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Entwicklung eines kommunalen Entsiegelungskonzeptes

Dargestellt am Beispiel der Stadt Hildesheim

Hrsg.: Niedersächsisches Landesamt für Ökologie

2001. 52 Seiten, 36 Abbildungen, 13 Karten, 21x30cm, 430 g
Language: Deutsch

(Nachhaltiges Niedersachsen)

ISBN 978-3-510-95939-6, brosch., price: 12.80 €

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Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Der zunehmende Flächenverbrauch für Siedlungs- und Verkehrsflächen und die damit verbundene Versiegelung der Böden ist eine der Hauptbelastungen, denen unsere Böden ausgesetzt sind. Neben einer Verminderung der Neuversiegelung kommt der Entsiegelung von Böden eine große Bedeutung bei der Durchführung von naturschutzrechtlichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zu.

Neben den Auswirkungen der Bodenversiegelung auf den Naturhaushalt und Anforderungen an Rekultivierungsmaßnahmen des Bodens nach erfolgten Entsiegelungsmaßnahmen werden unterschiedliche Bodenbeläge sowie mögliche Kompensationsmaßnahmen bewertet.

Checklisten geben Hinweise und Beispiele für Entsiegelungsmaßnahmen innerhalb verschiedener Nutzungsstrukturen und machen Entsiegelungspotentiale deutlich.
Beispielhaft wurde das Konzept an der Stadt Hildesheim dargestellt, die Anwendung des Entsiegelungskonzeptes ist auf andere Städte übertragbar. Die Publikation richtet sich an Umweltplaner und Städtebauer aus Kommunen wie auch von Planungsbüros, die mit Fragestellungen des vorsorgeorientierten Bodenschutzes befasst sind.

Inhaltsverzeichnis top ↑

Vorwort 7
1 Einführung und Problemstellung 8
2 Methodisches Vorgehen 9
3 Fachliche Grundlagen 10
3.1 Definitionen der Fachbegriffe 10
3.2 Auswirkungen der Bodenversiegelung auf den Naturhaushalt 10
3.2.1 Arten und Biotope 10
3.2.2 Boden und Wasser 10
3.2.3 Klima und Luft 11
3.3 Hinweise zur Wiederherstellung und Rekultivierung des entsiegelten
Bodens 11
3.4 Versickerungsfähige Beläge 13
3.5 Kompensatorische Maßnahmen 14
4 Umsetzung von Entsiegelungsmaßnahmen 16
4.1 Restriktionen 16
4.2 Entsiegelung aufgrund geltender Rechtsvorschriften 16
4.3 Kommunale Maßnahmen und Handlungsmöglichkeiten 19
5 Entwicklung und Darstellung des Entsiegelungskonzeptes 21
5.1 Ziele des Konzeptes 21
5.2 Vorstellung des Beispielraums Hildesheim 21
5.3 Raumanalyse und Darstellung am Beispielraum Hildesheim 22
5.3.1 Methodik 22
5.3.2 Ermittlung der Ausschlussbereiche 23
5.3.2.1 Altlasten 23
5.3.2.2 Flächen an stark befahrenen Straßen 24
5.3.3 Ermittlung der durch Versiegelung belasteten Bereiche 25
5.3.4 Ermittlung schutzgutbezogener Schwerpunkträume für
Entsiegelungsmaßnahmen 26
5.3.4.1 Arten und Biotope 26
5.3.4.2 Boden und Wasser 28
5.3.4.3 Klima und Luft 30
5.3.5 Schwerpunkträume für Entsiegelungsmaßnahmen 31
5.4 Zielkonzept 32
5.4.1 Ermittlung Prioritäter Bereiche für Entsiegelungsmaßnahmen 32
5.4.2 Formulierung kurz-, mittel- und langfristiger Ziele 33
5.5 Detallanalyse 34
5.5.1 Verkehrsflächen 34
5.5.1.1 Straßen 34
5.5.1.2 Geh- und Radwege 37
5.5.1.3 Parkplätze 38
5.5.1.4 Gleisanlagen 39
5.5.2 Wohnflächen 39
5.5.3 Erholungsflächen 41
5.5.4 Gemeinbedarfsflächen 42
5.5.5 Gewerbe-und Industrieflächen 44
5.5.6 Brachflächen 46
5.6 Abschließende Einschätzungen 46
6 Ausblick 48
7 Zusammenfassung 49
8 Literaturverzeichnis 50