Contribution

Zur Frage der Eiszeitgletscher im Himalaya

[On the question of Ice Age glaciation in the Himalayas]

Bakker, J.P.

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Zeitschrift für Geomorphologie Volume 1 Issue 2 (1957), p. 229 - 229

5 références bibliographiques

publié: Aug 9, 1957

DOI: 10.1127/zfg/1/1957/229

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Kurzfassung

Im Hinblick auf den sehr interessanten Artikel von Herrn Kollegen Mortensen über „Temperaturgradient und Eiszeitklima am Beispiel der pleistozänen Schneegrenzdepression in den Rand- und Subtropen“ möchte ich darauf hinweisen, daß mein hochverehrter Lehrer K. Oestreich schon 1902 Anzeichen für eine, stark von den üblichen Vorstellungen abweichende, tiefe Lage eiszeitlicher Endmoränen in Vorder-Indien entdeckt hat. 1904 berichtet Oestreich darüber (S. 227-228): „So sind also die heute in 3000 bis 3300 m endigenden Talgletscher der Mustak-Kette wenigstens bis 2200 m herabgestiegen. In der vordersten Hochkette aber an den steileren Gehängen bis etwa 1200 m. Erstaunt möchte man fragen warum diese Resultate nicht längst von anderen erzielt worden sind.“ Damals hat Oestreichs Deutung der Blockmassen als Endmoränen keinen Anklang gefunden. Besonders Brückner hat sich dagegen geäußert und darauf hingewiesen, daß solche großen Blöcke auch durch Wildbachausbrüche (Eisbruch als Bewegungsursache) transportiert sein und sich weit vor den Endmoränen befinden können (Oestreich [1904]; Diskussion S. 228). Erst 1938 und 1939 haben De Terra und De Terra und Paterson die Richtigkeit der Oestreich'schen Anschauung bestätigt.

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