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Herbert Scholz:

Bau und Werden der Allgäuer Landschaft

Alpen und schwäbisches Alpenvorland - zwischen Ammer und Bodensee / Eine süddeutsche Erd- und Landschaftsgeschichte

[Structure and evolution of the Allgaeu region]

2016. 3. vollst. überarbeitete und erweiterte Auflage, 354 Seiten, 166 Abbildungen, 2 Tabellen, 44 Tafeln, 17x24cm, 990 g
Language: Deutsch

ISBN 978-3-510-65333-1, gebunden, price: 34.90 €

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GeologieAlpenvorlandSchwabenSüßwassermolasseMeeresmolasseGletscherTethysAllgäuDeutschlandAlpen

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Inhaltsbeschreibung top ↑

Wie kommen Knochen und Blätter, Abdrücke von Meeresmuscheln und Ammoniten in feste Gesteine der Alpen – Hunderte von Kilometern von der Küste entfernt? Welche Kräfte haben diese spröden Gesteine wie ein Tischtuch in Falten gelegt? Wie sah das Allgäu einmal aus, welche Tiere und Pflanzen lebten in dieser Landschaft, lange vor den ersten Menschen?
Wie sah das Allgäu in der Eiszeit aus? Das vorliegende Buch gibt Antworten auf diese und viele andere Fragen, indem es die wechselvolle Geschichte der Allgäuer Landschaft, ihrer Gesteine und ihrer Lebewelt von den Anfängen vor mehr als 300 Millionen Jahren bis in unsere Tage nachzeichnet.

Der stürmische Erkenntniszuwachs in den Geowissenschaften der letzten Jahrzehnte erlaubt es, von der Erd- und Landschaftsgeschichte des Allgäus ein Bild von nie gekannter Genauigkeit zu zeichnen. Der Autor lädt den Leser ein, die Landschaft zwischen Bodensee und Ammer mit neuen Augen zu betrachten und ihrer hoch interessanten Vergangenheit nachzuspüren. Die komplizierten Vorgänge der sich über Jahrmillionen hinziehenden Landschaftsentwicklung und Gebirgsbildung werden leicht verständlich geschildert und auch für Laien verständlich dargestellt.

Zahlreiche stimmungsvolle Landschaftsbilder und Rekonstruktionszeichnungen verleihen dem Werk einen ganz besonderen Charakter.

Diese 3. Auflage des inzwischen zum Klassiker gewordenen Buches wurde neuerlich stark überarbeitet, ergänzt und erweitert. Sie geht jetzt vermehrt auf mineralische Rohstoffe im Allgäu und Schwaben ein – auch auf die Bedeutung, die diese in der Vergangenheit einmal hatten. Viele zusätzliche Informationen über Bausteine, Dekorsteine, Wetzsteine, Rohstoffe für Steinwerkzeuge und Keramik, Branntkalk, Kohlebergbau, Erze, Eisenverhüttung, Goldgewinnung, Glasherstellung etc. wurden aufgenommen– Themen, die in der alten Auflage nicht viel Raum einnahmen oder völlig fehlten. Damit wird diese neue, erweiterte Auflage auch für all die Leser interessant, die sich mit Bau-, Kunst- und Kulturgeschichte sowie mit der Archäologie im Allgäu beschäftigen. Zudem wurden viele neue Abbildungen angefertigt und insbesondere der Anhang mit den Fototafeln neu und noch informativer gestaltet. Ein stark erweitertes Literatur- und ein umfangreiches Schlagwortverzeichnis runden das Werk ab.

Über den Autor:
Dr. Herbert Scholz ist Diplomgeologe und war bis vor kurzem am Lehrstuhl für Ingenieurgeologie an der Technischen Universität in München als Professor tätig. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten an der geologischen Erforschung des Allgäus. Als Lehrer, der viele Generationen von Studenten ausgebildet hat und der auch als Museumsleiter und in der Erwachsenenbildung tätig war, ist er gewohnt, schwierige geologische Sachverhalte möglichst einfach und verständlich zu vermitteln.

Bespr.: Allgäu-Rundschau 18.06.2016 Nr. 139 top ↑

Wie kommen Knochen und Blätter, Abdrücke von Meeresmuscheln und Ammoniten in feste Gesteine der Alpen - Hunderte von Kilometern von jeder Küste entfernt? Welche Kräfte haben diese spröden Gesteine wie ein Tischtuch in Falten gelegt? Wie sah das Allgäu einmal aus, welche Tiere und Pflanzen lebten in dieser Landschaft, lange vor den ersten Menschen? Wie sah dieses Gebiet in der Eiszeit aus? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt die dritte vollständig überarbeitete Auflage des Buches "Bau und Werden der Allgäuer Landschaft". Das Werk ist soeben erschienen und erzählt die wechselvolle Geschichte des Allgäus über einen Zeitraum von mehr als 300 Millionen Jahren.
Das neue Buch von Autor und Herausgeber Professor Dr. Herbert Scholz aus Olching bei München basiert auf dem inzwischen hoffnungslos veralteten Werk "Ehe denn die Berge wurden" seines aus Kempten stammenden Vaters Udo Scholz und Franz Müller aus dem Jahre 1965 und der ersten Ausgabe "Das Werden der Allgäuer Landschaft" von Udo und Herbert Scholz (1981). Letzterer schrieb das Buch 1995 völlig neu. Und nun, über 20 Jahre später, liegt die dritte Auflage vor - wiederum gründlich überarbeitet mit neuesten Erkenntnissen aus der Forschung, teilweise neu bebildert und mit zusätzlichen Abschnitten, zum Beispiel was die frühere Nutzung Allgäuer Mineralien und Gesteine angeht.
Wer das Buch in die Hand nimmt, denkt im ersten Moment an ein schwer verdauliches wissenschaftliches Werk: relativ kleine Schrift, viele Schwarz-Weiß-Skizzen und ein im Gegensatz zu den früheren Auflagen stark erweitertes Literaturverzeichnis mit über tausend Titeln. Wer dann aber in den Text einsteigt, ist schnell fasziniert von der Materie.

Früher ein riesiger Ozean

Die Sprache ist trotz aller wissenschaftlicher Fundiertheit klar und für Laien verständlich. Unvermeidliche Fachausdrücke werden in Klammern oder Fußnoten erklärt. Das Buch erhebt auch keinen Anspruch auf eine allein gültige Sichtweise der Entstehung der Allgäuer Landschaft. Abweichende Theorien werden ebenfalls aufgeführt.
Unbestritten unter den Wissenschaftlern ist übrigens die Theorie vom Ur-Ozean Tethys, der vor 300 Millionen Jahren große Teile des heutigen Europas bedeckte - auch das Gebiet des Allgäus. So erklärt sich, dass Geologen und auch so manche Wanderer immer wieder in den Allgäuer Alpen versteinerte Meeresmuscheln oder Fischknochen finden.

Bespr.: Das schöne Allgäu 7/2016 top ↑

Herbert Scholz hatte bereits l98l gemeinsam mit seinem Vater Udo Scholz ein Buch mit dem Titel „Das Werden der Allgäuer Landschaft“ geschrieben, das l995 entscheidend erweitert und ergänzt in 2. Auflage als „Bau und Werden der Allgäuer Landschaft“ erschienen war. Die 3. Auflage des inzwischen zum Klassiker gewordenen Buches wurde neuerlich stark überarbeitet, ergänzt und erweitert. Sie geht vermehrt auf mineralische Rohstoffe im Allgäu und Schwaben ein. Viele neue Informationen über Bausteine, Dekorsteine, Wetzsteine, Rohstoffe für Steinwerkzeuge und Keramik, Branntkalk, Kohlebergbau, Erze, Eisenverhüttung, Goldgewinnung, Glasherstellung etc. wurden aufgenommen.
Damit wird diese Ausgabe auch für all diejenigen Leserinnen und Leser interessant, die sich mit Bau-, Kunst- und Kulturgeschichte sowie mit der Archäologie im Allgäu beschäftigen. Viele neue Abbildungen kamen hinzu und insbesondere der Anhang mit den Fototafeln wurde neu und noch informativer gestaltet. Ein stark erweiteres Literatur- und ein umfangreiches Schlagwortverzeichnis runden das Werk ab.

Das schöne Allgäu 7/2016

Bespr.: bergfieber.de 2016 top ↑

Viele Wanderer begeistern sich, so meine Beobachtung auf vielen Touren, für die geologischen Gegebenheiten, die man vor Ort beobachten kann. Kleines Problem am Rande: die Geologie der Alpen ist extrem kompliziert und die Allgäuer Alpen haben als Alpenrandlage hier eine Sonderstellung, was die Sache an sich besonders interessant aber nicht einfacher macht. Eine große Herausforderung für den Autor, der diese Aufgabe bereits 1981 mit der Erstausgabe meisterlich gelöst hat. Nun liegt die vollständig überarbeitete dritte Ausgabe vor, die sich vor allem an interessierte Laien richtet, die kein Studium der Geowissenschaften absolviert haben: Herbert Scholz gelingt es großartig, die komplexen Sachverhalte gut verständlich darzustellen: sei es, auf die verschiedenen stratigraphischen Schichtglieder und ihre Genese einzugehen, sei es, den tektonischen Werdegang des Gebietes darzustellen. In diesem Rahmen geht Scholz natürlich auch auf die paläontologische und paläogeographischen Entwicklungen ein.
Das Buch durchstreift mehrere hundert Millioenen Jahre Erdgeschichte bis ins rezente Quartär und Puzzlestück für Puzzlestück wird dem Leser klar, wie sich die Allgäuer Alpen geologisch zu erklären sind. Ein goßer Bildteil am Ende des Buches zeigt die klein- sowie großräumigen geologischen Strukturen und Eigenarten an vielen Beispielen. Eine für den Laien anspruchsvolle, hochinteressante Lektüre, durch die der Leser bei der nächsten Bergtour seine alpine Umgebung noch vielfältiger und interessanter wahrnehmen wird. Wen das "Geologiefieber" nach der Lektüre gepackt hat, dem werden im umfangreichen Literaturverzeichnis viele weiterführende Quellen an die Hand gegeben.
Zur Geolgie des Allgäus das beste Buch auf dem Markt!

Thomas Mitterer

www.bergfieber.de, 30.10.2016

Bespr.: Jahrbuch des Nassauischen Vereins für Naturkunde Band 137 (2016) top ↑

Das Allgäu ist ein beliebtes Urlaub- und Wandergebiet. Für an der Natur Interessierte – Einheimische und Touristen – verfasste Prof. Dr. Herbert Scholz dieses Buch in 3. Auflage weniger für versierte Geowissenschaftler, sondern vorrangig für Geologie- und Geographiestudenten sowie für Lehrer naturkundlicher Fächer und deren Schüler. Trotzdem ist dieses Buch gespickt mit Fachwissen, das aber für Laien verständlich aufbereitet ist. Wenn Fachausdrücke nicht vermeidbar sind, werden sie im Fließtext oder in Fußnoten erklärt.
Da speziell die alpine Tektonik äußerst komplex ist und viele Fragen auch heute noch nicht befriedigend beantwortet sind, verzichtet der Autor bewusst darauf, den Leser mit einer Detailflut von Wissen zu überfrachten. Wer noch mehr erfahren möchte, dem wird ein umfangreiches Verzeichnis der weiterführenden wissenschaftlichen Literatur an die Hand gegeben.
Bau und Werden der Allgäuer Landschaft werden in vier Kapiteln dargestellt. Während im einleitenden Kapitel 1 kurz auf die erdgeschichtliche Zeitskala, auf den schalenförmigen Aufbau der Erde, auf die Kollision von Erdplatten sowie auf die Auffaltung der in der Thethys abgelagerten Sedimente eingegangen wird, sind die folgenden Kapitel 2 und 3 der Entwicklung und dem Bau der Allgäuer Alpen und ihrem Vorland gewidmet. Ausgehend von den tektofaziellen Einheiten der Alpen und des sich nach Norden anschließenden Molassetroges wird das Gesteinsinventar in stratigraphischer Reihenfolge, d. h. vom Erdaltertum bis zum Tertiär, unter Beibehaltung der geläufigen Bezeichnungen vorgestellt. Der Autor geht auch näher auf die damalige Lebenswelt ein, die anhand von Fossilien rekonstruiert wird, und im Gegensatz zu den früheren Auflagen aus den Jahren 1981 und 1995 vermehrt auch auf mineralische Rohstoffe und ihre frühere Nutzung. Die beiden Kapitel schließen jeweils zusammenfassend mit dem tektonischen Inventar und der Deutung der Entwicklung der Alpen und ihres Vorlandes in der Zeit ab, außerdem werden das tertiäre Flusssystem im Molassetrog und schwäbische Vulkane und Meteoritenkrater beleuchtet.
Das vierte und letzte Kapitel ist dem Quartär gewidmet, den eiszeitlichen Gletschern sowie dem glazigenen und glaziofluviatilen Formenschatz, wobei der jüngsten Eiszeit, dem Würmglazial, besondere Aufmerksamkeit zukommt. Die damalige Lebenswelt während der diversen Kalt- und Warmphasen wird ebenso skizziert wie die Herausbildung der oberirdischen Gewässer in diesem knapp 2,6 Mio. Jahre umfassenden Zeitraum.
Das Buch endet mit einem umfangreichen Literaturverzeichnis, einer Auflistung von geologischen Karten, einem Abbildungsverzeichnis, einem Stichwortverzeichnis und einem Bildteil.
Das Buch erfüllt uneingeschränkt die Absicht des Verfassers, den Leser anzuregen, sich mit der geologischen Geschichte der Allgäuer Landschaft auseinanderzusetzen. Der Text ist didaktisch gut aufgebaut, die Zeichensetzung ist aber etwas eigenwillig. Die Abbildungen im Text sind vielfach Strichzeichnungen, sind aber aussagekräftig und erfüllen somit ihren Zweck.
Leider sind nur acht der 166 Abbildungen im Text farbig, aber immerhin 28 der 46 Bildtafeln. Bedauerlicherweise sind einige Bildtafeln fotografisch und/oder drucktechnisch nicht optimal. In einer wünschenswerten 4. Auflage sollte dieser Kritikpunkt entfallen. Außerdem schlägt der Rezensent vor, die für den Verfasser sicherlich wertvollen Zeichnungen in den Tafeln 2, 4, 6, 16, 18, 20, 24, 28, 29, 33, 38 und 45 durch gute Fotos zu ersetzen, die mit entsprechenden Eintragungen zu den Bildunterschriften passen.

Prof. Dr. Benedikt Toussaint

Jahrbuch des Nassauischen Vereins für Naturkunde Band 137 (2016)

Bespr.: FOSSILIEN Heft 2016/6 top ↑

Das Allgäu ist eine geologisch gesehen ausgesprochen komplexe Region, befindet sie sich doch an der Nahtstelle zwischen dem süddeutschen Deckgebirge und den alpinen Deckenstapeln. Zudem wurde diese abwechslungsreiche Landschaft auch noch von den eiszeitlichen Gletschern und deren Hinterlassenschaften überprägt. Herbert Scholz, inzwischen im Ruhestand befindlicher Professor für Geologie an der Universität München, kann als ein profunder Kenner dieser Region gelten. In der nunmehr dritten, ganz neu überarbeiteten Auflage eines populärwissenschaftlichen Buchs über diese Region möchte er sein Wissen an eine breitere Öffentlichkeit weitergeben, vorrangig am Allgäu interessierte Laien wie Urlauber aber durchaus auch Wissenschaftler. Nach einer kurzen Einleitung mit dem globalen Kontext werden zunächst die äußerst zahlreichen Gesteinsformationen des Allgäus in der zeitlichen Reihenfolge ihrer Entstehung ausführlich behandelt. Erst im hinteren Abschnitt dieses Kapitels wird auf die verschiedenen tektonischen Bauelemente eingegangen. Weitere umfangreiche Großkapitel sind der Molasse und dem Quartär gewidmet. Ein reiches, aber nicht überladenes Literaturverzeichnis und Hinweise auf geologische Karten ermöglichen eine intensivere Beschäftigung mit der Materie. Ein Stichwortverzeichnis nimmt Bezug auf im Text durch Fettdruck hervorgehobene Stichwörter, die in ihrer Gesamtheit einen guten Leitfaden bilden. Ein Tafelteil mit zahlreichen meist farbigen Landschaftsfotos schließt das Buch ab; ansonsten sind die meisten Abbildungen schwarzweiß gehaltene Zeichnungen, Kartendarstellungen und andere Grafiken sowie einige Fotos. Viele Abbildungen sind aus früheren Auflagen übernommen und wirken oft sehr unübersichtlich. Hätte man wenigstens die Übersichtskarten auf dem vorderen und hinteren Vorsatzblatt farbig gestaltet, wäre viel an Übersichtlichkeit gewonnen worden. Für einen Wissenschaftler ist es schwer zu beurteilen, ob der Autor seinem Anspruch gerecht wurde, die Landschaft des Allgäus und ihren erdgeschichtlichen Werdegang allgemeinverständlich zu erklären. Das Buch ist in diesem Sinne „dem großen schwäbischen Geologen und begnadeten Didaktiker“ gewidmet. Aber wem? Ich vermute, er meinte Georg Wagner (obwohl dieser ein Franke war). Vielleicht wäre es didaktisch geschickter gewesen, erst die verschiedenen Gebirgseinheiten zu präsentieren, als gleich in den erdgeschichtlichen Werdegang einzusteigen, aber das kann man auch anders sehen. Bei der Verwendung von Fachwörtern hat sich der Autor um Beschränkung bemüht. Mancher unvermeidliche Begriff wird in Fußnoten erläutert. Freilich irrt er gleich in der ersten davon, denn „Geognosie“ ist keinesfalls ein veralteter Begriff für Geologie, sondern meint die Stratigraphie. Der heute selten gewordene „Geognost“ ist niemand anderes als der kartierende Geologe, der den Gebirgsbau erfasst. Die verwendeten stratigraphischen Begriffe sind öfters nicht ganz aktuell, da der Autor nach eigener Aussage dem Leser einen leichteren Zugang zu älterer Literatur ermöglichen wollte. Ein Begriff wie „Valendis“ (für die Kreidestufe Valanginum) ist allerdings vorsintflutlich. Auch sollten vereinfachte Darstellungen nicht zu Lasten von Ungenauigkeiten gehen. Die Mineralien Coesit und Stishovit sind keine Modifikationen des Quarzes, sondern des SiO2. Vitis ist keine Waldrebe (= Clematis), sondern die Weinrebe und die im Neogen im Allgäu verbreitete Gattung Celtis kommt heute nicht nur in Nordamerika, sondern auch in Asien und Südeuropa vor. Solche kleinen Fehlgriffe sind allesamt verzeihlich und schmälern den hohen Informationsgehalt des Buchs in keiner Weise. Fossiliensammler erhalten zahlreiche Hinweise auf Fundstellen. Interessant sind auch die vielen Hinweise auf Rohstoffvorkommen, historische Bergwerke, Verhüttungsplätze und ähnliches mehr. Hier kann der Autor wieder kräftig punkten, und deswegen ist auch der Preis des Buches angemessen und hoffentlich einer weiten Verbreitung dienlich.

Günter Schweigert

FOSSILIEN 2016/6

Bespr.: FORSTINFO 05/2016 top ↑

Professor Herbert Scholz ist Diplom-Geologe und war bis vor kurzem als Geologieprofessor am Lehrstuhl für lngenieurgeologie der Technischen Universität München tätig. Seit Jahrzehnten hat er sich maßgeblich an der geologischen Erforschung des Allgäus beteiligt. Sein aktuelles Werk ist die dritte, stark überarbeitete und erweiterte Auflage eines erstmals 198l erschienenen Klassikers. Es wendet sich an alle, die sich für das Allgäu und das westliche bayerisch-schwäbische Alpenvorland interessieren und will dabei neben Schülern und Studenten ausdrücklich auch interessierte Laien ansprechen.
Im Zwiespalt zwischen fachlich seriöser Genauigkeit und der Gefahr, fachfremde Leser mit einer Detailflut zu ertränken, hat der Autor einen respektablen Kompromiss gefunden. In anschaulicher Weise gibt er Antworten auf die Fragen nach der Entstehung der Allgäuer Landschaft. Mit zahlreichen Fotos, Zeichnungen und Schaubildern weckt er Interesse daran, den Zeugen der Erdgeschichte auch in der Landschaft selbst nachzuspüren. Darüber hinaus bietet das vorliegende Werk eine reiche Fundgrube für Leserinnen und Leser nicht nur hinsichtnch der Erd- und Landschaftsgeschichte des Allgäus, sondern auch zur Bau-‚ Kunst— und Kulturgeschichte der Region zwischen Ammer und Bodensee.

Günter Biermayer, Staatsministerium

FORSTINFO 05/2016 - Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Bespr.: Ber. d. Naturwiss. Vereins für Schwaben 120. Bd. 2016 top ↑

An Publikationen zur Erd- und Landschaftsgeschichte des Allgäus ist wahrlich kein Mangel. Umso größere Anerkennung gilt daher dem Autor Herbert Scholz für die 3. Auflage seines Klassikers: „Bau und Werden der Allgäuer Landschaft“. Mit einer vollständigen Überarbeitung und Erweiterung der früheren Ausgaben hat der Verfasser deren Umfang und Inhalt weiter verbessert. Deshalb lohnt es sich gerade auch für die Besitzer der Vorläuferbände diese Neuerscheinung zu erwerben und gewinnbringend zu studieren. Er findet z. B. nicht nur umfangreiche Informationen über Vorkommen, Gewinnung und Bedeutung natürlicher Rohstoffe wie Bausteine, Erze, Kohle, sondern auch über deren Verarbeitung. Als Experte und Dozent auf dem Gebiet der Ingenieurgeologie geht Scholz in diesem Zusammenhang auch auf historische Aspekte ein und leistet damit auch einen instruktiven Beitrag zur heimatlichen Kultur- und Kunstgeschichte. Das erweiterte Literaturverzeichnis lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Die praktische Aufgliederung in allgemeine und in allgäu- und alpenvorland-spezifische Titel wird ergänzt mit Angaben über neue geologische Karten – ein Service, den man auf diesem Gebiet leider allzu oft vermisst, – was auch für das ausführliche Schlagwortregister gilt. Als weiterer „Kundendienst“ ist nicht zuletzt die Empfehlung einer ganzen Reihe von sehenswerten Schausammlungen und Museen sowie geologischer Lehrpfade zu werten.
Die gewohnt ansprechende Ausstattung des Buches erfuhr durch zahlreiche neue Abbildungen im Textteil, wie auch bei den Bildtafeln im Anhang, eine weitere informative Ergänzung. A propos Bildausstattung: In dieser Buchbesprechung darf ein Hinweis auf die über 50 unverwechselbaren Handzeichnungen von Udo Scholz, dem Vater und früheren Koautor, nicht fehlen. Allein schon sie machen das Studium der Neuerscheinung zu einem optischen Genuss und können in vielen Fällen durch keine Fotografien ersetzt werden. Nicht unerwähnt bleiben sollen aber auch die zahlreichen hervorragenden Zeichnungen des Autors selbst, der abschließend noch persönlich zu Wort kommen soll: „ Wieder ist es die Absicht des Verfassers den Leser anzuregen, sich mit Geschichte und Bau der Allgäuer Landschaft – darüber hinaus aber auch mit der Geologie schlechthin selbst weiter zu beschäftigen. Niemand sollte sich indes entmutigen lassen, falls bei der Lektüre gelegentlich Verständnisprobleme auftreten. Da die Geologie in hohem Maße von der praktischen Anschauung lebt, empfiehlt es sich, einige der aufgeführten Beispiele draußen in der Natur anzusehen, d. h. sich die Geologie zu erwandern.“

Ulrich Lohrmann

Berichte des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben 120. Bd. 2016

Bespr.: World of Mining - Surface & Underground 68 82016) No. 6 top ↑

Herbert Scholz, Professor für Ingenieurgeologie an der Technischen Universität München, hat sich seit Jahrzehnten an der geologischen Erforschung des Allgäu beteiligt und gilt als einer der Senioren der Geowissenschaften. Schon 1981 und 1995 hat Scholz in zwei Auflagen über das Werden der Allgäuer Landschaft berichtet. Nun liegt 2016 die dritte vollständig überarbeitete Auflage vor. Das Buch beschreibt nun, basierend auf dem rasanten Ergebniszuwachs in den Geowissenschaften ein Bild von der Erd- und Landschaftsgeschichte des Allgäus, wie sie bisher noch nicht dargestellt wurde. Das Buch ist in drei große Kapitel aufgeteilt, nämlich Entwicklung und Bau der Allgäuer Alpen, Entwicklung und Bau des Schwäbischen Alpenvorlandes sowie das Quartär im Allgäu. Dem Autor ist es gelungen, die wechselvolle Geschichte der Gesteine und Lebenswelt von den Anfängen vor mehr als 300 Millionen bis in unsere Tage nachzuzeichnen. Nach der zweiten Auflage sind nun im vorliegenden Buch auch die im Allgäu gebildeten mineralischen Rohstoffe aufgeführt. Diese Übersicht ist besonders für Rohstoff- und Bergbauingenieure interessant. So gibt es im Allgäu z.B. Kalkstein und Dolomit, die als Baumaterial abgebaut und als Material für den Bau von Neuschwanstein verwendet wurden. Manganschiefer wurde ebenfalls abgebaut, weiterhin Gips. In größerem Umfang wurde oolithisches Eisenerz gewonnen. Im tieferen Untergrund des Molassebeckens konnten Erdöl und Erdgas gefunden werden. Zeitweise wurden 10 % des deutschen Erdgasverbrauchs aus Feldern der Molasse gedeckt. Heute ist die Molasse für geothermische Nutzung von Interesse; dort werden zahlreiche Tiefbohrungen niedergebracht. Durch Gletscherbewegungen sind zahlreiche Kiesablagerungen gebildet worden. Der Kiesabbau ist heute noch mit Erfolg in Betrieb und dürfte auch in der Zukunft betrieben werden. Der Rezensent, selber Rohstoff- und Bergingenieur, hat manche Fundstellen und Bergwerke des Allgäu befahren. Dabei spielte die Kohle eine große Rolle. Kohleabbau – dies ist in dem Buch eingehend beschrieben – gab es in Peiting, Hohenpeißenberg, Pensberg und Hausham. Die Kohle, auch Pechkohle genannt, hatte ihre Blütezeit in der Mitte des 20. Jahrhunderts mit einer Förderung von 834 000 t/a. Heute sind die Kohlegruben sämtlich stillgelegt. Das neue Buch von Scholz wendet sich an alle, die sich für das Allgäu interessieren, vor allem an geologisch interessierte Laien oder Studenten. Die neue Auflage wird auch für all die Leser von Nutzen sein, die sich mit der Archäologie im Allgäu beschäftigen, aber auch diejenigen mit Interesse an Bau-, Kunst- und Kulturgeschichte kommen auf ihre Kosten. Scholz hat es verstanden, den Inhalt des Buches verständlich und wortgewandt zu vermitteln. Man kann davon ausgehen, dass es für die Geschichte, den Bau und das Werden der Allgäuer Landschaft bald als Klassiker gelten wird. Es ist eine Freude in diesem Buch zu lesen und zu blättern.

Prof. Dr.-Ing. Heinz Walter Wild, Dinslaken

World of Mining - Surface & Underground 68 (2016) No. 6, S. 348-349

Bespr.: Geologische Blätter für NO-Bayern Band 66 Heft 1-4 (2016) top ↑

Wie viele deutsche Landschaftsformen dürfen von sich behaupten, dass eigens für sie eine geologisch-paläontologische Monographie verfasst wurde, und das bereits in der dritten Auflage. Nach 1981 und 1995 steht nun eine völlig überarbeitete Version des schweizerbart’schen Lehrbuchklassikers in den Buchregalen. Dabei ist der Ausdruck »Lehrbuch« nicht wortwörtlich zu nehmen. »Lesebuch« würde es auch treffen...
Nach einleitenden, sehr ambitionierten Worten, die versuchen, den Bau der Erde auf ein paar Seiten zusammenzufassen, also weit ausholen, um dem geneigten geowissenschaftlichen »Nicht-Profi« eine gewisse Basis zu geben, begibt sich der Autor schnell »in medias res«. Will sagen, in eine chronologisch geschilderte Abfolge jener Ereignisse, die letztendlich zum Allgäu, wie wir es heute kennen, geführt haben. Zunächst werden die Allgäuer Alpen vom Erdaltertum über Trias, Jura, Kreidezeit sowie Tertiär abgehandelt. Dabei verliert der Autor nie eine leichte und verständlich geschriebene Schilderungsweise. Er versucht sogar für den ein oder anderen seiner Leser, die unverständliche Tatsache, dass die heute so hohen Allgäuer Alpen einst für Jahrmillionen Meeresboden waren, mit »Tethys-Kreuzfahrten« aufzulockern. Fiktive, aber dennoch eindrückliche und vor allem einprägsame Reiseberichte (»Wenn wir vor 250 Millionen Jahren die Gelegenheit gehabt hätten, unsere jetzige Allgäuer Landschaft zu besuchen….«). Dieses Kapitel, das beinahe die Hälfte des Buches vereinnahmt, wird mit dem Kapitel über die »Architektur« der Allgäuer Alpen beschieden, erzählt also von der Strukturgeologie, Faltung, Klüftung und Schieferung, ja von der im Tertiär finalisierten Alpenauffaltung und deren Auswirkungen auf die heutige Landschaft.
Das nächste große Kapitel wird dem schwäbischen Alpenvorland gewidmet und erzählt zunächst aus einer Zeit im Tertiär, als diese Landschaft Bestandteil eines großen Sedimentationstroges mit einer äußerst wechselvollen Geschichte gewesen war. Repräsentiert der so banal klingende Begriff »Molasse« doch eine Zeit mehrmaliger Meeresvorstöße, ausgedehnter Sumpfareale, Halbwüsten und weitläufiger Flusssysteme, bisweilen gespickt mit Mineralen, Edelmetallen, Erzen, Kohlen, Vulkanen und sogar Meteoritenkratern.
Ein Streifzug durch das Quartär, also das Eiszeitalter, rundet die beinahe 300 Millionen Jahre währende Zeitreise in die Gegenwart ab. Nicht weniger als sechs nachgewiesene sogenannte Kaltzeiten haben die Allgäuer Hochalpen und das Alpenvorland in den vergangenen zweieinhalb Millionen Jahren durchgreifend geprägt, umgestaltet und es zu der Landschaft werden lassen, die uns heute so vertraut ist. Biber-, Donau-, Günz-, Mindel-, Riß- und Würmkaltzeit mit den zwischenliegenden, meist kürzeren Warmzeiten haben eine Vielfalt an Fest- und Lockergesteinen, aber auch Floren und Faunen mit Fossilien hinterlassen, die eine spannende und – geologisch betrachtet – gar nicht so weit zurückliegende Epoche greifbar machen. Zumindest greifbarer als die abstrakte Vorstellung, dass die Hauptdolomit-Abfolgen der Obertrias an der Allgäuer Hauptkette einst in subtropischen Inselarchipelen gebildet wurden… Am Schluss der Ausführungen steht der Mensch, der zumindest seit der letzten Kaltzeit auch im Allgäu seinen Fingerabdruck hinterlassen hat. Wer es bis hierher geschafft hat, könnte sich entweder zufrieden zurücklehnen oder im Kapitel »weiterführende Literatur« nach Fortbildung streben. Dort gibt es regionale Übersichten, natürlich Literatur-Zitate und Hinweise auf die aktuellen geologischen Karten aus Bayern und Baden-Württemberg sowie dem angrenzenden Österreich.
Summa summarum ist dieses Werk eine geologisch-paläontologische Hommage an die Landschaft zwischen Ammer und Bodensee. Sie schafft den Spagat zwischen Regionalität und dem »über-den-Tellerrand-blicken« gleichermaßen und ist darüber hinaus, ich wiederhole mich, erfreulich verständlich geschrieben. Also fast ein Muss für den geowissenschaftlich Interessierten, sei es ein gestandener Alpengeologe, ein »Nicht-Alpengeologe«, ein Student oder einfach nur ein Allgäu- und Naturliebhaber.

Thomas Hornung, Berchtesgaden

Geologische Blätter für Nordost-Bayern und angrenzende Gebiete Band 66 Heft 1-4 (2016)

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1 Einleitung 1
1.1 Ozean und Gebirge 4
1.2 Von der Tethys zu den Alpen 8
2 Entwicklung und Bau der Allgäuer Alpen 12
2.1 Das Erdaltertum im Allgäu 15
2.2 Die Triaszeit im Allgäu 17
2.2.1 Alpiner Buntsandstein 20
2.2.2 Alpiner Muschelkalk 21
2.2.3 Partnachschichten 21
2.2.4 Wettersteinkalk 23
2.2.5 Raibler Schichten 29
2.2.6 Hauptdolomit 32
2.2.7 Plattenkalk 35
2.2.8 Kössener Schichten und Oberrhätkalk 36
2.2.9 Tethys-Kreuzfahrt 1 40
2.3 Die Jurazeit im Allgäu 41
2.3.1 Bunte Schwellenkalke der Jurazeit. 43
2.3.2 Allgäuschichten 50
2.3.3 Radiolarit 56
2.3.4 Aptychenschichten 58
2.3.5 Tethys-Kreuzfahrt 2 62
2.4 Die Kreidezeit im Allgäu 63
2.4.1 Die kalkalpine Kreide 65
2.4.1.1 Tannheimer Schichten 65
2.4.1.2 Losensteiner und Branderseckschichten 66
2.4.2 Über den Ablagerungsraum der kalkalpinen Kreide 71
2.4.3 Die Kreide der Aroser Zone (Walsertal-Zone) 74
2.4.4 Die Flyschkreide (Rhenodanubischer Flysch) 75
2.4.4.1 Besonderheiten von Flyschsedimenten 78
2.4.4.2 Ablagerungsbedingungen des Rhenodanubischen Flysches . 83
2.4.4.3 Schichtfolge des Rhenodanubischen Flysches 87
2.4.4.4 Über den Ablagerungsraum des Rhenodanubischen Flyschtroges. 89
2.4.5 Die helvetische Kreide 92
2.4.5.1 Älteste Gesteine der helvetischen Schichtfolge. 95
2.4.5.2 Tiefste helvetische Unterkreide 96
2.4.5.3 Schrattenkalk und Drusbergschichten 97
2.4.5.4 Garschella-Formation 102
2.4.5.5 Seewerkalk, Leistmergel und Wangschichten 106
2.4.5.6 Die ultrahelvetische Kreide der Liebensteiner Decke 108
2.4.5.7 Über den helvetischen Ablagerungsraum 110
2.4.5.8 Tethys-Kreuzfahrt 3 111
2.5 Das Tertiär (Paläogen und Neogen) im Allgäu 110
2.5.1 Das Paläogen (Alttertiär) der Liebensteiner und Feuerstätter Decke 112
2.5.2 Das helvetische Paläogen (Alttertiär) 115
2.5.2.1 Nummulitenschichten. 117
2.5.2.2 Globigerinenmergel und Fischschiefer 127
2.6 Die Architektur der Allgäuer Alpen 128
2.6.1 Über tektonische Strukturen in den Allgäuer Alpen 129
2.6.1.1 Deformation und Klüfte. 130
2.6.1.2 Faltung und Schieferung 131
2.6.1.3 Störungen, Schuppen und Decken 133
2.6.2 Die tektonischen Baustile im Allgäu 137
2.6.3 Die Entwicklung der Allgäuer Alpen - ein Rückblick 140
2.6.3.1 Trias 141
2.6.3.2 Jura 142
2.6.3.3 Kreide 144
2.6.3.4 Paläogen (Alttertiär) 145
3 Entwicklung und Bau des Schwäbischen Alpenvorlandes 147
3.1 Die Molassegesteine 149
3.2 Die Schichtfolge der Molasse 150
3.2.1 Über den tieferen Untergrund des Molassebeckens 151
3.2.2 Untere Meeresmolasse 154
3.2.3 Untere Süßwassermolasse und Brackwassermolasse 158
3.2.3.1 Fossilien der Unteren Süßwassermolasse 160
3.2.3.2 Kohle aus dem älteren Teil der Molasse 164
3.2.4 Obere Meeresmolasse 165
3.2.4.1 Schichtfolge und Fossilien der Oberen Meeresmolasse 167
3.2.4.2 Das schwäbische Molassemeer 172
3.2.5 Obere Süßwassermolasse 175
3.2.5.1 Fossilien der Oberen Süßwassermolasse 176
3.2.5.2 Quarz, Kohle, Eisenerz und Gold aus der Oberen Süßwassermolasse 186
3.3 Über die tertiären Flüsse im Molassebecken 187
3.4 Über schwäbische Vulkane und Meteoritenkrater 193
3.5 Die Architektur des Allgäuer Alpenvorlandes 196
4 Das Quartär im Allgäu 202
4.1 Die eiszeitlichen Gletscher im Allgäu 206
4.2 Spuren und Ablagerungen der Eiszeit 207
4.3 Die älteren Kaltzeiten. 219
4.3.1 Bildungen der Biber-Kaltzeitengruppe 225
4.3.2 Bildungen der Donau-Kaltzeitengruppe 225
4.3.2.1 Über die Geschichte der Flüsse im Eiszeitalter 227
4.3.3 Bildungen der Günzeiszeit 229
4.3.4 Bildungen der Mindeleiszeit 231
4.3.5 Bildungen der Risseiszeit 232
4.4 Die älteren Warmzeiten 235
4.5 Die Lebewelt der Kaltzeiten 238
4.6 Die Würmeiszeit. 241
4.6.1 Frühglaziale Bildungen der Würmeiszeit 242
4.6.2 Hochwürmglaziale Vorstoßbildungen 242
4.6.3 Hochwürmglaziale Bildungen der Maximalstände 243
4.6.3.1 Mit dem Hundeschlitten vom Blender bei Kempten über das Eis nach München 247
4.6.4 Hochwürmglaziale Bildungen des beginnenden Eisrückzuges 248
4.7 Die ausgehende Würmeiszeit und die Nacheiszeit 255
4.8 C-14-Jahre und Kalenderjahre vor heute 258
4.8.1 Menschen in Spätwürmglazial und Holozän 259
4.8.2 Spätwürmzeitliche und holozäne Bildungen 259
4.9 Über die Ursachen der Eiszeiten 264
Weiterführende Literatur 267
Allgemeines, regionale Übersichten und Führer. 267
Auswahl von geologischer Literatur über die Allgäuer Alpen 269
Auswahl von geologischer Literatur über das Alpenvorland 272
Auswahl neuerer geologischer Karten vom Allgäu. 278
Bayerisches Geologisches Landesamt 278
Geologischer Dienst im Landesamt für Umwelt: 278
Geologisches Landesamt von Baden-Württemberg: 279
Geologische Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe: 280
Österreichische Geologische Bundesanstalt: 280
Sonstige Karten:. 280
Bildnachweis: 282
Stichwortverzeichnis. 283
Bildteil/Tafeln: 286