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Die Zygotenbildung von Closterium Lunula (Müll.) Nitzsch

[The zygote formation of Closterium Lunula (Müll) Nitzsch]

Forstinger, Heinz

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Nova Hedwigia Band 29 Heft 1-2 (1978), p. 179 - 189

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published: Jan 5, 1978

DOI: 10.1127/nova.hedwigia/29/1978/179

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Kurzfassung

Bei der Zieralgengattung Closterium sind Zygoten und der Vorgang ihrer Bildung verschiedentlich beobachtet worden. Die Zygoten von Closterium lunula (Müll.) Nitzsch sind zwar schon von manchen Autoren erwähnt worden, so z. B. De Bary (1858), J. Walz (1868), H. Klebhan (1888, 1890), G. Klebs (1896) und W. u. G. S. West (1904, doch wurden diese Beobachtungen später von H. Homfeld (1929) in “Beitrag zur Kenntnis der Desmidiaceen Nordwestdeutschlands - Pflanzenforschung, 12: 1-96” angezweifelt, da es sich bei den Zygoten nicht um solche von Cl. lunula (Müll.) Nitzsch handelt, sondern um Zygoten von Closterium moniliferum (Bory) Ehrbg. und Closterium Ehrenbergii Menegh. Erstmals hat also H. Homfeld die wahren Zygoten von Closterium lunula (Müll.) Nitzsch in der zuvor erwähnten Arbeit veröffentlicht, die auch von W. Krieger in “Die Desmidiaceen - Dr. L. Rabenhorsts Kryptogamenflora, Bd. 13, Tl. 1, 1937” übernommen wurden. Es konnte nun die Zygotenbildung von Closterium lunula (Müll.) Nitzsch in einem Kulturglas verfolgt und in allen Phasen festgehalten werden. Closterium lunula (Müll.) Nitzsch ist weit verbreitet und kommt vor allem in sauren Biotopen vor. Häufig ist dieses stattliche Closterium in Gesellschaft der Zieralgenart Micrasterias Thomasiana var. notata (Nordst.) Grönblad.