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Roland Walter:

Erdgeschichte

Die Geschichte der Kontinente, Ozeane und des Lebens

2016. 7. überarbeitete und verbesserte Auflage, X, 385 Seiten, 187 Abbildungen, 174 Farbbilder und 35 Textboxen, 17x24cm, 900 g
Language: Deutsch

ISBN 978-3-510-65334-8, brosch., price: 39.90 €

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System ErdePlanetNaturkatastropheZeitscheibeGeologieHydrosphäre

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Dieses Buch führt in die Geschichte der Erde ein und ordnet sie in Zeit und Raum.
Großes Interesse machte nur zwei Jahre nach Erscheinen der 6. Auflage eine neue Auflage notwendig.
Diese 7. Auflage korrigiert verschiedene kleine Fehler und berücksichtigt zahlreiche Anregungen und Hinweise aufmerksamer Leser; viele Abbildungen wurden überarbeitet.
Die heutige Verteilung von Kontinenten und Ozeanen ist das Ergebnis von Prozessen, die sich in einem Zeitraum von mehr als vier Milliarden Jahren durch Wechselwirkung von fester Erde, Hydrosphäre, Atmosphäre und Biosphäre abspielten. Sie wirken noch heute. Diese Prozesse werden dem Menschen immer dann schmerzhaft ins Bewusstsein gerufen, wenn Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben oder Vulkanausbrüche; Überschwemmungen) den eigenen Lebensraum beeinträchtigen und die Existenz gefährden.
Nach einem einführenden Blick auf das „System Erde“ als Ganzes beschreibt der ­Autor dessen Entwicklung detailliert in den Zeitscheiben Hadaikum/Archaikum (4,65–2,5 Mrd. Jahre vor heute), Proterozoikum (2,5 Mrd.–541 Mio. J.v.h.) und Phanerozoikum (mit Altpaläozoikum, Jungpaläozoikum, Mesozoikum und Känozoikum, seit 541 Mio. J.v.h.). ­ Einen besonderen Schwerpunkt bildet die jüngere Erdgeschichte, mit ihren bis heute landschaftsprägenden geologischen Prozessen und ihren Lagerstätten, sowie die Entstehung und Entwicklung des Lebens. Abschließend werden Vorgänge vorgestellt, welche die Entwicklung der Erde auch zukünftig beeinflussen werden.
Zahlreiche Textboxen fassen einzelne Zusammenhänge und Themen knapp und anschaulich zusammen; ein ausführliches Glossar sowie ein Literaturverzeichnis runden das mit zahlreichen Abbildungen (viele davon in Farbe) ausgestattete Werk ab.
Das Buch richtet sich außer an Geowissenschaftler, Biologen und Geographen (als Einführung in die Erdgeschichte) auch an den interessierten Leser, der die geologischen Zusammenhänge seines Lebensumfeldes verstehen möchte. Es lädt ein zu einer neuen Sicht der uns umgebenden Landschaften und führt hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Planeten Erde, zu einem bedachten Umgang mit seinen Ressourcen und zu einer realistischen Beurteilung von Naturrisiken.

Dieses Buch ist auch in gebundener Ausführung erhältlich.

Bespr.: FOSSILIEN Heft 2 (März 2014) top ↑

Etwa 4,65 Milliarden Jahre hat unser Planet Erde nun schon auf dem Buckel. Könnten wir mit einem Raumschiff in die Vergangenheit zurückfliegen, würden wir sie in ihren früheren Stadien wohl kaum wiedererkennen. Je weiter zurück unsere virtuelle Zeitreise geht, desto lückenhafter werden die Befunde, die wir aus heutigen Gesteinen, Fossilien oder Mineralien gewinnen. Die Konfiguration der Kontinente und Ozeane hat sich im Laufe der Zeiten grundlegend gewandelt. Gesteine und Fossilien aus den verschiedenen Zeiten stellen die Zeugnisse dieser Prozesse dar. Das Buch beginnt mit allgemeinen Grundlagen wie Gebirgsbildungsprozessen, Stoffkreisläufen, Fossilisationsprozessen oder Datierungsmethoden. Die beiden folgenden Kapitel befassen sich mit dem Archaikum und dem Proterozoikum. Das letzte, bei weitem umfangreichste Kapitel ist schließlich dem Phanerozoikum gewidmet, der Zeit vom Kambrium bis heute, mit einem kurzen Ausblick auf die Zukunft. Unterkapitel widmen sich den unterschiedlichen Regionen auf der Erde und der Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt. Zahlreiche Farbabbildungen typischer Aufschlüsse und Landschaften und einiger wichtiger Fossilien lockern den naturgemäß höchst komplexen Inhalt auf. Eine größere Zahl an Sonderthemen (z.B. Fossillagerstätten wie Rhynie in Schottland, Solnhofener Plattenkalk, die Steinkohle des Ruhrgebiets und andere Rohstofflagerstätten, der Chixulub-Impakt an der Kreide-Tertiär-Grenze, etc.) gehen mehr ins Detail. Ein längeres Glossar, ein Stichwortverzeichnis sowie weiterführende Literaturzitate schließen das Buch ab. Diese trotz des nicht gerade dünnen Umfangs immer noch als gerafft zu bezeichnende Übersicht über die Erdgeschichte gibt insgesamt eine gute Einführung in dieses Thema, in der alle wichtigen Aspekte berücksichtigt sind. Trotz der durchgehend in Schwarzweiß gehaltenen Grafiken sind diese generell übersichtlich und aussagekräftig. Sie sagen oft mehr als viele Worte. Leider haben sich aber eine ganze Anzahl vermeidbarer Fehler oder Unschärfen eingeschlichen. So geistert immer wieder ein „Silurium“ herum und die Verwendung des obsoleten Begriffs „Rotliegendes“ dürfte so manchen Paläozoiker auf die Palme bringen. Gesteinsgruppennamen wie Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper, Lias, Dogger oder Malm sind keine adäquaten Begriffe für erdgeschichtliche Zeitangaben. Manche Fischsaurier wurden weitaus größer als die angegebenen 4 Meter und starben bereits in der frühen Oberkreide aus, nicht erst am Ende derselben. Auch mit den Schreibweisen von Namen hat es der Autor nicht so genau genommen. Ein jurassisches Leitfossil namens „Schlotheimia varians“ ist wohl aus der jurassischen Schlotheimia angulata und der kreidezeitlichen Schloenbachia varians mutiert, „Bositra bronni“ eine unzulässige Kreuzung aus Bositra buchi und Steinmannia bronni, beides Muscheln aus dem jurassischen Posidonienschiefer. „Archaeopterix“ wäre passend für den bisher unbenannt gebliebenen gallischen Hahn aus der Asterix-Serie, nicht aber für den Urvogel aus dem Solnhofener Plattenkalk vom „Blumberg“ bei Eichstätt. Aus dem bekannten Urweltmuseum Hauff in Holzmaden ist gar ein „Umweltmuseum“ geworden. Dies sind nur einige wenige herausgegriffene Beispiele, die verdeutlichen, dass ein an sich wichtiges Buch durch Mängel aufgrund fehlender Fachkorrektur letztlich an Vertrauen beim Leser einbüßt. Die Stärke des Buchs liegt eindeutig bei den geologischen Aspekten der Erdgeschichte und gibt speziell Studenten der Erdwissenschaften und damit verknüpfter Fächer oder einem sonst erdgeschichtlich interessierten Leserkreis einen kompakten Leitfaden zu einem erschwinglichen Preis.

Günter Schweigert

FOSSILIEN Heft 2 (März 2014)

Bespr.: Dr. Wolf Rottke top ↑

Roland Walter ist emeritierter Geologie-Professor der RWTH Aachen. Seine Interessenschwerpunkte lagen von jeher auf Seiten der historischen und der regionalen Geologie, wovon zahlreiche von ihm verfasste Bücher zeugen. Im Schweizerbart Verlag erschien mittlerweile die sechste Auflage des Werkes „Erdgeschichte“, die zweite von Roland Walter allein verfasste Auflage dieses Werkes.
Bereits der Untertitel „Die Geschichte der Kontinente, der Ozeane und des Lebens.“ zeigt an, das sich das Buch mit der Entwicklung des Planeten Erde seit seiner Entstehung befasst.
Einführend wird die Stellung der Erde im Planetensystem, ihr innerer Aufbau und ihre immer wieder zu Tage tretende Dynamik und Aktivität beschrieben. Die Erklärung der Gesteinsentstehung und -veränderung fehlt genauso wenig wie die Erläuterung der wichtigsten Methoden Alter zu bestimmen und geologische Zeiträume zu erfassen. Die Darstellung der heutigen Verteilung der Kontinente und Ozeane schliesst die Einführung ab.
Der Hauptteil des Buches befasst sich mit der Geschichte der Erde, dem Werden und Vergehen von Kontinenten und Ozeanen wie auch der Entwicklung des Lebens in der jeweiligen Zeit. Die entsprechenden Kapitel umfassen die grossen Zeiteinheiten der erdgeschichtlichen Entwicklung und sind weiter untergliedert in zeitlich kleinere Zeitspannen. Die Beschreibung der Erdzeitalter ist jeweils in der gleichen Weise aufgebaut: einer Übersicht zentraler Ereignisse und der Entfaltung des Lebens folgt die Darstellung regionaler Entwicklungen, wie sie auf den heutigen Kontinenten zu beobachten sind.
Zum Schluss gibt der Autor einen Ausblick in die Zukunft des Planeten, in der er darstellt, wie die anhaltenden plattentektonischen Bewegungen der Kontinente das Gesicht des Planeten gestalten könnten. Schon im Vorwort macht Roland Walter klar, dass es sich bei dieser Sicht auf die Zukunft des Planeten „nur“ um mögliche Entwicklungen handelt.
An zwei Positionen spielt der Mensch in der Darstellung der Erdgeschichte eine Rolle. Die Abstammung und Evolution des Homo sapiens werden im Kapitel über die jüngsten Erdzeitalter beschrieben. In kritischen aber wert-neutralen Worten wird am Ende des Buches die Rolle der Spezies Mensch und die Problematik, die deren Einfluss auf das Leben im Allgemeinen und die Zukunft des Menschen im Besonderen hat angesprochen.
Doch werden die Abläufe der Erdgeschichte nicht nur im Wortlaut beschrieben; zahlreiche Abbildungen verdeutlichen die schriftliche Darstellung. Paläogeographische Karten zeigen das derzeitige wissenschaftliche Verständnis der Bewegungen der Kontinente durch die Zeit. Prinzipskizzen verdeutlichen geologische Prozesse und Fossiltafeln stellen die Entwicklung des Lebens dar. Am Ende jedes übergeordneten Kapitels zeigen zahlreiche Farbfotos dass sich Erdgeschichte an nahezu jedem Ort der Erde direkt beobachten lässt.
Immer wieder sind Info-Boxen in den Haupttext eingeschoben, die spezielle Prozesse, oder lokale Besonderheiten, wie beispielsweise die Entstehung der Steinkohlelagerstätten des Ruhrgebietes, die Abspaltung des Mondes von der Erde oder das Zustandekommen der Fossilfundstätte Grube Messel erklären.
Im Text selbst zeigt sich der Wissenschaftler als Autor: kurze prägnante Sätze umreissen und vertiefen die beobachteten Vorgänge der Erdgeschichte. Die Herausforderung, 4600 Millionen Jahre auf gut 300 Seiten zu behandeln resultiert in einem gut lesbaren, allgemein verständlichen, Werk. Auch braucht kein Leser Furcht vor verwendeten Fachbegriffen zu haben: ein ausführliches Glossar erklärt diese.
Überraschend kurz erscheint zunächst das Literaturverzeichnis; ein zweiter Blick darauf zeigt, dass hier keine detail-bezogenen Publikationen sondern weiterführende Übersichtswerke gelistet werden, die dem Leser zumindest die Möglichkeit geben sich weiter mit dem Thema zu befassen.
Zusammengefasst ist das aktuelle Werk zur Erdgeschichte ein gut lesbares Buch, dass Laien- wie Fachpublikum einen guten Einstieg, eine Auffrischung eigener Kenntnisse oder eine weitgehende Einführung in die komplexe - und oft überraschende - Geschichte unseres Heimatplaneten geben kann. Zielpublikum des Buches sind alle Leser, die sich für ein tieferes Verständnis des Werdens und des Schicksals der Erde interessieren.

Dr. Wolf Rottke

Bespr.: GMIT Nr. 55 März 2014 top ↑

Es gibt Bücher, die gehören in jeden Bücherschrank. Die jeweiligen Auflagen der „Erdgeschichte“, zuerst (1972) von Klaus Schmidt, dann zusammen mit Roland Walter und nun schon zum zweiten Mal von Roland Walter allein, gehören für Geowissenschaftler auf jeden Fall dazu. Vor allem in dieser Auflage sollte dieses geowissenschaftliche Standardwerk auch in die Bücherschränke von Menschen gelangen, die Geowissenschaften nicht studiert haben, sich aber für dieses außerordentlich spannende Feld der Wissenschaft von unserer Erde interessieren.
Das vorliegende Buch behandelt in vier Großkapiteln den Werdegang unseres Planeten, von seiner Entstehung und seiner Stellung im astronomischen Kontext bis hin zu den Rohstoffen, die die Erde für uns bereit hält. Die Fülle des Materials ist kaum in zwei Buchdeckel zu pressen, also sind die Beschreibungen knapp, aber immer verständlich und erschöpfend. Klare Abbildungen und zahlreiche Kästen verdeutlichen Zusammenhänge und geben vertiefende Informationen. Ein ausführliches Glossar am Ende des Buches ist sowohl für Anfänger (Studierende) als auch für Fortgeschrittene hilfreich.
In der gut 3o Seiten umfassenden Einführung werden die grundlegenden Fakten zum Aufbau des Planeten und seiner Geschichte dargestellt. Die drei Hauptkapitel geben einen Überblick über den aktuellen Wissensstand zum Archaikum, zum Proterozoikum sowie zum Phanerozoikum, also dem Paläozoikum, dem Mesozoikum und dem Känozoikum. Dem Wissensstand entsprechend ist dieses Kapitel das umfangreichste und detaillierteste.
Wie schon in den früheren Ausgaben liegt das Hauptaugenmerk auf der regionalen Entwicklung auf den sieben Kontinenten. Und das ist nach wie vor — für mich jedenfalls — der große Nutzen dieses Buches. Es dient als Nachschlagewerk und Grundlage, um sich über eine Region zu informieren, sei es für das Studium, sei es für eine Arbeit oder auch für eine Reise. Im Literaturverzeichnis gibt es dann Hinweise auf weiterführende Themen. Zahlreiche Farbbilder geben am Ende jedes Abschnitts einen Eindruck von den besprochenen Gesteinen und Landschaften.
In seinem „Ausblick” zur Zukunft der Erde ist Roland Walter aufgrund seiner Kenntnis über die Milliarden Jahre umfassende Geschichte der Erde zuversichtlich, dass es auf ihr auch nach einem möglichen Aussterben des Menschen „weiter so zugehen (wird) wie schon zu der Zeit, als es noch keine Menschen gab”.

Monika Huch (Adelheidsdorf)

GMIT Nr. 55 März 2014

Bespr.: Jb. nass. Ver. Naturkde. 135 (2014), S. 157-158 top ↑

Der Geologe Roland Walter, emeritierter Professor und ehemals Lehrstuhlinhaber an der RWTH Aachen, steht aufgrund seiner langjährigen beruflichen Erfahrung und profunden Kenntnis der Materie für die Qualität dieses Buches, das 2014 in 6. Auflage erschien.
Sein Buch führt in die Geschichte unserer seit rd. 4,650 Milliarden Jahren festen Erde ein und ordnet sie in Zeit und Raum. Dem Autor gelingt es, beim Leser immer größer werdendes Interesse im Zusammenhang mit dem Werdegang unseres "Raumschiffes" Erde zu wecken. Die heutige Verteilung der Kontinente und der Ozeane ist das Ergebnis von globalen plattentektonischen Vorgängen, die sich in mehr als vier Milliarden Jahren unter Wechselwirkung von Lithosphäre, Hydrosphäre, Biosphäre und Atmosphäre abspielten. Diese Prozesse wirken auch heute noch und beeinträchtigen nicht selten in Form von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen oder großflächigen Überschwemmungen den eigenen Lebensraum und gefährden sogar unsere Existenz. Geowissenschaftler sind in der Lage, anhand von Fossilien als Spuren vergangenen Lebens, der Gesteinsausbildung, dem vorgefundenen tektonischen Inventar u.a.m. den Werdegang unseres Planeten zu rekonstruieren.
Nach einem Blick in die komplexen Prozesse des „Systems“ Erde, die gemeinsam mit acht weiteren Planeten und einem Schwarm von Asteroiden die Sonne um­reist, und in die dem Geologen zur Verfügung stehenden erdgeschichtlichen Dokumente und Archive beschreibt der Autor detailliert die drei Äonen (von ihm "Zeitscheiben" genannt) Archaikum (4.650–2.500 Millionen Jahre vor heute), Proterozoikum (2.500–542 Mio. vor heute) und Phanerozoikum (von 545 Mio. bis heute = Altpaläozoikum (Kambrium–Silur), Jungpaläozoikum (Devon–Perm), Mesozoikum (Trias–Kreide) und Känozoikum (Paläogen-Alttertiär, Neogen-Jungtertiär, Quartär)) als relativ neu formulierte größte Einheiten der internationalen geologischen Zeitskala. Die entsprechenden Großkapitel sind einheitlich gegliedert in Übersicht, allgemeine Vorstellungen über Krustenentwicklung, Klimaentwicklung und Lebensgeschichte von Pflanzen und Tieren sowie ins Detail gehend regionale Entwicklung. In den auf die heutigen Kontinente oder Teile davon bezogenen Betrachtungen werden immer wieder Hinweise gegeben, wann, wie und wo für die Industrienationen wichtige Rohstoff-Lagerstätten entstanden sind. Jedes Großkapitel wird durch eine Serie von farbigen Abbildungen abgeschlossen, die einen guten Einblick in die im Text angesprochenen Gesteinsformationen vermitteln. Der Schwerpunkt liegt wegen der jetzt reichhaltigen Informationen auf der jüngeren Erdgeschichte und ihrer bis heute landschaftsprägenden Prozesse. Im abschließenden Kapitel spekuliert der Autor über Vorgänge, welche die Entwicklung der Erde in der Zukunft beeinflussen werden, dabei wird auch die immer stärker sich auswirkende Rolle des Menschen beleuchtet.
Zahlreiche Textboxen fassen einzelne Zusammenhänge und Themen knapp und anschaulich zusam­men, ein Glossar, ein Literatur- sowie ein Stichwortverzeichnis runden mit vielen für sich sprechenden und erläuternden Abbildungen das didaktisch gut aufgebaute Buch ab.
Dieses empfehlenswerte Buch richtet sich in erster Linie an Geowissenschaftler und Biologen, aber auch an den sog. interessierten Laien, der die zahlreichen Kompartimente seines Lebensraums und deren Zusammenwirken über die Zeit verstehen möchte. Es lädt ein zur Neuentdeckung der uns umgebenden Landschaften und ihren Werdegang. Ein weiteres ganz wichtiges Anliegen dieses Buches ist es auch, dass wir unseren Planeten ganzheitlich sehen, mit seinen Ressourcen schonend und nachhaltig umgehen und zur Beurteilung von Georisiken beitragen.

Prof. Dr. Benedikt Toussaint

Jb. nass. Ver. Naturkde. 135 (2014), S. 157-158

Bespr.: Geschiebekunde Aktuell 30. Jg., Heft 4, November 2014 top ↑

Das vorliegende Buch ist in fünf Großkapitel gegliedert: Einführung, Archaikum, Proterozoikum. Phanerozoikum und Ausblick. Im einführenden Teil werden auf 37 Seiten die wesentlichen Grundlagen zum Verständnis des komplexen Systems Erde abgehandelt, angefangen von einem kurzen Abriß zur Entstehung des Weltalls und der Erde sowie von Hydrosphäre und Atmosphäre bis hin zur Dokumentation unterschiedlicher Gesteinstypen und Fossilien als Grundlage geowissenschaftlicher Forschung. Die für erdgeschichtliche Rekonstruktionen wichtigen Methoden bezüglich Faziesanalyse, Paläogeographie und Altersbestimmung werden erläutert. Die Einführung schließt mit einer großgeologischen Übersicht der heutigen Kontinente und Ozeane in Wort und Bild ab. Kapitel 2-4 umfassen die erdgeschichtlichen Zeitspannen vom Archaikum bis zur Gegenwart. Kapitel 5 ist ein 6-seitiger Ausblick, in dem aus den erdgeschichtlich beobachtbaren Fakten zukünftige Entwicklungstrends abgeleitet werden, wobei die Rolle des Menschen mit seiner relativ kurzfristigen Einflußnahmemöglichkeit als ohne entscheidende Auswirkung auf die Dynamik erdgeschichtlicher Prozesse eingestuft wird.
Die die einzelnen Erdzeitalter behandelnden Abschnitte sind sehr übersichtlich gegliedert. Vorangestellt ist jeweils eine geologische und biologische Übersicht über den Gesamtzeitrau,. gefolgt von regionalen Entwicklungen. Dabei werden nicht einzelne erdgeschichtliche Perioden abgehandelt, sondern für einzelne Regionen jeweils die Entwicklungen innerhalb einer Ära dargestellt, was das Verständnis sehr erleichtert. Die auch von anderen Lehrbüchern bekannte Form von farbig unterlegten Textblöcken zur Behandlung spezieller Themen innerhalb eines Abschnitts wurde hier übernommen in Form sog. Boxen - grau unterlegten Blöcken mit sehr hilfreichen Erläuterungen zu bestimmten, im Text verwendeten Begriffen oder zu besonderen Themen. Darüber hinaus ist das Werk reichhaltig illustriert mit 172 ausgezeichneten farbigen Geländeaufnahmen sowie 190 schwarz/weiß bzw. Halbton-Graphiken und Tabellen. Hier wird auf das Erkennen von großen Zusammenhängen Wert gelegt, indem z.B. paläogeographische Übersichten aus mehreren Perioden auf einen Blick erfassbar sind. Die ausführliche Beschriftung der frühen Kontinente ist für den Anwender eine enorme Hilfe beim Nachvollziehen der geosphärischen Entwicklung. Die Gliederung der behandelten Ären in einen Überblick mit Darstellung der globalen paläogeographischen Situa- tion. in Lebewelt und in regionale Entwicklungen erlaubt dem Dozenten eine sehr gezielte Themenauswahl, je nach zur Verfügung stehender Zeit.
Der Druck von Abbildungen über zwei Seiten unter Beibehaltung der Seitenränder (Bsp. Abb. 1.23 auf S. 32-33) ist m.E. nicht sehr vorteilhaft. Hier wäre die Abbildung besser hochkant auf einer Seite platziert. Die in a, b unterteilten Abbildungen sind zwar meist, aber nicht ausnahmslos, gegenübergestellt; wegen der gemeinsamen Legende ist dies jedoch notwendig. Jedes Großkapitel beginnt konsequent mit einer ungeraden Seitenzahl. Das hat jedoch zur Folge, daß sich zwischen den ersten vier Kapiteln sowie zwischen Glossar und Literatur unnötigerweise jeweils eine leere Seite befindet. Dieser Platz könnte entweder für weitere Abbildungen oder zusätzliche Erläuterungen genutzt werden. So sind z.B. die Ausführungen zur Änderung des Ozeanchemismus auf S. 45 etwas knapp gefaßt, so daß die ansonsten im Buch durchgängig gute Nachvollziehbarkeit bei der Darstellung einzelner Fakten in diesem Fall nicht so gegeben ist. Für den Erwerb fundierter erdgeschichtlicher Kenntnisse handelt es sich aber alles in allem um ein hervorragendes, qualitativ absolut hochwertiges und uneingeschränkt empfehlenswertes Buch mit hohem Nutzungspotential.

Ingelore Hinz-Schallreuter

Geschiebekunde Aktuell - Mitteilungen der Gesellschaft für Geschiebekunde, 30. Jg., Heft 4, November 2014

Analyse d'ouvrage: Géochronique et Société Géologique de France N° 135, 2015 top ↑

Cela peut paraître une gageure de résumer en quelques centaines de pages l’histoire de la Terre et des êtres vivants à l’échelle mondiale. Roland Walter y parvient néanmoins de façon concluante. Après un chapitre introductif sur le « système Terre » et les données géologiques et paléontologiques qui permettent de reconstituer son évolution au cours du temps, l’ouvrage suit logiquement un ordre chronologique, depuis l’Archéen jusqu’au Quaternaire.
L’auteur a su conserver un équilibre entre les régions du monde, et si l’on retrouve dans ce livre nombre de grands sites classiques de la géologie allemande, du bassin houiller de la Ruhr au lac éocène de Messel en passant par le Jurassique de la Souabe, on y trouve tout aussi bien le complexe de Sudbury au Canada, résultat d’un impact météoritique au Protérozoïque, que le Rift d’Afrique orientale qui a commencé à se former à l’Oligocène ou les trapps de Sibérie de la fin du Permien. Le choix avisé de sites et d’événements significatifs est une des caractéristiques de ce cet ouvrage, enrichi de nombreux encadrés portant sur les sujets les plus variés, qu’il s’agisse des gisements de charbon chinois, de l’histoire de la mer du Nord ou du Sahara à l’Holocène. L’illustration est très abondante, avec beaucoup de ces schémas très clairs qui semblent caractéristiques des publications allemandes (on regrettera seulement que certains d’entre eux soient un peu obsolètes : les postures des squelettes de dinosaures de la page 217 ne sont plus conformes aux interprétations actuelles). Les photos de sites géologiques remarquables, choisis dans le monde entier, rassemblées dans plusieurs cahiers en couleur, sont très bien sélectionnées et de grande qualité.
En bref, c’est là une excellente introduction à l’histoire de la Terre, qui permet de se renseigner rapidement sur ce qu’il s’est passé au cours des temps géologiques (qu’il s’agisse de géologie proprement dite, de climat ou d’évolution biologique) dans les différentes régions du monde, et qui sera de ce fait utile tant aux étudiants qu’à toute personne recherchant de l’information concise sur ces sujets.

E. BUFFETAUT

Géochronique et Société Géologique de France N° 135, 2015

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Vorwort zur 7. Auflage III
Vorwort zur 6. Auflage IV
1 Einführung 1
1.1 Die Erde als Planet 1
1.2 Das System Erde 3
Die Erde als Ganzes 3
Das tiefe Erdinnere 4
Die Lithosphäre 7
Die Hydrosphäre 11
Die Atmosphäre 14
Die Biosphäre 17
1.3 Erdgeschichtliche Dokumente und Archive 19
Gesteine und Fossilien 19
Gesteine im geologischen Stoffkreislauf 19
Gesteinsdeformation 20
Fossilien 24
Fazies und Paläogeographie 25
Geologische Zeitbestimmung 26
Stratigraphie 26
Absolute Altersbestimmung 29
Sieben Kontinente und fünf Ozeane 31
Europa 31
Nordamerika 33
Asien 34
Südamerika 35
Afrika 35
Australien 35
Antarktika 36
Pazifik 36
Atlantik 36
Arktischer Ozean 36
Indik 37
Südlicher (Antarktischer) Ozean 37
Eine gemeinsame Geschichte 37
2 Hadaikum – Archaikum (4.650 bis 2.500 Millionen Jahre vor heute) 39
2.1 Übersicht 40
Das Hadaikum 40
Die archaische Gesteinswelt 41
Die archaische Atmosphäre und Hydrosphäre 44
Erstes Leben 46
2.2 Regionale Entwicklungen 47
Nord- und Osteuropa 47
Der Baltische und der Ukrainische Schild als älteste Bausteine Europas 47
Nordamerika 49
Die ersten Strukturprovinzen Nordamerikas 49
Nord- und Ostasien 50
Anfänge der Krustenbildung in Sibirien 50
Das älteste Stockwerk Chinas 52
Südamerika 53
Die ältesten Bausteine Südamerikas 53
Afrika 54
Archaische Kratone in Süd- und Nordwest-Afrika 54
Indien 58
Die archaische Basis des Indischen Kratons 58
Australien 59
Archaische Kratone in West- und Südaustralien 59
Antarktika 61
Die ältesten Gesteine der Antarktikas 61
Farbbilder Archaikum (FB 2.1 – FB 2.20) 63
3 Proterozoikum (2.500 bis 541 Millionen Jahre vor heute) 71
3.1 Übersicht 72
Krustenentwicklung 72
Klimaentwicklung 76
Leben im Proterozoikum 76
3.2 Regionale Entwicklungen 78
Nord- und Osteuropa 78
Der Baltische Schild wächst 78
Eine Osteuropäische Plattform (Baltica) entsteht 79
Der Timan-Gürtel – ein heute weitgehend verborgenes Orogen 82
Mittel- und Westeuropa 82
Das mittel- und westeuropäische Fundament ist gondwanidisch 82
Nordamerika 84
Die Nordamerikanische Plattform (Laurentia) entsteht 84
Die Nordamerikanische Plattform gestaltet sich um und erweitert sich 87
Die Randbereiche der Nordamerikanischen Plattform werden zu Mobilzonen 89
Nord- und Ostasien 90
Die Sibirische Plattform (Sibiria) wächst 90
Die Chinesischen Kratone stabilisieren sich 91
Südamerika 93
Die südamerikanische Plattform wächst rasch 93
Afrika 96
Die afrikanischen Kratone schließen sich zusammen 96
Weite Teile Afrikas werden von der Panafrikanischen Orogenese erfasst 98
Im Norden entsteht das proterozoische Fundament Mittel- und Westeuropas 101
Indien 101
Der Indische Subkontinent vergrößert sich 101
Australien 103
Der Westen Australiens wird zum Großkraton 103
Jungproterozoische Sedimentbecken über dem alten Fundament 106
Antarktika 107
Enge Beziehungen Antarktikas zu seinen Nachbarn 107
Farbbilder Proterozoikum (FB 3.1 – FB 3.26) 109
4 Phanerozoikum (541 Millionen Jahre bis heute) 117
4.1 Übersicht 118
Geologische Entwicklung 118
Lebensgeschichte 120
4.2 Altpaläozoikum (Kambrium – Ordovizium – Silur) 123
4.2.1 Übersicht 124
Geologische Entwicklung 124
Tier- und Pflanzenwelt 126
4.2.2 Regionale Entwicklungen 130
Ost- und Nordwest-Europa 130
Die Osteuropäische Plattform (Baltica) wird nur randlich überflutet 130
Baltica, Laurentia und Avalonia kollidieren zu einem kaledonischen Orogen 132
Mittel- und Westeuropa 136
Das mittel- und westeuropäische Fundament ist noch Teil Nord-Gondwanas 136
Nordamerika 139
Epikontinentale Sedimentation auf der Nordamerikanischen Plattform 139
Sedimentbecken und Orogenesen vor den Rändern der Nordamerikanischen
Plattform 140
Nord- und Ostasien 143
Der Sibirische Kraton (Sibiria) wird von Schelfsedimenten bedeckt 143
Vor dem Südwestrand Sibirias entsteht der Altai-Inselbogen 144
Die Kratone Chinas gehören noch zu Gondwana 145
Die Südkontinente 146
Der nördliche Gondwana-Kontinent wird Schelfgebiet 146
Gondwanas südlicher Kontinentalrand ist aktiv 149
Farbbilder Altpaläozoikum (FB 4.2.1 – FB 4.2.27) 152
4.3 Jungpaläozoikum (Devon – Karbon – Perm) 160
4.3.1 Übersicht 160
Geologische Entwicklung 160
Tier und Pflanzenwelt 163
4.3.2 Regionale Entwicklungen 168
Nordeuropa 168
Das kaledonische Gebirge unterliegt der Abtragung 168
Mittel- und Westeuropa 169
Der Südrand Avalonias wird zum passiven Kontinentalrand 169
Die variszische Gebirgsbildung beginnt im Mitteldevon 173
Im Karbon Ausbau der variszischen Front 174
Der Abbau der variszischen Faltenzüge beginnt bereits im Oberkarbon 179
Im Perm stieß das Arktische Meer nach Nordwest- und Mitteleuropa vor 179
Osteuropa 180
Vor dem Ostrand der Russischen Tafel entsteht das Ural-Orogen 180
Nordamerika 183
Zwischen Laurentia und West-Gondwana entsteht das Appalachen-Orogen 183
Weiterhin epikontinentale Sedimentation auf der Nordamerikanischen
Plattform 185
Der West- und Nordrand der Nordamerikanischen Plattform bleibt mobil 186
Nord- und Ostasien 187
Die Sibirische Tafel und das Altaiden-Orogen schließen sich zusammen 187
Die Chinesischen (Cathaysischen) Plattformen driften nach Norden 187
Die Südkontinente 191
Der Nordrand Gondwanas ist wieder ein breiter Schelf 191
Auch kontinentale Sedimentbecken sind in Gondwana weit verbreitet 195
Im Osten Australiens erweitert sich das Lachlan-Orogen 199
Auch der weitere Südrand Gondwanas bleibt ein aktiver Kontinentalrand 199
Farbbilder Jungpaläozoikum (FB 4.3.1 – FB 4.3.25) 202
4.4 Mesozoikum (Trias – Jura – Kreide) 210
4.4.1 Übersicht 210
Geologische Entwicklung 210
Tier- und Pflanzenwelt 213
4.4.2 Regionale Entwicklungen 218
Nord-, Mittel- und Westeuropa 218
Die Europäische Platte orientiert sich neu 218
Die Trias in Germanischer Fazies 219
Der Jura ist durchgehend marin 223
Die Kreide, eine Zeit der Schwellen und Tröge 226
Der Mittelmeerraum 229
Südlich der Europäischen Platte öffnet sich die Tethys 229
Südlich der Europäischen Platte schließt sich die Tethys wieder 232
Nordamerika 235
Das Innere der Nordamerikanischen Plattform bleibt zunächst kontinental 235
Im Osten entsteht ein neuer passiver Kontinentalrand 237
Der westliche Kontinentalrand Nordamerikas wird zum Akkretionsorogen 239
Nordasien 241
Im Westen entsteht die Westsibirische Senke 241
Im Osten der Sibirischen Tafel entstehen neue Faltengürtel 242
Zentral- und Ostasien 243
Die Paläotethys schließt sich endgültig 243
Der pazifische Kontinentalrand Ostasiens bleibt aktiv 244
Die Südkontinente 245
Der Großkontinent Gondwana bleibt zunächst noch kontinental 245
Seit dem mittleren Jura zerbricht der Gondwana-Kontinent 249
Der Westrand Gondwanas bleibt aktiv 251
Farbbilder Mesozoikum (FB 4.4.1 – FB 4.4.28) 255
4.5 Känozoikum (Paläogen – Neogen – Quartär) 263
4.5.1 Übersicht 264
Geologische Entwicklung 264
Paläogen und Neogen 264
Quartär 266
Tier- und Pflanzenwelt 268
Der Mensch 272
4.5.2 Regionale Entwicklungen 274
Nord-, Mittel- und Westeuropa 274
Europa trennt sich von Nordamerika 274
Mitteleuropa im Paläogen und Neogen 276
Mitteleuropa im Eiszeitalter 279
Der Mittelmeerraum 284
Die Alpen im Paläogen und Neogen 284
Der westliche Mittelmeerraum im Paläogen und Neogen 288
Der östliche Mittelmeerraum im Paläogen und Neogen 289
Der Mittelmeerraum im Pleistozän und Holozän 291
Nordamerika 292
Der Osten und Süden bleibt passiver Kontinentalrand 292
Im Westen entsteht die Nordamerikanische Kordillere 294
Nordamerika im Eiszeitalter 297
Nord- und Zentralasien 300
Sibirien bleibt kontinental 300
Im Nahen Osten schließt sich die Neotethys 301
Das Himalaja-Orogen und das Tibet-Plateau heben sich heraus 301
Ost- und Südost-Asien 306
Der japanische Inselbogen ist über lange Zeit aktiv 306
In Südost-Asien ordnet sich der Indonesische Archipel neu 307
Afrika 309
Afrika nimmt seine heutige Gestalt an 309
Mit dem Ostafrikanischen Grabensystem entsteht ein neues kontinentales Rift 310
Australien 313
Australien driftet in seine heutige Position 313
Antarktika 314
Der antarktische Kontinent behält seine Lage am Südpol bei 314
Südamerika 316
Auf dem südamerikanischen Kraton bilden sich ausgedehnte Sediment-
becken 316
Im Westen entsteht die Anden-Kordillere 317
Fünf Ozeane 319
Der Pazifische Ozean schrumpft 319
Eine durchgehende Kette von Inselbögen begleitet den Westrand
des Pazifik 322
Der Atlantik erweitert sich bis heute 324
Die Erweiterung des Indik gestaltete sich komplex 327
Der Südliche Ozean (Antarktik) trennt Antarktika von seinen ehemaligen
Nachbarkontinenten 329
Im Arktischen Ozean setzt sich der Atlantik über den Nordpol fort 330
Farbbilder Känozoikum (FB 4.5.1 – FB 4.5.49) 331
5 Ausblick 347
5.1 Trends im System Erde 347
5.2 Die Rolle des Menschen 351
Glossar 355
Literatur 369
Sachwortindex 373
Verzeichnis der Textboxen
Box 1: Das Erdmagnetfeld 6
Box 2: Der Wilson-Zyklus 10
Box 3: Das Klimasystem 16
Box 4: Phylogenetische Klassifikation 19
Box 5: Magmatische Gesteine 21
Box 6: Sedimentgesteine 22
Box 7: Metamorphe Gesteine 23
Box 8: Die geologische Zeitskala 30
Box 9: Der Mond und seine Geschichte 42
Box 10: Der Isua-Grünsteingürtel 51
Box 11: Der Barberton-Grünsteingürtel 56
Box 12: Die Goldlagerstätten von Witwatersrand 57
Box 13: Der Sudbury-Komplex 86
Box 14: Der Bushveld-Komplex 98
Box 15: Die Eisenerzlagerstätten des Hamersley-Beckens 104
Box 16: Uluru und Kata Tjuta 106
Box 17: Die Fossillagerstätte Burgess-Pass 142
Box 18: Die Fossillagerstätte Chengjiang 146
Box 19: Die Fossillagerstätte Rhynie, Schottland 168
Box 20: Die Steinkohlenlagerstätte des Ruhrgebiets 177
Box 21: Der Iberische Pyritgürtel 178
Box 22: Der Sibirische Trapp 189
Box 23: Steinkohlenlagerstätten in China 192
Box 24: Die Fossillagerstätte Holzmaden 224
Box 25: Die Fossillagerstätte Solnhofen 224
Box 26: Die Erdöl- und Erdgaslagerstätten der Nordsee 228
Box 27: Das Chicxulub-Ereignis vor Yucatan 238
Box 28: Die Fossillagerstätte Messel 278
Box 29: Die Geschichte der Nordsee 283
Box 30: Der Yellow Stone National Park in Wyoming, USA 296
Box 31: Der Grand Canyon in Arizona, USA 298
Box 32: Die Erdöl- und Erdgaslagerstätten der Arabischen Halbinsel 302
Box 33: Die Sahara im Holozän 313
Box 34: Das Great Barrier Reef 314
Box 35: Chiles Kupferlagerstätten 318