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Klara Verseghy:

Die Gattung Ochrolechia

1962. 146 Seiten, 2 Tabellen, 12 Tafeln, 17x24cm, 400 g
Language: Deutsch

(Nova Hedwigia, Beihefte, Beih. 1)

ISBN 978-3-768-25401-4, brosch.

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Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Als der Autor mit der monographischen Bearbeitung der Gattung Ochrolecma begann, dachte er, weniger problematischen Arten einer kleinen Gattung gegenüberzustehen. Doch kamen im Laufe der Zusammenstellung der literarischen Daten und der Revision der Pflanzen bei der Bewertung der Arten unter Berücksichtigung der modernen Systematik immer neuere Probleme zum Vorschein.
Zweck dieser Arbeit ist:
1) die Arten der Gattung nach den Prinzipien der modernen Taxono- mie zu systematisieren;
2) ein Gesamtbild von den Arten der Gattung zu geben.
Dabei wurde versucht, die Stellung der Gattung im System festzustellen.
Als Grundlage dere Arbeit diente der Katalog von Zahlbruckner. Die darin enthaltene Zahl der Arten wurden ergänzter um die, die seitdem in der Literatur und durch mich beschrieben worden sind. Am Ende der Arbeit befindet sich in einem besonderen Anhang die Revision derjenigen Arten, welche durch Zahlbruckner in die Gattung Ochrolechia eingereiht worden sind, nach den Untersuchungen des Autors jedoch in eine andere Gattung gehören. Diejenigen Arten und Varietäten, die Zahlbruckner bei den einzelnen Taxa als Synonyme behandelt, gibt der Autor:
l) wenn sie tatsächlich Synonyme der betreffenden Art darstellen, am Anfang der Erörterung dieser Art an;
2) wenn sie zu einer anderen Ochrolechia-Art gehören, bei dieser Art;
3) wenn er mangels ausreichender Literatur und Exemplare hinsichtlich der Synonymik der Art oder Varietät keine Entscheidung treffen konnte, führt er diese an ihrer, im Katalog Zahlbruckners bezeichneten Stelle nach den Synonymen der betreffenden Art an.
Es gibt einige Ochrolechia-Arten, deren Typus oder Cotypus der Autor nicht zu sehen bekommen hat, doch ist ihre Diagnose ausreichend und entsprechend, so daß er sie systematisch einreihen konnte.
Im Anhang sind die in der Literatur erschienenen Diagnosen derjenigen 7 Arten und 8 Varietäten angegeben, welche der Autor nicht revidieren konnte.
Die Untersuchungen wurden hauptsächlich an Material ausländischer Herbarien vorgenommen.

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I. Historischer Überblick über die Kenntnis der Gattung
Ochrolechia 2
II. Die systematische Stellung der Gattung nach der
gegenwärtigen Auffassung 5
III. Allgemeiner Teil
1) Morphologie 7
2) Chemie der Ochrolechia-Arten 14
3) Ökologie und Verbreitung 27
4) Teratologie 31
5) Praktische Verwendung einzelner Ochrolechia-Arten 33
IV. Systematischer Teil
1) Die Gattung 34
2) Übersicht der Arten 36
Anhang
1) Arten, die ich nicht zu sehen bekommen konnte und deren Diagnose zur Einreihung der Art ungenügend ist 121
2) Die folgenden Arten und Varietäten wurden bei der Revision als anderen
Gattungen zugehörig erkannt 127
Literaturverzeichnis 129
Autorenverzeichnis 135
Namensverzeichnis 137