kreative Farmer 177
E-10 Der Eukalyptus als Nutzholz 193
18 Gold im Oranje-Freistaat 195
E-11 Chromerzlagerstätten 203
19 Neue Erfolge: Chromerze und Vermiculit 205
E-12 Vermiculit 213
20 Der letzte Coup 215
21 Die letzten Jahre 229
22 Ein großes Testament 239
1. Die Entdeckungen 241
2. Der Nachlass 243
3. Die Nachhaltigkeit der Lagerstätten und der
land- und forstwirtschaftlichen Unternehmungen 246
4. Der Nachruhm 251
5. Das Fazit 253
Literatur 255
Bildnachweise 261
Der Autor 262
Namensverzeichnis 263
Verzeichnis der Orte, Unternehmen und Institutionen 265
Sachwortverzeichnis 269

Besprechung in Leonardo (WDR5) am 16.12.2011 top ↑

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"Das Sachbuch bringt den Lesern ein faszinierendes Leben spannend erzählt nahe und ist deswegen lesenswert: Eine gelungene Entführung in eine andere Zeit."