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Harald Dill:

Die Vererzung am Westrand der Böhmischen Masse

[The mineralizations on the Western margin of the Bohemian Massif]

1986. 1. Auflage, 461 Seiten, 90 Abbildungen, 25 Tabellen, 39 Tafeln, 17x24cm, 1250 g
Language: Deutsch

(Geologisches Jahrbuch Reihe D, Band D 73)

ISBN 978-3-510-96118-4, brosch., price: 71.00 €

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Contents

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Gold, Silber, Blei, Kupfer, Zinn und Eisen waren über Jahrhunderte hinweg das Ziel bergbaulicher Anstrengungen im nordostbayerischen Grundgebirge. Weit über die Grenzen dieser Region hinaus bekannt ist das "Alte Gebirge" durch den Flußspatabbau im Nabburg-Wölsendorfer Revier. Dort wurden Gänge mit einer teils sehr komplexen Vererzung angefahren. In den letzten drei Jahrzehnten zog ein Element das Interesse der Explorationsgeologen und Geowissenschaftler auf sich: Uran.

Die metallogenepischen Anreicherungsprozesse, die die genannten Elemente in Gängen, Lagererzen und Imprägnationen konzentrierten, spiegeln eine ca. 500 Mio. Jahre währende (Oberproterozoikum,bis Unterer Jura) wechselvolle Geschichte von Beckensubsidenz, Vulkanismus, Faltungsphasen und Granitisationsvorgängen wider. Die letzten 100 Mio. Jahre dieser metallogenetisch wichtigen Epoche sind geprägt durch eine weiträumige bruchteutonische Zerlegung dieses Grundgebirgsblockes. Sie ermöglichte die Entstehung der Pb-, Zn-, Cu-, Fe-, Ba-, F-, Sb-, Au- und U-führenden Gänge.

Das Elementspektrum in den Vererzungen sowie die einzelnen Lagerstättentypen sind ursächlich mit der riftogenen Krustenausdüunung und den intrakrustalen Massenverlagerungen (A-Subduktion) verknüpft. Für reifes ozeanisches Milieu wie auch für die nachfolgenden B-Subduktionsvorgänge gibt es von lagerstättenkundlicher Seite keine Hinweise. Aus metallogenetisch-geochemischer Sicht läßt sich dieses Krustensegment als quasi "autark" ansehen.

Im Krustenbereich vorkonzentrierte Elemente wurden durch die orogenetische Vorgänge begleitende Granitisation aktiviert. Die hierfür notwendige Prozeßwärme geht auf die mit der Krustenstapelung erzeugte Anhäufung radioaktiver Elemente und auf Reibungsvorgänge im Verlauf dieser Dekkenbewegungen zurück. Tiefreichende Frakturen, deren Erbanlagen sich z.T. in einer präkambrischen paläo-faziellen Vorzeichnung wiederfinden lassen, sind sowohl Aufstiegswege für hydrothermale Lösungen gewesen, als auch besonders begünstigte "Fallen" für die Erzanreicherung. Die geohydraulisch wichtige Diskordanz wurde mit Heraushebung des Morphogens erzeugt.

Inhaltsverzeichnis top ↑

1. Einleitung 25
2. Die Paläogeographie und Lithologie des Präkambriums
und ihre Bedeutung für die Metallogenese am W-Rand
der Böhmischen Masse - Rifting I 29
2.1 Die Verbreitung des Präkambriums in NE-Bayern in
"Raum und Zeit" 29
2.2 Die Untergliederung des Präkambriums 29
2.3 Metallogenetische Untersuchung des Oberproterozoikums 30
2.4 Die Lithologie und Fazies ausgewählter Gebiete
im NE-bayerischen Kristallin 31
2.4.1 Die Zone von Tirschenreuth-Mähring 31
2.4.1.1 Wissenschaftliche Bearbeitung und Problematik 31
2.4.1.2 Die monotone Formation 35
2.4.1.3 Die Leptynit-Formation 37
2.4.1.3.1 Die Gneise 37
2.4.1.3.2 Die Kalksilikate 39
2.4.1.3.3 Die "Granulite" (Leptynite) 39
2.4.1.3.4 Die Amphibolite 41
2.4.1.4 Die organogene Formation 43
2.4.1.4.1 Kalksilikate und Amphibolite 43
2.4.1.4.2 Die Metabiolithe und ihr Ablagerungsraum 43
2.4.1.5 Die Bunte Formation 48
2.4.1.5.1 Die Biotit-Glimmerschiefer 48
2.4.1.5.2 Die Bändergneis-Serie 49
2.4.1.5.3 Die Quarzitgneise 50
2.4.1.6 Zusammenfassung und Interpretation 53
2.4.1.6.1 Der paläogeographische Werdegang der Zone von
Tirschenreuth-Mähring 53
2.4.1.6.2 Großtektonik und Elementmobilisation 53
2.4.2 Die Zone von Erbendorf-Vohenstrauß (ZEV) 54
2.4.2.1 Paläogeographie und Lithologie 54
2.4.2.2 Großtektonik und Elementmobilisation 55
2.4.3 Die Schwarzach-Luhe-Zone 56
2.4.4 Die "bunten" Einschaltungen im Hinteren Bayerischen Wald 57
2.4.4.1 Das Gebiet um den Hohen Bogen 57
2.4.4.2 Das Gebiet bei Hirschbach 58
2.4.5 Der Passauer Wald SS
2.4.6 Das Präkambrium in Westböhmen 60
2.4.7 Die oberproterozoischen Anteile im Fichtelgebirge 60
2.4.8 Proterozoische Gesteinsareale im Saxothuringikum
ohne metallogenetische Bedeutung 62
2.5 Schichtgebundene Vererzungen und ihre Remobilisate
im Oberproterozoikum 62
2.5.1 Goldvorkommen im Bereich der M 1 62
2.5.2 Die Eisen-Zink-Kupfer-Blei-Vererzungen des Typs "Bodenmais" 64
2.5.2.1 Überblick und Stand der Forschung 64
2.5.2.2 Das Vorkommen Lam/Johanneszeche 64
2.5.2.3 Das Vorkommen Unterried 65
2.5.2.4 Das Vorkommen Silberberg bei Bodenmais 65
2.5.2.5 Das Vorkommen Roter Koth bei Zwiesel 67
2.5.2.6 Syngenetische Erzbildung und Paläogeographie des Beckens 67
2.5.2.7 Der Barytsaum und seine Bedeutung für die Genese des
Lagerstättentyps "Bodenmais" 69
2.5.2.8 Die Pb- und S-Isotopen der Vererzung 70
2.5.2.9 Die Metamorphose der Vererzung 71
2.5.2.10 Zusammenfassung und Stellung der Vererzung 72
2.5.3 Die Metabiolithe als Erzträger und "protore" 72
2.5.3.1 Fe-Cu-Zn-Mineralisationen in Metabiolithen 72
2.5.3.1.1 Die stratiformen Kieserze 72
2.5.3.1.2 Die Paläogeographie der Metabiolithe 73
2.5.3.1.3 Herkunft der Metalle 77
2.5.3.1.4 Metamorphose metallreicher Biolithe 77
2.5.3.1.5 Die gangförmigen Mobilisate im Bereich der Metabiolithe 78
2.5.3.2 Uranmuttergesteine ("protores") im Präkambrium 80
2.5.3.2.1 Die Primäranlage des Urans 80
2.5.3.2.2 Die "sekundäre Lagerstätte" des Urans (Granit) - das Abbild
der oberproterozoischen Fazies 82
2.5.4 Die Metabasite und ihre Vererzungen 84
2.5.4.1 Die Cu-Fe-Mineralisationen 84
2.5.4.1.1 Mineralogie und Verbreitung 84
2.5.4.1.2 Die Entstehung der Vererzungen 85
2.5.4.2 Die W-(Mo-)Mineralisationen 86
2.5.4.2.1 Die Verbreitung der W-Vorkommen im Oberproterozoikum 86
2.5.4.2.2 Die Mobilisation und Migration des W im Oberproterozoikum 88
2.5.4.2.3 Das Verhalten von Mo und W in den oberproterozoischen
Schichten 90
2.5.5 Die Zinnvoranreicherung im Oberproterozoikum 91
2.5.5.1 Zinnvorkommen im Oberproterozoikum-Überblick 91
2.5.5.2 Zinn in stratiformen Kieslagern 92
2.5.5.3 Zinn in Metaaziditen 93
2.5.6 Die Eisenspat-Vererzungen im Oberproterozoikum
des Fichtelgebirges 93
2.5.6.1 Überblick und Ansichten zur Genese 93
2.5.6.2 Die Eisenerzlagerstätten 94
2.5.6.2.1 Die Lagerstätte Arzberg 94
2.5.6.2.2 Die Lagerstätte Eulenlohe/Tröstau 96
2.5.6.2.3 Die Vorkommen bei Pullenreuth und Dechantsees 96
2.5.6.2.4 Kleinere Fe-Vorkommen im SE-Bereich des Fichtelgebirges 96
2.5.6.2.5 Kleinstvorkommen im Oberproterozoikum der
moldanubischen Region 97
2.5.6.2.6 Vergleich mit anderen Fe-Lagerstätten und Diskussion
der Genese 98
2.5.6.3 Physikochemische Bedingungen im Verlauf der Metamorphose
und Synopsis 100
2.6 Synopsis 102
2.6.1 Fazies- und Lagerstättenentwicklung im Oberproterozoikum
NE-Bayerns 102
2.6.2 Die geotektonische Stellung des oberproterozoischen Beckens 105
2.6.3 Die strukturelle Vererbung 106
2.6.4 Die geochemisch-mineralogische Vererbung 107
3. Die Entwicklung der schichtgebundenen Vererzungen
im Paläozoikum - Rifting II 108
3.1 Überblick über das Paläozoikum in N-Bayern 108
3.2 Die altpaläozoischen Kieslager und Golderze 108
3.2.1 Die Erze der "Thüringischen Fazies" (Randfazies) 108
3.2.1.1 Die Lithologie des Altpaläozoikums im Bereich
Waldsassener Schiefergebirge 108
3.2.1.1.1 Die Zonen F und E 108
3.2.1.1.2 Die Zonen D und C 110
3.2.1.1.3 DieZoneB 110
3.2.1.1.4 Die Zone A 110
3.2.1.1.5 Zusammenfassung 111
3.2.1.2 Die Kieslager und Goldvorkommen 111
3.2.2 Die Erze der "Bayerischen Fazies" (Beckenfazies) 114
3.2.2.1 Stratigraphisch-tektonischer Überblick und Stand der
Forschung im Bereich der Münchberger Gneismasse 114
3.2.2.2 Die Entwicklung des Erztyps "Kupferberg" 114
3.2.2.2.1 Das Nebengestein 114
3.2.2.2.2 DieVererzung 120
3.2.2.3 Die Entwicklung des Erztyps Neufang-Wirsberg 122
3.2.2.4 Das "per descensum"-Modell 124
3.2.2.5 Die Entwicklung des Erztyps Marktschorgast-Gössenreuth 124
3.2.2.6 Das Sparnecker Kieslager 125
3.2.2.7 Die polometallischen Erze 127
3.2.2.8 Die Golderze in den Grünsteinen der Münchberger Gneismasse 127
3.2.2.9 Die Synopsis Au-führender Kieserze der Bayerischen Fazies 128
3.2.3 Die Kieserze im Vergleich 129
3.3 Die sulfidischen und oxidischen Erzmineralisationen in Metabasiten
und Metaultrabasiten im Bereich der Münchberger Gneismasse 131
3.3.1 Die Ni-Cu-Fe-Mineralisationen in den Metabasiten 131
3.3.2 Die Fe-Oxidmineralisationen im Randbereich
der Münchberger Gneismasse 131
3.3.2.1 Die Serpentinite 131
3.3.2.2 Die Prasinite 133
3.4 Die Fe-Oxide und Fe-Silikate im Altpaläozoikum der
Thüringischen Fazies (Randfazies) 136
3.4.1 Überblick und Verbreitung 136
3.4.1.1 Die Vorkommen im Bereich des Bergaer Sattels 136
3.4.1.2 Die Vorkommen im Bereich des Schwarzburger Sattels
(Gräfenthaler Horst) 137
3.4.1.3 Die mineralogische Entwicklung der Fe-Erze:
sedimentäre-diagenetische-metamorphe Fazies 139
3.4.1.4 Die Geochemie der Fe-Erze: paläogeographische Entwicklung
und Genese 140
3.5 Die Vererzungen in den Schwarzschiefern der
Thüringischen Fazies 143
3.5.1 Überblick über das Silur und Unterdevon am Gräfenthaler Horst 143
3.5.2 Petrographie des Bereiches Oberes Ordovizium-Unterdevon 144
3.5.3 Zur Geochemie ausgewählter Elemente im Graptolithenschiefer
und ihrer Bedeutung für die Metallogenese 148
3.5.4 Die Metamorphose der Graptolithenschiefer 154
3.5.5 Die Tektonik am Gräfenthaler Horst mit besonderer
Berücksichtigung des Verhaltens der Schwarzschiefer 157
3.5.6 Die Entwicklung der Erzmineralisation in den Schwarzschiefern
des Gräfenthaler Horstes 162
3.5.6.1 Die Sedimentation 162
3.5.6.2 Die Diagenese I 163
3.5.6.3 Die Diagenese II 164
3.5.6.4 Dislokationsmetamorphe Mobilisation 164
3.5.6.5 Die schichtgebundenen gangförmigen Mobilisate 165
3.6 Die Vererzungen des Oberdavonischen
Diabasmagmatismus 166
3.6.1 Die Eisenerzlager 167
3.6.1.1 DieLahn-Dill-ErzeimÜberblick 167
3.6.1.2 Die Mineralogie der Fe-Vorkommen 168
3.6.1.3 Die Martitisierung 171
3.6.1.4 Die Geochemie und Genese der Eisenerze 175
3.6.2 Die schichtgebundenen Mobilisate des effusiven
Diabasmagmatismus 177
3.6.2.1 Die Cu-Fe-Trümer 177
3.6.2.2 Das StrontiumvorkommenbeiStadtsteinach 177
3.6.3 Die Vererzungen der Intrusivdiabase 178
3.7 Syndiagenetische Vererzungen und schichtgebundene
gangförmige Mobilisate der Zaristischen Flyschsedimente 180
3.7.1 Überblick 180
3.7.2 Die devonischen Kieserze 180
3.7.3 Die unterkarbonen Kieserze 181
3.8 Syndiagenetische Vererzungen und schichtgebundene gangförmige
Mobilisate in den paläozoischen Molassesedimenten 183
3.8.1 Überblick 183
3.8.2 Die Mineralisation der permischen Steinkohle 183
3.8.2.1 Die hypogene Mineralisation
der uranführenden Steinkohle von Stockheim 183
3.8.2.2 Supergene Umbildung oder primäre Urananreicherung -
Diskussion der Urangelberze 186
3.8.2.3 Die Rotliegenderzvorkommen im Vergleich und ihre
genetische Stellung 186
3.8.3 Die syndiagenetischen Erze des Zechsteins 187
3.8.3.1 Lithologie des Zechsteins 187
3.8.3.2 Die Geochemie des Kupferschiefers 188
3.8.3.3 Die syndiagenetischen Mineralisationsstadien 191
3.9 Synopsis-Fazies- und Lagerstättenentwicklung
im Paläozoikum N-Bayerns 192
4. Die gangförmigen Vererzungen im NE-bayerischen Grundgebirge
und ihre Beziehung zu Tektonischen Großstrukturen 197
4.1 Überblick und Zielsetzung 197
4.1.1 Gliederungsschemata gangförmiger Erze 197
4.1.2 Zielsetzungen der Untersuchung gangförmiger
Erzvorkommen 200
4.2 Die Vererzungen Zaristischer Antiklinalzonen
NE-SW-streichender granitischer Hochzonen 200
4.2.1 Zone Waldsassener Schiefergebirge-Falkenberger Granit 200
4.2.1.1 Lithologie des Gebietes 200
4.2.1.2 Wolfram-Zinn-Mineralisationen 202
4.2.1.3 Gold-Antimon-Mineralisationen 203
4.2.1.4 Uran-Vererzungen 204
4.2.1.5 Blei-Zink-Vererzungen 212
4.2.2 Die Fichtelgebirgsantiklinalzone 213
4.2.2.1 Lithologie des Gebietes 213
4.2.2.2 Zinn-Wolfram-Fluor-Mineralisationen 213
4.2.2.3 Gold-Antimon-(Wolfram-)Mineralisationen 215
4.2.2.3.1 Mineralogie-Geologie-Sukzession 215
4.2.2.3.2 Syngenese der Au-Sb-W-Vererzungen (?) 217
4.2.2.3.3 Modellvorstellungen zur Entstehung der Gold-Antimon-Erze
des Typs Brandholz-Goldkronach 218
4.2.2.4 Eisen-(Wolfram-)Mineralisationen 220
4.2.2.5 Uran-Vererzungen 224
4.2.2.5.1 Mineralogie und Geologie von Großschloppen und Hebanz 224
4.2.2.5.2 Der Vergleich episyenitischer U-Erze mit quarzganggebundenen
U-Erzen der Fichtelgebirgsprovinz 228
4.2.2.6 Zusammenfassung 228
4.2.2.6.1 Mobilisation und Migration des Goldes und des Antimons
im Paläozoikum 228
4.2.2.6.2 Entwicklung der Vererzungen im Bereich der
Fichtelgebirgsantiklinale 232
4.3 Vererzungen Zaristischer Antiklinalzonen und Lineamente -
die Randzonen der granitogenen Hochzonen 234
4.3.1 Der Bergaer Sattel 234
4.3.1.1 Geologisch-lithologischer Überblick 234
4.3.1.2 Antimonvererzungen 234
4.3.1.3 Blei-Zink-Vererzungen des Typs Wallenfels 238
4.3.1.4 Blei-Zink-Erze von Erbendorf 242
4.3.1.5 Blei-Isotopen der Antimon- und Blei-Zink-Erze 243
4.3.1.6 Zusammenfassung 246
4.4 Die Vererzungen im Bereich der Frankenwälder Querzone (NW-SE)
und ihr Vergitterungsbereich mit den Jaristischen Strukturen 247
4.4.1 Die Zinn-(Wolfram-)Vererzungen im Raum
Rudolphstein-Gottsmannsgrün (Typ Büchig) 247
4.4.1.1 Geologischer Überblick 247
4.4.1.2 Hirschberger Gneis 248
4.4.1.3 Das Nebengestein der Vererzung 249
4.4.1.3.1 Überblick 249
4.4.1.3.2 Die Vulkanite und ihre regional-metamorphe Überprägung 250
4.4.1.3.3 Die Vulkanite und Karbonate und ihre kontaktmutamorphe
Überprägung 251
4.4.1.3.4 Hydrothermale Alteration 252
4.4.1.3.5 Die physikochemischen Zustandsbedingungen des
Erz-Nebengesteins 252
4.4.1.4 Die Vererzung 253
4.4.1.4.1 Die verernten Strukturen 253
4.4.1.4.2 Magnetiterze 253
4.4.1.4.3 Zinnerze 253
4.4.1.4.4 Wolfram-Vererzungen 254
4.4.1.4.5 Sulfid-Arsenid-Vererzung 254
4.4.1.4.6 Eisenglanz-Gänge 255
4.4.1.4.7 Die physikochemischen Zustandsbedingungen der Vererzung 255
4.4.1.5 Synopsis 255
4.4.2 Die Eisenspat-FluBspat-Gänge (Typ Issigau-Lichtenberg) 257
4.4.2.1 Überblick - Stand der Erschließung und Erforschung 257
4.4.2.2 Das Lichtenberger Gangrevier 257
4.4.2.2.1 Überblick 257
4.4.2.2.2 Das Erznebengestein und seine Veränderungen 259
4.4.2.2.3 Die Vererzung 261
4.4.2.2.3.1 Eisenimprägnation 261
4.4.2.2.3.2 Zinkimpräguation 261
4.4.2.2.3.3 Sulfid-Arsenid-Vererzungen 261
4.4.2.2.3.4 Spatvererzung 264
4.4.2.3 Das Issigauer Revier 264
4.4.2.3.1 Überblick 264
4.4.2.3.2 Das Erznebengestein und seine Veränderung 264
4.4.2.3.3 Die Vererzung 265
4.4.2.3.3.1 Eisenimprägnation 265
4.4.2.3.3.2 Sulfid-Arsenid-Vererzung 265
4.4.2.3.3.3 Spatvererzung 265
4.4.2.4 Die Kemlas-Lohwiesener-Gangvorkommen 266
4.4.2.5 Die Nailaer Gänge 267
4.4.2.6 Die Gänge von Töpen-Scharten-Bruck 267
4.4.2.7 Die Gänge von Bad Stehen 268
4.4.2.8 Kleinere Gangvorkommen innerhalb der Frankenwälder
Querzone 269
4.4.3 Synopsis und Diskussion 270
4.4.3.1 Das "protore" 270
4.4.3.2 Die Strukturgeologie der Gänge in der Frankenwälder Querzone 274
4.4.3.3 Die Mineralabfolge 274
4.5 Die Vererzungen der Tiefenbrüche innerhalb der
moldanubischen Region (NW bis NNW) 284
4.5.1 Überblick und Modellvorstellungen 284
4.5.2 Die Uran-(Kupfer-)Vererzungen der Schwarzach-Luhe-Zone
und der Zone des Böhmischen Pfahls 284
4.5.3 Die Uranerze des "Bayerischen Pfahls" 288
4.5.4 Die metallogenerisehe Entwicklung entlang der Tiefenbrüche -
dargestellt am Uran 289
4.6 Die Vererzungen des Grundgebirgsrandes -
diskordanzgebundene Lagerstätten 291
4.6.1 Überblick 291
4.6.2 Die Spatvorkommen am N-Rand des Bodenwöhrer-Beckens 291
4.6.2.1 Das Nabburg-Wölsendorfer-Flußspat-Revier 291
4.6.2.2 Das Fluorit-Baryt-Vorkommen von Fingarten 294
4.6.2.3 Das Uranvorkommen Altfalter 297
4.6.2.4 Hinweise auf die möglichen Spatalter 297
4.6.3 Das Baryt-Fluorit-Revier von Nittenau 298
4.6.4 Das Fluorit-Revier von Donaustauf 298
4.6.5 Kleinere Spatvorkommen am W-Rand der Zone
von Erbendorf-Vohenstrauß und des Fichtelgebirges 302
4.6.6 Die Baryt-Vorkommen des Stockheimer Beckens 303
4.6.7 Das Blei-Zink-Fluorit-VorkommenLam 305
4.6.8 Die Sr-Isotopen der Baryte 306
4.6.9 Die S-Isotopen der Baryte 308
4.6.10 Modellvorstellungen zur Genese der diskordanzgebundenen
Spatvererzungen am Grundgebirgsrand 309
4.6.10.1 Kennzeichen der Lagerstättengruppe 309
4.6.10.2 Die Quelle für F und Ba 309
4.1.10.3 Die aktivierende Wärmequelle 312
4.6.10.4 Die Konzentration durch konvektiv zirkulierende Lösungen 312
4.6.10.5 Das Alter der Spatgänge 314
5. Ausgewählte Erzphasen und ihre Nebenelemente 314
5.1 Kupferkies 314
5.2 Zinkblende 316
5.3 Bleiglanz 318
5.4 Pyrit-Matnetkies 322
6. Synthese - Die vier metallogenetischen Prozesse 324
6.1 Vorkonzentration 326
6.2 Aktivierung 327
6.3 Frakturierung 330
6.4 Morphogen-Bildung 330
7. Danksagung 332
8. Schriftenverzeichnis 333
Tafeln 1-39 383