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Geschiebezählung und Endmoränenlagen in Holstein

[Rubble fragment counts and terminal moraines of Holstein, Germany]

Simon, W. G.

Bild der ersten Seite der Arbeit: Rubble fragment counts and terminal moraines of Holstein, Germany

Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft Band 87 Heft 2 (1935), p. 127 - 127

veröffentlicht: Feb 28, 1935

DOI: 10.1127/zdgg/1935/127a

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Kurzfassung

In dem Gebiet zwischen Hamburg und Travemünde wurden von K. GRIPP auf morphologischem Wege die einzelnen Randlagen der jüngsten Vereisung festgestellt (Z. deutsch. geol. Ges. 86, Berlin 1934). Diese Arbeit diente als Untersuchungsgrundlage für die nach der HESEMANNschen Geschiebezählungsmethode vorgenommenen Zählungen. Die große Anzahl der Zählungen läßt deutlich eine Zweiteilung des Jungmoränengebietes erkennen. Westlich einer durch die Zählungen ermittelten Randlage herrschen Finnland- und Ålandgesteine vor. Die nach HESEMANN gewonnenen Werte lauten hier: 7210, 6310, 6220, 5320, 4420. Von dieser Grenze ab nach Osten bis an den Rand der Ostsee folgen andere Werte: 2530, 3430, 3520, 4330. Eine Unterscheidung der einzelnen Randlagen nach GRIPP ist durch die HESEMANNsche Geschiebezählungsmethode nicht möglich.

Schlagworte

Vereisung • Geschiebezählungsmethode • Zweiteilung • Jungmoränengebiet • Zählungen