cover

Geologie von Brandenburg

Hrsg.: Werner Stackebrandt; Dietrich Franke

2015. XVIII, 805 Seiten, 313 Abbildungen, 60 Tabellen, 17x24cm, 1750 g
Language: Deutsch

ISBN 978-3-510-65295-2, gebunden, price: 89.90 €

in stock and ready to ship

Order form

BibTeX file

Keywords

brandenburgberlinrohstoffhydrogeologie

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Das umfangreiche Werk beschreibt detailliert - auf neuestem Stand - Geologie, Tektonik und Rohstoffvorkommen (Wasser, Steine und Erden, Braunkohle, Erdwärme, Kohlenwasserstoffe, Stau- und Speicherpotenziale, Kupfer und Silber) des Landes Brandenburg. Es subsummiert wesentliche Forschungsergebnisse, die seit Erscheinen des gleichnamigen Buches von Hucke (1922) gewonnen wurden, darunter auch die Ergebnisse tausender Bohrungen (bis zu 7000 m tief) und komplexer geophysikalischer Untersuchungen, die im wesentlichen zu DDR-Zeiten durchgeführt (aber nicht veröffenticht) wurden. Diese erbrachten nicht nur neue Daten über den Aufbau in der Tiefe, sondern tragen auch maßgeblich zur Bewertung oberflächennaher und tiefer Ressourcen bei.

Schwerpunktthemen des Buches sind: Quartär, Tertiär, Strukturentwicklung des Norddeutschen Beckens und seines variszischen Unterbaus, Rohstoff- und Ressourcenpotenzial, die junge Landschaftsgenese und Verbreitung der Böden.

Die fünfzig Fachautoren dieses Bandes greifen den Kenntnisstand kompetent auf, führen ihn mit neuesten Forschungsergebnissen zusammen und integrieren ihn in die Geologie Mitteleuropas. Mehr als 250 meist farbige Abbildungen erleichtern das Verständnis und den schnellen Einstieg in die vielseitige und gleichzeitig komplexe Geologie Brandenburgs. Selbstverständlich wird hierbei die Geologie von Berlin nicht ausgespart.
Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis sowie eine umfangreiche und aktuelle Literaturliste runden das Buch ab.

Dieses umfassende Werk sollte daher nicht nur den regionalen und überregionalen Fachbibliotheken, Instituten und Ingenieurbüros vorbehalten bleiben, sondern jedem geologisch Interessierten eine wertvolle Grundlage zum Verständnis der Geologie von Brandenburg sein.

Bespr.: FOSSILIEN Heft 2016/2 top ↑

Brandenburg wurde einst scherzhaft als die „Streusandbüchse des Heiligen Römischen Reichs“ bezeichnet. Dies rührt von den oberflächlich weit verbreiteten sandigen Böden her. Einblicke in den geologischen Untergrund sind aufgrund der flachen Morphologie und der mächtigen Überdeckung mit quartären Bildungen sehr beschränkt. Die letzte zusammenfassende Darstellung über dieses Gebiet datierte aus dem Jahr 1922. Seither haben die Kenntnisse über die Geologie Brandenburgs dramatisch zugenommen. Dies rührt einerseits von künstlichen Großaufschlüssen in Braunkohletagebauen und andererseits von den zahlreichen, mitunter extrem tiefen Rohstofferkundungsbohrungen aus der DDR-Ära, die als Staatsgeheimnis angesehen wurden und daher in der Regel nicht publiziert werden durften. 50 Fachautoren unter Federführung von Werner Stackebrandt und Dietrich Franke haben nun den gegenwärtigen Wissensstand in einem über 800-seitigen Werk zusammengefasst. Es gliedert sich in 10 Kapitel, in denen neben der Strukturentwicklung des Norddeutschen Beckens und seines variszischen Unterbaus auch das Rohstoff- und Ressourcenpotenzial, der tektonische Bau mit Salz- und Glazialtektonik, die jüngere Landschaftsentwicklung und sogar die Verbreitung verschiedener Bodentypen nicht zu kurz kommen. Mit der Grundwasserversalzung im Kontext permischer Salzdiapire oder der Problematik saurer Oberflächenwässer in ehemaligen Braunkohletagebauen werden aktuelle Themen angewandter Ingenieur- und Hydrogeologie nicht ausgeklammert. Geophysikalische und geochemische Untersuchungsergebnisse sowie die Vorkommen von Georessourcen (z.B. die bedeutende, noch unverritzte Kupferschiefer-Lagerstätte von Spremberg in der Lausitz) und Geopotenzialen (z.B. zur Speicherung von CO2 im Untergrund) sind ausführlich dargestellt. Ein reich bebildertes Kapitel ist den Geotopen und Naturlandschaften Brandenburgs gewidmet. Die dem Buch zugrundeliegenden, tabellarisch zusammengefassten stratigraphischen Grundlagen werden in einem Beitrag von M. Menning, bis 2015 Vorsitzender der Deutschen Stratigraphischen Kommission, in verständlicher Form erläutert. Dieses Kapitel im Besonderen besitzt eigentlich weit überregionale Bedeutung und ist für alle stratigraphisch oder regionalgeologisch arbeitenden Wissenschaftler lesenswert. Der tiefere Untergrund Brandenburgs – das Stadtgebiet von Berlin eingeschlossen – ist erdgeschichtlich äußerst vielfältig. Die ältesten, in der Lausitz sogar über Tage aufgeschlossenen Schichtfolgen datieren in das Ediacarium. Kambrische Schichten sind sogar im Untergrund weit verbreitet und in Bohrungen fossilführend belegt, wogegen das Devon nur ganz punktuell sicher nachweisbar ist. Die sedimentäre Schichtenfolge wurde in jüngster Vergangenheit oft mit neuen Formationsbegriffen gegliedert, die hier erstmals in ihrem Zusammenhang dargestellt werden. Mitunter ist dieser Prozess noch nicht abgeschlossen. Der Abschnitt über den Muschelkalk sticht leider durch häufig falsche Schreibweisen von Fossilnahmen und Fehlformatierungen hervor. Dieser Abschnitt ist umso wichtiger, da mit dem riesigen Steinbruch von Rüdersdorf der einzige Übertageaufschluss im Muschelkalk Brandenburgs vorliegt. Der Bearbeitungsstand der Gesteinsabfolgen und deren Fossilbestands ist uneinheitlich, weswegen im Jurakapitel ausdrücklich auf die dort teilweise überholte Taxonomie hingewiesen wird, die aus den Originalarbeiten zitiert wird. Die Stilblüte über „leitfähige Ammoniten“ sorgt für etwas Heiterkeit in die ansonsten eher trockene, wissenschaftlich Materie. Einer der Schwerpunkte des Buchs ist neben dem Tertiär mit seinen Braunkohlenflözen naturgemäß das Quartär mit seinen äußerst komplexen und oft kontrovers interpretierten eiszeitlichen und zwischeneiszeitlichen Schichtenfolgen, das auch wissenschaftshistorisch von großer Bedeutung ist. Ein sehr ausführliches Literaturverzeichnis ermöglicht dem an Details interessierten Leser die weitere Recherche. Etwas kurios ist freilich die Zitierweise innerhalb des Texts, wo unnötigerweise die Initialen der Autoren mitgeschleppt werden. Die Illustrationen sind bis auf wenige Ausnahmen durchwegs in Farbe und in guter Qualität reproduziert, was deren Anschaulichkeit meistens erhöht, in einigen Fällen allerdings durch zu intensive Farben erschwert. Für manche Profil- und Tabellendarstellungen ist eine Leselupe unerlässlich. Sehr hilfreich ist die Hervorhebung wichtiger Sachbegriffe im Text durch Fettdruck. Das abschließende Sachwortregister enthält darüber hinaus aber zahlreiche weitere, völlig überflüssige Begriffe, wogegen ein Ortsregister, das weit sinnvoller gewesen wäre, fehlt. Das Buch schließt eine wichtige Informationslücke zur Kenntnis des geologischen Untergrunds in Ostdeutschland, an dem kein Wissenschaftler oder sonst an der Geologie Brandenburgs Interessierter, der sich ernsthaft damit befassen möchte, vorbeikommt. Trotz der genannten kleinen Unzulänglichkeiten ist das Gesamtwerk insgesamt als sehr gelungen zu bewerten und seinen Preis angesichts des Umfangs und der enthaltenen Fülle an Informationen wert.

Günter Schweigert

FOSSILIEN Heft 2016/2

Bespr.: Geoprofil Band 14 top ↑

„Wer sein Vaterland nicht kennt, hat keinen Maßstab für fremde Länder.“ Wer nach diesem vom J.W. v. Goethe stammenden Leitsatz am Anfang des Buches meint, eine geologisch untersetzte Heimatkunde vor sich zu haben, wird beim näheren Lesen schnell eines Besseren belehrt. In gedrängter Form wurden hier 805 Seiten von 50 Spezialisten mit einem wissenschaftlich äußerst anspruchsvollen Text zur vielseitigen und komplexen Geologie des Bundeslandes Brandenburg gefüllt. 93 Jahre nach Huckes gleichnamigem Buch ist endlich die von vielen Geowissenschaftlern sehnsüchtig erwartete moderne „Geologie von Brandenburg“ erschienen. Sie ergänzt die Reihe der deutschen Landesgeologien, die in den letzten 20 Jahren beim Verlag Schweizerbart in ähnlich schönem und vergleichbarem Habitus erschienen sind. Nebeneinander ausgelegt, bilden diese Bände einen Hingucker in jeder Fachbuchhandlung.
War Kurt Hucke nur eine sehr oberflächennahe Betrachtung der geologischen Verhältnisse mit Konzentration auf die quartären Bildungen vergönnt gewesen, so eröffnen heute zahlreiche Tiefbohrungen einen Blick auf die Verhältnisse im tiefen Untergrund. Dem wurde das Buch gerecht. Die Informationsfülle ist enorm, behandelt es doch neben der geologischen Entwicklung auch relativ breit wichtige und bundeslandspezifische Themen der Angewandten Geologie.
In Kapitel 1 werden die regionalgeologische Position, der geomorphologische Überblick und die Erforschungsgeschichte kurz abgehandelt. Das Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Stratigrafie und beinhaltet eine sehr breit angelegte Problemdiskussion der Überarbeitung zur Stratigrafischen Tabelle der Mark Brandenburg inkl. der Bundeshauptstadt Berlin von 2015.
Den Hauptteil des Buches bildet mit dem Kapitel 3 die regionalgeologische Entwicklung vom späten Proterozoikum bis zum Quartär, wie sie sich unter modernen Gesichtspunkten nach Auswertung der vorhandenen Tiefbohrergebnisse und nach neueren Kartierungen darstellt. Kapitel 4 schildert die strukturgeologische Entwicklung, ausgehend von der Rekonstruktion des Krustenbaus und des kristallinen Fundaments über die variszische Tektonik, die postvariszische Beckenbildung bis zur synalpidischen Mobilisierung. Besondere Beachtung finden die Salztektonik, die neotektonische Beanspruchung, die elsterzeitlichen Rinnenbildungen und die Glazialtektonik. Kapitel 5 beinhaltet Arbeiten und Ergebnisse zur geophysikalischen und geochemischen Landesuntersuchung. Den Georessourcen und Geopotenzialen Brandenburgs ist Kapitel 6 gewidmet. Dabei wird nach einem allgemeinen Überblick auf Wasser als Rohstoff, auf die Energierohstoffe, auf Erdwärme, auf Steine- und Erdenrohstoffe, auf Erze sowie auf Speicher- und Staupotenziale eingegangen. Außerdem werden Geopotenziale erläutert. Kapitel 7 widmet sich den Böden Brandenburgs und ihrer Verbreitung. Kapitel 8 geht auf verschiedene in Brandenburg vorkommende Georisiken mit dem Spezialfall der sauren Grubenwässer (Acid Mine Drainage, AMD) in gefluteten Tagebauen ein. Kapitel 9 diskutiert den Wandel in der Landschaft und zeigt auf, dass es dafür keinen vorgezeichneten Weg gibt. Der Mensch selbst ist hier gefragt, die geogenen und anthropogenen Wirkungsmechanismen richtig zu erkennen und zu nutzen. In Kapitel 10 folgt eine Einführung zu wichtigen geologischen Aufschlüssen und Geotopen im Bundesland Brandenburg, dem ein kurzer Bildteil mit ausgewählten und ungleichmäßig über das Land verteilten Fotos von temporären Aufschlüssen und attraktiven Landschaftselementen nachgestellt ist. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis sowie ein Sachwortverzeichnis runden das Werk ab.
Bedauerlich ist die von den Herausgebern im Vorwort genannte Einschränkung, die geologischen Verhältnisse der sozusagen im Herzen liegenden Bundeshauptstadt Berlin nicht gleichwertig mit darzustellen. Die etwas vollmundige Behauptung auf S. 1, dass Brandenburg auf drei Kontinentalplatten liegt, findet sich allerdings bei der Darstellung in Abb. 1.1-1 (S. 2) nicht wieder. Einige Kapitel hätten gestrafft werden können. Die Erörterungen zur Stratigrafie oder zur Erdwärme sind in dieser vollständigen Form eigentlich eher allgemeiner Natur, als dass sie in eine Landesgeologie gehören. Kleinere Schönheitsfehler wie inkonstante Schreibweisen von Begriffen oder unvollständige Legenden an Abbildungen sollten Gegenstand der Überarbeitung vor einer 2. Auflage sein.
Die vorliegende Landesgeologie ist ein umfängliches und wertvolles Standartwerk für alle diejenigen, die geologische Informationen zum Bundesland Brandenburg benötigen. Die Fachautoren haben den Kenntnisstand kompetent zusammengefasst und ihn in Beziehung mit neuesten Forschungsergebnissen gebracht. Das Buch spricht Geo- und Montanwissenschaftler sowie interessierte Laien gleichermaßen an. Es bietet teils vertiefte Informationen und gibt umfassende Hinweise zur weiterführenden Literatur. Fachleute in Forschung und Verwaltung sowie in Geo- und Umweltingenieurbüros finden hier wesentliche Grundlagen für ihre Arbeit.
Bemerkenswert ist die gute Ausstattung mit farbigen Abbildungen. Sie wurde durch die finanzielle Unterstützung des Vereins der Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e.V., der Vattenfall Europe Mining AG, der Friedrich-Stammberger-Stiftung und des Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ möglich. Der Preis des Buches ist stattlich, doch dem Inhalt und der Ausstattung angemessen.
Der „Geologie von Brandenburg“ ist eine gute Aufnahme bei einer vielfältigen Leserschaft zu wünschen.

Dr. Harald Walter, Freiberg

Geoprofil Band 14

Inhaltsverzeichnis top ↑

Zum Geleit (R. Huttl, K. Freytag) V
Vorwort (Herausgeber) VII
Inhaltsverzeichnis IX
Anschriften der Autoren XV
1 Geologisch-geomorphologischer Überblick 1
1.1 Regionalgeologische Position (D. Franke, W. Stackebrandt) 1
1.2 Geomorphologischer Überblick (W. Stackebrandt) 9
1.3 Die geologische Erforschung Brandenburgs (W. Stackebrandt, D. Franke) . 13
2 Stratigraphie (M. Menning) 25
2.1 Einleitung 25
2.2 Aufbau der Tabelle 26
2.3 Geologische Zeitskala 27
2.3.1 Die Globale Stratigraphische Skala 27
2.3.2 Die Regionale Stratigraphische Skala und ihre Korrelation mit
der Globalen Stratigraphischen Skala 27
2.3.3 Zeitliche Eichung und Auflösung der Skala 32
2.3.4 Folgen, Formationen und Gruppen 35
2.3.5 Stratigraphische Nomenklatur 35
2.4 Schichten und Schichtlücken 38
2.5 Bodenschätze und Speicher 38
2.6 Die stratigraphischen Tabellen von Brandenburg 1997, 2002 und 2010 39
3 Regionalgeologische Entwicklung 41
3.1 Spätproterozoisch-frühpaläozoische Entwicklungsetappe (Ediac.-Unter-
Karbon) 41
3.1.1 Allgemeiner Überblick (D. Franke) 41
3.1.2 Ediacarium (B. Buschmann) 46
3.1.2.1 Rothstein-Formation 47
3.1.2.2 Lausitz-Gruppe 48
3.1.3 Kambrium (O. Elicki) 51
3.1.3.1 Unterkambrium (Falkenberg Gruppe) 54
3.1.4 Ordovizium (D. Franke) 59
3.1.5 Silur (D. Franke) 65
3.1.6 Devon (D. Franke) 73
3.1.7 Flyschoides Karbon (D. Franke) 83
3.2 Spätpaläozoisch-mesozoische Entwicklungsetappe 95
3.2.1 Geologischer Rahmen (M. Scheck-Wenderoth, W. Stackebrandt) 95
3.2.2 Molassoides Karbon (D. Franke) 102
3.2.3 Permokarbonische Vulkanite (C. Breitkreuz, M. Geisler) 110
3.2.4 Sedimentäres Rotliegend (D. Franke, W. Stackebrandt) 116
3.2.4.1 Einführung und geologischer Rahmen 116
3.2.4.2 Lithofazies und Paläogeographie 121
3.2.5 Zechstein (J. Kopp, H. Beer, W. Stackebrandt) 132
3.2.5.1 Einführung und Rahmenbedingungen 132
3.2.5.2 Die regionale Ausprägung des Zechsteins in Brandenburg 136
3.2.5.3 Lithofazielle Besonderheiten 139
Staßfurt-Formation (Z2) - Leine-Formation (Z3) -
Aller-Formation (Z4)
3.2.6 Trias 144
3.2.6.1 Geologischer Rahmen (W. Stackebrandt, H.-G. Röhling) 144
3.2.6.2 Buntsandstein (H.-G. Röhling) 147
Einführung - Unterer Buntsandstein - Mittlerer Buntsandstein -
Oberer Buntsandstein (s7-Folge, Röt-Formation)
3.2.6.3 Muschelkalk (W. Zwenger) 179
Allgemeiner Überblick - Der Obere Buntsandstein (Röt) von
Rüdersdorf - Unterer Muschelkalk - Mittlerer Muschelkalk -
Oberer Muschelkalk
3.2.6.4 Keuper (G. Beutler, M. Franz) 194
Einführung - Erfurt-Formation (Unterer Keuper) - Mittlerer
Keuper - Rhätkeuper (Exter-Formation und Seeberg-Formation) -
Strukturbewegungen im Keuper
3.2.7 Jura (M. Schudack, R. Tessin (†)) 217
3.2.7.1 Einführung 217
3.2.7.2 Unterjura (Norddeutsche Lias-Gruppe, "Lias") 218
3.2.7.3 Mitteljura (Norddeutsche Dogger-Gruppe, "Dogger") 226
3.2.7.4 Oberjura (Norddeutsche Malm-Gruppe p.p., "Malm" p.p.) 230
3.2.8 Kreide (Th. Voigt) 240
3.2.8.1 Allgemeiner Überblick 240
3.2.8.2 Beckenentwicklung 243
3.2.8.3 Unterkreide 244
3.2.8.4 Oberkreide 248
3.3 Känozoische Entwicklungsetappe 257
3.3.1 Allgemeiner Überblick (W. Stackebrandt) 257
3.3.2 Tertiär (G. Standke) 259
3.3.2.1 Einführung 259
3.3.2.2 Entwicklung des Kenntnisstandes 262
3.3.2.3 Stratigraphische Gliederungsmethoden 270
3.3.2.4 Paläogeographischer Überblick 278
3.3.2.5 Schichtenfolge 278
Paläozän - Eozän - Oligozän - Miozän - Pliozän
3.3.2.6 Besonderheiten des Tertiärs in Brandenburg 319
3.3.2.7 Braunkohlenflöze: Auftreten, Entstehung und Qualität (J. Rascher) 323
Stratigraphische und räumliche Verbreitung - Braunkohlen- und
Flözbildung - Braunkohlen des Lausitzer Kohlenreviers -
Braunkohlenentstehung und Kohlenqualität
3.3.3 Quartär 333
3.3.3.1 Pleistozän (L. Lippstreu, N. Hermsdorf, A. Sonntag, J. Strahl) 333
Präglazial (höheres Neogen - Elsterfrühglazial) - Elster-Kaltzeit -
Elster-Spätglazial bis Saale-Frühglazial - Fluviatile Entwicklung
von Elbe, Neiße, Oder und Spree - Paläogeographische und vegetationsgeschichtliche
Entwicklung im Elster-Spätglazial und in der
Holstein-Warmzeit - Unteres Saale (Saale-Frühglazial i. w. S.) -
Fuhne-Kaltzeit und Dömnitz-Warmzeit - Oberes Saale (Saale-
Vereisung s. str.) - Saale-Hochglazial - Saale-Spätglazial - Eem-
Warmzeit - Weichsel-Kaltzeit - Weichsel-Frühglazial - Weichsel-
Hochglazial - Weichsel-Spätglazial
3.3.3.2 Holozän (F. Brose) 419
3.3.3.3 Äolische Bildungen (N. Schlaak) 429
Einführung - Fazies, Formenvielfalt und Verbreitung - Methoden
der Datierung - Bildungsphasen der Flugsande - Beispiele
4 Strukturgeologische Entwicklung 439
4.1 Krustenbau und kristallines Fundament (D. Franke, N. Hoffmann, J. Kopp) 439
4.2 Variszische Tektonik (D. Franke, N. Hoffmann, J. Kopp) 449
4.3 Postvariszische Beckenentwicklung und synalpidische Remobilisierung
(W. Stackebrandt, M. Scheck-Wenderoth) 462
4.4 Salztektonik Halokinese (W. Stackebrandt, H. Beer) 472
4.5 Neotektonische Beanspruchung (W. Stackebrandt) 480
4.6 Die elsterzeitlichen Rinnen - ein Beispiel für die Wechselwirkung
endo- und exogener landschaftsgenetischer Prozesse (W. Stackebrandt) 487
4.7 Glazialtektonik (M. Kupetz) 490
5 Geophysikalische und geochemische Landesuntersuchung 500
5.1 Gravimetrie und Magnetik (W. Conrad (†), G. Gabriel, P. Skiba, J. Kopp) 500
5.1.1 Einführung 500
5.1.2 Diskussion der gravimetrischen Anomalien 500
5.1.3 Diskussion der magnetischen Anomalien 504
5.2 Seismik (C. Krawczyk, A. Schulze) 508
5.3 Magnetotellurik (N. Hoffmann) 514
5.4 Geochemie der Sedimente des Norddeutschen Beckens -
Geochemische Evolution von Peliten in Brandenburg und NE-Deutschland
(K. Hahne, J. Luckert, R. Naumann) 519
5.4.1 Einleitung 519
5.4.2 Ordovizium 519
5.4.3 Devon 522
5.4.4 Karbon 524
5.4.5 Perm 527
5.4.6 Trias 530
5.4.7 Jura 531
5.4.8 Kreide . 534
5.4.9 Tertiär . 535
5.4.10 Quartär . 536
5.4.11 Gesamtentwicklung 538
6 Georessourcen, Geopotenziale 542
6.1 Allgemeiner Überblick (Th. Hoding, V. Manhenke) 542
6.2 Wasser als Rohstoff 543
6.2.1 Einführung (V. Manhenke, D. Brose) 543
6.2.2 Hydrogeologische Teilräume in Brandenburg
(K. Berner, M. Pawlitzky) 546
6.2.3 Hydrodynamische Verhältnisse (A. Hermsdorf, D. Brose) 550
6.2.4 Hydrogeochemische Situation (D. Brose, A. Hermsdorf) 552
6.2.5 Bewirtschaftung der Grundwasserlagerstätten
(A. Hermsdorf, D. Brose) 555
6.2.6 Grundwasserversalzung und Binnensalzstellen
(A. Hermsdorf, D. Brose) 558
6.3 Steine und Erdenrohstoffe (Th. Hoding) 563
6.3.1 Kiessande und Sande (Th. Hoding) 565
6.3.2 Tonrohstoffe (Th. Hoding) 568
6.3.3 Kalkstein (Th. Hoding, F. Ludwig) 573
6.3.4 Grauwacke (Th. Hoding, H. Sitschick) 575
6.3.5 Torfe (Th. Hoding, F. Ludwig) 576
6.4 Energierohstoffe (Th. Hoding) 578
6.4.1 Braunkohle (Th. Hoding, P. Nestler) 579
6.4.1.1 Lagerstättentypen 579
6.4.1.2 Nutzung 581
6.4.1.3 Vorräte und Perspektiven 582
6.4.2 Steinkohle (Th. Hoding) 583
6.4.3 Erdöl/Erdgas (St. Schretzenmayr) 585
6.4.3.1 Explorationshistorie 585
6.4.3.2 Explorationsziele 590
6.4.3.3 Perspektiven 592
6.5 Erdwärme . 593
6.5.1 Einführung (W. Stackebrandt, M. Pawlitzky, V. Noack) 593
6.5.2 Oberflächennahe Geothermie (M. Pawlitzky, W. Stackebrandt) 595
6.5.3 Tiefe Erdwärme (V. Noack, W. Stackebrandt, H. Beer) 597
6.5.4 Thermalsole (V. Manhenke) 604
6.6 Erze 611
6.6.1 Die Eisenerz-Lagerstätte Westliche Prignitz
(J. Kopp & O. Hartmann) 611
6.6.2 Die Kupferschieferlagerstätte Spremberg in der Lausitz (J. Kopp) 616
6.7 Speicher- und Staupotenziale (Th. Hoding) 629
6.8 Geopotenziale (V. Manhenke) 637
7 Die Böden Brandenburgs und ihre Verbreitung (D. Kuhn) 641
7.1 Einführung 641
7.2 Ergebnisse anhand der Bodengeologischen Übersichtskarte (BUK 300) 642
7.2.1 Die Heterogenität de. 644
7.2.3.1 Klasse der A/C-Boden (einschliesslich Lockersyroseme) 645
Regosole und kalkfreie Lockersyroseme - Pararendzinen und
kalkhaltige Lockersyroseme
7.2.3.2 Klasse der Schwarzerden 648
7.2.3.3 Klasse der Braunerden 650
7.2.3.4 Klasse der Lessives 652
Parabraunerden - Fahlerden
7.2.3.5 Klasse der Podsole 657
7.2.3.6 Klasse der Stauwassserböden 659
7.2.3.7 Klasse terrestrische anthropogene Böden 661
7.2.3.8 Klasse Auenböden 664
7.2.3.9 Klasse Gleye 666
7.2.3.10 Klasse Moore 667
7.2.3.11 Bodengesellschaften mit Bodenversiegelung 672
7.3 Die Beziehung zwischen den Böden, Flächenbodenformen und der Legende
der Bodenkarte 676
7.4 Ein Paläoboden als Leithorizont (N. Schlaak) 676
8. Georisiken 680
8.1 Einführung (W. Stackebrandt) 680
8.2 Fallbeispiele für exogene Georisiken (W. Stackebrandt) 681
8.3 Fallbeispiele für anthropogene Georisiken - Bergbaufolgen und Sanierung in
Rohstoffabbaugebieten (P. Nestler) 686
8.4 Spezialfall: Acid Mine Drainage (AMD) in der Lausitz (G. Hotzan) 692
8.5 Epilog . 698
9. Landschaft im Wandel - Das künftige Gesicht Brandenburgs
(O. Bens, F. Ossing, W. Stackebrandt) 699
10. Wichtige geologische Aufschlüsse und Geotope (Fototafeln)
(W. Stackebrandt) 706
10.1 Einführung 706
10.2 Bildteil 709
Literaturverzeichnis 723
Sachwortverzeichnis 790