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Über einen neuen Kernbohrapparat für sonst nicht kernfähiges Gebirge

Krusch, Paul

Bild der ersten Seite der Arbeit:

Monatsberichte der Deutschen Geologischen Gesellschaft Band 60 Heft 8-10 (1908), p. 250 - 253

1 Literaturangaben

veröffentlicht: Sep 1, 1908

DOI: 10.1127/mbzdgg/60/1908/250

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ArtNo. ESP171806008012, Preis: 9.90 €

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Kurzfassung

Auf einem Bohrturm der Niederländisch fiskalischen Bohrverwaltung lernte ich einen Kernbohrapparat kennen, welcher geeignet ist, von Schichten, die im allgemeinen als nicht kernfähig gelten, Kerne zu liefern. Jeder Geologe weiß, wie schwierig es ist, in den aus leicht zerstörbaren Gesteinen bestehenden jüngeren Formationen bei Tiefbohrungen nicht nur überhaupt bestimmbare Versteinerungen, sondern vor allen Dingen aus richtiger Tiefe zu erhalten. Im östlichen Holland und westlichen Norddeutschland besteht das Tertiär vom Hangenden zum Liegenden im allgemeinen, wenn es vollständig entwickelt ist, aus Pliocän, Miocän, Oligocän und Eocän. Von ihnen werden die marinen Ablagerungen des Miocäns, Oberoligocäns und Unteroligocäns von häufig nur schwachtonigen glaukonitischen Sanden oder von sehr sandigen glaukonitischen Tonen gebildet.

Schlagworte

Kernbohrapparat • Gestein • Geologie