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Peter Leins; Claudia Erbar:

Bäume und Sträucher in Herbst und Winter erkennen

Bebilderte Steckbriefe, Wissenswertes zu Namen, Mythologie und Verwendung

2016. IV, 180 Seiten, 30 Abbildungen, 84 Tafeln, durchgehend farbig, 21x15cm, 460 g
Language: Deutsch

ISBN 978-3-510-65340-9, Spiralbindung, price: 24.80 €

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Keywords

Einheimische GehölzeHeckenlandschaftenGehölzBestimmungsbuchKnospenHolzgewächse

Contents

Inhaltsbeschreibung top ↑

Das Motto dieses Buches heißt: „vergnügliches Kennenlernen“ von Holzgewächsen anhand von Merkmalen, die uns in Herbst und Winter zur Verfügung stehen, z.B. das verdorrte Laub, die Borke und eventuell die Früchte, vor allem aber die Überwinterungsknospen in ihrer überwältigenden Vielfalt.
Die Bestimmung von Bäumen, Sträuchern und weiteren Holzgewächsen erfolgt in diesem Buch nicht wie üblich mit „trockenen“ Bestimmungstabellen, sondern mit zu Bildgruppen zusammengefassten Bilderschlüsseln und großen farbigen Bildtafeln mit ­diagnostischen „Steckbriefen“ zur anschließenden Überprüfung der Richtigkeit. In leicht verständlicher Form bietet ein einführendes Kapitel Grundkenntnisse über den vegetativen Aufbau und die Funktion, die Bestimmung und die Eigenschaften von vielen in Europa wachsenden Holzgewächsen. Darauf aufbauend ist das eigentliche Ziel die Aneignung einer gewissen Artenkenntnis dieser Pflanzen. Insgesamt werden 77 heimische und durch den Menschen eingeführte exotische und eingebürgerte Baum- und Straucharten vorgestellt.
Das Buch ist auch als unterhaltsamer Wegbegleiter auf Spaziergängen für den interessierten Laien, Gehölzliebhaber, Lehrer und Schüler, Eltern und Großeltern angelegt. Als Besonderheit gibt es zu jeder vorgestellten Baum- und Strauchart eine kleine Erzählung, entweder aus Naturwissenschaft, ­Geschichte, Mythologie, Sprachwissenschaft, dem täglichen Gebrauch oder zur jeweiligen Verwendbarkeit.

Bespr.: Die Pflanzenpresse Nr. 34, Dezember 2016 top ↑

Für die bevorstehende kalte Jahreszeit ist es genau das richtige Buch, um Gehölze im Winterzustand zu erkennen. Die Bestimmung der Arten erfolgt dabei vor allem über Knospenmerkmale, aber auch die Beschaffenheit der Borke, der Früchte sowie der Blätter und Blattnarben werden als Merkmale herangezogen. Durchgehend sehr gute Farbfotos geben alle notwendigen Details wieder. Dazu werden die wichtigsten Merkmale in Kurzform beschrieben. Bestimmt werden können auf diese Weise 77 überwiegend in Mitteleuropa heimische sowie einige häufig gepflanzte fremdländische Baum- und Straucharten. Der Bestimmungsschlüssel selbst ist einfach zu gebrauchen: Über die Blatt- bzw. Knospenstellung, die Form und Behaarung der Knospen und Knospenschuppen gelangt man rasch bis zur Art.
Empfehlenswert ist das Buch aber nicht nur für Einsteiger in die Bestimmung von Gehölzen. Zu jeder Art gibt es zusätzlich eine Fülle von wissenswerten Informationen und Geschichten: die Herkunft der wissenschaftlichen und deutschen Namen, Inhaltsstoffe, Verwendung in der Volksmedizin, Fruchtbiologie, besondere morphologische Merkmale u.v.m. Wer noch nicht mit den Fachbegriffen zu Morphologie und Entwicklung von Blütenpflanzen bewandert ist, der kann darüber in der ausführlichen Einleitung des Buches alles Notwendige erfahren. Ungewöhnlich aber durchaus praktisch ist das verwendete Querformat mit einer Ringbindung aus Metall. Das Buch lässt sich so gut ins Gelände mitnehmen, um die Gehölze vor Ort zu bestimmen.

Siegfried Demuth

Die Pflanzenpresse Nr. 34, Dezember 2016

Bespr.: forstarchiv 88, Heft 1 (2017) top ↑

Im Werbeflyer wird das Buch angepriesen als ein „vergnügliches Kennenlernen“ von Holzgewächsen. Entsprechend viel Raum wird den durchgängig guten Farbfotos jeweils auf der rechten Seite und den unterhaltsamen Beiträgen aus Naturwissenschaft, Geschichte und Mythologie, täglichem Gebrauch oder Verwendbarkeit auf der linken Seite eingeräumt. Ein einfacher „Bilder-Schlüssel“ führt in nur drei Schritten anhand der wichtigen Merkmale Knospenstellung, Behaarung der Knospen und Anzahl der Knospenschuppen zum Ergebnis der Bestimmung.
Kernstück des 180 Seiten umfassenden Buches sind 77 Doppelseiten mit den Artporträts. Außer den heimischen Arten sind auch häufig zu findende „eingebürgerte“ Arten, wie Eschen-Ahorn, Buddleja und der Tulpenbaum, zu finden. Nadelgehölze sind nicht vertreten. Die Autoren erheben weder Anspruch auf „auch nur annähernde Vollständigkeit“ noch auf eine „hochwissenschaftliche Abhandlung“. Die etwas ungewöhnliche Ringbindung aus Metall und das praktische Taschenbuchformat machen das Buch geländetauglich ‒ es wird sicher nicht unbeabsichtigt zuklappen!
Das Buch ist ein nettes Geschenk für Einsteiger, interessierte Laien, Gehölzliebhaber, Lehrer und Schüler, Eltern und Großeltern. Besonders eignet es sich als unterhaltsamer Wegbegleiter auf Spaziergängen.

Christine Rapp, Göttingen

forstarchiv 88, Heft 1 (2017), Seite 26

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Vorwort III
Eine kurze Einführung 1
Die drei Grundorgane einer Blütenpflanze 2
Identifizierung der Grundorgane bei abweichender Gestalt und Funktion 9
Was ist ein Baum, was ist ein Strauch? 10
Bestimmung von Holzgewächsen nach einem „Bilder-Schlüssel“ 13
Wissenschaftliche Namen der auf den Tafeln (A, B) vorgestellten Arten 21
Tafeln A – Holzgewächse mit gegenständigen Knospen 22
Tafeln B – Holzgewächse mit wechselständigen Knospen 70
Literatur 176
Register 178