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Herbert Grubinger:

Basiswissen Kulturbautechnik und Landneuordnung

Planung, Bewertung, Nutzung und Schutz unserer Lebensräume für Planer, Kulturbau- und Umweltingenieure

[Fundamentals of Land Management, reallocation and consolidation of arable land. Planning, Assessment and Protection for Environmental Engineers]

2015. XX, 706 Seiten, 295 Abbildungen, 145 Tabellen, 1 Kartenbeilage, 17x24cm, 1780 g
Language: Deutsch

ISBN 978-3-510-65294-5, gebunden, price: 59.80 €

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VermessungUmweltingenieurKulturtechnikUmweltmanagementLandschaftspflegeEnvironmental EngineeringKulturbaBauingenieurwesenBodenkundeHydrologieNaturgefahrenLehrbuch

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Das umfangreiche Werk erläutert die Grundlagen der Arbeit des Kulturbau- und des Umweltingenieurs, die heute komplexer und verantwortungsvoller ist als je zuvor. Kulturbauwesen (früher Kulturtechnik) ist eine Disziplin des Bauingenieurwesens, die sich vor allem mit land- und forstwirtschaftlich-technischen Strukturverbesserungen, mit der Wasserwirtschaft und sonstigen Massnahmen zum Schutz vor Naturgefahren (Überflutungen, Muren, Felsstürzen, Lawinen usw.) beschäftigt.

Die Arbeit des Kulturbauingenieurs setzt daher neben den Grundlagen der eigentlichen Ingenieurfächer die profunde Kenntnis der Zusammenhänge, u.a. im boden- und vegetationskundlichen, geomorphologischen, klimatischen, hydrologischen Bereich aber auch auf sozioökonomischem und verwaltungsrechtlichem Gebiet voraus. So erweist sich z.B. die Bewertung von Grundstücken hinsichtlich ihrer Eignung für Nutzungsänderungen (Renaturierung, Hochwasser-Rückhalt, industrielle Erfordernisse usw.) als sehr komplexe Aufgabe mit vielen Interessenskonflikten; diese sind nur fachübergreifend – und mit viel Geduld und Fachkenntnis – zu lösen.

Der Autor vermittelt dem Planer und Ingenieur den Überblick, das entsprechende Wissen und den Einblick in Lösungsmethoden, Hilfsmittel und Erfahrung und zeigt betroffenen und interessierten Bürgern ein Arbeitsgebiet, mit dem jedermann in Berührung kommen kann. Beispiele aus der Praxis erläutern einzelne Maßnahmen und deren Wirksamkeit (Effizienz).

Das Werk wendet sich an Studierende, Kulturbau- und Umweltingenieure, Landschaftsplaner, Ingenieurbiologen, aber auch an (Kommunal-)Politiker und alle am ländlichen Raum Interessierte.
Denn - die beste Idee ist sinnlos, wenn man nicht versteht, sie sachkundig in Bauwerke und mit sonstigen Maßnahmen wirksam und nachhaltig umzusetzen.

Inhaltsverzeichnis top ↑

Vorwort und Danksagung V
A. Einführung 1
1 Erster Überblick 1
1.1 Anlass, Ziel und Zweck des Leitfadens 1
1.2 Das „Neue Denken“, einige Leitgedanken 2
1.3 Die Bevölkerung und ihre Gemeinwesen; Entscheidungsprozesse im Strukturwandel, Nutzung und Schutz, gestern und in neuer Sicht 3
1.4 Abgrenzung 4
1.4.1 Natur- und Lebensräume 4
1.4.2 Probleme und Aufgaben einer Landneuordnung 6
1.4.3 Allgemeingültigkeit, die Alpenländer als Beispielregionen 6
1.5 Kulturbautechnik, Umwelttechnik sowie Raumplanung 7
1.5.1 Was versteht man unter Kulturbautechnik? 7
1.5.2 Umwelttechnik, ein neuer Begriff und Fachbereich? 9
1.5.3 Die Aufgaben von Raumordnung und Raumplanung 9
B. Grundlagen 10
2 Gebirgs- und andere Grosslandschaften 10
2.1 Der geomorphologische Formenschatz und seine Entstehung (Von der Gebirgsbildung bis zu den Bodentypen) 10
2.1.1 Zur Gebirgsbildung 11
2.1.2 Vom Beginn der quartären Eiszeiten zum heutigen Relief 12
Ursachen und Hauptphasen der Vereisung – Die präglaziale(voreiszeitliche)
Landschaft – Entstehung eiszeitlicher Landformen – Nacheiszeitliche
Entwicklung – Der Boden, Grundlage allen Lebens
2.2 Geomorphologisch-geotechnische Grundlagen der Kulturbautechnik 20
2.2.1 Leitgedanken, Abgrenzungen 20
2.2.2 Geologische Körper, technische Gesteinseigenschaften 20
Die Festgesteine – Lagerung, Verformungen, geologische Störungen –
Entfestigung – Lockergesteine; vom losen Feinsand und bindigen Ton
zum belebten Boden
2.2.3 Massenbewegungen, Feststoffherde 26
Bewegungsbestimmende Faktoren – Bewegungsbilder – Feststoff-(Geschiebe-) Herde, ihre Umlagerung
2.2.4 Abtrag und Aufschüttung 33
Erosionsformen und Transportvorgänge – Erosion
2.2.5 Wasser im Berg 3
Wasser und Festgestein – Wirkung auf das Gebirge – Grundwasser im engeren Sinne – Quellen
2.3 Wetter und Klima 48
2.3.1 Leitgedanken, Einführung 48
2.3.2 Bedeutung für Raumordnung, Umwelt- und Kulturbautechnik 48
2.3.3 Strahlungs- und Wärmehaushalt, Licht 49
2.3.4 Wasser in der Atmosphäre 50
Änderung der Aggregatzustände – Kondensation und Niederschlag
2.3.5 Windsysteme, Zyklonen 52
Kleinräumige Systeme – Grossräumige Systeme und ihre Beeinflussung – Dynamik der Hoch- und Tiefdruckgebiete – Der Föhn und andere Fallwinde
2.3.6 Alpinhydrologisch wichtige Wetterlagen 56
2.3.7 Alpine Klimatypen 59
Grossklima – Gelände- und Kleinklima – Besondere klimatische
Erscheinungen, bodennahes Klima – Strahlung und Leben
2.3.8 Beobachtung und Messung der Wetter- und Klimaelemente 63
2.3.9 Klimaschwankungen, Klimaveränderungen 64
2.4 Aus der Gewässerkunde (Hydrologie) 65
2.4.1 Leitgedanken 65
2.4.2 Elemente des Wasserhaushaltes 66
Wasserkreislauf, Wasserhaushalt, Wasserwirtschaft – Das Niederschlags-
Einzugsgebiet (NEG), eine naturräumliche Einheit – Die Niederschläge –
Die Verdunstung – Das Abflussverhältnis – Schnee, Eis, Lawinen
2.4.3 Die Niederschlags-Abflussbeziehung (N-A) 71
Die Hauptphasen der Transformation N -> A – Das „System Hang“ –
Der Abfluss und die Durchflussganglinie – Direkt- und Basisabfluss –
Rückhalt, Speicherung – Extremereignisse, Ursachen – Folgen
2.4.4 Stofftransport 76
2.4.5 Gewässerkundliche Typisierung 77
Fliessgewässer – Stillgewässer, Verlandungs-Prozesse, Moore – Stauseen,
Flussstaue, Seeregulierung – Grundwasser
2.5 Ökologie, eine Einführung für Ingenieure (Grundwissen, Verknüpfungen,
Konflikte, Ingenieurökologische Fragen und Lösungen, Brücke
zwischen Natur- und Sozialwissenschaften) 85
2.5.1 Leitgedanken 85
2.5.2 Zum ökologischen Grundwissen 88
2.5.3 Ökosysteme 93
2.5.4 Der Mensch als ökologisches Element und (Stör)-Faktor 96
2.5.5 Anwendungsbezogene Folgerungen 99
3 Streiflichter aus der Wirtschafts-, Technik- und Sozialgeschichte 102
3.1 Leitgedanken 102
3.2 Der Alpenraum als Siedlungs- und Wirtschaftsgebiet, als Durchgangszone und als Verkehrshindernis 104
3.2.1 Bevölkerungsbewegung 104
3.2.2 Landnahme 104
3.2.3 Urproduktionen 107
3.2.4 Wasser als Naturerbe von kontinentalem Ausmass 107
3.2.5 Bedrohungsszenarien 107
3.2.6 Hydraulische Gesellschaften 107
3.2.7 Nutzen und Last des Transitverkehrs, einst und jetzt 108
3.2.8 Neue Lage als Ausgangspunkt 108
3.3 Volksgesundheit und „Landplagen“ 109
3.4 Landwirtschaft 110
3.4.1 Die Vielfalt der Nutzungen 111
Die ökologischen Grundlagen – Die pflanzenbaulichen Grundlagen –
Betriebswirtschaftlich-Strukturelles
3.4.2 Land- und Waldwirtschaft, Umnutzung, Umwelt 117
3.4.3 Leitbilder zur Agrar- und Strukturpolitik 118
Zustand zu Beginn des 21. Jahrhunderts – Neue Entwicklungen – Leitbilder
3.5 Waldbewirtschaftung 121
3.5.1 Vorbemerkung 121
3.5.2 Waldgeschichte ist auch Klimageschichte 121
3.5.3 Zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Waldes 123
3.5.4 Waldgesellschaften 125
3.5.5 Der Waldbau 128
3.5.6 Forstschutz, Standortverbesserung 134
3.5.7 Forstliche Betriebswirtschaft 135
3.5.8 Die Waldwertrechnung 136
3.5.9 Bringungswesen und Feinerschliessung 136
3.5.10 Recht, Eigentum, Vernetzungen 138
3.6 Wasserbenutzung und Bewirtschaftung 139
3.6.1 Begriffe, Abgrenzungen 139
3.6.2 Wasserwirtschaftliche Typisierung 140
3.6.3 Grundsätze und Pläne 141
3.6.4 Vom alten zum (modernen?) Wasserbau 143
3.6.5 Einzelfragen 143
3.6.6 Zukunftsorientierte Aufgaben/Konflikte 144
3.7 Bergbau und Hüttenwesen 146
3.7.1 Erze und Salz, Mineralien, Steine und Erden 146
3.7.2 Abbau und Hüttenwesen (Eisen und Salz) 147
3.7.3 Umweltbelastungen 149
3.7.4 Sozio-ökonomische Beobachtungen 150
3.7.5 Weitere strukturbestimmende Einflüsse 150
3.7.6 Rechtliches Umfeld 151
3.7.7 Zusammenfassende Folgerungen 151
3.7.8 Fachausdrücke 152
3.8 Fremdenverkehr, seine Bedeutung und sein Einfluss 152
3.9 Nutzungsansprüche und ihre Folgen, eine Bilanz 154
3.9.1 Vorbemerkung 154
3.9.2 Bestimmende Wirtschaftsfaktoren und ihre Art der Flächeninanspruchnahme. 155
3.9.3 Ein „Gesetz“ der ungewollten Nebenwirkungen? 156
3.9.4 Folgen 156
3.9.5 Tragfähigkeit, Bewertungen 156
3.10 Rechtlicher Rahmen 157
3.11 Folgerungen für die „Neue Kulturbautechnik“ 158
C. Neuland des Denkens 159
4 Betrachtungsweisen 159
4.1 Leitgedanken 159
4.2 Zur Entwicklung (Evolution) der Erkenntnis in Wissenschaft und Technik 160
4.2.1 Bildhaft-ganzheitliche Naturphilosophie 160
4.2.2 Die kopernikanische Wende 161
4.2.3 Aufbruch in die neue Physik und Evolutionstheorie 161
4.2.4 Chaos wird fassbar 163
4.2.5 Interdisziplinarität 168
4.2.6 Neue Wege zur Erfassung der Wirklichkeit 168
4.2.7 Regelkreise, ihre Dynamik und Steuerung (Kybernetik) 170
4.2.8 Überall Systeme 174
4.3 Alles Leben ist also auch Problemlösen (n. K. Popper) 177
4.3.1 Der Wandel in der Erkenntnistheorie 177
4.3.2 Zwischen Gleichgewicht und Wachstum, Zeithorizonte 179
4.3.3 Die Systemtheorie im abiotischen, biotischen und soziokönomischen, bzw. politischen Umfeld 180
4.3.4 Forschungsgestützte Ingenieurarbeit 180
4.4 „Denkzeuge“ und „Werkzeuge“ – Neue Arbeitsweisen 180
4.5 Ingenieur und Planer zwischen Wissenschaft und Gesellschaft 181
4.5.1 Technik als Hilfsmittel 181
4.5.2 Wissenschaftliches Vorgehen, Forschungsgestützte Ingenieurarbeit 182
4.5.3 Die Gesellschaftlichen Kräfte 183
4.5.4 Technikfeindlichkeit zu Beginn des 21. Jhds 183
5 Über Raumordnung 184
5.1 Leitgedanken 184
5.1.1 Betrachtungsweise 184
5.1.2 Politik, Ziele, Willensbildung 185
5.1.3 Was ist und soll Raumordnung? 187
5.1.4 Abgrenzungen 187
5.2 Die neue Raumordnung und Raumplanung 188
5.2.1 Aus der Geschichte 188
5.2.2 Wandel der Wertvorstellungen und Grundsätze 190
5.2.3 Nachhaltigkeit 190
5.2.4 Regionalisierung, Konventionen 191
5.3 Planung ist Zukunftsdenken 192
5.3.1 Raumordnung 192
5.3.2 Planung i.e.S 193
5.3.3 Planungstechnik, Planungsablauf 194
5.3.4 Wiederkehrende grundsätzliche Fragen 196
5.3.5 Besonderheiten 198
5.4 Strukturwandel und Aufgaben der RPL am Beispiel des alpinen Raumes 198
5.4.1 Strukturwandel 198
5.4.2 Befund 199
5.5 Von der Raumordnung zum Flächenwidmungsplan 200
5.5.1 Problem- und Planungsfelder 200
5.5.2 Allgemeine Grundlagen 201
5.5.3 Formen der Raumnutzung 204
5.5.4 Raumanalyse 204
5.5.5 Planungsgefüge 205
5.6 Verwirklichung 207
5.6.1 Ausgangslage 207
5.6.2 Finanzplanung 208
5.6.3 Bürgerbeteiligung und Akzeptanz 209
5.6.4 Störfaktoren 210
5.7 Besondere raumerfassende Planungen 211
5.7.1 Übersicht 211
5.7.2 Landschaftsökologie 212
5.7.3 Die Landschaftsplanung (LP) 213
5.7.4 Sogenannte „Ökologische Planung“ 215
5.7.5 Kulturtechnische Planung, vergleichbar Land-Management 216
5.7.6 Wasserwirtschaftliche Planung 217
5.7.7 Ortsplanung 219
5.8 Schutz und Vorsorge in der Raumordnung 219
5.8.1 Leitgedanken, Begriffe 219
5.8.2 Umweltschutz 220
5.8.3 Umweltverträglichkeit (UV) 221
Was heisst „umweltverträglich“? – Die Umweltverträglichkeits-
Prüfung (UVP)
5.8.4 Gefahrenzonen-Pläne (GZP) 224
Ausgangslage – Aktiver und passiver Gefahrenschutz – Zur Methodik der
Gefahren-Kartierung – Die Abgrenzung der Gefahrenzonen – Folgerungen
für die Raumplanung – Katastrophen-Alarmplanung
5.9 Abschliessende Erwägungen 228
5.9.1 Von der Planungs-Euphorie zur Realität 228
5.9.2 Woher der Planungsbedarf? 229
5.9.3 Der „Planungsfaktor“ Mensch 229
5.9.4 Rechtsordnung und Raumordnung 230
6 Kulturbautechnik 231
6.1 Einführung 231
6.2 Das komplexe System BODEN – WASSER – PFLANZE 231
6.2.1 Leitgedanken 231
6.2.2 Der Boden als poröses veränderliches Mehrphasensystem 234
6.2.3 Wechselwirkung zwischen Wasser, Boden und Luft 253
6.2.4 Standort und Vegetation in ökosystemarer Betrachtung 256
6.2.5 Leistung und Belastbarkeit der Böden 256
Bodenfruchtbarkeit – was ist das eigentlich? – Entsorgungskapazität
des Bodens – Die Verpflichtung für die Gesellschaft
6.3 Eingriffe in den Landschaftswasserhaushalt 258
6.3.1 Leitgedanken 258
6.3.2 Aus der Ingenieurhydrologie 260
Einführung – Hydrologie für Zwecke von Raumordnung und Landschafts-
wasserbau – Welche Grunddaten und Kennwerte werden benötigt? –
Das Messkonzept – Datenbearbeitung und -auswertung – Modellierung,
Simulation – Hydrologische Schätz- und Berechnungsverfahren,
ihr Geltungsbereich – Anmerkungen zur Hydraulik – Grundwasserkundliches
6.3.3 Geländevernässung (Anzeichen, Ursachen, Folgen) 303
Anzeichen/Schadensbilder – Hydrologisch-pedogenetische und geologische
Ursachen – Ungenügende Vorflut – Höhenveränderungen der Land-
oberfläche – Bodenverdichtung – Weitere, ausserlandwirtschaftliche
Ursachen – Wasserbewegung im Boden – Folgen
6.3.4 Geländeentwässerung 314
Ziele, Grundsätze, Aufgaben – Grundlagen der Geländeentwässerung –
Mittel und Verfahren der technischen Entwässerung – Gefügemelioration –
Planungsprozess und technischer Entwurf – Bau, Betrieb und Unterhalt –
Weitere Entwässerungsaufgaben
6.3.5 Die landwirtschaftlich bedingte Vorflut 342
Abgrenzungen – Ausgangslage für neue Vorflutkonzepte – Ursachen
der Abflussbehinderung – Anforderungen und Empfehlungen – Vorflut-
systeme – Bemessungsgrundlagen – Technische Einrichtungen, Betrieb
6.3.6 Die Restwasserfrage 353
Das öffentliche Interesse, Unvereinbarkeiten – Grundbegriffe – Typen von
Restwasser-Systemen – Zur Flussmorphologie und Gewässerökologie –
Fischaufstiegshilfen (FAH) – Ziele, Konflikte und Forderungen –
Bemessungsansätze – Folgerungen für die Gebirgswasserläufe
6.3.7 Bewässerung 363
Anwendungsbereiche – Pflanzenwachstum und Wasser – Die Grundlagen
der Bewässerung / Wasserbilanzen – Wann Bewässerung und wie? –
Bewässerungs- und Wasserwirtschaftsplan – Wassergewinnung, Zuleitung
und Verteilung – Zur Bewässerungspraxis – Betrieb und Unterhalt –
Bewässerung in der Waldwirtschaft und im Bodenschutz – Sonstiger
Bewässerungsbedarf
6.4 Strukturverbesserung (Landneuordnung) 379
6.4.1 Leitgedanken 379
6.4.2 Strukturverbesserungen, was ist das? 380
Von der Bodenreform zur Flurneuordnung – Abgrenzungen – Das gesell-
schaftliche und wirtschaftliche Umfeld zu Jahrtausendwende – Der Faktor
Mensch – Anlass und Ziele
6.4.3 Die Flurneuordnung 388
Einige beachtenswerte Vorbemerkungen – Zweck und Grundsätze – Theorie
und Praxis, Entscheidungskompetenz – Rechtlicher Rahmen – Länder
vergleichende Betrachtung
6.4.4 Die Grundlagen des Verfahrens 393
Übersicht – Die Bodenbewertung – Erwägung zur Flureinteilung –
Vorbereitende auslösende und begleitende Massnahmen
6.4.5 Das Umlegungsverfahren 411
Allgemein – Tätigkeitsfelder – Verfahrensarten – Sonderaufgaben
6.4.6 Die Durchführung des Verfahrens 423
Die Initiativen – Grundlagenbeschaffung „Alter Bestand“ – Die Planungs-
phase, das Generelle Projekt – Die Neuzuteilung – Antritt des „Neuen
Bestandes“ (NB) (Besitzübergang) – Bauarbeiten, Vermessung –
Die Abschlussarbeiten – Grundbuch, Grenzkataster und Zonenpläne
6.4.7 Die Gesamtmelioration 429
Von der Güterzusammenlegung (GZ) zur Gesamtmelioration – Die land-
wirtschaftlichen Bauten – Die Dorferneuerung – Innere und Äussere
Erschliessung – Ver- und Entsorgung, Altlastensanierung – Umwelt-,
Natur- und Landschaftsschutz
6.4.8 Finanzielle Abwicklung 436
Allgemeine Grundsätze / Regelungen – Die wichtigsten Kostengruppen –
Die Gesamtfinanzierung – Die Restkosten und ihre Aufteilung –
Verpflichtungen für die Grundeigentümer
6.4.9 Schlussbetrachtung 439
Grundsätzliches – Erfahrungen und Erfolgskontrolle – Verfahrens-
beschleunigungen, Veränderungen während des Projektablaufes – Ausblick
6.5 Erschliessung ländlicher Räume, insbesondere in Berggebieten 444
6.5.1 Die Mehrzweckaufgabe, Konzepte, Grenzen, Entwicklung, Stand und Ziele 444
6.5.2 Die wegebauliche Erschliessung 445
Allgemeines – Zweckwidmung – Zur Systematik der Begriffe – Gesellschafts-
politische und wirtschaftliche Aspekte – Ökologische Gesichtspunkte –
Verkehrsbedürfnisse – Bemessungsgrundlagen
6.5.3 Planung und Projektierung 449
Grundsätzliches – Naturbedingte Standorteinflüsse – Empfehlungen für den
Entwurf ländlicher Wege und Strassen (LWS) – Linienführung – Querschnitt-
gestaltung – Trassierungs-Richt- und Grenzwerte – Entwurfsgrundlagen,
Erkundung, Trassierung, Absteckung – Der Ablauf von Planung und
Projektierung, Variantenstudium
6.5.4 Ingenieurgeologische Fragen des Wegebaues 469
6.5.5 Die Bauausführung 472
Grundbegriffe – Grundregeln – Bodeneigenschaften und ihre Verbesserung –
Der Erdbau und seine Probleme – Felsbau – Oberbau
6.5.6 Wasser und Wegebau 484
Bedeutung, Abgrenzung – Wettereinflüsse – Allgemeine Grundsätze –
Baustellen-Entwässerung – Methoden und Systeme der Wegentwässerung –
Quer- und Längsentwässerung in Geraden – Kurvenentwässerung –
Geländesicherung – Querung von Fliessgewässern
6.5.7 Sonstige technische Anlagen 500
Einfache Stützwerke – Konstruktive Hangsicherung (Mauern, Wände,
Versiegelungen) – Querung von Felsrippen und Hängen – Schutzbauten,
Sicherungen
6.5.8 Schäden und ihre Ursachen, Folgerungen 508
Grundsätzliches – Schadensbilder, ihre Auswertung (Interpretation) –
Schadensursachen – Folgerungen
6.5.9 Sonstige Erschliessungs- und Transporteinrichtungen 515
Leitgedanken – Seilanlagen – Einschienenbahnen – Helikopter-Transport –
Wassertransport
7 Landschaftserhaltung: Schutz, Renaturierung, Rekultivierung, Pflege 524
7.1 Leitgedanken 524
7.2 Einführung: Begriffswelt, Abgrenzungen, Aufgabengebiete, Fachlich-
organisatorische Voraussetzungen 526
7.3 Schadensfaktoren und ihre Bekämpfung 527
7.3.1 Grundsätzliches 527
7.3.2 Vegetationsumwandlung und -zerstörung 527
7.3.3 Bodenzerstörung 528
7.3.4 Einfluss der Klimafaktoren (Schwankungen, Änderungen, Folgen) 529
7.4 Naturnaher Wasserbau (Renaturierung, der Gewässer, Flussauen
und Talböden) 530
7.4.1 Naturfern – naturnah – natürlich 531
7.4.2 Wiederentdeckung alter Erfahrungen und Techniken 532
7.4.3 Grundsätze und Ziele für den Naturnahen Wasserbau 532
7.4.4 Interessenkonflikte, Rangordnung, Schäden und ihre Ursachen 535
7.4.5 Anmerkungen zu einem Projektentwurf 536
7.4.6 Kleinstrukturen 538
7.5 Geländeschäden (ihre Ursachen), humaninduzierte Faktoren 538
7.6 Deponiebauten als Landschaftselemente der besonderen Art 544
7.6.1 Problembereich 544
7.6.2 Konflikt- und Kontaktbereich Deponie 545
Massgebende Planungs- und Entscheidungsgrössen – Zweck und Ziele,
Strategien, Beschränkungen – Deponietypen (für feste und flüssige Stoffe,
Schlämme) – Abfallbehandlung
7.6.3 Deponiebau (s. Abb. Regelquerschnitt-Kombinationsdichtung) 546
Techn. Entwurf – Bewirtschaftung entsprechend Deponietyp – Verbund-
betrieb
7.6.4 Altlasten; Gefahren, Behandlung, Risikofragen, Wiederverwertung 547
7.6.5 Planungs- und Behördenverfahren 548
7.6.6 Betreiber, Aufsicht und Betrieb, KONTROLLE, Rechnungswesen 548
7.7 Ingenieurbiologie, Extremstandorte 548
7.7.1 Einführung. Technikgeschichtliches, Grundsätzliches 548
7.7.2 Der Anwendungsfächer, die biotechnischen Aufgaben 551
7.7.3 Pflanze und Boden, Standort 552
7.7.4 Die Pflanze als anpassungsfähiger Baustoff 555
7.7.5 Das System Boden-Wurzeln 558
7.7.6 Baumaterial, Hilfsstoffe, starre und bewegliche Elemente 561
7.7.7 Bauweisen 562
7.7.8 Anwendungsbezogene Erwägungen 563
7.7.9 Erfolgskontrolle 567
7.7.10 Zusammenfassung, Folgerungen 569
7.8 Landschaftsbau (Grundsätze, Anwendungsbereiche) 570
7.9 Landschaftspflege 572
7.9.1 Einführung 572
7.9.2 Begriffe und ihre unterschiedliche Bedeutung 573
7.9.3 Die jeweils wichtigsten Massnahmen 573
7.9.4 Landschafts- und Naturschutz (LNS): 576
7.9.5 Anmerkungen 578
8 Gebirgswasserbau ist auch Hochwasserschutz bis ins Unterland (HWS) 579
8.1 Leitgedanken 579
8.2 Technik- und Sozialgeschichtliches 580
8.2.1 Entwicklungsphasen im Schutzwasserbau 580
8.2.2 Schutzwasserbau im Paradigmenwandel: 580
8.2.3 Landnutzung; neue Ziele und Aufgaben 582
8.3 Naturvorgänge, Gefährdung, Bedrohung, Folgerungen 582
8.3.1 Wetterlagen, welche Hochwasser, Muren oder Lawinen auslösen 583
8.3.2 Abfluss-Ausgleich und -Rückhalt 584
Grundformen und Eigenschaften – Verlandungsvorgänge – Auswirkungen –
Regelnde Eingriffe und Folgerungen
8.3.3 Feststoff-Ansammlungen und -Bewegung 590
8.3.4 Schnee-, Eis- und Felslawinen, Permafrost 594
8.4 Stand der Technik 595
8.4.1 Zum Stand der Technik 595
8.4.2 Derzeitige Lage 596
8.4.3 Regelungs-Grundsätze, Aussbau 597
8.4.4 Regelungsziele 599
8.5 Gewässerausbau 601
8.5.1 Aus der Hydraulik der Fliessgewässer 602
Zur Erinnerung – Gewinnung von Bemessungsgrundlagen und Berechnungs-
methodiken – Feststofftransport – Gerinnemorphologie – Typen des
Hochwasserabflusses
8.5.2 Regelungs-Massnahmen 612
Stabilisierung von Wasserläufen – Gewässerausbau, Grundlagen –
Technische und ingenieurbiologische Massnahmen und Bauweisen
8.5.3 Gewässerunterhalt und Pflege 621
8.5.4 Folgerungen 621
8.6 Hochwasserschutz (aktive und passive Massnahmen) 622
8.6.1 Grundlegendes 622
8.6.2 Die Verhältnisse in Gebirgstälern und Niederungen 622
Gefahrenarten – Bemessungs-Grenzwerte – Integrale Hochwasserschutz-
Programme
8.6.3 Bauliche Massnahmen 625
Einbauten und Maschinen – Aktiver Hochwasserschutz (HWS) –
Passiver HWS
8.6.4 Geländeschutz im Wildbach- und Lawinenbereich 635
Schadensfaktoren und -dynamik – Flächensicherung – Gerinnesicherung –
Lawinenverbauung
9 Die Bedrohung alpiner, perialpiner und gebirgsferner Lebensräume; Schutzkonzepte – Übersicht und Grundzüge 642
9.1 Leitgedanken 642
9.1.1 Einführung 642
9.1.2 Begriffs-Abgrenzung 643
9.1.3 Beschreibung der Aufgabe 643
9.2 Naturereignisse und humaninduzierte Gefahren, Folgerungen 644
9.3 Gefahrenarten 645
9.4 Gefahrenerkennung, -beurteilung und Kartierung 647
9.5 Der Gefahrenzonenplan (GZP) 647
9.6 Massnahmenplanung 649
9.7 Das Integrale/umfassende Schutzkonzept (ISK) gegen Naturgefahren, insbesondere Hochwasserereignisse 649
9.7.1 Rückblick, Begriffliches: 649
9.7.2 Was bezweckt und beinhaltet ein Schutzkonzept? 650
9.7.3 Voraussetzungen, Strategien 650
9.7.4 Die ordnenden und technischen Ziele 654
9.7.5 Aufbau und Inhalt 655
9.8 Interessenkonflikte 656
9.8.1 Sicherheitsanspruch gegen Nutzungswillkür 656
9.8.2 Gutachter und Parteienvertreter 657
9.8.3 EU-Richtlinien und Sonstige 658
9.9 Volkswirtschaftliche Fragen 659
9.9.1 Grenzen des Wachstums? Aktueller Strukturwandel 659
9.9.2 Strukturpolitik am Beispiel von Gebirgsregionen 660
9.9.3 Vorgehen, Finanzierung 660
9.9.4 Die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung 661
9.10 Risiko, Sicherheit und Vernetzung 661
10 Schlussbetrachtungen 664
10.1 Neue Betrachtungsweisen und Entwicklungen 664
10.2 Welche Zukunft haben Mitteleuropa und seine Gebirgs-, Rand- und Grenzertragsgebiete? 666
10.3 Ausbildungsfragen 667
11 Schlusswort 669
12 Grundlegende alte und neuere Fachliteratur, eine Auswahl 670
13 Fallbeispiele 678
13.1 Die aussergewöhnliche Wasserwirtschaft im Gebiet Aletsch-Mörjerberge, Wallis – Schweiz (H. Grubinger, Zürich und G. Schmid, Mörel,
Wallis) 678
13.2 Fallbeispiel Gailregulierung als Grundlage für Strukturverbesserungen (Hannes Poglitsch, Hermagor/Kärnten) 683
13.3 Wasserwirtschaftliche Neuordnungen in der Region Marchfeld/ Österreich (Wolfgang Neudorfer, Deutsch-Wagram, Österreich) 690
13.4 Reusstal-Sanierung (U. Müller, Dielsdorf, Schweiz) 697
Sachregister 703

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Das umfangreiche Werk erläutert die Grundlagen der Arbeit des Kulturbau- und des Umweltingenieurs, die heute komplexer und verantwortungsvoller ist als je zuvor. Das Werk wendet sich an Studierende, Kulturbau- und Umweltingenieure, Landschaftsplaner, Ingenieurbiologen, aber auch an (Kommunal-)Politiker und alle am ländlichen Raum Interessierte.