Beitrag

Ein Beitrag zur Deutung der süddeutschen Schichtstufenlandschaft: die „Geologie des Schilfsandstein” von P. Wurster

[A contribution to the interpretation of the South German cuesta landscape: the “Geology of the Reed Sandstone” by P. Wurster]

Bremer, Hanna

Bild der ersten Seite der Arbeit: A contribution to the interpretation of the South German cuesta landscape: the “Geology of the Reed Sandstone” by P. Wurster

Zeitschrift für Geomorphologie Volume 11 Issue 3 (1967), p. 352 - 355

2 Literaturangaben

veröffentlicht: Oct 7, 1967

DOI: 10.1127/zfg/11/1967/352

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ArtNo. ESP022001103006, Preis: 29.00 €

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Kurzfassung

In einer sehr ideenreichen Arbeit zur „Geologie des Schilfsandsteins“, die auch methodisch bei der Bestimmung von Schüttungsrichtungen neue Wege beschreitet, hat Wurster (1964) nicht nur die Geologie dieses Schichtkomplexes untersucht, sondern sich auch zu morphologischen Fragen geäußert. Über den engeren Rahmen hinaus diskutiert er Probleme der südwestdeutschen Stufenlandschaft, der epirogenischen Entwicklung des Raumes und der Paläogeographie. In einem zweiten, kürzeren Teil werden die Bildungsbedingungen der deutschen Trias betrachtet. Die Feldarbeit bestand vor allem darin, daß Wurster in etwa 500 Aufschlüssen vom Weserbergland bis Lothringen in über 10 000 Meßpaaren Strömungsrichtungen im Schilfsandstein bestimmt hat und in einzelnen Gebieten auch Spezialkartierungen vornahm. Da bei der Schüttung der SW-Quadrant bevorzugt ist, auch Strömungsrichtungen im NW- und SE-Quadranten vorkommen, sie jedoch im NE-Quadranten fehlen, kommt er zu dem neuen Ergebnis, daß die Sedimentation von einem skandinavisch-russischen Nordkontinent aus erfolgte. Selbst in der Nähe der Beckenränder, etwa westlich der böhmischen Masse, sind die Fließrichtungen generell N-S gerichtet. Die dortige etwas grobklastischere Fazies deutet eine gewisse Zufuhr von den Seiten an.

Schlagworte

Schilfsandstein;southern Germany;Triassic